Gülle: Wenn’s stinkt

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Güllen am Dorfrand: gegenseitiges Verständnis nötig

„Jetzt güllen sie wieder!“ hörte Heidi auf dem Bahnsteig. Wann um Himmels willen sollen die Bauern die Gülle ausbringen? Kühles Wetter, keine starken Niederschläge zu befürchten – also ideales Güllewetter, meinte Heidi. Da erzählte ein älterer Herr, dass er einmal am Freitag abend vor Pfingsten den Karabiner geholt und den Nachbar bedroht habe, der mit dem Güllenfass unterwegs war.

Dieses Jahr gab es offenbar viele Reklamationen wegen Gülle-Gestank. Im Mai und Juni war es meist zu nass zum Güllen, dann wieder zu heiss, so dass oft am Abend zur Grillzeit gegüllt werden musste, um hohe Ammoniak-Emissionen zu verhindern. Die Gemeinde Grabs informiert die Bevölkerung über den Gülleaustrag und will so das gegenseitigte Verständnis und die Rücksicht fördern … und sie fordert die (einzelnen) schwarzen Schafe per Brief auf, die Gülle sorgfältiger auszubringen. Eine gute Idee findet Heidi.

Unter dem Titel „Beschwerden wegen Gerüchen – Gülle richtig ausbringen“ hat Michael Götz, Eggersriet, einen ausgezeichneten Artikel im St. Galler Bauer 28-2010 geschrieben.

5.9.10   HOME

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