Kurzberichte 2.11.10

Die Fischer wehren sich: Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV fordert eine griffige Gewässerschutzverordnung: mehr.

Tomaten_klein

Heidis Tomaten

Agrarbericht 2010: Heidi ist am Lesen. Sie hat interessante Zahlen gefunden. Zum Beispiel Seite 127, Kürzungen Direktzahlungen 2009, Kategorie Gewässerschutz: 256 Betriebe, Total 640’479 Franken, 9 Prozent der gesamten Kürzungen. Seite 150 Beiträge für den Gewässerschutz 2009 Total 6’770’230 Franken, projektierte Gesamtkosten 63’668’435 Franken. In Gedanken sieht man hier reines Quellwasser. Der Schein trügt jedoch, denn dahinter stecken die am ärgsten verschmutzten Gewässer wie der Sempachersee. Die Bauern erhalten viel Geld dafür, dass sie die Gewässer nicht noch mehr verschmutzen. Es handelt sich um 24 Nitrat-, 4 Phosphor- und 2  Pflanzenschutzmittelprojekte. Die meisten betreffen den Kanton Waadt, gefolgt von Freiburg, Aargau und Luzern, je ein Projekt in den Kantonen Genf, Schaffhausen, Solothurn und Zürich. Heidi hat am 21. Juni 2010 darüber berichtet: Gewässerverschmutzung oder -schutz? Verstösse gegen das Gewässerschutzgesetz werden häufig nur bei offensichtlichem Schaden geahndet, da es zum Beispiel schwierig ist, den Verlauf von Sickerwasser im Boden zu verfolgen und zu beweisen, dass das Nitrat aus der Gülle ins Grundwasser gelangt ist. Erstaunlich ist, dass uns die Wasserqualität so wenig bewegt, siehe Grundwasser: wichtigste Trinkwasserquelle. Hier wären klare Vorgaben bzw. Verbote nötig.

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