Ein Gedicht über Stickstoff

Die Erde eines Maisackers ist meist ein halbes Jahr lang unbedeckt der Witterung ausgeliefert. Bodenverdichtung, -verschlämmung, Nährstoffauswaschung, Erosion ...

Die Erde eines Maisackers ist meist ein halbes Jahr lang unbedeckt der Witterung ausgeliefert. Bodenverdichtung, -verschlämmung, Nährstoffauswaschung, Erosion …

Es gibt Zeitgenossen, die Aktuelles in Gedichtform präsentieren. Selten sind jene, welche naturwissenschaftlich gebildet sind wie Gerhard Laukötter. Unermüdlich schreibt er seine Verse. Das neueste Gedicht trägt schlicht den Titel „Stickstoff“ und bezieht sich auf die soeben veröffentlichten deutschen Lösungsstrategien für das Stickstoffproblem. Für eilige LeserInnen hat Heidi ein paar Verse herausgepickt.

Stickstoff

Doch häufig geht auch etwas schief.
Der Regen allzu lange lief,
so dass der Dünger aufgelöst
ins Grundwasser nach unten stößt.

Der Staat fühlt endlich sich berufen,
die Überdüngung rückzustufen.
Doch meistens bleibt es bei Appellen,
die an der Landwirtschaft zerschellen.

Das kranke Wasser unter uns –
das interessiert kaum Hinz und Kunz.

Zahlreiche weitere Gedichte unter Gerhard Laukötter’s Blog

17.1.15 HOME

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