Stallbau ohne Mistlager (2)

Stallbau ohne Mistlager, Foto 28.1.11. Vier Jahre danach sieht es ähnlich aus: Viel Mist liegt vor dem Stall. Was tun die zuständigen Behörden?

Stallbau ohne Mistlager, Foto 28.1.11. Vier Jahre danach sieht es ähnlich aus: Viel Mist liegt vor dem Stall. Was tun die zuständigen Behörden?

Im Moment häufen sich Leseranfragen über Gülle und Mist. Zum Beispiel liege vor dem Stall ohne Mistlager in Haldenstein wieder viel, viel Mist, ähnlich wie früher. Das sehe man vom Zug aus. Ob denn die Behörden nichts dagegen unternähmen? Heidi hat es auch gesehen, jedoch möchte sie jetzt keine Zeit dafür verschwenden, Fotos zu machen. Wieso keine „alten“ Fotos für den Dauermissstand? Auch vom BIO-Mist im Feld in Malans? Natürlich sind das längst nicht die einzigen! Hier die Links du den alten Artikeln. Sie sind auch 2015 aktuell.

Zur Erinnerung: Es besteht die Gefahr, dass das Grundwasser – unsere wichtigste Trinkwasserquelle – durch Sickerwasser verschmutzt wird oder Mistsaft in Bäche abfliesst und dort Lebewesen tötet.

BTS, Fotovoltaik oder Gewässerschutz?

Stallbau ohne Mistlager

Diaschau Misthaufen im Feld 2014

Stallbauten Graubünden: Bauabnahme unzureichend?

Die meisten Bündner Misthaufen, die monatelang im Feld liegen, sind nicht gedeckt. Hier eine Ausnahme. Ebenfalls Stallbau ohne Mistlager. Keine Kontrolle? Keine Streichung der Direktzahlungen nach so vielen Jahren? Foto 14.7.10

Die meisten Bündner Misthaufen, die monatelang im Feld liegen, sind nicht gedeckt. Hier eine Ausnahme. Ebenfalls Stallbau ohne Mistlager. Keine Kontrolle? Keine Streichung der Direktzahlungen nach so vielen Jahren? Foto 14.7.10

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2 Antworten to “Stallbau ohne Mistlager (2)”

  1. max Says:

    Weiter so, Heidi! Vielen Dank für die Bemühungen, die Grüselpraktiken gewisser Bauern publik zu machen. Öffentliches ’name and shame‘, die Sünder beim Namen nennen, ist wohl immer noch zuviel verlangt in der toleranten Schweiz, wenn es um die Landwirtschaft geht, obwohl die sauber und gesetzeskonform arbeitenden Kollegen ein Interesse daran haben sollten, ’schwarze Schafe‘ zu identifizieren.

    Off-topic aber auch ein gravierendes Problem unserer Landwirtschaft, das Dir am Herzen liegt: Antibiotikamissbrauch und Resistenzen. Es scheint, dass gerade in Amerika und, wer hätte es gedacht, von McDonalds endlich grössere Fortschritte zu erwarten sind. http://www.foxnews.com/leisure/2015/03/04/mcdonalds-to-stop-buying-chicken-treated-with-antibiotics/

    • Heidi Says:

      Lieber Max
      Schön, wieder einmal von dir zu hören. Danke für den interessanten Link betreffend McDonalds; ich habe ihn schon weitergeleitet. Die Vernehmlassung zur Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) läuft noch bis Mitte März. Alle Unterlagen, inkl. über 70-seiter Bericht, sind zu finden unter http://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/pendent.html. Ich bin gespannt, ob das Problem ernst genommen wird, oder ob die Landwirtschaft „ihren Strategie-Teil selber schreiben darf“. Wichtig wäre eine exakte Datenbank (wie in zivilisierten Ländern), wo eingetragen wird WAS WEM in welchen MENGEN verkauft wurde. Man darf nicht vergessen, dass die Tierärzte am Verkauf verdienen. Gelegentlich werde ich sicher darüber schreiben, bin immer wieder froh um Input, denn ich kann nicht alles im Detail verfolgen.

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