Bündner Wasserbotschafter: Wasserprobleme heute lösen!

Die Aktion solidarit'eau suisse ist eine Austauschplattform, auf der interessierte Gemeinden auf einfache Weise Trinkwasserprojekte finden, die sie unterstützen können. Quelle solidarit'eau suisse, Copyright Foto: SRK/CRS.

Die Aktion solidarit’eau suisse ist eine Austauschplattform, auf der interessierte Gemeinden auf einfache Weise Trinkwasserprojekte finden, die sie unterstützen können. Quelle solidarit’eau suisse, Copyright Foto: SRK/CRS.

Heute morgen um 6 Uhr (27.8.15) ist der Bündner Wasserbotschafter Ernst Bromeis zur «Expedition Milano 2015» gestartet. Er will die 135 Kilometer lange Schwimmstrecke von Tenero (TI) ins Stadtzentrum von Mailand ohne längere Pausen zurücklegen. Bromeis wirbt mit seiner Expedition für die Initiative «solidarit’eau suisse», (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA) die weltweit Trinkwasserprojekte unterstützt. Seit 2007 haben mehr als 130 Schweizer Gemeinden die Initiative mit über 4,7 Millionen Franken unterstützt.

Bromeis: „An der Expo 2015 werden zwar Lösungen für Ernährungs- und Wasserprobleme von morgen und übermorgen präsentiert, für die Milliarde Menschen, welche heute nicht genug Wasser hat, kann es dann aber schon zu spät sein. Mit meiner «Expedition Milano 2015» unterstütze ich deshalb eine Aktion, die aktuelle Probleme lösen hilft.“

Bromeis hofft, in etwa zwei Tagen Mailand zu erreichen. „Das hat im Kontext mit dem Blauen Wunder auch symbolischen Charakter, wer keinen Zugang zu sauberem Wasser hat, den beschäftigt das rund um die Uhr.“ Weitere Informationen siehe Das blaue Wunder.

Kind mit Wasserflasche, Quelle: Homepage «solidarit’eau suisse», Copyright Foto: Helvetas.

Kind mit Wasserflasche, Quelle: Homepage «solidarit’eau suisse», Copyright Foto: Helvetas.

Nachtrag 1.9.15: Auch wenn Ernst Bromeis die letzten 12 Kilometer seiner ehrgeizigen «Expedition Milano 2015» nicht mehr schaffte, seine Botschaft hat er verbreitet: Eine Milliarde Menschen braucht sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen. Die Schwierigkeiten waren: Schlafmanko, Gegenströmung- und -wind, Wassermangel im Ticino (20 km zu Fuss), Magenbeschwerden, Hitzestau im Neoprenanzug und warmes Wasser.

"Nie zuvor hatte ich so viele Etappen ohne grössere Pausen aneinandergereiht und war Nachtetappen im See und im Fluss geschwommen. Auch meinen Begleitern verlangte das sehr viel ab. Ich bin froh und auch stolz auf das Erreichte», resümierte Bromeis am Sonntag in Mailand. «Der Wasserweg vom Lago Maggiore nach Mailand war über Jahrhunderte eine wichtige Handelsverbindung zwischen dem Tessin und der Lombardei." © Andrea Badrutt

„Nie zuvor hatte ich so viele Etappen ohne grössere Pausen aneinandergereiht und war Nachtetappen im See und im Fluss geschwommen. Auch meinen Begleitern verlangte das sehr viel ab. Ich bin froh und auch stolz auf das Erreichte», resümierte Bromeis am Sonntag in Mailand. «Der Wasserweg vom Lago Maggiore nach Mailand war über Jahrhunderte eine wichtige Handelsverbindung zwischen dem Tessin und der Lombardei.“ © Andrea Badrutt

28.8.15 HOME

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2 Antworten to “Bündner Wasserbotschafter: Wasserprobleme heute lösen!”

  1. Franz Says:

    In vielen Ländern hätte es genügend Wasser, das Problem ist nur, dass es verschmutzt ist! Darauf wird wegen wirtschaftlichen Interessen viel zu wenig geachtet!!!

    • Heidi Says:

      Danke, Franz, für die Ergänzung. Abwässer werden einfach in Bäche geleitet, oder man lässt sie versickern. Es ist noch nicht lange her, vielleicht ein halbes Jahrhundert, da war die Situation bei uns ähnlich, nur gab es damals noch nicht so viele Abwässer und nicht so viele schädlichen Substanzen. Und das Quellwasser war vielerorts gut!

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