Heidis Wort zum Samichlaus

„Die Umwelt kollabiert erst in der Zukunft. Darum glauben wir, für Gegenmassnahmen sei noch alle Zeit…“ schrieb Alex Bänninger einleitend zum Artikel vom 3.12.15 Nach uns die Sintflut, mit Blick auf den Klimagipfel in Paris im JOURNAL21.ch. Bänninger verweist auf die Ablehnung der Initiative „Grüne Wirtschaft“ mitsamt Gegenvorschlag des Bundesrates durch das Parlament. Mit dem gleichen Denken wäre das politische Handeln auch auf anderen Gebieten blockiert, schreibt er weiter. Das sei aber nicht der Fall, weil die Folgen eines gesetzgeberischen Stillstands kurzfristig spürbar würden.

Selbst wenn ein Umweltschutzgesetz geschrieben werden darf, dann hat es oft einen geringeren Wert als die Gesetze rund um Eigentum oder Strassenverkehr, meint Heidi. Diebe werden verfolgt und bestraft, wer mit 80 km/h innerorts fährt wird hart angegangen.

Stellen Sie sich vor, eine Autofahrerin rast mit 500 km/h durch ein Dorf. Ein klarer Fall für die Justiz. Übertragen von den Pestizid-Verhältnissen in Gewässern könnten es auch 5’000 km/h sein, d.h. in einer Stunde nach New York; das lässt sich auch mit neuester Technik innerorts nicht bewerkstelligen. Doch wer sucht schon nach den Verursachern von Pestizid-Limiten-Überschreitungen dieser Grössenordnung in Gewässern?

Lieber kennt man in den Ämter den Zustand der Bäche und Bächlein gar nicht, denn sonst müsste man eventuell auch handeln. Was wären die Konsequenzen? Viel Arbeit für den Schmutzli!

6.12.15 HOME

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