Die schönste Seide der Welt in der Pestizid-Tretmühle

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Wer kennt ihn nicht, den Tee aus dem indischen Assam. Kaum jemand weiss aber, dass auch die schönste und dauerhafteste Seide aus dieser Region stammt, die Muga-Seide.

Kleine Tee-Anbauer legen neue Pflanzungen an und schützen diese mit Insektiziden. In den angrenzenden Seidenspinnerzuchten sterben von Jahr zu Jahr mehr Raupen (Pesticide hits muga: Pranati, The Telegraph, Calcutta). Offenbar erkranken die geschwächten Raupen an einer Bakterienkrankheit, der Fleckenkrankheit. Bereits Louis Pasteur hatte diese Krankheit im Auftrage der französischen Regierung untersuchte (Louis Pasteur: Krankheiten der Seidenraupen: pébrine und flacherie, Wikipedia).

Ein Team der University of Leicester entwickelt jetzt eine Bekämpfungsmethode mithilfe von Bakteriophagen. Die ForscherInnen hoffen, dass dadurch der Anbau der wertvollen Seide gerettet werden kann. Über Insektizid-Massnahmen findet Heidi nichts. Trotzdem kann man handeln: Assam Bio-Tee trinken.

University of Leicester research to ‘save the most valuable silk moth in the world’, University of Leicester 11.11.15.

Video: Using Phage Therapy to Prevent Bacterial Disease in Muga Silkworms, youtube, University of Leicester, 11.11.15.

10.1.16 HOME

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2 Antworten to “Die schönste Seide der Welt in der Pestizid-Tretmühle”

  1. Franz Says:

    Ja in den nicht Bio Tee Pflanzungen werden grosse Mengen von Pestiziden ausgebracht!

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