Teilsegen der EU für „Malser Weg“

Herausgeber ist Hans Perting. Copyright Hans Perting Buchwerkstatt

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Der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, hat eine Anfrage von PAN-Italia und PAN-Europa offiziell beantwortet. Danach besteht die Möglichkeit, dass Staaten, Regionen oder Gemeinden zusätzliche Pestizid-Regelungen einführen können. Voraussetzung ist, dass die Regeln z.B. verhältnismässig und notwendig sind. Der Kommissar weist etwa auf den Schutz der Gesundheit der Bürger und den Schutz der Biodiversität hin.

Der Bürgermeister der pestizidfreien Gemeinde Mals, Ulrich Veith, ist für den Schutze der Gesundheit laut staatlicher Gesetzgebung zuständig. Er sieht sich in der bisherigen Vorgehensweise bestätigt. Veith bezieht sich auf die möglichen Gesundheitsrisiken, welche von gewissen Pflanzenschutzmitteln ausgehen können. Zudem mache der Wind rund um Mals samt Thermik das abdriftfreie Ausbringen von Pestiziden unmöglich. „Die Malser haben einen wichtigen Trend in Landwirtschaft und Gesundheit früh erkannt.“ PAN-Europe.

Heidi vermisst ähnliche Töne aus den Berner Amtstuben. In der Schweiz geht halt alles etwas länger, besonders wenn es sich um lukrative Geschäfte wie Pestizide handelt und starke Lobbyisten wie der Schweizer Bauernverband. Ob dies ändert, falls Syngenta an China verkauft wird? Es besteht im Moment wenig Hoffnung, aber der Druck von unten steigt.

27.5.16 HOME

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