Von Pflanzenschutzmitteln, einem besorgten Forscher und aktiven Bürgern

Die besten Labors der Welt sind nicht in der Lage, all die Stoffe, die beim Ab- und Umbau von Pflanzenschutzmitteln entstehen, zu analysieren und zu bewerten. Quelle: Unser Trinkwasser in Gefahr, NDR.

Die besten Labors der Welt sind nicht in der Lage, all die Stoffe, die beim Ab- und Umbau von Pflanzenschutzmitteln entstehen, zu analysieren und zu bewerten. Quelle: Unser Trinkwasser in Gefahr, NDR.

Prof. Klaus Kümmerer vom Institut für Umweltmedizin der Leuphana Universität in Lüneburg ist einer der renommiertesten Umweltchemiker Deutschlands. Er warnt vor den Folgen von mehr Arznei- und Pflanzenschutzmitteln in der Umwelt. Zitat aus Unser Trinkwasser in Gefahr, NDR fernsehen 30.5.16:

„Manche werden gar nicht abgebaut, diese sind dann persistent. Und manche – das sind eigentlich fast noch die Schlimmeren – die werden umgebaut oder teilweise abgebaut zu Stoffen, die wir gar nicht kennen, von denen wir auch nicht wissen, ob wir sie analysieren können. Wenn wir eine Analyse machen und wir ein Messsignal sehen, dann wissen wir da ist ein Stoff wir wissen aber nicht wie viele Stoffe vielleicht gar nicht durch dieses Messgerät angezeigt werden.“

Es gibt immer mehr Stoffe, Chemikalien und Medikamente, die in den Wasserkreislauf gelangen. Oft heisst es beschwichtigend, die Menge eines einzelnen Schadstoffes entspreche ja nur einem Stück Würfelzucker im Bodensee. Viele Pflanzenschutzmittel würden sich auch im Boden abbauen. Den Experten beruhigt das ganz und gar nicht. Im Erdboden gibt es viele chemische Reaktionsmöglichkeiten. Auch für Chemiker sind sie nicht vorhersehbar.

„Für mich ist die Schlussfolgerung aber eine ganz andere. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Stoffe gar nicht erst ins Wasser kommen, denn wir werden nie alle regulieren können. Wir werden auch nie für alle das Risiko abschätzen können. Dazu haben wir weder die Zeit noch das Geld noch die Methoden.“

Aktive Schweizer Bürger

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Brief aus der Westschweiz:

Die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide schreitet gut voran. Kein Tag vergeht, ohne dass wir  Dutzende von Briefen mit Unterschriften erhalten.

Insgesamt erhielten wir schon 34‘000 Franken zur Unterstützung der Initiative. Es ist ganz toll! Wir wollen mit dem auf wemakeit.ch eingereichten Projekt die nächste Arbeitsphase finanziell absichern.
  • Neue Videos in verschiedenen Landessprachen drehen
  • Unterschriftenbögen drucken lassen
  • Flyers erstellen
  • Briefmarken für die Beglaubigung der Unterschriften bezahlen
  • Noch 16‘000 Franken brauchen wir, um das Crowdfunding zum Erfolg zu bringen!

HERZLICHEN DANK FÜR IHRE WERTVOLLE UNTERSTÜTZUNG

 Nehmen wir für die Gesundheit und die Umwelt selbst unser Schicksal in die Hand.

Laurent, Stéphanie, Edward, Olivier, Stéphane, Caspar, Etienne, Asia, Jean-Denis et Michael

Heidi: „Seit dem Eintreffen dieses Briefs vor drei Tagen und dessen Veröffentlichung sind weitere  4’870 Franken einbezahlt worden.“

Heidi 20.2.17: Innert eines Tages sind weitere 4’170 Franken einbezahlt worden. Nun fehlen noch 7’000 Franken, welche in den nächsten zwei Tagen eintreffen müssen, damit das Projekt erfolgreich ist und die Initianten das Geld erhalten.

Heidi 23.2.17: Das Crowdfunding ist geglückt. Spenden sind weiterhin willkommen und wichtig für das Gelingen der Volksinitiative, siehe future 3.0 spenden.

futur3

19.2.17 HOME

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