Planetary health: Gesundheit auf einem sich rasch ändernden Planeten

Sam Myers, Direktor von Planetary Health Alliance, Prof. Harvard University. Copyright: Academy of Medical Sciences.

Sam Myers, Direktor von Planetary Health Alliance, Prof. Harvard University. Copyright: Academy of Medical Sciences.

Heidis Leseempfehlungen für kalte Tage

Die Welt ist kompliziert geworden. Die Forschung kann vieles bis ins kleinste Detail analysieren, jedoch fehlt oft die Gesamtschau. Zusammenhänge werden ignoriert, was zu Fehlentscheiden und Schäden führt.

Planetary Health

The Planetary Health Alliance: „We have been mortgaging the health of future generations in order to realize economic and development gains in the present.“ Direktor Sam Myers informierte in einem Vortrag an der Academy of Medical Sciences und in einem Artikel in The Lancet über Probleme und Lösungsansätze. Umweltschutz und Gesundheit müssen zusammenrücken und neu gestaltet werden.

Planetary health: protecting human health on a rapidly changing planet, Dr. Samuel S. Myers, The Lancet 13.11.17

The Academy of Medical Sciences & The Lancet International Health Lecture 2017 explores how environmental damage impacts not just upon the planet, but also has significant consequences for human health.
Planetary health: protecting global health on a rapidly changing planet

Planetary health, Wikipedia

How toxic is your car exhaust?

„It’s not easy to find out. I own an old banger. My dad has a 2009 diesel. Should either of us scrap our cars for the sake of clean air? I had them tested to find out which was worse. Along the way, I discovered just how dirty some new cars are.“ Ein Artikel auch über sektorielles Denken und unzulängliche Massnahmen verknüpft mit Lobbying und Geld.

How toxic is your car exhaust? Tom de Castella, BBC, 17.10.17

Krebs erregende Rußpartikel waren bislang bei Dieseln gefürchtet. Fahren Benziner also umweltfreundlich? Nein, sagt eine neue Untersuchung unter der Leitung von Empa-Forschern: Benzin-Direkteinspritzer stoßen gleich viele Rußpartikel aus wie ungefilterte Diesel vor 15 Jahren. Und an den Partikeln hängen verschiedene Krebs erregende Substanzen. Partikelfilter könnten Abhilfe verschaffen.
Benziner stoßen genauso viele Rußpartikel aus wie ungefilterte Diesel vor 15 Jahren, Laborpraxis 24.5.17

Little Things Matter

Umweltgifte: Little Things Matter. Zusammenfassung von 30 Forschungsjahren. Anschauliche Präsentation über den Einfluss von Umweltgiften auf das sich entwickelnde Gehirn von Menschen (Heidi: und wohl auch von Tieren).

Little Things Matter. The Impact of Toxins on the Developing Brain, youtube

Heidis Artikel zum Thema vom 15.3.15: Umweltgifte: Little Things Matter.

Das Bild zeigt zwei Aussagen: Das Medikament Ritalin wirkt in der symbolisch aufgezeigten geringen Konzentration. Umweltgifte (hier Blei) sollen aber in genau gleich kleinen Konzentrationen nicht wirken, behaupten Hersteller und die sie unterstützenden Behörden. Quelle Bruce P. Lanphear.

Das Bild zeigt zwei Aussagen: Das Medikament Ritalin wirkt in der symbolisch aufgezeigten geringen Konzentration. Umweltgifte (hier Blei) sollen aber in genau gleich kleinen Konzentrationen nicht wirken, behaupten Hersteller und die sie unterstützenden Behörden. Quelle Bruce P. Lanphear.

28.12.17 HOME

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2 Antworten to “Planetary health: Gesundheit auf einem sich rasch ändernden Planeten”

  1. swissbiofarmer Says:

    Lesenswert: https://www.theatlantic.com/health/archive/2014/03/the-toxins-that-threaten-our-brains/284466/

    • Heidi Says:

      Guten Tag swissbiofarmer
      Vielen Dank für den interessanten Link. Wann werden WIR endlich lernen? Der Artikel von The Atlantic ist schon vier Jahre alt … und man weiss ES schon viel länger … worauf warten unsere Politiker und Beamten noch? Zwar gibt es bei uns die „Zulassungsstellen“, aber im Zweifelsfalle für die Industrie. Wieviele Produkte des täglichen Lebens müssten zum Schutze der Umwelt und unserer Gesundheit verboten werden? Chlorpyriphos ist in der Schweiz in 15 Pflanzenschutzmitteln enthalten, welche für zahlreiche Kulturen zugelassen sind. Fazit: Bio essen, möglichst auch selber anbauen!
      Herzliche Grüsse aus dem Bündnerland
      Heidi

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