Rapsöl oder Palmöl?

Am kommenden Samstag, 15. September 2018, findet im Zentrum Paul Klee in Bern ein Agri-Kultur-Tag zur Frage „Rapsöl oder Palmöl?“ statt. Der Anlass dauert von 14.00 bis 16.30 Uhr.

Die Veranstalter schreiben: „Kaltgepresstes Rapsöl gilt als äusserst gesund und ideal für die kalte Küche. Es ist reich an ungesättigten Fettsäuren und weist zudem ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren auf. Neue sogenannte HOLL-Rapssorten eignen sich zum Braten und Frittieren.

Wie unterscheiden sich Raps- und Palmöl in der Qualität und in der Nachhaltigkeit? Solche Fragen diskutieren wir mit Ernährungs- und Landwirtschaftsfachleuten.

Speziellen Einblick erhalten wir in die sozialen und ökologischen Folgen des Palmölanbaus. Zudem ergründen wir wie nachhaltig die Produktion von Schweizer Rapsöl im Vergleich zum umstrittenen Palmöl ist und ob Rapsöl oder andere Öle das Palmöl ersetzen können.

Mit:
Dominik Imhof, Leiter Kunstvermittlung ZPK
Katrin Kopf, Lebensmittelwissenschafterin, Berner Fachhochschule, HAFL
Sabine Lerch, Biologin, Biovision
Harald Menzi, Agrarökologe und FRUCHTLAND-Berater ZPK

Ausstellungseintritt.

Hier finden Sie Fruchtland.

Flyer zum Ausdrucken: Agri-Kultur-Tag, Samstag 15. September 2018

Zentrum Paul Klee: Ein Kunstmuseum mit Acker, Bienen, Biodiversität…, Heidis Mist vom 10.7.16

Heidis 22 Artikel über Palmöl

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2 Antworten to “Rapsöl oder Palmöl?”

  1. Schmid Martin Says:

    Wichtig ist vor allem, dass es bei den Treibstoffen und Antrieben für erneuerbare Energie weder das eine noch das andere ist. Die „Well-to-Weel“ Effizienz von Solarstrom zum Rad ist mindestens 300x höher als die von dem unsäglichen Agrosprit.
    D.h. ein Agrotreibstoff Auto braucht mindestens 300 x so viel Erdoberfläche dazu noch Ackerland + Dünger + Grundwasser – und die Solaranlage kann erst noch „unfruchtbare Flächen“ wie Hausdächer und Parkplätze nutzen.
    Dieses Wissen geht unter in der Debatte. In Deutschland ist es jetzt verboten, Palmöl zu importieren um sogenannten Ökostrom zu erzeugen, aber Mais und Raps darf dafür immer noch angebaut werden, dabei ist das fast genauso schlecht! Wir wollen beides nicht!
    Danke liebe Heidi
    Herzlich, Martin

    • Heidi Says:

      Lieber Martin
      Danke für deine Ausführungen. Ich habe nie begriffen, dass man nur schon auf die Idee kommen kann, auf fruchtbaren Böden Energiepflanzen anzubauen, dies umso mehr, als laufend Top-Ackerland verbaut wird mit Strassen und Gebäuden. Man hat ja auch Gras in Biogasanlagen „gefüttert“! Zudem schafft z.B. der Maisanbau in Süddeutschland strukturelle Probleme. Jemand hat mir vor Jahren erzählt, dass ein neu gebauter Milchverarbeitungsbetrieb nicht mehr genügend Milch findet, da viele Bauern auf Energie-Mais unstellten. Das ist ja sehr bequem, kein Melken …

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