Konsumieren, konsumieren, konsumieren …

Haben Sie den Blog von George Monbiot noch nicht abonniert? Höchste Zeit es zu tun! Er befasst sich mit brennenden Themen unserer Zeit. Seine Beiträge sind zwar „Bleiwüsten“, aber spannend zu lesen, fundiert und sauber recherchiert; sie werden im Guardian veröffentlicht.

In seinem Beitrag vom 5.9.18 schreibt George Monbiot, dass das Problem nicht einfach nur Plastik sei, sondern das Konsumverhalten allgemein. Im August 2018 wurde von Starbucks und Costa gefordert, dass sie die Plastikkaffeebecher durch solche aus Maisstärke ersetzen sollten. Die 60’000 Unterstützer dieser Lösung auf Twitter fragten sich nicht, wieviel Fläche für Nahrungsproduktion durch den Anbau von Mais verloren ginge, wieviel Dünger und Pestizide eingesetzt würden. Sie stellten auch nicht die Frage nach der Bodenerosion.

Man sage uns, dass wir alle etwas tun könnten. Aber das genüge nicht.

George Monbiot: „Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind struktureller Natur: ein politisches System, das von kommerziellen Interessen erfasst wird, und ein Wirtschaftssystem, das nach endlosem Wachstum strebt …

… Einweg-Kaffeetassen aus neuen Materialien sind nicht nur keine Lösung. Sie sind eine Verewigung des Problems. Den Planeten zu verteidigen bedeutet, die Welt zu verändern.“

Lesen Sie doch den ganzen Beitrag:

Plastic Soup, The problem is not plastic. It is consumerism. By George Monbiot, published in the Guardian 5th September 2018.

29.9.18 HOME

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5 Antworten to “Konsumieren, konsumieren, konsumieren …”

  1. kreativfaktor Says:

    Tatsächlich hat Stabucks nach dem Bann von Plastikstrohhalmen aromatisierte Papierstrohhalme angeboten. Verschweisst in Plastikfolie.

    So sehr ich mich bemühe: Ich kaufe Dinge , von denen ich weiss dass es nicht fair sein kann, oder nichts Gutes dahinter steht.

    Immer wieder lande ich beim Thema Minimalismus. Wenn das Handy noch geht, brauche ich kein neues Iphone. Ich hole mir lieber einen Stuhl für den Bastelkeller vom Sperrmüll, suche nach Alternativen.
    Aber den Anfang kann man einfacher gestalten. Plastik ist ein echtes Problem. Einfach mal Bambusstrohhalme ausprobieren tut nicht weh. Ein bisschen weniger Fleisch essen und mal mit der Stassenbahn fahren.

    Gruss aus dem fabelhaften Bremen

    Es ist egal ob andere Länder, Menschen oder Firmen noch nicht soweit sind. Es geht um den ersten kleinen Schritt den jeder machen kann.

    • Heidi Says:

      Danke für deinen Kommentar.
      Ja, die Bremer Stadtmusikanten! Ich muss sie wieder einmal vom Büchergestell holen. Hat mir als Kind wahnsinnig gefallen.
      Herzliche Grüsse nach Bremen
      Heidi

  2. kreativfaktor Says:

    Hat dies auf Einhornpipi-nachhaltige Spasskultur rebloggt.

  3. Hartmann Says:

    Kennen wir doch schon von den sogenannten „Bio“-Brenn- und Treibstoffen…

    • Heidi Says:

      Danke für das weitere Beispiel. Man könnte eine lange Liste erstellen. Es wäre wohl an der Zeit, die Probleme grundsätzlich anzugehen.
      Herzliche Grüsse
      Heidi

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