St. Doris – Rückblick mit Cartoons von NaNa

Unsere abtretende Bundesrätin und Umweltministerin Doris Leuthard hat NaNa immer wieder zum Zeichnen inspiriert. Bilder sagen mehr als tausend Worte … Doris zum Letzten:

FDP-Politiker überraschen mit Forderung im Beznau-Streit: Das AKW Beznau 1 sei erdbebensicher, sagt die Atomaufsicht des Bundes. Diese Einschätzung ist umstritten. Nun verlangen auch Atombefürworter Klarheit. Tages Anzeiger vom 19.3.18

Breite Front gegen «Lex Beznau»: Wie viel Radioaktivität darf ein AKW bei einem schweren Erdbeben freisetzen? Der Vorschlag des Bundesrats fällt durch – bei Kantonen, Städten und in Deutschland. Tages Anzeiger vom 5.6.18

Doris Leuthard und ihr Abschiedsgeschenk an die Axpo. Wie viel Strahlenbelastung ist zu viel? Damit Beznau nicht vom Netz gehen muss, will die Bundesrätin den Grenzwert heute sehr hoch anlegen. Tages Anzeiger vom 7.12.18

NaNa 9.11.17: Die SES Energiestiftung informiert über die seltsamen Kalkulationen in der Kostenstudie 2016 des AKW-Betreiber-Verbandes. Es geht um die Höhe der Beiträge in den staatlichen Entsorgungsfonds. Das UVEK muss nächstes Jahr die Höhe der Beiträge absegnen und wird sich auf diese Zahlen stützen. Die Mängel in der Studie werden auf der homepage der SES aufgelistet, klar ist jedenfalls, dass Kosten und Risiken weggerechnet werden und die Betreiber belohnt werden, wenn die Nagra möglichst langsam arbeitet.

CEO von AXPO: Andrew Walo, CEO von ALPIQ: Jasmin Staiblin.
Das wusste man schon bei Kaiseraugst, 1975: die enormen Kosten (Bau und Rückbau, Lagerstätten) und Risiken werden garantiert sozialisiert werden: wir Bünzlis werden alle zahlen, während die Aktionäre (auch div. Kantone und Städte) und Funktionäre solange wie möglich kassieren.

Stilllegungs- und Entsorgungsfonds: SES fordert höhere Beiträge. Schweizerische Energie-Stiftung SES

Heidi hat noch Andrew Walo gesucht und bei Bloomberg sein Gehalt gefunden:

Die Umweltministerin zur Mobilität

„… Wie bei Schiene und Strasse müssen wir auch in der Luft Schritt halten mit den Mobilitätsbedürfnissen der Gesellschaft und der Wirtschaft. Davon hängt unser Wohlstand ab…“

Da reibt sich Heidi die Augen. Hat sie falsch gelesen? Wikipedia: „… Umweltorganisationen kritisieren die steuerlichen Vorteile, die der Luftverkehr geniesst, insbesondere unter Berücksichtigung der massiven Umweltauswirkungen. Das Umweltbundesamt (Deutschland) bezifferte die Steuerausfälle (2010) auf 11,5 Milliarden Euro jährlich. Der Flächenbedarf von Flughäfen ist lokal sehr gross und führt häufig zu Bürgerprotesten (siehe z. B. Flughafenausbaugegner Frankfurt)…“

Doris Leuthard: «Wir müssen zu unseren Landesflughäfen Sorge tragen», NZZ vom 14.12.18

Doris Leuthard in schon veröffentlichten Cartoons

Grenzwerte erhöhen – beliebtes Spiel der Mächtigen: Wo der Einzelne nur an sich denkt, wird die Gesamtheit nimmer vorwärtskommen.
Jakob Bosshart, 1862 – 1924. Heidis Mist vom 8.3.18

Heidi Band 3: Heidi will es wissen. Heidis Mist vom 6.1.18

Pestizide: Seid wachsam – wehrt euch!  Heidis Mist vom 16.12.17

Insektensterben: Das Dornröschen schläft. Heidis Mist vom 11.11.17

Heidi dankt an dieser Stelle NaNa für ihre schönen Zeichnungen, Hinweise … und freut sich schon auf weitere …

16.12.18 HOME

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4 Antworten to “St. Doris – Rückblick mit Cartoons von NaNa”

  1. Jürg Schwaller Says:

    Mit ihren miesen Trickli zur Strahlenschutzverordnung und der Pestizidrückstände hat sich Leuthard final geoutet, wes Geistes Kind sie wirklich ist und immer war und hat die paar wenigen, in den letzten 12 Jahren gesammelten Sympathien verscherzt und wird als stinknormale Politikerin, auch der das Volk am Allerwertesten vorbeigegangen ist, in die Geschichte der Vorzeigedemokratur Schweiz eingehen

    • Heidi Says:

      Glaubst du wirklich, dass Doris Leuthard die Sympathien verscherzt hat? Ich weiss nicht, aber sie ist tatsächlich stinknormal, als Politikerin und Schweizerin. Wir brauchen jedoch für die Lösung der anstehenden Probleme weitsichtige intelligente Leute!

  2. Jürg Schwaller Says:

    Und diese „weitsichtigen intelligenten“ Leute finden wir im neuen, aktuellen BR wieder? Mit dieser unsäglich schwachen Regierung nimmt das Abgleiten der Schweiz in Mittelmass und Bedeutungslosigkeit noch mehr Fahrt auf und wird von den Schweizern wie Naturereignisse geduldet und via Steuern devot finanziert. Besorgte Bürger sind aufgerufen, endlich massiven Widerstand gegen den Schlendrian, die Verschleierungs- und Lügenpolitik und die Hegemonieansprüche der, sich auf unsere Kosten in ihrer unbeschreiblichen Hybris suhlenden unfähigen Berner „Elite“ aufzubauen; um unsere Rechte zu schützen, soll auch der Widerstand per zivilem Ungehorsam kein Tabu mehr sein; vielmehr, es ist ein Grundrecht freier Menschen, sich zu wehren: braucht halt etwas Mut!

    • Heidi Says:

      Zu diesem leiden Thema gibt es zwei aktuelle Beiträge, die Heidi hier verlinken möchte:
      Departemente bauernschlau verteilt: Wie der Bundesrat Laientheater spielt und Versager belohnt. Zur Posse die Glosse. Hanspeter Guggenbühl im Infosperber:
      https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Hintergrunde-und-Erwagungen-zur-Departementsverteilung
      und
      re:publica 2017 – Theresa Züger: Reload Disobedience, eine Doktorarbeit im Vortrag einmal anders präsentiert:
      Civil disobedience is a crucial political practice of our times. Since the early 90s, civil disobedience was partly transformed in digital practices by artists, activists and political technologists. The concept of civil disobedience is contested by itself, but the digital transformation adds a whole new set of questions to this exceptional phenomenon of political action. This talk will bring political theory about civil disobedience in dialog with claims and actions by the political subjects that reinvented what civil disobedience means in the digital era.

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