Glyphosat fördert Phosphor-Überdüngung

Ein Verbot von Glyphosat, dem weitweit am häufigsten eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel, wird schon lange diskutiert und das Herbizid ist Gegenstand von Prozessen. Gestreitet wird über die Eigenschaft „vermutlich krebserregend“. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der Sorge bereitet: Die Überdüngung mit Phosphor.

Marie-Pier Hébert und ihre Kollegen von der kanadischen McGill University erklären: „Glyphosat enthält 18,3 Massenprozent Phosphor. Damit repräsentiert seine Ausbringung einen Einstrom anthropogenen Phosphors in die Umwelt.“ Das zunehmend in Böden und Gewässern vorkommende Herbizid trägt also auch zur Überdüngung bei.

Lesen Sie den interessanten Artikel auf scinexx, das wissensmagazin:

Glyphosat: Unterschätzte Phosphorschleuder, Herbizid setzt ähnlich viel Phosphor frei wie Tenside – und fördert so die Überdüngung.

The overlooked impact of rising glyphosate use on phosphorus loading in agricultural watersheds, Frontiers in Ecology and the Environment (esa), 5.12.18

24.3.19 HOME

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