Wo ist die Kostenwahrheit?

NaNa: Ob Verkehr, Rohstoffquellen, Lebensmittel, Kleidung: Wo –  ja – wo denn ist die Kostenwahrheit?

Zitat aus dem Interview mit Ernst Fehr (Wikipedia) im Tages-Anzeiger vom 14.1.20:

Ob Grundnahrungsmittel oder Zementindustrie: Sie würden kein Produkt und keine Branche von der Klimasteuer ausnehmen?
Es sollte keinerlei Ausnahmen geben, wir brauchen hier echte Kostenwahrheit. Es darf höchsten Übergangsfristen mit anfänglich niedrigeren Steuern geben. In Bezug auf die Kostenwahrheit sind sich eigentlich auch alle Volkswirte von links bis rechts einig, was ja ansonsten nicht immer der Fall ist.“

Sie glauben, dass der Markt ohne Klimasteuer nicht zu dieser Kostenwahrheit führt, etwa wenn Wasser und Nahrungsmittel wegen des Klimawandels knapp werden?
Dann ist es zu spät. Ausserdem treffen die Folgen des Klimawandels nicht unbedingt diejenigen, die ihn verursachen. Nein, wir brauchen eine Klimasteuer, wir brauchen die Politik. Die Verhinderung der Klimaerwärmung ist geradezu ein Paradefall von legitimer Staatsintervention. Denn individuelle Akteure erzeugen negative externe Effekte. Da muss der Staat eingreifen, das ist Lehrbuchwissen. Darum sind sich ja alle Volkswirte einig. Die Verhinderung der Klimaerwärmung ist ein öffentliches Gut,eines der grössten und wichtigsten für die ganze Menschheit“

Es braucht eine neue Kostenwahrheit und Wertschätzung

 

«Es braucht eine Klimasteuer – auch auf Fleisch». Tages-Anzeiger vom 14.1.20.

«Bio wäre eigentlich günstiger». Schweizer Bauer vom 20.2.20

Wer billig kauft, kauft teuer – Kostenwahrheit bei Lebensmitteln. Ethik-Guide

Entdecken Sie “Was unser Essen wirklich kostet“! Nature & More

Nach diesem Handyrohstoff buddeln Kinder metertief. Welt vom 30.1.10
Der Rohstoff Coltan wurde in grossem Stil im Norden Kanadas abgebaut. Neue Umweltschutzvorschriften in den USA
und Kanada führten jedoch innerhalb weniger Jahre dazu, dass sich das Geschäft für westliche Produzenten nicht mehr
lohnte –
zu streng sind die Vorgaben, zu teuer die Produktion … „Dieser regulatorische Vorteil für die Chinesen führte dazu, dass die globale Produktion innerhalb von 25 Jahren nach China abwanderte“, sagt K. C. Chang, Analyst bei IHS in Kanada.

Wie geht nachhaltige Mode? salto vom 12.11.29

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