Notpaket des Bundesrates

Gastkommentar von Thomas Wildberger

Ein grosser Dank an alle, die in dieser Krise, wo auch immer im Einsatz, nicht aufgeben. Ein Lob auch dem Bund für das schnelle Schnüren eines Notpakets. Agieren statt reagieren – das ist es, was derzeit zählt. Aber: Ich frage mich, was mit den KMUs und anderen Firmen ist, die schon immer ressourcenschonend, wirtschaftlich, und für das Personal einstehend gearbeitet haben und die die Krise ohne Notpaket durchstehen? Wird dieses vielgerühmte Firmen-Rückgrat der Schweiz, wenn alles vorbei ist, gezwungen, sich an den Folgekosten, z.B. mittels Steuererhöhung, Abgaben oder dergleichen, zu beteiligen?

Sollten die Kredite später in A-fonds-perdu-Beiträge umgewandelt werden, um eine Konkurswelle zu verhindern, wären diese Personen und Firmen doppelt benachteiligt. Ebenso wird der natürliche Wettbewerb massiv gestört. Mit ungeahnten Folgen für die Wirtschaft.

Und: Es ist absolut stossend, dass der Bund arbeitgeberähnliche Arbeitnehmer trotz oft jahrelanger Lohnzwangsabgabe nun mit einer maximalen Kurzarbeitsentschädigung von 3’320 Franken pro Monat abspeisen will.

Die Politik hat das zeitnah zu ändern, ansonsten die Arbeitgeber es sich bald nicht mehr leisten können, Arbeitgeber zu sein. Denke, nicht nur ich erwarte in den nächsten Wochen, dass die Politik diese Ungerechtigkeit aufhebt!

Lindner Suisse
Thomas Wildberger
Unternehmer

9630 Wattwil/SG

Lindner Suisse GmbH, Wattwil

Alles auf Pump? Heidis Mist vom 14.4.20

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