Güllen vor intensiven Regenfällen: Zufällige Begegnung!

Heidi hat gestern eine Agrarfachfrau aus dem Kanton Bern zufällig getroffen. Kaum mit Abstand gegrüsst, sagte sie: „Gut, was du machst! Mein Nachbar güllt häufig vor intensiven Regenfällen. Einmal war ich so wütend, dass ich zur Gemeinde ging. Aber sie machten nichts. Schon früher habe ich das einmal gemeldet, aber sie machen einfach nichts! Nicht umsonst ist das Grundwasser mit Nitrat verschmutzt.

Mich nimmt’s wunder, ob nicht auch die resistenten Keime, die in der Gülle sind, mit der Zeit im Grundwasser gefunden werden. Es läuft gerade ein Nationales Forschungsprojekt NFP 72 Antibiotikaresistenzen in Gülle reduzieren. Ich bin gespannt auf die Resultate und deren Umsetzung.“

25.8.20 HOME

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4 Antworten to “Güllen vor intensiven Regenfällen: Zufällige Begegnung!”

  1. Sandra Walser Says:

    Hoi Heidi

    Auch hier wurde vor intensivem Regen gegüllt.

    Auch hier renne ich mit meinem Schreiben gegen Wände.

    Lg Sandra

    • Heidi Says:

      Liebe Sandra
      Wenn nicht gerade ein Bach verschmutzt wird UND Fische sterben … dann geschieht nichts, obwohl es genügend Gesetze gibt, die das verbieten, etwas die Sorgfaltspflicht!
      Herzlichst
      Heidi

  2. Hanspeter Reber Says:

    Güllen im Sommer bei Temperaturen über 25 Grad, besser 20 Grad, sollten verboten werden.
    Bei solch hohen Temperaturen entweichen zu viele Gase wie Methan in die Luft.
    Diese Güllenüberschüsse müssen unbedingt eingedämmt werden. Denn sie belasten Boden, Luft und Wasser in unverantwortbarer Weise.
    Wer steht gerade für diese Vergehen???

    • Heidi Says:

      Es gilt, die Tierzahlen zu senken, dann nehmen auch die Ammoniakemissionen ab, bei denen die Schweiz Vize-Europameister ist. Wir KonsumentInnen können dagegen steuern, indem wir wesentlich weniger Fleisch essen und weniger Milchprodukte konsumieren. In den Ernährungsempfehlungen von Kanada fehlt die Milch!
      https://heidismist.wordpress.com/2019/01/24/milch-fehlt-in-kanadas-neuen-ernaehrungsempfehlungen/
      Aber die Bauernlobby hat wieder zugeschlagen mit dem Entscheid der WAK-S, welche die Agrarpolitik 22+ letzte Woche blockiert hat und Markus Ritter, der Präsident des Bauernverbands, sich mit Economiesuisse zusammengetan hat, um (kleine) Fortschritte in Umweltsachen zu verhindern.

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