Tierhaltung: Ziemlich beschissen!

Mag sein, dass das Thema „Ammoniak, Feinstaub …“ regelmässige LeserInnen von Heidis Mist fast etwas langweilt, aber es ist so wichtig, dass man nicht genug darüber berichten kann. Bereits zwei Monate nach Blog-Start am 24.7.10 titelte Heidi Ammoniak-Emissionen reduzieren. Und was ist heute? Keine Besserung in Sicht! NaNa hat Heidi mit einem Cartoon und Links einen Stups gegeben … also hier gibt es neue Informationen.

In der Schweiz gelangt nach wie vor zu viel Stickstoff und Phosphor in die Umwelt. Kritische Belastungsgrenzen für Stickstoffeinträge in die Umwelt sind vielerorts deutlich überschritten. Vor allem die Stickstoff- und Phosphorüberschüsse der Landwirtschaft und die Stickstoffemissionen des Verkehrs belasten die Umwelt und beeinträchtigen die Biodiversität, die Luft, die Gewässer- und Trinkwasserqualität sowie die Waldfunktionen stark. Zudem verstärken sie den Klimawandel und beeinträchtigen die menschliche Gesundheit.

Ursachen wie auch Auswirkungen der übermässigen Einträge sind wissenschaftlich seit Jahrzehnten gut dokumentiert. Allerdings ist kaum eines der diesbezüglichen vom Bundesrat verabschiedeten Reduktionsziele erreicht. Sollen die negativen Effekte auf die Biodiversität und Ökosystemleistungen verringert werden, sind die Ursachen für die übermässigen Einträge dringend anzugehen. Dieses Faktenblatt zeigt hierzu Handlungsansätze auf.

Seit Jahrzehnten scheitert unsere Landwirtschaft daran, ihre Stickstoffüberschüsse zu senken.

… Was Pflanzen und Böden nicht aufnehmen können, landet in der Umwelt. Als Ammoniak in der Luft zum Beispiel, wo er Feinstoff bildet, der Menschen krank machen kann.

Der Wind bläst den Stickstoff in natürliche Ökosysteme und sogar Naturschutzgebiete: 90 Prozent der Waldflächen, fast alle Hochmoore sowie ein Drittel aller Trockenwiesen sind mit Stickstoff überdüngt.

Ammoniak – Alptraum ohne Ende, SRF ECO vom 7.12.20

Die Schweizer Landwirtschaft produziert zu viel Ammoniak. Erlaubt wären 25’000 Tonnen pro Jahr, tatsächlich sind es über 40’000. Ammoniak schädigt die Umwelt massiv und kostet die Allgemeinheit jedes Jahr hunderte Millionen von Franken. Die neue Agrarpolitik «AP22+», will den Missstand abschaffen. Doch das Parlament klemmt.

Heidi meint: „Viel wurde schon über dieses Problem geschrieben, gesagt, gefilmt, doch die Politik hört nichts, sieht nichts Substantielles und will nichts am zerstörerischen System ändern. Wir müssen sie zwingen!“

11.12.20 HOME

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2 Antworten to “Tierhaltung: Ziemlich beschissen!”

  1. Sandra Walser Says:

    Liebe Heidi

    Wenn es mehr Veganer (Bio) gäbe, dann hätten wir das oben genannte Problem weniger. Irgend jemand konsumiert diese Produkte, die zum Tierleid und zur Umweltzerstörung massiv beitragen.

    Jeder sollte etwas zum Tierwohl und zum Umwelt-Schutz beitragen, anstatt den Peter nur einem zuzuschieben.

    Lg Sandra

    Lg Sandra

    Lg Sandra

    • Heidi Says:

      Liebe Sandra
      Wenn die Menschen etwas vernünftiger wären, dann wäre vieles besser. Weniger Fleisch ist auch für die Gesundheit besser.
      Herzliche Grüsse
      Heidi

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