Wie steht es mit der künftigen Wasserverfügbarkeit?

Video: Swiss Water Bodies in a Changing Climate - Hydro-CH2018 Hydrological Scenarios

Video: Swiss Water Bodies in a Changing Climate – Hydro-CH2018 Hydrological Scenarios. Klicken Sie auf das Bild!

Schweiz: Der Klimawandel verändert den Wasserhaushalt

Medieninformation des Bundesamts für Umwelt (BAFU) vom 16.03.2021: „Es wird keine generelle Wasserknappheit geben, aber je nach Region und Jahreszeit kann es zu Wasserknappheit kommen – und umgekehrt werden stärkere Regenfälle zu mehr lokalen Überschwemmungen führen. Dies sind die Ergebnisse des heute veröffentlichten Projekts Hydro-CH2018, Hydrologische Grundlagen des Klimawandels. Die umfangreiche Studie wurde unter der Leitung des BAFU in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für Klimadienste (NCCS) durchgeführt. Der Klimawandel führt dazu, dass sich unser Umgang mit dem Wasser in Zukunft ändern muss.“

Research shows that climate change is altering the water regime. Medieninformation Bundesamt für Umwelt (BAFU) vom 16.3.21

Video Swiss Water Bodies in a Changing Climate – Hydro-CH2018 Hydrological Scenarios. Bundesamt für Umwelt (BAFU), youtube

Bewässerungspolitik in Bayern: Denn sie wissen nicht was sie tun(?)

Siegfried Gendries schrieb  am 9.11.21 im Wasser-Blog über die Bewässerungspolitik in Bayern:

„Der Klimawandel in Deutschland wird einige Wassernutzer zu Verlierern machen. Allem voran die Landwirte. Dann nämlich, wenn die Trockenperioden zunehmen und der Wasserbedarf für landwirtschaftliche Bewässerungszwecke steigen wird. Da aber Wasserressourcen nicht unendlich sind und die Nutzungskonkurrenzen zunehmen, bedarf es einer soliden Grundlage bei der Wasserverteilung. Doch gibt es diese überhaupt?

In Bayern hat die Fraktion BÜNDNIS90/Die Grünen mit der Anfrage „Bewässerung in Bayern“ an die Landesregierung zu ergründen versucht, welche Datenbasis den künftigen Entscheidungen der Landespolitik zugrunde liegen kann. Dabei ist viel Unwissenheit zu Tage getreten. Das ist nicht weiter überraschend. Denn schon im April 2021 räumte der Abteilungsleiter Wasserwirtschaft im Bayerischem Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, Prof. Dr. Martin G. Grambow, beim DVGW-Webinar zum Thema „Klimawandel“ eine insgesamt unzureichende Erfassung der Wasserentnahmen in Bayern einräumen: „(…) festgestellt, dass die tatsächlichen Bewässerungsanlagen um den Faktor 5 bis 7 höher liegen als die genehmigten Anlagen. Also da ist etwas passiert unter unseren Augen, was keiner so richtig bemerkt hatte.“ Wow! Und niemand hat aufgeschrien! Dabei geht es auch um die Priorisierung konkurrierender Wassernutzungen, wenn die Ressourcen knapp werden.“

Lesen Sie hier weiter: Bewässerungspolitik in Bayern: Denn sie wissen nicht was sie tun(?). Siegfried Gendries, Lebensraum Wasser/Der Wasser-Blog 9.11.21.

Kampagne „Water of the Future“

Am 14.2.22 veröffentlichte der Wasser-Blog einen Gastbeitrag mit dem Titel Water of the Future – wie eine europaweite Kampagne für das Thema Wasser sensibilisiert:

„Wasser ist eine der wertvollsten Ressourcen unserer Zeit. Und doch verbrauchen wir weit mehr davon, als uns zur Verfügung steht – unbewusst und ungesehen. Ungesehen ist vor allem „virtuelles Wasser“, also Wasser, das für den Anbau, die Produktion und den Transport von Gütern verwendet wird. Virtuelles Wasser steckt in fast allem, was wir täglich nutzen. Neben dem durchschnittlichen Wasserverbrauch von etwa 120 Litern pro Person pro Tag sind auch unglaubliche 3’900 Liter Wasser in Produkten versteckt, die wir täglich nutzen.

Dieses Wasser wird in anderen Teilen der Welt für unsere Produkte entnommen. Deutschland hat seinen Wasserverbrauch also zu einem grossen Teil ausgelagert – häufig in Länder, in denen Wasserknappheit herrscht. Mit der Kampagne „Water of the Future“ machen gemeinnützige Organisationen und Städte aus acht europäischen Ländern auf die Themen virtuelles Wasser und Wasserfussabdruck im Zusammenhang mit der Klimakrise aufmerksam. Carolin Harscher von finep – forum für internationale entwicklung + planung – beschreibt in ihrem Gastbeitrag die Inhalte und wie sich die Bürgerschaft an der Kampagne beteiligen kann.“

Lesen Sie hier weiter: Water of the Future – wie eine europaweite Kampagne für das Thema Wasser sensibilisiert (Gastbeitrag). Lebensraum Wasser/Der Wasser-Blog

15.2.22 HOME

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