Weiterhin Export von Schweizer Käse nach Russland

40% der Käseproduktion wird in alle Welt exportiert, auch nach Russland. Man stelle sich die Milchseen vor, die sonst entstehen würden!

40% der von Jahr zu Jahr steigenden Käseproduktion wird in alle Welt exportiert, auch nach Russland. Man stelle sich die Milchseen vor, die sonst entstehen würden!

Zum Beispiel Mifroma, eine Tochtergesellschaft des Grossverteilers Migros, und Emmi, der grösste milchverarbeitende Betrieb der Schweiz, exportieren weiterhin Käse nach Russland. Emmi argumentiert, man exportiere Grundnahrungsmittel. Für wen? Andere Käseexporteure wie Züger und Margot liefern wegen der Zahlungsschwierigkeiten und des abgestürzten Rubels bis auf Weiteres nicht mehr.

Anbauschlacht gegen die Natur

Derweil fordern bodenständige Bauern eine Anbauschlacht 2. Ihnen kommt der Krieg in der Ukraine offenbar willkommen zum Durchdrücken von alten Forderungen. Noch nie, wollten sie „Landschaftsgärtner“ sein. Die SVP will «Weizen pflanzen statt Schmetterlinge zählen».

Sonntagsblick 13.3.22: „… Seine Partei, die SVP, fordere den Bundesrat daher auf, «sofort einen Plan für eine Anbauschlacht 2.0 auszuarbeiten», sagt Haab in Anspielung auf die Anbauschlacht während des Zweiten Weltkriegs, als selbst auf der Zürcher Sechseläutenwiese Kartoffeln angebaut wurden. «Wenn jeder Bauer ein paar zusätzliche Tonnen Getreide ernten kann, ergibt das einen Haufen Brot.» Unsinnige Ökoprojekte hingegen seien zu sistieren, meint Haab. Denn: «Statt Schmetterlinge zu zählen, müssen wir jetzt Weizen anpflanzen.»… „

Mehr Dünger und mehr Pestizide! Das Grundwasser im Mittelland ist seit Jahrzehnten überdüngt und die Lebewesen in vielen kleinen Bächen leiden oder sterben längst aufgrund der Pestizid-Last.

Der Selbstversorgungsgrad mit Brotgetreide betrug 2019 immerhin 79%. Auf etwa 45% der Ackerfläche wird aber Futter für Tiere angebaut. Das Problem für die Bauern ist, sie importieren wegen der hohen Tierzahlen viel Kraftfutter, auch aus der Ukraine, und das ist jetzt teurer geworden.

Die Sechseläutenwiese

Die Sechseläutenwiese ist heute eine Tiefgarage, wurde 2014 zugedeckt mit 110’000 Gesteinsblöcken aus Valser Quarzit. Heidis Vorschlag für eine mögliche Umnutzung Plan SVP: Hors-Sol Kartoffeln oder die liebste „Kultur“ der Bodenständigen, Kühe oder Schweine oder Hühner. Gackernde Hühner vor dem Opernhaus? Der Alpöhi hätte lieber Geissen! Die Tiefgarage könnte als Stall umgenutzt werden.

Wo war die SVP als all die Böden versiegelt wurden, für Strassen, Plätze, Einkaufszentren … Der „Ertrag“ daraus ist leider einmalig, wirft kaum noch Zinsen ab.

Kriegsfolgen sind unabsehbar. foodaktuell 3/2022

«Weizen pflanzen statt Schmetterlinge zählen». Sonntagsblick 13.3.22

Anteil der Inlandproduktion von Brotgetreide am Gesamtverbrauch in der Schweiz in den Jahren 2008 bis 201. statistica

Agrarbericht 2021, Milch und Milchprodukte

Der Futtermittel-Schwindel. Greenpeace Schweiz Februar 2021

Fleisch- und Milchprodukte exportieren statt die Produktion senken? Heidis Mist 14.1.22

15.3.22 HOME

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