In Entwicklungsländern werde viel Ackerland ineffizient bewirtschaftet oder läge brach …

Am Beispiel von Laos zeigt eine Doktorarbeit am Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern, auf, dass die Landwirtschaftspolitik zahlreicher Entwicklungsländer mit Landdeals fehlgeleitet wird. Sie bringen mehr Geld, aber nicht mehr Wohlstand. Die meisten Landdeals, kommt der Wissenschaftler zum Schluss, hätten die Situation der lokalen Bevölkerung prekärer gemacht.

„In Entwicklungsländern werde viel Ackerland ineffizient bewirtschaftet oder läge brach: Seit die Weltbank dieses Narrativ 2008 salonfähig gemacht hat, prägt es die Landwirtschaftspolitik zahlreicher Entwicklungsländer. Gleichzeitig hat es privaten Investoren die Türen für Landakquisitionen geöffnet.

Ein Land, das stark auf das Modell gesetzt hat, ist Laos. Der Staat in Südostasien hat einen Wirtschaftsboom hingelegt, die Armut in ländlichen Gebieten reduziert und dort eine beträchtliche Anzahl Jobs geschaffen.

Ein laotischer Forscher hat in seiner Doktorarbeit am CDE die Daten unter die Lupe genommen – mit ernüchterndem Ergebnis.“

Lesen Sie den schön dokumentierten Bericht hier: Landdeals: mehr Geld, aber nicht mehr Wohlstand. Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern, 7.4.22. Redaktion und Produktion Gaby Allheilig

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