Petition „Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl!“ (2)

In diesem Video wird erklärt wieso es die Petition Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl! braucht – klar und deutlich. Mit Klick auf das Bild geht es zum Video.

Es gibt Leute, die mögen keine Videos anschauen. Besonders nicht dann, wenn sie auf youtube sind und sie nicht wissen wie man die Werbung ausblenden kann. Heidi hat daher den Text des Videos hieher kopiert, damit ihn alle lesen können. Sie können wählen zwischen Mundart, gesprochener Text im Video, und Hochdeutsch, Untertitel.

Video-Text Hochdeutsch

Kennst du den Nationalpark im Engadin?

Das ist das grösste Naturschutzgebiet der Schweiz und der älteste Nationalpark der Alpen.

«Tiere, Pflanzen, Lebensräume und natürliche Prozesse sind seit über 100 Jahren vor menschlichen Einflüssen geschützt.», – steht auf der Webseite. Von wegen!

2016 haben die Engadiner Kraftwerke ihre Staumauer revidiert. Dabei sind grosse Mengen PCB bei der Baustelle liegen geblieben und später in den Bach gelangt.

PCB ist hier ein Bestandteil eines Korrosionsschutzes und ähnlich giftig wie radioaktiver Abfall.

Der Spöl, so heisst der Bach, ist seither auf einer Länge von knapp sechs Kilometern verseucht.

Bei Messungen in 2017 hatten die Fische einen PCB-Wert, welcher 17-mal höher war, als das, was bei fischfressenden Tieren, wie z.B. ein Otter, als Schadensschwelle gilt. D.h. im einzigen Nationalpark der Schweiz, ist ein Bach so giftig, dass die Tierwelt Schäden erleidet.

Das muss man sich mal vorstellen!

Das kantonale Amt für Natur und Umwelt hat verfügt, dass man die obere Hälfte vom Spöl reinigen muss. Die Untere lässt man so. Und auch die Ursache, ein 5,7 Kilometer langer Druckstollen soll so bleiben!

Weil, es ist eben schon sehr teuer, so einen Bach zu reinigen, und Verantwortung zu übernehmen, für die enormen Kosten, das will niemand. Dieser Entscheid schützt die beteiligten Energiefirmen und den Kanton Graubünden, – welche alle von dem Engadiner Kraftwerk profitiert haben, vor diesen Kosten. Der Entscheid bringt dem Nationalpark nichts!

Dass wir in der Schweiz nicht genug Geld haben, um einen Bach zu entgiften, und dass das der Kanton Graubünden alleine tragen soll und der Bund nicht mithilft, seinen eigenen Nationalpark zu erhalten, dass kann doch nicht sein?

Dies wollen wir ändern und starten eine Petition, welche die Forderungen des Nationalparks, zur Wiederherstellung des Spöl, vollumfänglich unterstützt. Für die Beseitigung von Umweltschäden im Nationalpark und ähnlichen Schutzgebieten, soll zukünftig der Bund zuständig sein und mithelfen die Kosten zu tragen. Und dies spätestens drei Jahre nach einem Schadensereignis.

Schauen wir zu unserer Natur und helfen wir mit! Unterschreib auch du die Online-Petition, welche nach Bern gehen soll. Erzähl deinen Freunden davon, gib den Link weiter und hilf mit, dass das Wasser im Nationalpark wieder geniessbar wird!

Der Nationalpark gehört uns allen!

Danke, dass du die Petition mit deiner Unterschrift unterstützt!

Heidi empfiehlt: „Unterschreiben Sie die Petition, denn Sparen auf Kosten der Natur ist keine Lösung!“

Hier geht’s zur Petition Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl!

Video-Text Mundart

Kennsch de Schwyzer Nationalpark im Engadin?

Das ischs grösste Naturschutzgebiet vo de Schwyz und de ältischti Nationalpark vo de Alpe.

„Tiere, Pflanzen, Lebensräume und natürliche Prozesse sind seit über 100 Jahren vor menschlichen Einflüssen geschützt.“, staht uf de Website…  Schön wärs!

2016 händ d Engadinder Kraftwerk ihri Staumuur im Nationalpark revidiert. Dadebi sind grossi Mengene PCB bir Baustell ligge blibe und spöter in Bach ine grate.

PCB isch en Bestandteil vom Korrosionsschutz und ähnlich giftig wie radioaktive Abfall.

De Spöl – so heisst de Bach – isch sither ufere Längi vo knapp 6 km versüücht!

Bi Messige im 2017 hend d‘Fisch en PCB-Wert gha, wo 17x höcher isch als das, wo bi fischfressende Tier, z.B. Otter, als Schadensschwelle gilt. Das heisst; im grösste und einzige Nationalpark vode Schwyz isch en Bach so giftig, dass d Tierwelt Schäde devodreit.

Das mues mer sich mal vorstelle!

S kantonale Amt für Natur und Umwelt het verfüegt, dass mer die oberi Hälfti vom Bach reinige mues. Die unteri laht mer lah sii. D Quelle vor Verschmutzig, en 5,7 Kilometer lange Druckstolle wo das Gift enthaltet – bliibt! Die Verfüegig bringt em Nationalpark leider nüt.

Well es isch ebe scho sehr tüür sonen Bach z putze, und dVerantwortig überneh für die enorme Koste, das wett natürli niemert. Also schützt de Entscheid in erster Linie die beteiligte Energiefirmene und de Kanton Graubünde – wo alli vom Engadiner Kraftwerk profitiered – vo dene Koste.

Dass chan doch nöd si, dass mer ide Schwyz ned gnueg Geld hend, zum en Bach  z’entgifte! Dass das de Kanton Graubünde ellei sell überneh und de Bund ned mithilft, sin eignige Nationalpark z erhalte!

Das wemmer ändere und dorum starte mir e Petition, wo d Forderige vom Nationalpark zur Wiederherstellig vom Spöl vollumfänglich unterstützt. Fürs Besiitige vo Umweltschäde im Nationalpark und ähnliche Schutzgebiet sell de Bund zueständig sii und mithelfe, d Koste zträge. Und das spätestens drü Jahr nach emne Schadensereignis.

Luegemer zu üsere Natur und helfemer mit! Unterschriib au du d Online-Petition, wo uf Bern sell! Verzell dine Fründe devo, gib de Link wiiter und hilf mit, dass S Wasser im Nationalpark widr gniessbar wird.

De Nationalpark ghört üs allne!

Unterstütz die Petition mit dinere Unterschrift!

Do goht’s zur Petition Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl!

Petition „Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl!“ Heidis Mist 20.4.22

PCB in einem Flüsschen im Schweizerischen Nationalpark. Petition gegen “PCB-Spar-Sanierung“. Lebensraum Wasser – Der Wasser-Blog 20.4.22

21.4.22 HOME

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Eine Antwort to “Petition „Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl!“ (2)”

  1. Schweizer Nationalpark: Vom totalen Schutz zu den Interessen von Wasserkraft, Forstwirtschaft, Jagd oder Tourismus | Heidis Mist Says:

    […] Petition „Keine halben Sachen im Schweizer Nationalpark! Saniert endlich den Spöl!“ (2) Heidis Mist 21.4.22 […]

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