Klima: Kleine Massnahmen reichen nicht …

Zitat aus: This heatwave has eviscerated the idea that small changes can tackle extreme weather. , The Guardian 18.7.22. Übersetzt von Heidi mithilfe von DeepL.

„Gefährliche Hitze wird zur Norm werden, auch im Vereinigten Königreich. Es braucht dringend Systemeveränderungen – und das Schweigen muss gebrochen werden.

Diese Hitzewelle hat die Vorstellung widerlegt, dass man mit kleinen Veränderungen extreme Wetterverhältnisse bekämpfen kann.

Wir sollten also unser eigenes Schweigen brechen. Lasst uns aufhören, uns selbst und andere zu belügen, indem wir so tun, als würden kleine Massnahmen grosse Veränderungen bewirken. Geben wir die Zaghaftigkeit und den Alibi-Charakter auf. Hören wir auf, Wasser aus Eimern zu schöpfen, wenn nur Feuerwehrautos ausreichen. Lassen Sie uns unsere Kampagne für einen Systemwandel auf die kritische 25-Prozent-Schwelle der öffentlichen Akzeptanz ausrichten, jenseits derer, wie eine Reihe wissenschaftlicher Studien nahelegen, die Gesellschaft kippt.

Ich bin mir darüber im Klaren, wie wirksames politisches Handeln aussieht, und das war mir noch nie so klar. Aber eine wichtige Frage bleibt. Können wir angesichts der Tatsache, dass wir so spät dran sind, den sozialen Kipppunkt erreichen, bevor wir den ökologischen Kipppunkt erreichen?

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19.7.22 HOME

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6 Antworten to “Klima: Kleine Massnahmen reichen nicht …”

  1. Hanspeter Reber Says:

    Die Menschheit macht weiter wie bisher. Die weltweite Mobilität ist aktueller denn je. Es wird wieder geflogen mehr denn je (Nachholbedarf!).
    Die Menschheit sägt weiter am Ast auf dem sie sitzt.
    Nun, die Erde wird weiter drehen, auch mit weniger Menschenkindern.

    • Heidi Says:

      Eigentlich würde es ja besser gehen ohne Menschen. Aber diese hätten es in der Hand, gut zu leben, nur steht dem einiges im Wege, etwa Gier, Luxus, Geschäft, immer mehr … das führt zu immer weniger. So haben doch Lebens- und Umweltqualität rapide abgenommen und nicht nur diese! Versuchen wir doch die Schlafenden zu wecken!
      Herzliche Grüsse
      Heidi

    • hgamma Says:

      Eigentlich sind wir Natur in der Natur. Wir konnten uns nicht entscheiden, in welcher Art von Kreatur wir auf diese Welt, die Geworfenen, ebenda so geworden, wie wir sind. Dem Leben, die Unbill vermeidend, durch alle Katastrophen hindurch; heute, im hier und jetzt, zum Besseren die Hand anlegen müssen.

    • Heidi Says:

      Ja, wir müssen etwas zum Besseren beitragen!

    • hgamma Says:

      Genau; nicht das wir, mit der Mehrheit ist nicht zu rechnen. Ich muss mir vor der Tat, auf meine Finger achten.

    • hgamma Says:

      Die Menschheit sind wir. Wir wissen; alles wird sein eigenes Ende haben. Der Fingerzeig den anderen, drei Finger zeigen auf mich zurück.

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