Es summen die Bienen …

Was summt denn da so intensiv wie vor einem Bienenhaus?

Was summt denn da so intensiv wie vor einem Bienenhaus?

Unscheinbare kleine Blüten des Wilden Weins sind der Grund des regen Flugverkehrs.

Unscheinbare kleine Blüten des Wilden Weins sind der Grund des regen Flugverkehrs.

Das sind vermutlich die Bienen, welche den Honig produzieren, den Heidi jeweils im Herbst kauft. Wie viel leisten die Bienen in der Schweiz? Diese Frage stellte sie sich nun. Viele Informationen fand Sie in der Publikation Bienenhaltung in der Schweiz.

Die Schweizer Imkerei vermag nur einen Drittel der Inlandnachfrage zu decken. Die Produktion könnte also wesentlich ausgedehnt werden, wenn die Blütenpflanzen und die Bienen gefördert würden.

Quelle: Bienenhaltung in der Schweiz

Quelle: Bienenhaltung in der Schweiz

Die Produkte Honig, Pollen und Wachs machen lediglich einen Viertel bis einen Fünftel des volkswirtschaftlichen Nutzens der Honigbienen aus. Nicht eingerechnet sind die Werte der Bestäubung im Ackerbau (Feldbohne, Raps, Sonnenblume), in der Saatgutproduktion und im Gemüsebau (Bohnen, Tomaten, Kürbis, Gurken). Ein wichtiger Beitrag leisten die Honigbienen zudem zur Bestäubung der Wildpflanzen. Dafür kann kein marktwirtschaftlicher Wert angegeben werden. Der ökologische Wert wird hingegen als sehr bedeutend beurteilt.

Quelle: Bienenhaltung in der Schweiz. ALP forum, (8), 2004, 1-7

Quelle: Bienenhaltung in der Schweiz. ALP forum, (8), 2004, 1-7

Die Autoren des Berichts ziehen das folgende Fazit: In der Schweiz gibt es eine grosse Anzahl von Imkern mit unterdurchschnittlichen Betriebsgrössen und eine recht hohe Bienendichte. Die Honigerträge sind im internationalen Vergleich tief. Trotz der tiefen Inlandproduktion und den hohen Honigpreisen gehören die Schweizer mit einem Konsum von 1,2 Kilogramm pro Person und Jahr weltweit zu den führenden Honigessern. Etwa zwei Drittel des in der Schweiz konsumierten Honigs wird importiert.

Bienenhaltung in der Schweiz, Agroscope

Bienen kommen und gehen.

Bienen kommen und gehen.

Es fällt Heidi schwer, diesen Ort zu verlassen. Noch ein letzter Blick!

Es fällt Heidi schwer, diesen Ort zu verlassen. Noch ein letzter Blick!

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5 Antworten to “Es summen die Bienen …”

  1. Christine Dobler Gross Says:

    Hmm, da müsste Heidi dann auch einmal etwas kritischer über Honigbienendichten in Städten berichten!
    https://www.bienenfachstelle-zh.ch/infopool/nahrungskonkurrenz-zwischen-honig-und-wildbienen/?seq_no=10

    • Heidi Says:

      Ja natürlich, in Städten ist alles „dicht“, auch die Menschen! Ich habe das bewusst ausgeklammert, denn auf dem Lande ist noch viel Platz für Bienen, auch für Wildbienen.

    • Heidi Says:

      Ich habe jetzt noch ergänzt „wenn die Blütenpflanzen und die Bienen gefördert würden.“ Das wollen aber die (SVP)-Bauern nicht! Eine entsprechende Initiative droht gegen die Ökoflächen im Sinne von Nationalrat Dettlings „Die Zeiten des Schmetterlingzählens sind vorbei!“

  2. Das Honigbienen-Dilemma | Heidis Mist Says:

    […] Von Mist, Gülle und anderen Gewässer-, Grundwasser- und Umweltverschmutzern « Es summen die Bienen … […]

  3. Nicht nur Honigbienen sind im vielfältigen Garten | Heidis Mist Says:

    […] Es summen die Bienen … Heidis Mist 16.8.22 […]

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