Archive for the ‘Artenvielfalt’ Category

Oh du süsse Weihnachtszeit!

12. Dezember 2017
Heidis Butterzopf, garantiert ohne Palmöl. Wer Wertschöpfung im Hause behält, dem werden nicht all die unerwünschten (auch schädlichen) "Zutaten" in die Produkte reingemischt. Mindestens in Deutschland gibt es auch Zopf mit Palmöl. <a href="http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Hefezopf-im-Test-Was-steckt-drin,hefezopf132.html" target="_blank" rel="noopener">Hefezopf im Test: Was steckt drin?</a> NDR vom 10.4.17. Studieren Sie die Etiketten vor dem Kauf und fragen sie nach! Die verlorene Vorfreude: Einst waren Süssigkeiten wie Schokolade, Guetzli & Co. für festliche Anlässe und Geschenke reserviert. Heute sind sie Alltag und Frust-Killer - mit vielen Konsequenzen.

Heidis Butterzopf, garantiert ohne Palmöl. Wer Wertschöpfung im Hause behält, dem werden nicht all die unerwünschten (auch schädlichen) „Zutaten“ in die Produkte reingemischt. Mindestens in Deutschland gibt es auch Zopf mit Palmöl. Hefezopf im Test: Was steckt drin? NDR vom 10.4.17. Studieren Sie die Etiketten vor dem Kauf und fragen sie nach! Die verlorene Vorfreude: Einst waren Süssigkeiten wie Schokolade, Guetzli & Co. für festliche Anlässe und Geschenke reserviert. Heute sind sie Alltag und Frust-Killer – mit vielen Konsequenzen.

Seit Oktober hämmert uns die Werbung – noch aggressiver als üblich – ein, dass wir essen, schenken und konsumieren müssen, denn ohne unsere Überfluss-Käufe funktionieren Geldmaschine und Wachstum nicht. Und es wird weltweit geplündert! An vielen Dingen klebt Sklaven- und Kinderarbeit, Umweltzerstörung, Landraub und auch Blut. Wir wissen es!

Es braucht eine Aufklärung 2.0

Heidis Buchempfehlung: Wir sind dran vom Club of Rome. Darin wird aufgezeigt was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Aufklärung für eine volle Welt.

Der Club of Rome will diejenigen ansprechen, die eine neue Aufklärung suchen, die sich von Fortschritt und guten Visionen ermuntert fühlen und die einen Humanismus vertreten, der nicht nur anthropozentrisch ist, sondern auch die natürliche Mitwelt einschliesst, und die sich trauen, langfristig zu denken. Das Buch greift viele Ansätze auf – etwa die Enzyklika Laudato Sí von Papst Franziskus, oder auch östliche Religionen und fordert eine neue Aufklärung. Es brauche eine Philosophie der Balance, nicht des Ausschlusses.

Wir sind dran. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Anders Wijkman. Club of Rome: Der grosse Bericht. Verlagsgruppe Random House, ISBN: 978-3-579-08693-4

Quelle: Wir sind dran. Adventskalender Nachhaltige Entwicklung 2017, 11.12.17.

Bilder zu Palmöl/Indonesien. Ist dies der „Fortschritt“, den wir wollen? Und wann endet er? Traurige Bilder und Videos sagen mehr als Worte.

Pünktlich zu Halloween: Nestlé & Co brechen Palmöl Versprechen, CleanEnergy Project 2017, 31.10.17.

Palmöl-Vorwürfe treffen auch Nestlé, Handesheitung, 30.11.16

Wie Brasilien den Tod seiner Ureinwohner in Kauf nimmt. Welt, 26.10.17

Sambia: Landraub als Entwicklungshilfe. Infosperber, 6.11.17.

Greenpeace warnt vor Gesundheitsgefahr durch Palmöl in Lebensmitteln. Der Standard, 27.9.17.

Nestlé: Ab 2025 keine Käfigeier mehr, Schweizer Bauer, 8.11.17. Auch „gute“ Nachrichten können schlechte sein. Unglaublich, dass Nestlé noch immer Käfigeier verarbeitet! Und dies noch weitere sieben düstere Jahre lang. Heidi besichtigte eine Käfighaltung, damals als diese Haltungsform in der Schweiz den Bauern empfohlen wurde. Nur ein Wort zur Stimmung im düsteren Raum: Schrecklich! KAGfreiland erreichte bereits 1992 ein Verbot der Käfighaltung von Legehennen in der Schweiz.

Übrigens hat Heidi bis heute keine Antwort von Nestlé auf ihre Anfrage betr. Le Parfait – Original, seit 1950, erhalten, das Palmkernfett enthält: Freihandelsgespräche in Davos – Heidi berichtet über Palmöl, Heidis Mist, 22.1.17

Heidi bleibt dran!

12.12.17 HOME

 

Glyphosat: Vertrauen der Konsumenten bewahren

4. Dezember 2017
Respekt vor den Mitlebewesen: Die Pestizid-Strategie muss hinterfragt werden - zu unserem eigenen Nutzen.

Respekt vor den Mitlebewesen: Die Pestizid-Strategie muss hinterfragt werden – zu unserem eigenen Nutzen.

Viel wurde in letzter Zeit über Glyphosat geredet, geschrieben … einige handelten, ganze EU-Länder bereiten den Ausstieg vor, Bauern vermindern den Einsatz oder verzichten auf den Gebrauch von Glyphosat und Hersteller von Markenprodukten verbieten dieses Unkrautbekämpfungsmittel kurzerhand, z.B. einer der führenden Hersteller von Milchprodukten in Österreich, die „Berglandmilch“.

Chancen nutzen!

Eckehard Niemann schreibt in seinen „AGRAR-HINWEISEN“ vom 4.12.17:

Das EU-Recht gestattet Mitgliedstaaten ausdrücklich, „das Vorsorgeprinzip anzuwenden, wenn wissenschaftliche Ungewissheit besteht, ob die in ihrem Hoheitsgebiet zuzulassenden Pflanzenschutzmittel Gefahren für die Gesundheit von Mensch oder Tier oder die Umwelt bergen“.

… und sieht zwei weitere Chancen:

Chance 1: Die Politik (Deutschland) schafft einen Ausstiegsplan bei der Bildung der nächsten Bundesregierung.

Chance 2: Bürger, die kein Glyphosat in der Nahrung oder in der Natur haben möchten, hören auf, Produkte zu kaufen, die damit hergestellt wurden. Das geht ganz einfach: In der Bio-Landwirtschaft sind Pestizide bis auf wenige Ausnahmen verboten. Die Produkte gibt es nicht nur in Spezialgeschäften, sondern in jedem Supermarkt.

Berglandmilch verbietet Glyphosat, top agrar Österreich, 29.11.17

4.12.17 HOME

 

fair-fish schenkt dem Bauernverband einen Online-Adventskalender

1. Dezember 2017

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Ab heute, dem 1.12.17, veröffentlicht der Verein fair-fish täglich ein Foto für Markus Ritter, den Präsidenten des Schweizer Bauernverbandes (SBV), um auf die Verschmutzung der Gewässer durch Pestizide und Dünger aufmerksam zu machen.

fair-fish hatte im Internet zu einer Fotoaktion aufgerufen, um darauf aufmerksam zu machen, dass die industrielle Landwirtschaft den Lebensraum der Fische vergiftet. fair-fish wollte die eingesandten Fotos dem Präsidenten des SBV übergeben. Doch leider hatte Markus Ritter keine Zeit, die eingesandten Fotos persönlich entgegen zu nehmen.

Der Verein fair-fish will mit der Veröffentlichung der Bilder den Präsidenten des Bauernverbandes dazu auffordern, den Gewässerschutz ernst zu nehmen und die versprochene Reduktion des Einsatzes von Pestiziden und Dünger voran zu treiben.

Adventskalender fair-fish

Bestäubung: Ein drastisches Beispiel von mangelndem „Zukunftsblick“

Heidi hat viele Pendenzen, so liegt ein passender Cartoon von Vecker seit elf Monaten unveröffentlicht in Heidis Postfach! Hier ist er:

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen die drastische Abnahme von bestäubenden Insekten, nicht nur in China.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen die drastische Abnahme von bestäubenden Insekten, nicht nur in China.

Dave Goulson ist Biologie-Professor an der Stirling University in Grossbritannien: Pollination provides one of the clearest examples of how our disregard for the health of the environment threatens our own survival. About 75% of all crop species require pollination by animals of some sort, often by bees, but sometimes by flies, butterflies, birds or even bats.
Decline of bees forces China’s apple farmers to pollinate by hand, Chinadialogue, 2.10.12

Wunderschöne Fotos von Kevin Frayer/Getty Images. These Photos Capture The Startling Effect Of Shrinking Bee Populations, HUFFPOST, 4.7.16

Faktenblatt zur Bedeutung der Wildbienen, Lukas Pfiffner, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), 15.4.16

1.12.17 HOME

Bergzone III: Güllen Ende November!

30. November 2017
Austrag von Gülle in hohem Bogen durch die Luft, Bergzone III, 25. November 2017. Copyright: Manu.

Austrag von Gülle in hohem Bogen durch die Luft, Bergzone III, 25. November 2017. Copyright: Manu.

Was sagen die Fachleute dazu?

Merkblatt Agridea Hofdünger – gezielt eingesetzt, Copyright Agridea.

Merkblatt Agridea Hofdünger – gezielt eingesetzt, Copyright Agridea.

Wenn zuviel Dünger im Betrieb ist, d.h. hoher Einsatz von Kraftfutter, dann legt der Bauer keinen Wert auf gezielten Einsatz der Nährstoffe. Die Umweltgefährdung interessiert ihn nicht, doch die tiefwurzelnden Unkräuter wie Blacke und Bärenklau freuen sich. Die Biodiversität leidet, Hanggrundwasser auch sowie weiter unten liegende Quellen.

Schnee liegt jetzt über der Gülle.

In der Schweiz gibt es keine Sperrfrist für Düngeraustrag im Winter, dies im Gegensatz zur EU. Die Schweizer Behörden basieren ihre Regelungen gerne auf Eigenverantwortung, was häufig nicht funktioniert. Das weiss man auch in der Bundeshauptstadt. Betroffen ist nicht in erster Linie der Bauer, sondern die Bevölkerung und die Umwelt sind es.

Nachtrag 30.11.17: Kaum veröffentlicht, melden weitere Leute Gülle-Austrag in den Bergen, sogar auf 1’800 m ü.M. ein Fass nach dem andern. An anderen Orten eine dicke Gülle-Schicht. Güllen ist ein Dauerbrenner. Frage über Frage liegt in Heidis Postfach: „Was ist denn nur los, haben die Flächenbeiträge und die Beiträge für Öko-Flachen nicht gewirkt? Muss man immer mehr Vieh halten? Wird von Bio Suisse wirklich kontrolliert? Der Markt spricht ja eigentlich voll dagegen …“

30.11.17 HOME

Schweizer Bevölkerung schätzt Biodiversität zu positiv ein

16. November 2017
Quelle: <a href="https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/biodiversitaet/publikationen-studien/publikationen/biodiversitaet-schweiz-zustand-entwicklung.html" target="_blank" rel="noopener">Biodiversität in der Schweiz: Zustand und Entwicklung</a>, BAFU 2017, Seite 14. Grafik zum Vergrössern anklicken.

Quelle: Biodiversität in der Schweiz: Zustand und Entwicklung, BAFU 2017, Seite 14. Grafik zum Vergrössern anklicken.

Löwenzahn – Renaissance eines Unkrauts

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte … Der Lenz ist da. Und kaum sind die ersten Frühlingsboten wie Schneeglöckchen oder Veilchen verblüht, spriessen auch schon Kräuter und Wildpflanzen: Bärlauch und Brennnessel schlagen aus und mancherorts leuchtet die Landschaft in diesen Tagen so gelb, als habe der liebe Gott mit dem Pinsel der Sonne geklekst. Der Löwenzahn ist jetzt Hauptdarsteller im bunten Naturschauspiel …

… Seit die Gourmetküche den gelben Alleskönner, der vom Mittelmeerraum bis ins Hochgebirge überall wächst, für sich entdeckt hat, verfeinern die gezackten Blätter mit ihrem feinen bitter-würzigen Aroma immer öfter Salatkreationen, Suppen oder auch Reisgerichte …

Heidi meint: Die Matten mögen zur Freude von SpaziergängerInnen gelb leuchten, doch dies ist ein Zeichen von Armut in der Pflanzenwelt.

Quelle: Bezirks-Amtsblatt Landquart und Prättigau/Davos, 21.4.17

Biodiversität: Wunsch und Wirklichkeit

Das „Loblied“ auf den Löwenzahn zeigt einmal mehr, dass die  Bevölkerung den Zustand der Biodiversität zu positiv einschätzt. Die Broschüre des Bundesamts für Umwelt Biodiversität in der Schweiz zeigt den Zustand und die Entwicklung der Artenvielfalt auf. Der Begriff «Biodiversität» sei in der Schweizer Bevölkerung mehrheitlich bekannt. Dies zeigt eine Umfrage im Jahr 2013. Zwei Drittel der Befragten haben den Begriff Biodiversität schon einmal gehört oder gelesen.

Die Notwendigkeit, die Biodiversität zu erhalten, sei unbestritten. Die Befragten begründen sie in erster Linie mit der «Pflicht gegenüber zukünftigen Generationen», mit der «Verbundenheit» mit der Natur, mit deren «Schönheit» und mit einer «moralischen Pflicht».

Erstaunlicherweise stufen die Schweizerinnen und Schweizer den Zustand der einheimischen Biodiversität zu positiv ein. 74 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Zustand der Biodiversität «eher gut» (65 Prozent) oder sogar «sehr gut» (9 Prozent) ist. Diese Einschätzung weicht erheblich vom tatsächlichen Zustand der Biodiversität ab, wie er in umfassenden Studien und im vorliegenden Bericht zum Ausdruck kommt.

Biodiversität in der Schweiz: Zustand und Entwicklung, BAFU 2017

15.11.17 HOME

Insektensterben: Das Dornröschen schläft

11. November 2017
Hinweis für ausländische LeserInnen: Die Bundesrätin Doris Leuthard ist für den Umweltschutz zuständig. Sie hat Papst Franziskus in einer Privataudienz im Frühling einen Rosenstock 'Doris' geschenkt.

Hinweis für ausländische LeserInnen: Die Bundesrätin Doris Leuthard ist für den Umweltschutz zuständig. Sie hat Papst Franziskus in einer Privataudienz im Frühling einen Rosenstock ‚Doris‘ geschenkt.

Brief von NaNa:

Frankfurter Allgemeine: 75 Prozent weniger Insekten. „Wir befinden uns mitten in einem Albtraum“

… Bei Erhebungen in 63 deutschen Schutzgebieten zwischen 1989 und 2016 ist ein Rückgang von 76 Prozent (im Hochsommer bis zu 82 Prozent) der Fluginsekten-Biomasse festgestellt worden. Die Verluste betreffen offenbar die meisten Arten, von Schmetterlingen, Bienen und Wespen bis zu Motten und anderen flugfähigen Arten, die praktisch ausnahmslos als Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen oder zumindest als  Beutetiere für Vögel wichtig sind. Etwa 80 Prozent der Wildpflanzen sind abhängig von Insektenbestäubung, und 60 Prozent der Vögel in der heimischen Natur ernährt sich hauptsächlich von Insekten …

75 Prozent weniger Insekten, Joachim Müller-Jung, Frankfurter Allgemeine vom 18.10.17

Echo der Zeit: Insektenrückgang auch in der Schweiz

… Lokführer mussten früher die Scheiben nach jeder Fahrt putzen. Das ist zwar ein starkes Indiz für den Rückgang der Insekten, langjährige Datenreihen zur mengenmässigen Abnahme aller Insekten gibt es nicht in der Schweiz … Die meisten Schweizer Insektenforscher zeigen sich nicht überrascht über diesen massiven Rückgang …

Insektenrückgang auch in der Schweiz, Echo der Zeit vom 4.9.17

PPS: Insektensterben – Das Ausmass der Katastrophe wurde nun wissenschaftlich nachgewiesen

Das Papiliorama in Kerzers spricht seit Jahren immer wieder davon: die Insektenpopulationen sind in den letzten drei Jahrzehnten regelrecht zusammengebrochen. Viele von uns haben dies in den letzten Jahren schon selber beobachtet; keine um Lampen kreisende Nachtfalter mehr, keine Tagfalter mehr über den Wiesen. Ausser einigen wenigen Exemplaren der häufigsten Arten. Mit den Insekten verschwinden – wegen fehlender Nahrung – auch die Vogelpopulationen und die Amphibien. Es wird Zeit für die Schweiz, einen Paradigmenwechsel zu vollziehen und den Gebrauch von Pestiziden zu stoppen …

Insektensterben – Das Ausmass der Katastrophe wurde nun wissenschaftlich nachgewiesen, PPS vom 23.10.17

Blick: Schweizer Politiker schweigen das Problem tot

… Und die Politik? Tut nichts. Der Bundesrat missachtet gemäss Pro Natura sogar die gesetzlichen Vorgaben zum Pestizidgebrauch. Kein Politiker lehnt sich aus dem Fenster und sagt, was er sagen müsste: Es geht so keine Minute weiter, unsere Landwirtschaft vergiftet systematisch unsere Nahrungmittelgrund­lage und unser Trinkwasser. Es gibt keine Ausreden mehr: Wir müssen selber einschreiten. Und zwar dreifach: als Konsument, als Gärtner und als Bürger …

Ihr Verschwinden wäre katastrophal – Retten Sie die Insekten! Silvia Tschui, Blick vom 6.11.17

Nostalgie Duftrose 'Doris Leuthard'

Nostalgie Duftrose ‚Doris Leuthard‘

Heidis Weckruf an Bundespräsidentin Doris Leuthard

Frau Bundespräsidentin, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Sie, der Bundesrat und das Parlament müssen handeln, und zwar sofort und ohne Rücksicht auf das Jammern von Industrie und Bauern, denn es geht um „Zukunft“.

11.11.17 HOME

Insektensterben: Der Blick ruft zum Handeln auf

7. November 2017
Eine deutsche Studie zeigt: 75 Prozent der Menge aller Insekten sind weg, im Vergleich zu 1970. 48 Prozent der Pflanzen in der Schweiz stehen auf der roten Liste, sind also vom Aussterben bedroht.

Eine deutsche Studie zeigt: 75 Prozent der Menge aller Insekten sind weg, im Vergleich zu 1970. 48 Prozent der Pflanzen in der Schweiz stehen auf der roten Liste, sind also vom Aussterben bedroht.

Während der Bundesrat und das Parlament den dringenden Handlungsbedarf in der Landwirtschaft nicht sehen wollen, läutet der Blick die Alarmglocke. Zitate aus dem Blick vom 5.11.17:

Retten Sie die Insekten!

Sterben die Insekten, bricht unsere Nahrungsmittelkette zusammen. Was Sie dagegen tun können.

Schweizer Politiker schweigen das Problem tot

Und die Politik? Tut nichts. Der Bundesrat missachtet gemäss Pro Natura sogar die gesetzlichen Vorgaben zum Pestizidgebrauch. Kein Politiker lehnt sich aus dem Fenster und sagt, was er sagen müsste: Es geht so keine Minute weiter, unsere Landwirtschaft vergiftet systematisch unsere Nahrungmittelgrund­lage und unser Trinkwasser. Es gibt keine Ausreden mehr: Wir müssen selber einschreiten. Und zwar dreifach: als Konsument, als Gärtner und als Bürger.

Auch politisch können wir Einfluss nehmen. Folgende Initiativen gilt es zu unterschreiben: Die initiative-sauberes-trinkwasser.ch will nur noch Direktzahlungen an Bauern erlauben, die keine Pestizide versprühen; und mittels der Initiative future3.ch wollen Westschweizer Forscher künstliche Pestizide in der Schweiz verbieten. Damit unsere Enkelkinder eine Chance haben.

Wann erwachen unsere Behörden aus dem umweltpolitischen Tiefschlaf?

Ihr Verschwinden wäre katastrophal – Retten Sie die Insekten! Silvia Tschui, Blick vom 5.11.17.

7.11.17 HOME

Gute und schlechte Nachrichten bewegen

26. Oktober 2017
He Qiaonv. Copyright Panthera.

He Qiaonv. Copyright Panthera.

Studien zeigen, dass schlechte Nachrichten über den Zustand der Umwelt die Einen zum Handeln bewegen. Andere sprechen besser auf gute Nachrichten an. Heute eine gute Nachricht:

He Qiaonv, eine der reichsten Frauen Chinas, ist auch eine leidenschaftliche Umweltschützerin. Sie hat kürzlich $1,5 Milliarden für Umweltschutz zugesichert, was mehr als einen Drittel Ihres Vermögens ausmacht und vermutlich die höchste je von einer Privatperson für Umweltschutz gespendete Summe ist.

US$20 Millionen hat sie bereits für den Schutz der Schneeleoparden und anderen Wildkatzen über die von ihr gegründete und finanzierte Beijing Qiaonv Foundation gespendet.

Das Bewusstsein für Umweltschutz steigt in China stetig. Superreiche ChinesInnen streben auch die Zusammenarbeit im Umweltschutz mit der Regierung an.

Was bewegte He, Umweltschützerin zu werden?

Als die Landschaftsarchitektin He ihr Unternehmen Beijing Orient Landscape Co., Ltd. gründete, war ihr Traum, 100 der schönsten Parks in 100 chinesischen Städten zu erstellen. Was sie aber unterwegs sah, das war verschmutzes Wasser und verarmte Ökologie in den Städten. Sie handelte. Heute heisst ihr Unternehmen Beijing Orient Landscape and Environment Co., Ltd. und ist das grösste Unternehmen in der Branche.

Es braucht Vorbilder und Nachahmer! Eine chinesische Umweltaktivistion als Vorbild für die Schweiz?

Quelle: Beijing Philanthropist Commits $1.5 Billion to Conservation, Bloomberg Pursuits, Nikki Ekstein, 13.10.17.

China’s Beijing Qiaonyu Foundation Forges Historic Partnership with Panthera and WildCRU to Protect Big Cats and Their Landscapes, Panthera, 13.10.17.

26.10.17 HOME

Papst Franziskus engagiert sich für die Umwelt: Biodiversität

22. Oktober 2017
Genau vor 7 Monaten, am 22. März 2017, dem Weltwassertag 2017, begann der Verein „Sauberes Wasser für alle“ Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative zu sammeln. Bis heute sind 102'415 Unterschriften eingegangen. Die Initianten fordern unter anderem, dass Subventionen denjenigen Betrieben vorbehalten sind, welche die Biodiversität erhalten.

Genau vor 7 Monaten, am 22. März 2017, dem Weltwassertag 2017, begann der Verein „Sauberes Wasser für alle“ Unterschriften für die Trinkwasser-Initiative zu sammeln. Bis heute sind 102’415 Unterschriften eingegangen. Die Initianten fordern unter anderem, dass Subventionen denjenigen Betrieben vorbehalten sind, welche die Biodiversität erhalten.

Enzyklika LAUDATO SI‘ von Papst Franziskus

Über die Sorge für das gemeinsame Haus

III. DER VERLUST DER BIOLOGISCHEN VIELFALT

32. Die Ressourcen der Erde werden auch geplündert durch ein Verständnis der Wirtschaft und der kommerziellen und produktiven Tätigkeit, das ausschliesslich das unmittelbare Ergebnis im Auge hat. Der Verlust von Wildnissen und Wäldern bringt zugleich den Verlust von Arten mit sich, die in Zukunft äusserst wichtige Ressourcen darstellen könnten, nicht nur für die Ernährung, sondern auch für die Heilung von Krankheiten und für vielfältige Dienste. Die verschiedenen Arten enthalten Gene, die Ressourcen mit einer Schlüsselfunktion sein können, um in der Zukunft irgendeinem menschlichen Bedürfnis abzuhelfen oder um irgendein Umweltproblem zu lösen.

33. Doch es genügt nicht, an die verschiedenen Arten nur als eventuelle nutzbare „Ressourcen“ zu denken und zu vergessen, dass sie einen Eigenwert besitzen. Jedes Jahr verschwinden Tausende Pflanzen- und Tierarten, die wir nicht mehr kennen können, die unsere Kinder nicht mehr sehen können, verloren für immer. Die weitaus grösste Mehrheit stirbt aus Gründen aus, die mit irgendeinem menschlichen Tun zusammenhängen. Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht.

34. Möglicherweise beunruhigt es uns, vom Aussterben eines Säugetiers oder eines Vogels zu erfahren, weil sie uns mehr vor Augen sind. Doch für das gute Funktionieren des Ökosystems sind auch die Pilze, die Algen, die Würmer, die Insekten, die Reptilien und die unzählige Vielfalt von Mikroorganismen notwendig. Einige zahlenmässig geringe Arten, die gewöhnlich unbemerkt bleiben, spielen eine grundlegend entscheidende Rolle, um das Gleichgewicht eines Ortes zu stabilisieren. Es stimmt, dass der Mensch eingreifen muss, wenn ein Geosystem in ein kritisches Stadium gerät, doch heute hat das menschliche Eingreifen in eine so komplexe Wirklichkeit wie die Natur ein solches Mass erreicht, dass die ständigen vom Menschen verursachten Katastrophen sein erneutes Eingreifen herausfordern, so dass das menschliche Handeln allgegenwärtig wird, mit allen Risiken, die das in sich birgt. Gewöhnlich entsteht ein Teufelskreis, wo das Eingreifen des Menschen, um eine Schwierigkeit zu lösen, häufig die Situation weiter verschlimmert. So sind zum Beispiel viele Vögel und Insekten, die aufgrund der von der Technologie geschaffenen und in der Landwirtschaft verwendeten Agrotoxide aussterben, für ebendiese Landwirtschaft nützlich, und ihr Verschwinden muss durch ein weiteres technologisches Eingreifen ersetzt werden, das möglicherweise neue schädliche Auswirkungen hat. Lobenswert und manchmal bewundernswert sind die Anstrengungen der Wissenschaftler und Techniker, die versuchen, Lösungen für die vom Menschen verursachten Probleme zu schaffen. Wenn wir jedoch die Welt betrachten, stellen wir fest, dass dieses Ausmass menschlichen Eingreifens, das häufig im Dienst der Finanzen und des Konsumismus steht, dazu führt, dass die Erde, auf der wir leben, in Wirklichkeit weniger reich und schön wird, immer begrenzter und trüber, während gleichzeitig die Entwicklung der Technologie und des Konsumangebots grenzenlos weiter fortschreitet. So hat es den Anschein, dass wir bestrebt sind, auf diese Weise eine unersetzliche und unwiederbringliche Schönheit auszutauschen gegen eine andere, die von uns geschaffen wurde.

35. Wenn die Umweltverträglichkeit irgendeines Unternehmens geprüft wird, achtet man gewöhnlich auf die Auswirkungen auf den Boden, das Wasser und die Luft, doch nicht immer wird eine sorgfältige Untersuchung über die Wirkung auf die biologische Vielfalt eingeschlossen, als sei der Verlust einiger Arten oder Gruppen von Tieren oder Pflanzen etwas von geringer Bedeutung. Schnellstrassen, Neukultivierungen, Drahtzäune, Talsperren und andere Konstruktionen ergreifen Besitz von den Lebensräumen, und manchmal zersplittern sie diese derart, dass die Tierpopulationen nicht mehr wandern, noch frei pendeln können, so dass einige Arten vom Aussterben bedroht sind. Es gibt Alternativen – wie die Schaffung von biologischen Korridoren –, welche die Wirkung dieser Bauten zumindest abschwächen, doch eine solche Umsicht und Vorsorge ist nur in wenigen Ländern zu bemerken. Wenn einige Arten kommerziell genutzt werden, erforscht man nicht immer die Weise ihres Wachstums, um ihre übermässige Reduzierung und das daraus resultierende Ungleichgewicht des Ökosystems  zu vermeiden.

36. Die Pflege der Ökosysteme setzt einen Blick voraus, der über das Unmittelbare hinausgeht, denn wenn man nur nach einem schnellen und einfachen wirtschaftlichen Ertrag sucht, ist niemand wirklich an ihrem Schutz interessiert. Doch der Preis für die Schäden, die durch die egoistische Fahrlässigkeit verursacht werden, ist sehr viel höher als der wirtschaftliche Vorteil, den man erzielen kann. Im Fall des Verlustes oder des schweren Schadens an einigen Arten ist von Werten die Rede, die jedes Kalkül überschreiten. Darum können wir stumme Zeugen schwerster Ungerechtigkeiten werden, wenn der Anspruch erhoben wird, bedeutende Vorteile zu erzielen, indem man den Rest der Menschheit von heute und morgen die äusserst hohen Kosten der Umweltzerstörung bezahlen lässt.

37. Einige Länder haben Fortschritte gemacht im wirksamen Schutz gewisser Orte und Zonen – auf der Erde und in den Ozeanen –, wo jedes menschliche Eingreifen verboten ist, das ihre Physiognomie verändern oder ihre ursprüngliche Gegebenheit verfälschen kann. Bei der Pflege der biologischen Vielfalt beharren die Fachleute auf der Notwendigkeit, den artenreichsten Zonen mit heimischen, seltenen oder weniger wirksam geschützten Arten besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Es gibt Orte, die einer speziellen Sorgfalt bedürfen wegen ihrer enormen Bedeutung für das weltweite Ökosystem oder weil sie wichtige Wasserreserven darstellen und so eine Gewähr für andere Formen des Lebens sind.

38. Nennen wir zum Beispiel jene an biologischer Vielfalt überreichen Lungen des Planeten, die das Amazonasgebiet und das Kongobecken darstellen, oder die grossen Grundwasservorkommen und die Gletscher. Wir wissen um die Bedeutung dieser Orte für die Gesamtheit des Planeten und für die Zukunft der Menschheit ist nicht unbekannt. Die Ökosysteme der tropischen Urwälder enthalten eine biologische Vielfalt von einer enormen Komplexität, die ganz zu kennen beinahe unmöglich ist, doch wenn diese Wildnisse niedergebrannt oder eingeebnet werden, um Bodenbewirtschaftung zu entwickeln, gehen in wenigen Jahren unzählige Arten verloren, wenn die Gebiete sich nicht sogar in trockene Wüsten verwandeln. Dennoch sieht man sich, sobald man über diese Orte spricht, zu einem heiklen Balanceakt gezwungen, denn man darf auch nicht die enormen internationalen wirtschaftlichen Interessen ausser Acht lassen, die unter dem Vorwand, für diese Orte zu sorgen, gegen die Souveränität der betroffenen Nationen verstossen können. Tatsächlich existieren „Ideen […] das Amazonasgebiet zu internationalisieren: Solche Ideen nützen einzig und allein den ökonomischen Interessen der transnationalen Unternehmen“.[24] V. Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik, Dokument von Aparecida (29. Juni 2007), 86. Anerkennenswert ist die Aufgabenstellung von internationalen Organisationen und Vereinigungen der Zivilgesellschaft, welche die Bevölkerungen sensibilisieren und kritisch mitwirken – auch unter Einsatz legitimer Druckmittel –, damit jede Regierung ihre eigene und nicht delegierbare Pflicht erfüllt, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen ihres Landes zu bewahren, ohne sich an unehrliche lokale oder internationale Interessen zu verkaufen.

39. Der Ersatz der wilden Flora durch Flächen, die mit Bäumen aufgeforstet werden und im allgemeinen Monokulturen sind, ist gewöhnlich auch nicht Gegenstand einer angemessenen Analyse. Denn das kann einer biologischen Vielfalt, die von den neu angepflanzten Arten nicht angenommen wird, schwer schaden. Auch die Feuchtgebiete, die in Kulturland verwandelt werden,  verlieren die enorme biologische Vielfalt, die sie beherbergen. In einigen Küstenzonen ist das Verschwinden der durch Mangrovensümpfe gebildeten Ökosysteme besorgniserregend.

40. Die Ozeane enthalten nicht nur den grössten Teil des Wassers des Planeten, sondern auch den grössten Teil der umfassenden Vielfalt an Lebewesen, von denen viele uns noch unbekannt und aus verschiedenen Gründen bedroht sind. Andererseits wird das Leben in den Flüssen, Seen, Meeren und Ozeanen, das einen grossen Teil der Weltbevölkerung ernährt, durch die unkontrollierte Ausbeutung des Fischbestands geschädigt, die den drastischen Rückgang einiger Arten verursacht. Dennoch entwickeln sich weiter Formen selektiven Fischfangs, die einen grossen Teil der eingeholten Arten vergeuden. Besonders bedroht sind Meeresorganismen, an die wir gar nicht denken, wie bestimmte Formen von Plankton, die eine sehr wichtige Komponente in der marinen Nahrungskette bilden und von denen letztlich Arten abhängen, die uns zur Nahrung dienen.

41. Wenn wir in die tropischen und subtropischen Meere eindringen, begegnen wir den Korallenbänken, denen die gleiche Bedeutung der Urwälder der Erde zukommt, denn sie beherbergen etwa eine Million Arten, darunter Fische, Krabben, Mollusken, Schwämme, Algen und andere. Viele der Korallenbänke der Welt sind heute schon steril oder befinden sich in einem fortwährenden Stadium des Niedergangs: „Wer hat die wunderbare Meereswelt in leb- und farblose Unterwasser-Friedhöfe verwandelt?“[25] Konferenz der Katholischen Bischöfe der Philippinen, Hirtenbrief What is Happening to our Beautiful Land? (29. Januar 1988). Dieses Phänomen ist grossenteils auf die Verschmutzung zurückzuführen, die ins Meer gelangt als Ergebnis der Entwaldung, der landwirtschaftlichen Monokulturen, der Industrieabfälle und der destruktiven Methoden des Fischfangs, besonders derer, die Zyanid und Dynamit benutzen. Es verschärft sich durch den Temperaturanstieg der Ozeane. All das hilft uns zu bemerken, in welcher Weise jeder beliebige Eingriff in die Natur Folgen haben kann, die wir auf den ersten Blick nicht wahrnehmen, und dass gewisse Formen der Ressourcennutzung auf Kosten einer Zerstörung geschehen, die schliesslich sogar den Grund der Ozeane erreicht.

42. Es ist notwendig, viel mehr in die Forschung zu investieren, um das Verhalten der Ökosysteme besser zu verstehen und die verschiedenen Variablen der Auswirkung jeder beliebigen wichtigen Veränderung der Umwelt zu analysieren. Da alle Geschöpfe miteinander verbunden sind, muss jedes mit Liebe und Bewunderung gewürdigt werden, und alle sind wir aufeinander angewiesen. Jedes Hoheitsgebiet trägt eine Verantwortung für die Pflege dieser Familie. Es müsste für sie eine sorgfältige Bestandsaufnahme der Arten erstellen, die es beherbergt, um Programme und Strategien für den Schutz zu entwickeln, und dabei mit besonderer Sorge auf die Arten zu achten, die im Aussterben begriffen sind.

ENZYKLIKA, LAUDATO SI’ von Papst Franziskus

Unsere „Umweltbundesrätin“, Doris Leuthard, hat die Enzyklika «Laudato si’» von Papst Franziskus am 6.5.17 in einer Privataudienz erhalten. Heidi empfiehlt ihr, dieses Dokument aufmerksam zu lesen und danach zu handeln, denn bis heute ist wenig davon zu spüren.

Unterschriftenbogen Trinkwasser-Initiative

Das Naturwiesland der Schweiz und Mitteleuropas, Andreas Bosshard, Verlag Haupt

Papst Franziskus engagiert sich für die Umwelt: Wasser, Heidis Mist 1.10.17

22.10.17 HOME

Rummelplatz Berg: Wie weiter? (2)

19. Oktober 2017
"Berghaus" oberhalb Lain GR. Eine breite Zufahrt ermöglicht schweissfreien Aufstieg ins "Naturparadies". Ein Sitzplatz mit prächtiger Aussicht. Der Rasenmäher steht hinter dem Haus. Im nahen Wald lagern "Unkrautschollen", eine Zierpflanze blüht beim Wassertank ... immerhin noch ein kleiner Gemüsegarten.

„Berghaus“ oberhalb Lain GR. Eine breite Zufahrt ermöglicht schweissfreien Aufstieg ins „Naturparadies“. Ein Sitzplatz mit prächtiger Aussicht. Der Rasenmäher steht hinter dem Haus. Im nahen Wald lagern „Unkrautschollen“, eine Zierpflanze blüht beim Wassertank … immerhin noch ein kleiner Gemüsegarten.

Noch blühen hier Bergblumen, auf dem Wiesenweg fliehen Heugümper massenhaft vor den Schuhen der Wanderer, Schmetterlinge laben sich an den letzten Blüten.

In der Umgebung vieler Tourismusorte wird die Natur unaufhaltsam zerstört: Für Bahnen, Ski- und Bike-Pisten, Zufahrtsstrassen, Vergnügungspärke, Hotels, Eventstätten usw. Aktuell soll auf der Rigi ein regelrechtes Disneyland entstehen. Wer diesem Irrsinn Einhalt gebieten will, unterschreibe die Petition Nein! zu Rigi-Disney-World.

Rummelplatz Berg: Wie weiter? Heidis Mist vom 15.7.13

19.10.17 HOME


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