Archive for the ‘Pflanzenschutzmittel’ Category

EU: Mancozeb – Erstes Pestizid wegen Hormonschädlichkeit verboten!

26. Oktober 2020
Gefahrenkennzeichnung eines typischen<a href="https://www.psm.admin.ch/de/wirkstoffe/909" target="_blank" rel="noopener"> Mancozeb-Pestizids gemäss Pflanzenschutzmittelverzeichnis</a> des Bundesamts für Landwirtschaft, Stand 26.10.20. Mancozeb ist auch für Luftapplikation bewilligt!!!!

Gefahrenkennzeichnung eines typischen Mancozeb-Pestizids gemäss Pflanzenschutzmittelverzeichnis des Bundesamts für Landwirtschaft, Stand 26.10.20. Mancozeb ist auch für Luftapplikation bewilligt!!!!

Newsletter PAN Europe vom 26.10.20:

„Angesichts der Datenlage war ein Verbot des Pestizids Mancozeb längst überfällig. Seit 2016 verzögerte sich die Wiederbewertung dieses hochproblematischen Wirkstoffs. Nun hat der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (ScoPAFF) in seiner Oktobersitzung mit einer qualifizierten Mehrheit die weitere Verwendung des gefährlichen Fungizids in der Europäischen Union untersagt. Das Verwendungsverbot ist ein wichtiger Schritt für einen besseren Gesundheits- und Umweltschutz und ist ein Erfolg für das Pestizid Aktions-Netzwerk, das sich seit langem für ein Verbot von Mancozep eingesetzt hat.

Vor allem aufgrund der Toxizität seines Hauptmetaboliten Ethylenthioharnstoff (ETU) wurde Mancozeb im März 2019 von der Europäischen Chemikalienbehörde (ECHA) als reproduktionstoxische Substanz der Kategorie 1B eingestuft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kam darüber hinaus zu der Schlussfolgerung, dass der Wirkstoff die Schilddrüse schädigt und Schilddrüsentumore hervorrufen kann und stufte die Substanz deshalb als hormonschädlich für den Menschen und wahrscheinlich hormonschädlich für die Umwelt ein. Insgesamt identifizierte die EFSA sechs „critical areas of concern“ – eine Anzahl von Bedenken für eine Wiedergenehmigung, die zuvor für kein anderes Pestizid vergeben wurde.

Mit Mancozeb ist nun der erste Pestizidwirkstoff mit hormonschädlicher Eigenschaft gemäss der Verordnung 2018/1659/EU reguliert. Die Verordnung trat im November 2018 in Kraft und regelt ein einheitliches Verfahren zur Identifizierung von endokrinen Disruptoren (EDs) im europäischen Pestizidrecht. EDs unterliegen aufgrund ihrer Gefährlichkeit einem Ausschlussverfahren. Vom in Kraft treten des Rechtstextes bis zu dieser ersten Wirkstoffregulierung sind knapp zwei Jahre vergangen. Mit Blick auf die möglichen Gesundheits- und Umweltschäden, die hormonschädliche Substanzen anrichten können, ist dieses Schneckentempo aus Sicht von PAN Germany inakzeptabel.“

Heidi meint: „Möglicherweise ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn der Industrie- und Bauernwiderstand dürfte gross sein!“

Newsletter PAN Europe vom 26.10.20

PAN Europe (2020): Factsheet Mancozep

EFSA (2019): Peer review of the pesticide risk assessment of the active substance mancozeb

Zugelassene Mancozeb-Produkte in der Schweiz

Das Pflanzenschutzmittelverzeichnis des Bundesamtes für Landwirtschaft führt 83 Fungizide mit dem Wirkstoff Mancozeb. Man darf auf die Reaktionen in der Schweiz gespannt sein.

Ärgerlich ist im Pflanzenschutzmittelverzeichnis, dass für Parallelimporte die Gefahrenkennzeichnungen überhaupt nicht mehr angegeben werden. Es steht:

Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette.“

Da muss man zuerst die entsprechende Behörde finden, was in einer anderen Sprache nicht unbedingt einfach ist, und dann erst noch den fremdsprachigen Text verstehen können.

Und z.B. bei Bonita WG steht der wenig aufschlussreiche Hinweis: „EUH208Enthält [Name des sensibilisierenden Stoffes]. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.“ Diese Art der „Aufklärung“ scheint System zu haben. Heidi hat diese Bemerkung schon mehrmals angetroffen.

EU votes for ban on mancozeb. Farmers Guardian 26.10.20

EU governments agree to ban pesticide mancozeb from next year. ENDS EUROPE

Experts from EU Member States support ban on highly toxic pesticide mancozeb: Experts from the EU Member States, meeting in the PAFF Committee on Friday 23 October, supported the European Commission’s proposal not to renew the authorisation for mancozeb, a highly toxic pesticide active substance. A draft implementing regulation by the Commission was under consideration. Agence Europe 27.10.20.

Mancozeb addio, il fungicida più usato verso la revoca. Terra e vita 26.10.20.

Doek valt definitief voor Mancozeb. Boerenbusiness 27.10.20.

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Lesen Sie heute die NZZamSonntag!

25. Oktober 2020
Die bedrohte Grundwasserschnecke Paladilhiopsis tschapecki freut sich über diesen Artikel in der NZZamSonntag.

Die bedrohte Grundwasserschnecke Paladilhiopsis tschapecki freut sich über diesen Artikel in der NZZamSonntag.

Heidi empfiehlt Ihnen folgenden Artikel in der NZZamSonntag vom 25.10.20. Er ist auch für NichtabonnentInnen verfügbar. Danke NZZamSonntag und Gastautor Kurt Seiler, Kantonschemiker von Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden.

Chlorothalonil hat das Schweizer Trinkwasser auf Jahre hinaus grossflächig verunreinigt. Und unser Grundwasser leidet an zu hoher Nitratbelastung. Die Politik muss handeln.

Chlorothalonil: Leserbrief von Paladilhiopsis tschapecki, Heidis Mist vom

Nachtrag vom 26.10.20: Heidi hat übersehen, dass sie beim Schreiben des Artikels als Abonnentin bei der NZZ eingeloggt war und somit auch die NZZ am Sonntag lesen konnte. Sie müssen sich registrieren, um den Artikel zu lesen oder, wenn Sie das nicht wollen, schicken Sie Heidi ein Mail; sie wird Ihnen dann den Link zum Artikel mit „teilen“ per Mail zustellen oder Sie abonnieren einfach die NZZ!
heidismist at bluewin.ch

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100-jährige Kinderärztin kämpft gegen Neonicotinoide

24. Oktober 2020

Colette Brull-Ulmann war während des Zweiten Weltkriegs Widerstandskämpferin. Sie erhielt die Auszeichnungen Croix de guerre 1939-1945 und am französischen Nationalfeiertag 2019 Ordre national de la Légion d’honneur.

Im Alter von 100 Jahren appelliert die ehemalige Kinderärztin, die sich dem Kampf zur Rettung der Artenvielfalt verschrieben hat, an die gewählten Amtsträger, Widerstand zu leisten. Sie bittet die Senatoren, sich gegen die Wiederzulassung von Neonicotinoiden auszusprechen, über die am 27. Oktober abgestimmt werden soll.

Frankreich wäre mit einer Notfallzulassung nicht allein, bereits haben elf Länder in der EU die Insektizide per Notfallzulassung wieder erlaubt. In der Schweiz ist der Druck für eine Wiederzulassung gross. Das Bundesamt für Landwirtschaft wird noch diesen Monat entscheiden. Werden die Bauern „spritzen“ bzw. beizen können, was sie lieben, ohne Rücksicht auf Natur-Verluste?

In diesem Video spricht Colette Brull-Ulmann klare Worte zuhanden der Entscheidungsträger.

Vision Landwirtschaft schreibt: „Die Viruskrankheit, die dieses Jahr in der Westschweiz viele Zuckerrübenfelder befallen hat, ist seit Jahrzehnten bekannt. Die Branche hat bisher blind der Agrochemie vertraut und ein hochgiftiges Pestizid dagegen eingesetzt. Trotz Gesprächen, die beispielsweise Vision Landwirtschaft mit den Produzenten führte, konnten sich ihre Vertreter nicht vorstellen, dass das Pestizid bald verboten werden könnte und dass die Agrochemie nicht rechtzeitig einen neuen Giftstoff auf den Markt bringen wird, wie das seit Jahrzehnten immer der Fall war. Genau das ist nun eingetreten. Nun ertönt der Hilfeschrei nach einer Notfallzulassung. Dies ist kein Weg in die Zukunft.“

Retour des néonicotinoïdes: l’appel à la résistance de Colette Brull-Ulmann. Pollinis, 23.10.20.

Zuckerrüben: Pestizide am Anschlag. Vision Landwirtschaft vom 2.10.20

Neonicotinoide: Französische Rübenanbauer erhalten Notfallzulassung. agrarheute vom 13.10.20

«Wir schützen, was wir lieben». Aufklärungskampagne des Schweizer Bauernverbands

Die Bauern haben Angst … 0-Parzellen. Heidis Mist vom 20.1.19

Die Bauern haben Angst … Wir schützen, was wir lieben. Heidis Mist vom 25.1.19

Die Bauern haben Angst … Wir schützen, was wir lieben (2). Heidis Mist vom

Die Bauern haben Angst … Wir schützen, was wir lieben (3). Heidis Mist vom 9.6.20

25.2.19

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Buchempfehlung: DAS GIFT und WIR

23. Oktober 2020
Kapitel 3 "Zukunft" des Buches DAS GIFT und WIR.

Kapitel 3 „Das Zukunftsbild“ des Buches DAS GIFT und WIR.

Auf dem Umschlag des Fachbuchs «DAS GIFT und WIR» steht: Wie der Tod über die Äcker kam und wie wir das Leben zurückbringen können. Beim Lesen dieses Satzes erinnerte ich mich an meine Kindheit. Wir füllten im Herbst die Hurden im Keller mit Äpfeln, Birnen und Kartoffeln. Diesen Vorrat kauften wir bei den Bauern nebenan. Gemüse und Beeren bauten die Eltern im Hausgarten an. Alles war giftfrei, ohne dass wir das «biologisch» genannt hätten. Und das saubere Trinkwasser für Haus, Stall und Dorfbrunnen kam von der Quelle im nahen Wald, für die schon mein Grossvater verantwortlich war. Ja, was ist geschehen? Und was können wir heute tun, um das Gift aus den Lebensmitteln, Böden, Gewässern und der Luft herauszuholen?

Der Umweltzustand und die Verschmutzung unserer Lebensgrundlagen mahnen uns, andere Wege einzuschlagen. Es gibt berechtigte Hoffnung, dass diese erfolgreich sein werden.

Grundlegende Veränderungen sind nötig

Im Buch «DAS GIFT und WIR» zeigen Fachleute aus Forschung und Praxis auf, wie die Landwirtschaft sich verändern muss, damit wir zusammen mit Flora und Fauna leben (überleben) können. Viele wertvollen Diskussionen laufen heute. Die Erkenntnis, dass eine rasche und grundlegende Veränderung stattfinden muss, ist aber noch nicht in der Politik ankommen. Dieses Buch kann dabei helfen.

Die Herausgeber Mathias Forster, Stiftungsrat und Geschäftsführer der Bio-Stiftung Schweiz, und Christopher Schümann, Mitinitiator des Bodenfruchtbarkeitsfonds, haben 450 Seiten mit wertvollen Informationen gefüllt. Mehr als 30 Fachleute beteiligten sich an diesem Buch, welches den BäuerInnen, GärtnerInnen und WinzerInnen gewidmet ist, die gelernt haben, wie man ohne synthetische Pestizide qualitativ hochwertige Lebensmittel erzeugen kann, und jenen, die gerade erst anfangen, das Bisherige in Frage zu stellen und nach neuen Wegen zu suchen.

Von der Gift-Realität in die Zukunft

Das Buch beginnt mit einem dreiteiligen Prolog, geschrieben von Corinne Lepage, Mathias Forster/Christopher Schümann und Eva Inderwildi.

Im ersten Teil „Das vergiftete Leben“ werden die bereits entstandenen Schäden sowie die bekannten und unbekannteren Risiken beschrieben. Autoren bzw. Gesprächspartner sind: Johann G. Zaller, Lars Neumeister, Joseph Amberger, Tanja Busse, Christian Stamm, Kurt Seiler, Peter Clausing, F. Hofmann/U.Schlechtriemen/N. Kohlschütter/R. Vögel, Martin Forter, André Leu und Edward Mitchell.

Im zweiten Teil „Das Panorama“ werden politische, rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte des Einsatzes von synthetischen Pestiziden beleuchtet. Die folgenden Fachleute berichten über diese Themen: Helmut Burtscher-Schaden, Christopher J. Portier, Angeliki Lyssimachou/Martin Dermine, Ulrike Bickel, L. Gaberell/G. Viret/C. Hoinkes, Volkert Engelsmann und Rainer Weisshaidinger/Adrian Müller.

Im dritten Teil „Das Zukunftsbild“ kommen Praktiker zu Wort, bei denen Landwirtschaft ohne synthetische Pestizide bereits seit Jahren Alltag ist. Ihre Erfahrungen zeigen, dass auf Ackergift gut verzichtet werden kann, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, von der Natur, von FachkollegInnen und ForscherInnen zu lernen, welche alternative Methoden der Schädlingsregulierung kennen und bei der Umstellung helfen können. Geschrieben oder Auskunft gegeben haben: Felix zu Löwenstein, Claudia Daniel, Andreas Bosshard, Bernd Kiechle, Christopher Schümann, Hans Braunwalder/Martin Ott, Roland Lenz, Peter Kunz, Bernward Geier, Vandana Shiva, Pawan Chamling, Urs Brändli, Sepp Braun, Peter Grossenbacher, Martin Ott, Martin von Mackensen, Sascha Damaschun, Bernward und Marin Geier, Bernward Geier, Hans Rudolf Herren, Martin Ott.

Verlustanzeigen

Bereichert werden die Fachinformationen durch zweiseitige Beschreibungen von Lebewesen, welche von der heutigen Landwirtschaft besonders betroffen sind. Sie sind aus den Wiesen und Feldern veschwunden, wurden durch Gifte getötet oder ihrer Beute beraubt. Die Lebensweise und die Gründe für die massive Abnahme dieser Arten zeigen exemplarisch das Verschwinden von Arten auf. 13 Beispiele: Der Baumweissling, der Rotkopfwürger, die Heideschrecke, die Bachforelle, die Feldlerche, der Schwalbenschwanz, die Felchen, der Rote Apollo, die Westliche Honigbiene, der Rote Scheckenfalter, die Turteltaube, die Grauschuppige Sandbiene und die Schwarze Mörtelbiene.

Weitere Informationen

Renate Künast, ehemalige Landwirtschaftsministerin in Deutschland, Buchpatin des Buches "Das Gift und wir".

Renate Künast, ehemalige Landwirtschaftsministerin in Deutschland, Buchpatin des Buches „Das Gift und wir“.

„Wir müssen ins Ende des Pestizidzeitalters einsteigen. Warum? Weil wir mit den Pestiziden und der Agrarindustrie einen Raubbau betreiben. Wir verschlechtern das Klima, wir reduzieren die Bodenfruchtbarkeit, wir haben massive Verluste der Artenvielfalt, so dass der natürliche Kreislauf, der ja Landwirtschaft ermöglicht, zerstört wird. Und deshalb: Dies Buch! Mit der Sprengkraft wie Der stumme Frühling von Rachel Carson. Ein Durchritt durch alle Implikationen des Pestizideinsatzes. Und danach weiss man, warum man regenerativ arbeiten muss und Agrarökologie das Stichwort ist.“

Video mit Renate Künast, Buchpatin von „Das Gift und wir“

Video: Das Gift und wir – Mathias Forster im Gespräch mit Florian Schwinn

„Sie finden sich überall: im Trinkwasser, im Gemüse, im Obst, im Getreide, in der Milch, im Bier – in vielen unserer Lebensmittel. Und in uns selbst: im Gewebe, im Urin, in der Muttermilch. Überall da, wo sie nicht hingehören und nicht hingelangen sollen, finden wir die giftigen Hinterlassenschaften der industrialisierten Landwirtschaft, die Rückstände der synthetischen Pestizide. Ihr weltweiter Einsatz ist zu einem gewaltigen Vernichtungsfeldzug geworden, der vielen Pflanzen und Tieren auf dem Land das Überleben unmöglich gemacht hat. Es ist höchste Zeit, das Gift von den Äckern zu verbannen und wieder mit der Natur und dem Leben zusammenzuarbeiten. Dieses Buch zeigt auf, wie die synthetischen Pestizide zur Bedrohung wurden und wie es ohne sie weiter gehen kann und muss.“

Weitere Informationen zum Buch und Leseprobe.

Aktivitäten der Bio-Stiftung Schweiz zur Bewusstseinsbildung für eine Landwirtschaft ohne synthetische Pestizide, Vortragsreihe.

Bestellung

Das Buch ist im Buchhandel erhältlich oder kann direkt bei der Bio-Stiftung bestellt werden:

Preis: 35,- CHF | 29,95 EUR plus Versandkosten
ISBN: 978-3-86489-294-3

info@bio-stiftung.ch

Heidi meint: «DAS GIFT und WIR» ist ein schön gestaltetes Fachbuch für alle, die sich „Zukunft“ wünschen. Eigentlich schade, dass so viel Geld in Gift-Forschung und -Monitoring sowie Produktion mit Giften fliesst.

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Bundesratsslogan: «Man darf jetzt nicht in Hysterie verfallen!»

17. Oktober 2020

Bundesrat Ueli Maurer kritisiert Corona-Alarmismus: «Man darf jetzt nicht in Hysterie verfallen!», Luzerner Zeitung vom 17.10.20:

Die Schweiz müsse lernen, mit dem Coronavirus umzugehen, sagt Bundesrat Ueli Maurer (69). Er plädiert für eine «faktenbasierte Analyse», wendet sich gegen Angstmacherei und pauschale Verschärfungen.

Labortest Schutzmasken im Härtetest: Die meisten filtern ungenügend. Das Labor Testex hat Masken unter die Lupe genommen. Keine der Stoffmasken und nur ein Teil der Hygienemasken besteht. SRF Kassensturz vom 13.10.20

Schutz aus Stoff Erste Schweizer Masken-Norm kommt 2021. Zurzeit erarbeitet ein Expertengremium von Maskenherstellern und Labors eine erste Norm für Stoffmasken. SRF vom 16.10.20

Nofallmedizin fordert vom Bund unverzügliche Massnahmen

Drei Organisationen der Notfall- und Rettungsmedizin fordern von Bund und Kantonen «koordinierte und unverzügliche Massnahmen zur Eindämmung der zweiten Welle». Die Verzögerung sei aus notfallmedizinischer Sicht «absolut unverständlich».

Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR), die Notfallpflege Schweiz und die Vereinigung Rettungssanitäter Schweiz (VRS) beobachteten «mit grösster Sorge die unkoordinierten und teils zögerlichen Bemühungen der Politik und deren Berater zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in der Schweiz», heisst es in einer Mitteilung der drei Organisationen.

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Schutz vor Pestiziden bis zur Unkenntlichkeit verwässert: Jetzt braucht es ein Ja zur Trinkwasserinitiative

15. Oktober 2020
Grünliberale sagen JA zur Trinkwasserinitiative.

Grünliberale sagen JA zur Trinkwasserinitiative.

Medienmitteilung grünliberale vom 14.10.20:

Das Schweizer Trink- und Grundwasser ist stark mit Pestiziden belastet. Viele Gewässer und Böden sind zudem überdüngt. Die Folgen sind irreversible Schäden am Ökosystem wie Artenstreben und eine Vergiftung unseres Trinkwassers. Zum Schutz von Biodiversität und Gesundheit braucht es dringend Gegensteuer. Bundesrat und Parlament betreiben seit Jahren ein Trauerspiel. Das neuste Kapitel: Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat der Gesetzesrevision zum Gewässerschutz die letzten Zähne gezogen. Ein Ja zur liberal formulierten Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» im kommenden Jahr wird somit zwingend.

Seit Jahren wird die zu hohe Belastung unseres Grund- und Trinkwassers mit Pestiziden und Stickstoffüberschüssen immer wieder belegt. Beispielsweise mit der im April 2017 erschienenen Studie der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag). Schweizer Kleingewässer weisen eine Vielzahl von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden in zu hohen Konzentrationen auf.

Trotz diesem eindeutigen Handlungsbedarf hat die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) die Massnahmen dagegen (19.475 Pa.Iv. WAK-SR) nicht verbessert, sondern im Gegenteil weiter verwässert. Weder sollen konkrete Ziele gegen die Überdüngung im Gesetz verankert werden noch die Branche die Pflicht genommen werden. Auch bei den Pestiziden wurde eine entscheidende Schwächung beschlossen, welche ähnliche Schadensfälle wie jüngst mit Chlorothalonil weiter zulässt. Dem Gesetzesprojekt wurden dadurch noch die letzten Zähne gezogen, ein Ja zur Trinkwasserinitiative ist somit zwingend.

Medienmitteilung der Umweltorganisationen 14.10.20

Sauberes Trinkwasser hat für die Kommission des Nationalrats keine Priorität

Aller alarmierenden Befunde aus der Wissenschaft zum Trotz: Eine Mehrheit der Wirtschaftskommission des Nationalrats will das Trinkwasser nicht wirksamer vor Pestiziden und Nährstoffen schützen.

Trinkwasserinitiative (TWI)

Hier geht’s zur Homepage!

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In der Schweiz gelten strengere Richtlinien! Wirklich? Das Alp-Kuh-Wunder Bella

7. Oktober 2020

Die Bio-Milchkuh Bella auf einer konventionellen Alp.

Die Bio-Milchkuh Bella auf einer konventionellen Alp.

Bella ist eine Bio-Milchkuh. Den grössten Teil des Jahres lebt sie im Tal in einem Bio-Knospe-Betrieb. Weil es nur wenige Bio-zertifizierte Alpen gibt, verbringt sie den Sommer auf einer Alp zusammen mit Stella, ihrer Freundin aus einem konventionellen Betrieb.

Aus der Milch von Bella, Stella und ihren KollegInnen aus verschiedenartigen Betrieben bereiten die ÄlplerInnen konventionellen Alpkäse. Wenn Stella zurück auf dem Heimbetrieb ist, gibt sie weiterhin konventionelle Milch, nicht so Bella: Ab dem ersten Tag ist ihre Milch „Bio“. Oh Wunder!

Max und Moritz, zwei Söhne von Bella, grasten im Sommer ebenfalls auf einer konventionellen Alp. Moritz, der Ungeschickte, verletzte sich eine Woche vor Alpabfahrt am Klauen. Weil Moritz gesund und sowieso praktisch schlachtreif war, stellte der Tierarzt ein Zeugnis aus, womit Moritz in den nächsten Schlachthof gebracht werden konnte. Der Bio-Bauer Meier erhielt aber für das Fleisch nur den tieferen Preis für „konventionelles“ Fleisch ausbezahlt.

Zwei Tage nach Alpabfahrt führte Meier den schlachtreifen Max zum Viehanhänger und fuhr mit ihm zum Metzger. Sonderegger zahlte ihm den höheren Preis für Bio-Fleisch und freute sich auf die entsprechend höhere Marge, die er beim Bio-Fleisch erwirtschaftet. Seine umweltbewusste Kundschaft bevorzugt das Bio-Fleisch.

Gemäss Bio-Verordnung Art. 15b behalten Bio-Tiere ihren Status, wenn die Sömmerung auf Betrieben erfolgt, welche die Anforderungen nach den Artikeln 26 bis 34 der Direktzahlungsverordnung einhalten.

Es gibt weder beim Bundesamt für Landwirtschaft, noch bei Bio Suisse und bio.inspecta eine Liste der Bio-Alpen. Daher kann es aufwändig sein herauszufinden, ob ein Alpkäse, der als „Bio“ angeboten wird, auch tatsächlich „Bio“ ist.

Alpbewirtschaftung gemäss Direktzahlungsverordnung:
„sachgerecht und umweltschonend“

So steht es in der Direktzahlungsverordnung:

Art. 26 Grundsatz

Die Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetriebe müssen sachgerecht und umweltschonend bewirtschaftet werden.

Heidi hat schon mehrmals darauf aufmerksam gemacht, dass „umweltschonend“ beim Bundesamt für Landwirtschaft heisst: Es darf nach Art. 30 gedüngt und gemäss Art. 31 Futter zugeführt werden. Auch sind Pestizide erlaubt; Herbizide werden oft eingesetzt, da die Unkräuter für den abzugsfreien Bezug der neuen Sömmerungsbeiträge bekämpft werden müssen, die Vorgaben sind in Art. 32 zu finden.

Wesentlich strengere Richtlinien in der EU

VERORDNUNG (EG) Nr. 889/2008 DER KOMMISSION vom 5. September 2008
mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen hinsichtlich der ökologischen/biologischen Produktion, Kennzeichnung und Kontrolle

Artikel 17
Gleichzeitige Haltung ökologischer/biologischer und nichtökologischer/nichtbiologischer Tiere

(3) Ökologische/biologische Tiere können auf Gemeinschaftsflächen gehalten werden, sofern

a) die Flächen zumindest in den letzten drei Jahren nicht mit Erzeugnissen behandelt wurden, die für die ökologische/biologische Produktion nicht zugelassen sind;

b) nichtökologische/nichtbiologische Tiere, die die betreffenden Flächen nutzen, aus einem Haltungssystem stammen, das den Systemen gemäß Artikel 36 der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 oder Artikel 22 der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 gleichwertig ist;

c) die Erzeugnisse der ökologischen/biologischen Tiere nicht als ökologische/biologische Erzeugnisse angesehen werden, solange die betreffenden Tiere auf diesen Flächen gehalten werden, es sei denn, es kann eine adäquate Trennung dieser Tiere von den nichtökologischen/nichtbiologischen Tieren nachgewiesen werden.

(5) Unternehmer führen Buch über die Anwendung der
Vorschriften dieses Artikels.

Almbewirtschaftung in Österreich

„Die Almbewirtschaftung erfolgt über weite Bereiche ökologisch, die Richtlinien sind sehr streng. Die Futterbasis muss aus Gräsern und Kräutern der Almweiden bestehen. Getreide und almfremdes Heu darf nur in geringem Masse verfüttert werden. Auch dürfen auf Almen in Österreich generell keine Herbizide oder Insektizide ausgebracht, keine Gülle oder Jauche vom Tal auf die Alm gebracht werden. Auch Kunstdünger ist auf der Alm verboten, hier gilt die Bio-Richtlinie.“ Quelle: Vielfalt in absoluten Höhenlagen, Kurier vom 21.9.15.

Heidi meint: „Der Vergleich mit der EU zeigt, dass in der EU eine Übergangsfrist von konventioneller zu ökologischer/biologischer Produktion für Gemeinschaftsflächen von drei Jahren gefordert wird – in der Schweiz hingegen beträgt sie NULL.

Es wäre wohl an der Zeit, die Alpen wirklich umweltschonend und naturnah zu bewirtschaften! Biodiversität ist in aller Munde, aber es fehlen griffige Massnahmen.

Heidis 33 Artikel über Herbizide auf Alpen

7.10.20 HOME

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Pestizid-Abdrift: Im Regen stehen gelassen

4. Oktober 2020

Liebe Leserin, lieber Leser

NaNa hat für Sie Lesestoff zusammengetragen. Vielleicht hat der Wind Sie auch in die Stube zurückgetrieben, wo Sie jetzt diese interessanten Berichte in Ruhe lesen können. Nicht alle sind neu, aber man muss vieles immer wieder sagen bis es ankommt!

Empfehlung 1)

Pesticides: ces riverains à bout de souffle, Le Nouvelliste vom 21.9.20

ENQUETE. Pour la première fois en Suisse, nous avons collecté des dizaines de témoignages de riverains disant souffrir de symptômes d’intoxication aux pesticides. Nos résultats sont reconnus par un pneumologue et trois toxicologues.

Empfehlung 2)

Die Walliser Tageszeitung «Le Novelliste» hat Dutzende von Zeugenaussagen von AnwohnerInnen gesammelt, die unter Symptomen einer Pestizidvergiftung leiden, insbesondere unter Atembeschwerden. Die Erfahrungen werden von ÄrztInnen bestätigt.

Empfehlung 3)

Vom Winde verweht Pestizide aus dem Südtirol im Val Müstair nachgewiesen, SRF vom 3.10.20

Der Wind trägt Pflanzenschutzmittel aus dem Südtiroler Obstbau bis ins bündnerische Val Müstair, dies zeigt eine gemeinsame Messkampagne des Kantons Graubünden und des Naturparks Val Müstair.

Empfehlung 4)

Pestizide: Franzosen wollen grossen Abstand zu Wohnzonen, Heidis Mist vom 1.9.19:

Und in der Schweiz?

Bis anhin hielt man die Verfrachtung von Pestiziden über die Luft für ein kleinräumiges Problem. Doch immer mehr zeigt sich, dass ein Teil der Wirkstoffe über Kilometer in der Luft verdriftet werden kann.

Empfehlung 6)

Pestizide: Schädlich für Anwohner? Mitteldeutscher Rundfunk vom 5.12.19

Wenige Meter Abstand müssen zwischen Feldern, auf denen Pestizide gesprüht werden, und Nachbarn eingehalten werden (Bemerkung: Das gilt für Deutschland, nicht aber für die Schweiz). Dabei streuen die giftigen Stoffe offenbar viel weiter. Das trifft auch die Gesundheit der Anwohner.

Wenn Bauern Pestizide auf ihre Felder spritzen, dann empfehlen einige Hersteller Schutzkleidung für die Landwirte – jedoch nicht für Menschen oder Tiere, die direkt neben dem Acker leben. Dabei legt eine aktuelle Studie nahe, dass diese Unkraut- und Insektenvernichter sogar sehr weit streuen.

Empfehlung 7)

Heidi empfiehlt Ihnen auch, das Kapitel „Abdrift (Pflanzenschutz)“ auf Wikipedia zu lesen. Es gibt viele Informationen, u.a. ist zu lesen: „Verzicht auf Flugzeugbehandlungen – Durch die enorme Flughöhe und Geschwindigkeit sind Sprühflugzeuge äusserst kritisch zu sehen.“

Diese Einschätzung teilen offenbar die zuständigen Schweizer Behörden nicht, ist doch bei uns sogar das Spritzen mit sehr giftigen Pestiziden aus dem Helikopter erlaubt.

4.10.20 HOME

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TV-Tipp heute 29.9.20 ab 21:45 Uhr – Nahezu kein Ort mehr ohne Pestizide

29. September 2020

Bio-Imker Seusing musste seinen Betrieb aufgeben. Copyright: ARD, Fakt.

Bio-Imker Seusing musste seinen Betrieb aufgeben. Copyright: ARD, Fakt.

Brief eingetroffen um 12:38 Uhr:

Liebe Heidi

Kannst Du dazu heute informieren mit Hinweis auf TV-Sendung heute Abend?

Ja, Heidi kann!

29.9.20, ARD-Magazin Fakt um 21:45 Uhr:

„Laut einer Studie verbreiten sich ausgebrachte Pestizide weiter als angenommen. In Deutschland dürfte es keine unbelasteten Orte mehr geben, so die Forscher. Biobauern befürchten Konsequenzen.

Von Heidi Mühlenberg und Denis Kliewer, MDR

Das bisher umfangreichste Messprogramm für luftgetragene Pestizide in Deutschland hat beunruhigende Daten zu Tage gefördert. „Das Hauptergebnis unserer Studie ist, dass man in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Standorte mehr ohne Pestizide findet. Selbst im Bayerischen Wald – und der Standort war mitten im Nationalpark – haben wir fünf Pestizide gefunden“, so die leitende Wissenschaflerin Maren Kruse-Plass, Biologin beim Ingenieurbüro TIEM-Integrierte Umweltüberwachung, gegenüber dem ARD-Magazin Fakt.“

Informationen zu folgenden Untertiteln gibt es bereits jetzt zu lesen unter:

Studie zu Umweltgiften: Nahezu kein Ort mehr ohne Pestizide

  • Verbreitung nicht nur beim Spritzen
  • Pestizide am Nordpol
  • Biolandwirtschaft geschädigt
  • Forderung nach Entschädigung
  • Pestizidbranche wehrt sich

Die Politik hat auf die Proteste der Biobauern reagiert. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kündigte ein eigenes Luftmessprogramm an, ein sogenanntes Monitoring. Mit möglichen Konsequenzen für künftige Zulassungsverfahren von Pestiziden. Das kann jedoch Jahre dauern.

Heidi meint: „Unglaublich, was das alles kostet, abgesehen von den Schäden an Kulturen, Umwelt und Gesundheit!“

29.9.20 HOME

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Pestizide und Krebs: Eigentlich nichts Neues!

17. September 2020

Auszug aus der Agroscope Fungizidliste für Helikoptersprühflüge. Sicherheitsabstand von 60 m zu Gewässern un Wohnzonen (ausser Leimay und Talendo 30 m zu Wohnzonen. A3. LISTE DES FONGICIDES HOMOLOGUES AVEC UNE DISTANCE DE SECURITE DE 60m DES EAUX DE SURFACE ET DES HABITATIONS (sauf Leimay et Talendo 30m des habitations). Bemerkung: Die Wasserlebewesen sind also besser vor Leimay und Talendo geschützt als die Menschen! Wieso?

Auszug aus der Agroscope Fungizidliste für Helikoptersprühflüge. Sicherheitsabstand von 60 m zu Gewässern un Wohnzonen (ausser Leimay und Talendo 30 m zu Wohnzonen. A3. LISTE DES FONGICIDES HOMOLOGUES AVEC UNE DISTANCE DE SECURITE DE 60m DES EAUX DE SURFACE ET DES HABITATIONS (sauf Leimay et Talendo 30m des habitations). Bemerkung: Die Wasserlebewesen sind also besser vor Leimay und Talendo geschützt als die Menschen! Wieso?

Ein Aufschrei geht durch den Blätterwald: Erhöhtes Krebsrisiko für Kinder nördlich von Zürich und im Seeland! Wer – wie Heidi – regelmässig das Pflanzenschutzmittelverzeichnis des Bundesamts für Landwirtschaft konsultiert, weiss, dass zahlreiche Pestizide im Verdacht stehen, Mensch und Tier massiv zu schädigen und trotzdem sind sie zugelassen!

  • H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.
  • H361fd Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Solche Pestizide dürfen sogar aus dem Helikopter versprüht werden, wie etwa das Fungizid Leimay von Stähler Suisse SA mit den oben aufgezählten Eigenschaften. Nicht nur darf es mit grossem Abdriftrisiko aus der Luft appliziert werden, sondern sogar mit reduzierter Distanz zu Wohnzonen von nur 30 statt 60 Meter. Selber schuld, wer so nahe am Rebberg wohnt, gerade zu Fuss oder mit Velo unterwegs ist, wenn gespritzt wird, oder die Kinder im nahen Spielplatz spielen lässt!

Allgemein gibt es keinen vorgeschriebenen Pufferstreifen zu Wohnzonen, Spielplätzen, Schul- und Sportarealen; es gibt nur für Helikoptersprühflüge Einschränkungen und allenfalls in Einzelfällen für einzelne Pestizide auf der Etikette der Kanister. Was läuft da alles falsch?

Heidi meint: Die Zulassungsstelle für Pestizide arbeitet einseitig für Industrie und Landwirtschaft. Die Politik nickt, die Landwirtschaft profitiert zwar, ist gleichzeitig aber auch betroffen.

Geographie von Krebserkrankungen bei Kindern in der Schweiz untersucht, Medienmitteilung Universität Bern vom 14.5.20

Bayesian spatial modelling of childhood cancer incidence in Switzerland using exact point data: a nationwide study during 1985–2015. International Journal of Health Geographics, 17.4.20

Hirntumore bei Kindern: Pestizide stark verdächtigt. Fausta Borsani, OhneGift vom 14.9.20

Hirntumor bei Kindern: Pestizide im Verdacht. Daniel Mennig, Ktipp vom 15.9.20

Erhöhtes Krebsrisiko für Kinder nördlich von Zürich und im Seeland. Swissinfo.ch vom 14.5.20

Helikoptersprühflüge: Zum Beispiel das Fungizid Leimay. Heidis Mist vom 12.1.18

Heidis 10 Artikel über Helikoptersprühflüge

17.9.20 HOME

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