Archive for the ‘Verschiedenes’ Category

Schnecken sind Feinschmeckerinnen

23. Juni 2020
Schnecke frisst Iris-Blüte.

Schnecke frisst Iris-Blüte.

Sie fressen die feinsten Kräuter, mögen Dill, Kürbisblüten, die noch kleinen zarten Zucchettis, Kohlrabi-Blätter und -Knollen, Erdbeeren und vieles mehr. Von allem nur das Beste. Die Iris-Blüten mag ich ihnen gönnen, aber als sie das Regenwetter nutzten und sich auf die mit Liebe aufgezogenen Setzlinge stürzten, da war nicht gut Kirschenessen mit Heidi!

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Stop Palmöl Referendum: Treffpunkt Bundesplatz 22.6.20 um 11 Uhr

18. Juni 2020
Einsatz von Paraquat, einem sehr giftigen bei uns verbotenen Herbizid, ohne Schutzkleidung, ohne Handschuhe ... Bild aus dem Film <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qO9EqtOc6Zg&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">The Devastating Effects Of The World's Palm Oil Addiction</a>. Copyright: Journeyman Pictures.

Einsatz von Paraquat, einem sehr giftigen bei uns verbotenen Herbizid, ohne Schutzkleidung, ohne Handschuhe … Bild aus dem Film The Devastating Effects Of The World’s Palm Oil Addiction. Copyright: Journeyman Pictures.

Das Referendum gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien wurde offiziell am 27. Januar 2020 lanciert, fast 50 Organisationen unterstützen dieses mittlerweile. Am Montag, 22. Juni 2020 um 11 Uhr werden die Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht. Anwesend sind:

Willy Cretegny, Biowinzer Initiant des Referendums
Ronja Jansen, Präsidentin JUSO
Rudi Berli, Gemüsebauer und Gewerkschaftsekretär Uniterre
Kelmy Martinez, Agriculture du futur

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass Indonesien nicht willens ist, ökologische und soziale Standards umzusetzen, um die Zerstörung der artenreichen Urwälder zu verhindern. Jährlich werden rund 1 Million Hektar u.a. für Palmölmonokulturen gerodet. Diese „grüne“ Wüste breitet sich schon heute auf fast 17 Millionen Hektaren aus, das ist viermal die Fläche der Schweiz und entspricht fast 10% der Landesfläche von Indonesien.

Das zweifelhafte EFTA-Freihandelsabkommen bringt kaum einen signifikanten Nutzen für die hiesige Exportwirtschaft. Vielmehr stünde es der Schweiz gut an, sich für wirklich fairen und nachhaltigen Handel einzusetzen, der die Menschen- und Arbeitsrechte stärkt, das Klima und die Biodiversität schützt und den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und Indigenen Land und Würde gewährt.

Lageplan Bundeskanzlei

Stop Palmöl, REFERENDUM GEGEN DAS FREIHANDELSABKOMMEN MIT INDONESIEN

Heidis Frage an Sie, liebe Leserin, lieber Leser: Glauben Sie immer noch an das Märchen vom nachhaltigen Palmöl? Dann schauen Sie diesen Film an!

The Devastating Effects Of The World’s Palm Oil Addiction: Asimetris: Palm oil has become one of the world’s most ubiquitous resources – it’s in our food, fuel, and cosmetics to name but a few. Yet the palm oil industry is responsible for committing environmental destruction on a massive scale in the tropical paradises of Indonesia, at the expense of local populations and wildlife. Can the developed world shake its addiction to palm oil?

Heidis 34 Artikel über Palmöl

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Fake News oder Wahnsinn?

29. Mai 2020

Heidi ist zu Besuch bei den Sesemanns in Frankfurt. Sie diskutiert gerade mit Klara und Fräulein Rottenmeier über Schweizer Agrarpolitik als ein Mail eintrifft. Heidi: „Oh, ein Brief vom Alpöhi!“ Sie öffnet ihn sofort. Beim Lesen bleibt ihr die Spucke weg. Nach einer kurzen Pause liest sie vor:

Liebe Heidi

Ich glaub‘ es einfach nicht, bis anhin wurde die Alpmilch grösstenteils weggeschüttet. Das kann doch nicht sein !!!!!!!!!!!!!! Schreibt der LID nun auch Fake News?

Im Newsletter des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes steht:

„Auf der Alp Meeren im Kanton Glarus musste ein Grossteil der feinen Alpenmilch, die dort über die Sömmerungszeit täglich anfällt, weggeschüttet werden. Es war für die beiden Älpler schlichtweg unmöglich, die Milch jeden Tag zu Fuss zum tiefergelegenen Stafel zu transportieren. Von diesem Missstand erfuhr Aileen Zumstein eines Tages über eine Kollegin. Wertvolle Milch einfach wegschütten? Das geht doch einfach nicht, fand die junge Frau. Als einer der beiden Älpler von der Alp Meeren, Patrick Peer, die Idee zu einer mobilen Käserei äusserte, war es für sie und ihren Bruder Zeit zum Handeln. Denn eine solche Pop up-Käserei könnte genau dort zum Einsatz kommen, wo sie auch gebraucht wird. Nach einer erfolgreichen Testphase mit dem Prototyp einer mobilen Käserei auf der Alp Meeren, gründeten die beiden Jungunternehmer das Start-up-Unternehmen Monalp AG.

Mittlerweile ist bereits ein zweiter mobiler Käserei-Container entstanden. Er kommt diesen Sommer auf der Alp Nünenen im bernischen Gantrischgebiet zum Einsatz. Der Betrieb einer solchen Pop up-Käserei braucht nur wenige Grundvoraussetzungen: Strom, Wasser, eine ausreichende Menge an Milch und das Wissen wie man Käse herstellt …“

Was mich besonders ärgert ist, dass so die Alpwirtschaft noch mehr ins schlechte Licht rückt, wo wir doch schon genügend Image-Probleme haben mit den Herbiziden, dem Dünger, dem Kraftfutter, der schwindenden Artenvielfalt, den Alpschweinen … Das ist Anti-Alp-PR! Das fehlt mir gerade noch!!!!! Sind die Sömmerungsbeiträge zu hoch? Was meinst du Heidi?

Ich verstehe schlichtweg nicht, dass der LID diesen Wahnsinn noch breitschlägt.

Bin gespannt was der Geissenpeter dazu sagt. Er wird in einer Stunde hier sein.

Trotzdem: Geniesse deine Ferien mit den Sesemanns, grüsse sie von mir.

Dein Öhi

P.S.: Ich vermisse dich sehr!

Inzwischen hat Fräulein Rottenmeier im Internet gesucht und gefunden: Alpkäse CHEESU.

Klara schüttelt den Kopf und ruft aus: „Oh my god!“

Mit mobilen Käsereien gegen Food Waste. LID vom 29.5.20

Alpmilch retten mit Pop up-Käsereien. LID vom 29.5.20

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Heidis Mist in 60 Sprachen!

29. Mai 2020
Heidis Misthaufen en el campo. Heidi hat in der Diaschau einen "ewigen" aus dem Oberengadin ausgewählt, wo der Widerstand gegen Bundesvorschriften besonders gross ist.

Heidis Misthaufen en el campo. Heidi hat in der Diaschau einen „ewigen“ aus dem Oberengadin ausgewählt, wo der Widerstand gegen Bundesvorschriften besonders gross ist.

Der Roman Heidi von Johanna Spyri wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt, Heidis Mist … in 60 Sprachen. Toll! nicht?

Heidi wird ab und zu gefragt, ob sie eine französische Version des Blogs machen könnte, denn die Probleme seien ennet des Röstigrabens diesselben. Jetzt ist die Lösung wenigstens theoretisch da: Alle LeserInnen können den Blog selber in 60 Sprachen übersetzen lassen. Ob das Resultat gut ist, das weiss Heidi noch nicht. So ergibt die Übersetzung von „Heidis Mist“ ins Indonesische und zurück „Heidis Unsinn“. „Ist Mist Mist? titelte einmal ein Mistforscher seinen Vortrag vor Bauern?

Gestern fand Heidi in der Statistik unter „Referrer“ nicht nur die Suchmaschinen, Twitter, Facebook …, sondern auch eine ihr unbekannte Adresse. Klick – und da war sie beim „Traductor web“ und sah, dass man ganze Websites in 60 Sprachen übersetzen kann. Eine Spanisch sprechende Person hatte offenbar „Lucien Lévy-Bruh“ gesucht, auf Heidis Mist gefunden und gleich den Beitrag inkl. Links übersetzt:

Aceite de palma: pesadilla en Nueva Guinea

Interessant ist, dass auch verlinkte Seiten ins Spanische übersetzt werden, z.B. Heidis beliebte Lektüre, das Pflanzenschutzmittelverzeichnis des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). Hier lesen Sie die Spezifikationen, Gefahrenkennzeichnungen von FOLPET 80 WDG … auf Spanisch. Der Link wird zwar nach der nächsten Aktualisierung nicht mehr zum Ziel führen, denn das BLW wechselt die „Plätze“ der Mittel bei jeder Revision, weshalb Heidi keine Mittel mehr fest verlinkt:

FOLPET 80 WDG

  • H317 Puede causar reacciones alérgicas en la piel.
  • H319 Provoca irritación ocular grave.
  • H351 Puede causar cáncer.
  • H410 Muy tóxico para organismos acuáticos con efectos a largo plazo.

Auch die unter „Blogroll“ verlinkten Blogs werden auf „Klick“ sofort übersetzt, z.B.

Arroyos y rios vibrantes

Die Kommunikationsmöglichkeiten sind heute grenzenlos. Man kann sie brauchen oder missbrauchen. Die neue Möglichkeit, ganze Websites mit Folgeseiten en bloc zu übersetzen bietet uns Microsoft.

Translator for Bing help and FAQs

29.5.20 HOME

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Der Boden – nur ein Hauch Erdgeschichte (2)

10. Mai 2020
Rheintal, eine von vielen "Entwicklungsregionen".

Rheintal, eine von vielen „Entwicklungsregionen“.

Fünf Jahre sind verstrichen seit dem JA von National- und Ständerat für ein Nationales Kompetenzzentrum Boden. Schon vor 50 Jahren wurde über den dringenden Erhalt der Fruchtfolgeflächen geredet, und der massive Bodenverbrauch stand am Pranger.

Erst vor bald 20 Jahren dezimierte das Bundesamt für Landwirtschaft in der ersten Reorganisation der landwirtschaftlichen Forschungsanstalten die Bodenforschung, besonders die Bodenkartierung, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (heute Agroscope) in Zürich-Reckenholz. Heute liest Heidi in einer Medieninformation des Bundesrates: „Der Bundesrat hat deshalb die beteiligten Ämter beauftragt, ein Konzept für eine schweizweite Bodenkartierung auszuarbeiten.“ Gut so! Aber der „Forschungsunterbruch“ bedeutet auch Verlust von Erfahrung, Wissen … und Tempo.

Und darf man dem Bundesrat vertrauen, wo es doch viele Zielkonflikte mit seiner aktuellen Wachstumsstrategie gibt? Jede Strategie, jeder Aktionsplan für sich? Ohne Zusammenspiel? Lieber Bundesrat, das funktioniert nicht!

Bundesrat beschliesst Strategie und Massnahmen für die Ressource Boden. Medieninformation Bundesrat vom 8.5.20

Der Boden – nur ein Hauch Erdgeschichte. Heidis Mist vom 27.5.15

Vernetztes Denken, Frederic Vester, Wikipedia

Bauboom in der Schweiz Ein Land mauert sich zu: Aus Heidiland wird voralpiner Ruhrpott. Spiegel vom 9.11.7

10.5.20 HOME

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Europäische Lebensmittelversorgung auf wackligen Füssen

20. April 2020

In einer gemeinsamen Erklärung, die an die wichtigsten Institutionen der Europäischen Union gerichtet ist, werfen 28 Organisationen – darunter Slow Food – den Blick auf Probleme des europäischen Lebensmittelsystems, die durch die aktuelle Corona-Krise deutlich werden. Dazu gehört, dass die europäische Nahrungsmittelversorgung in hohem Masse auf Arbeitskräfte ohne vertragliche Absicherung zurückgreift, die mit unsicheren Arbeitsverhältnissen und schlechten Lebensbedingungen auskommen müssen …

Geforderte Handlungspunkte:

  • Die Bedingungen der Beschäftigten in der Land- und Ernährungswirtschaft während der COVID-19-Pandemie dringend zu beleuchten und anzugehen.
  • Die neue GAP umzugestalten, um sie sowohl sozial als auch ökologisch nachhaltig zu machen.
  • Innerhalb der „Farm to Fork“-Strategie einen Schwerpunkt auf die Beschäftigten zu setzen.
  • Gewährleistung einer registrierten und gesicherten Beschäftigung für WanderarbeitnehmerInnen und Flüchtlinge.
  • Verbesserte Wege zur Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-MigrantInnen und Achtung der Rechte von WanderarbeiterInnen und Flüchtlingen.
  • Einführung einer verbindlichen EU-Gesetzgebung zu Menschenrechten und zur Sorgfaltspflicht im Umweltbereich.

Lesen Sie weiter:

Landarbeiter*innen ohne Rechte: Die Europäische Lebensmittelversorgung steht auf wackligen Füßen. Slow Food vom 17.4.20

Without rights for agri-food workers, Europe’s food supplies rest on shaky ground. EFFAT, European Federation of Food, Agriculture and Tourism Trade Union vom 16.4.20

20.4.20 HOME

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Almeria – Fruit labourers: ‚If you don’t want to work like a slave, you’re out‘

20. April 2020
Copyright: BBC

Copyright: BBC

Über die Sklavenhaltung in unserer Zeit liesse sich endlos schreiben. Hier ein Link zu einem Video (5 Minuten, 42 Sekunden) von BBC:

„Spain is one of the largest producers of fruits and vegetables in the world. The southern region of Almeria is known for what the Spanish call the sea of plastic.

Cheap plastic greenhouses cover tens of thousands of hectares and migrant workers pick the fruits and vegetables that are sold in European supermarkets.

The BBC has spent several months investigating allegations of exploitation there.

Video produced by Juan Antonio Dominguez and Bruno Boelpaep

Fruit labourers: ‚If you don’t want to work like a slave, you’re out‘. BBC vom 20.4.20

Wir bringen ihnen Seife, aber sie haben kein Wasser, Heidis Mist vom 10.4.20

Haciendas Bio Almeria: Ausbeuterische Arbeitbedingungen, Gesetzesverstösse und Hungerlöhne. Heidis Mist vom 2.4.20

20.4.20 HOME

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Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“

15. April 2020
Trotzgrosser Waldbrandgefahr und Feuerverbot brennt es heute, 15.4.20, wieder im Berner Jura. Copyright: Hans T.

Trotz grosser Waldbrandgefahr und Feuerverbot brennt es heute, 15.4.20, wieder im Berner Jura. Copyright: Hans T.

Waldbrandgefahr Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe

15.4.20 – Medienmitteilung; der Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter

Im Kanton Bern herrscht auf Grund der Trockenheit grosse Waldbrandgefahr. Deshalb gilt im ganzen Kanton ab sofort ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das Verbot gilt bis auf Widerruf.

Alle Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter des Kantons Bern haben aufgrund der Gefahrenstufe 4 «gross» ein Feuerverbot im Wald erlassen: Das Entfachen von Feuer im Wald oder in Waldesnähe (Mindestabstand 50 Meter) ist bis auf Widerruf im ganzen Kanton untersagt.

Bei Wind auf Feuer verzichten

Ausserhalb der Verbotszonen darf Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen und mit grösster Vorsicht entfacht werden. Bei Wind muss ganz darauf verzichtet werden. Die Anweisungen der lokalen Behörden sind zu befolgen.

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

15.4.20 HOME

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Alles auf Pump?

14. April 2020

NaNa:

Nein zur staatlichen Marktverzerrung!
Nein zu Zwangsabgaben für Gewerbe und Gemeinden!
Nein zur aufgeblähten Tourismusbürokratie!
Nein zur Steuergeldverschwendung in Sparzeiten!
Nein zur Planwirtschaft!

Stille Reserven: Wikipedia: Stille Reserven verkleinern den zu versteuernden Gewinn und dienen der langfristigen Sicherung des Unternehmens, da sie in schlechten Zeiten verwendet werden können.

Firstbudget.ch (Beratung für Jugendliche): Rückstellungen: Von einigen Ausgaben wissen wir zum Voraus nicht, ob sie effektiv anfallen werden. Wie hoch beispielsweise unsere Arzt- und Zahnarztkosten sein werden, können wir nicht immer einschätzen. Es lohnt sich, für diese Ausgaben einen Betrag festzulegen und Rückstellungen zu bilden.

6.3.20: SVP: Der Bundesrat muss endlich Lösungen für die Menschen in der Schweiz bieten

13.3.20: Erste Massnahmen, Versammlungsverbote ab 50/100 Personen, Sonderfonds mit einer Milliarde Franken für Notfälle in der Wirtschaft. Der Bundesrat will eine Entlassungs- und Konkurswelle verhindern. Zentrale Instrumente sind die Arbeitslosenversicherung, Bürgschaften und ein spezieller Härtefall-Fonds.

16.3. bis 19.4.20: Lockdown, ausser Lebensmittel, Apotheke, Arzt

17.3.20 NZZ: Wirtschaft am Abgrund: Der Bundesrat muss das Tempo erhöhen

18.3.20: Die Zürcher City-Vereinigung fordert vom Bund und Kanton ein «rasches und griffiges Massnahmenpaket für private Unternehmen».

18.3.20: Handelszeitung: Der Bund muss die Wirtschaft retten. Corona bedroht die KMU, das «Rückgrat der Schweizer Wirtschaft». Nun muss der Bundesrat entschieden handeln.

18.3.20: SRF: Berner KMU-Verband fordert Hilfe.

Heidi: …

23.3.20: Luzerner Zeitung: Corona-Virus: UBS erwartet Wirtschaftseinbruch aber auch Erholung in zweiten Jahreshälfte. Die Bekämpfung der Corona-Epidemie führe laut UBS zu einem starken Einbruch des Schweizer Wachstums im ersten Halbjahr. Eine Wirtschaftskrise liesse sich aber durch eine starke Reaktion der Fiskalpolitik verhindern.

9.4.20: Schweizer Bauer: Coronakrise, SBV: «Es gibt genügend Erntehelfer»

14.4.20: Frankfurter Rundschau: Wirtschaft während Corona: Amazon profitiert von Krise – und stellt zehntausende weitere Mitarbeiter ein

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt. Wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld?  Gus Backus, youtube

Wird auch die Entwicklungshilfe aufgestockt?

2.4.20: Solidar.ch: Corona: Katastrophale Textilindustrie: Die weltweiten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben den Kauf von Kleidung und vielen anderen Konsumgütern stark reduziert. Grosse Modekonzerne stornieren nun abrupt ihre Bestellungen in Bangladesch und Kambodscha und handeln damit völlig verantwortungslos. In den nächsten Monaten könnten Millionen von ArbeiterInnen arbeitslos werden. NäherInnen in Bangladesch und Kambodscha stehen ohne soziale Absicherung und Arbeitslosenunterstützung vor dem finanziellen Ruin.

26.3.16: SRF: SVP will Entwicklungshilfe kürzen. Die SVP wollte 2016 die Entwicklungshilfe kürzen. Gibt es Parteien, welche in der heutigen prekären Lage der Drittweltländer die Entwicklungshilfe massiv erhöhen wollen? Oder sind wir SchweizerInnen uns selbst am nächsten?

14.4.20 HOME

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Boléro der NY Philharmonic für das Gesundheitspersonal

4. April 2020
Die MusikerInnen der New York Philharmonic spielen allein bei sich zuhause und doch ergibt sich ein schönes Ganzes. Die Konzerte haben sie schon vor Wochen abgesagt. Copyright: New York Philharmonic.

Die MusikerInnen der New York Philharmonic spielen allein bei sich zuhause und doch ergibt sich ein schönes Ganzes. Die Konzerte haben sie schon vor Wochen abgesagt. Copyright: New York Philharmonic.

Mit dieser Aufführung von Ravels „Boléro“ senden MusikerInnen der New York Philharmonic den Mitarbeitern des Gesundheitswesens an der Front der COVID-19-Krise eine Dankesbotschaft.

Quelle: LIVETICKER SRF 3.4.20.

A Boléro from New York: NY Philharmonic Musicians Send Musical Tribute to Healthcare Workers, youtube.

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