Postulat: Prüfung eines Pestizid-Verbots im Sömmerungsgebiet

27. September 2017
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Die Nationalrätin Maya Graf hat am 21.9.17 das Postulat 17.3703 Prüfung eines Pestizid-Verbots im Sömmerungsgebiet eingereicht. Der Bundesrat wird aufgefordert, ein Verbot von Pestizid-Einsatz im Sömmerungsgebiet zu prüfen. Zuständig ist das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

Postulat 17.3703

Das Sömmerungsgebiet wird mit der Agrarpolitik (AP) 2014-17 zu Recht massiv stärker gefördert als vorher. Als Gegenleistung kann der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide erwartet werden. Auch die meisten Leute und vor allem auch die Touristen gehen davon aus, dass im Sömmerungsgebiet keinerlei Pestizide zum Einsatz kommen, und schätzen die „unberührte Natur“.

Tatsächlich ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Sömmerungsgebiet heute rechtlich bereits eingeschränkt. Es dürfen einzig bestimmte Herbizide zur Einzelstockbehandlung eingesetzt werden. Zur Flächenbehandlung dürfen sie nur mit Bewilligung der zuständigen kantonalen Fachstelle und im Rahmen eines Sanierungsplans eingesetzt werden.

In der Praxis ist aber immer mehr zu beobachten, dass von Laien und Fachleuten regelmässig und flächig Herbizide ausgebracht werden. Die grösste Alpbesitzerin in der Schweiz (mit 42 Alpen in der lnnerschweiz) gibt ihren Pächtern und Bewirtschaftern die Herbizide sogar gratis ab. Viele Weide- und Wildtiere fressen behandelte Pflanzen, weil sie offenbar mit dem Dörren einen attraktiven Geschmack entwickeln. Eine Umfrage bei mehreren Kantonen ergibt allerdings, dass die zuständigen Behörden kaum Bewilligungen erteilen.

In dieser Situation fordere ich eine klare rechtliche Regelung, wie sie auch der Tourismus-Konkurrent Österreich bereits kennt, nämlich ein generelles Verbot des Einsatzes von Herbiziden im Sömmerungsgebiet. Dies schafft Rechtssicherheit für alle Beteiligten, entlastet Mensch, Tier und Natur und gibt ein positives Signal für den Tourismus. Der Bundesrat wird aufgefordert, ein Verbot von Pestizid-Einsatz im Sömmerungsgebiet zu prüfen und die entsprechenden Verordnungen zu überarbeiten.

Postulat 17.3703 Prüfung eines Pestizid-Verbots im Sömmerungsgebiet, Maya Graf, Nationalrätin, 21.9.17.

Heidi hat schon 19 Artikel zum Thema geschrieben. Hier der Link zur Serie Herbizide auf Alpen.

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Das Almeria des Apfels stösst an Grenzen

22. September 2017

Der Chefredaktor der Bauernzeitung und der Grünen, Adrian Krebs, hat viel zu tun, schreibt nur noch selten für seinen Blog, was schade ist. Seinen Artikel zum Tag des Apfel dürfen Sie nicht verpassen!

22.9.17

Adi's Agro-Blog

Heute ist, sollten Sie die Ankündigung verpasst haben, der Tag des Apfels. Aus diesem Anlass deshalb wieder mal ein paar Zeilen zu dieser von mir heiss geliebten und wenn möglich täglich verzehrten Frucht.

Das letzte Wochenende durfte ich im Südtirol verbringen, das sich in den letzten Jahrzehnten zum Eldorado des Apfels entwickelt hat. Nach zwei Tagen vor Ort bin ich geneigt vom Almeria des Apfels zu sprechen. Die südspanische Gemüsemetropole hat bekanntlich wenig schmeichelhafte Berühmtheit als flächendeckender Plasticgewächshaus-Sündepfuhl erlangt.

So sieht es im Südtirol nicht aus, aber anderweitig belastend. Im ganzen Vinschgau, dem gut 60 Kilometer langen Tal im äussersten Westen des Südtirols und immer weiter darüber hinaus hat die Apfelindustrie kaum einen Flecken Land übrig gelassen, der nicht von den getrimmten Spalierbäumchen bepflanzt wäre.

Das ist zwar alles immerhin noch grün, zumindest im Sommer. Trotzdem ist es kein schönes Schauen. Die Plantagen werden aufrecht gehalten von Betonpfosten, die zum dominanten Landschaftsraster geworden sind…

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Lektüre für Ignazio Cassis: Urge, Splurge, Purge

21. September 2017
Weltwirtschaftsforum: <a href="http://www3.weforum.org/docs/GRR17_Report_web.pdf" target="_blank" rel="noopener">The Global Risks Report 2017</a>, Seite 4, die fünf TOP Risiken der letzten 10 Jahre. Oben: bezüglich Wahrscheinlichkeit, unten: Auswirkungen. Farben bezeichnen folgende Risiken: Grün = Umwelt, rot = Gesellschaft, orange = geopolitische, violett = technische, blau = wirtschaftliche Risiken.

Weltwirtschaftsforum: The Global Risks Report 2017, Seite 4, die fünf TOP Risiken der letzten 10 Jahre. Oben: bezüglich Wahrscheinlichkeit, unten: Auswirkungen. Farben bezeichnen folgende Risiken: Grün = Umwelt, rot = Gesellschaft, orange = geopolitische, violett = technische, blau = wirtschaftliche Risiken.

Ein neuer Bundesrat kann frischen Wind in die Amtsstuben bringen. Ignazio Cassis, am 20.9.17 von der Vereinigten Bundesversammlung als Bundesrat gewählt, hat Medizin studiert. Er bringt also mehr naturwissenschaftliche Kenntnisse mit als seine KollegInnen mit Ausbildungen in Rechts-, Wirtschaftswissenschaft, Elektrotechnik, Musik oder Landwirtschaft.

Als FDP-Bundesrat wird er für Wirtschaftswachstum einstehen, dies obwohl er wissen müsste, dass das Wachstum auf der Erde genauso endlich ist wie das Wachstum von Bakterien auf dem begrenzten Nährmedium in einer Petrischale im Labor.

WEF: The Global Risks Report 2017

Das Weltwirtschaftsforum veröffentlicht jeweils den Global Risks Report. Ein Blick auf Abbildung 2, Seite 4, des Report 2017 zeigt, dass Umweltrisiken in den letzten zehn Jahren stark zugenommen haben. Für 2017 werden unter den Risiken mit den grössten Auswirkungen genannt: extreme Wetterereignisse, grosse Naturkatastrophen, Scheitern von Massnahmen und Anpassung an die Klimaveränderung sowie Wasserkrisen. Es gibt also viel zu tun für den Bundesrat, der bisweilen fast vollzählig am Weltwirtschaftsforum in Davos anzutreffen ist.

Urge, Splurge, Purge

George Monbiot schrieb am 13.9.17 im Guardian: „Die Forderung nach ewigem Wirtschaftswachstum und der kollektive Wahnsinn, den es bewirkt, führt unaufhaltsam zum Umweltkollaps.“

Was schenken wir Bundesrat Cassis zur Wahl? Einen Selfie-Toaster (brennt sein Porträt auf das Toastbrot)? Oder einen Toilettenpapierhalter, der ihm eine Meldung schickt, wenn das Papier ausgeht? Nachfolgend ein paar Punkte aus dem Artikel von Monbiot mit dem Titel Urge, Splurge, Purge.

  • Ein System, das auf Wachstum basiert, kann nur überleben, wenn wir immer mehr die Fähigkeit verlieren, durchdachte Entscheidungen zu treffen.
  • Die Wachstumswirtschaft und die Wegwerfgesellschaft sind unzertrennlich. Die Umweltzerstörung ist kein Nebenprodukt dieses Systems, sie ist ein notwendiges Element.
  • Es braucht eine neue Ethik, Politik und Wirtschaft.
  • Zumindest der erste Schritt ist klar: Erkennen, dass das aktuelle System mangelhaft ist.

Heidi empfiehlt unserem neuen Bundesrat Ignazio Cassis und Ihnen, liebe LeserInnen, den vollständigen Artikel zu lesen:

Urge, Splurge, Purge, George Monbiot, Guardian 13.9.17.

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Ein entlarvender Film: Das System Milch

20. September 2017
"Mit reiner Gülle verdienen wir jetzt mehr Geld als mit der Milch, Mit der Scheisse sozusagen. Und das ist eigentlich ein Witz." Milchbauer Deutschland. Der Film DAS SYSTEM MILCH ist ab 21.9.17 in Deutschland im Kino zu sehen und als DVD oder digital erhältlich. Copyright: Tiberius Film GmbH.

„Mit reiner Gülle verdienen wir jetzt mehr Geld als mit der Milch, Mit der Scheisse sozusagen. Und das ist eigentlich ein Witz.“ Milchbauer Deutschland. Der Film DAS SYSTEM MILCH ist ab 21.9.17 in Deutschland im Kino zu sehen und als DVD oder digital erhältlich. Copyright: Tiberius Film GmbH.

Milch ist Big Business. Hinter dem unschuldig anmutenden Lebensmittel verbirgt sich ein milliardenschweres Industriegeflecht. Profit wird auf Kosten der Umwelt, der Tiere, der Menschen und unserer Gesundheit gemacht. Dabei ginge es auch anders … Der Film DAS SYSTEM MILCH ist eine Reise über mehrere Kontinente. Der Dokumentarfilmer Andreas Pichler räumt mit Vorurteilen auf und zeigt Lösungen auf.

Politiker und Konsumenten müssen Verantwortung übernehmen

Auf fast jeder Milchpackung prangt das Bild glücklicher Kühe, doch die Wirklichkeit sieht schon lange anders aus. Aus der Milchviehwirtschaft ist eine milliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum weltweit konstant steigt.

Der Film DAS SYSTEM MILCH wirft einen Blick hinter die Kulissen der Milchindustrie, zeigt die Konsequenzen für Menschen, Tiere und Umwelt auf und stellt dar, welche Verantwortung Politik und Verbraucher in einer globalisierten Welt tragen. Andreas Pichler wurde für seine Arbeiten vielfach ausgezeichnet.

Danke, lieber Leser, für den Hinweis. Im Mail heisst es: „Das von mir selbst mitgeschriebene Zitat eines Industriemanagers verdeutlicht die Hintergründe: Wir werden den Bauern künftig nur so viel geben, dass sie gerade existieren können. Sie sollen immer das Gefühl haben, man müsse die Produktion verdoppeln. Dann stimmt unser Umsatz und Gewinn und wir haben billige Massen-Rohstoffe.

Das System Milch, der Trailer.

Quelle: Das System Milch, Andreas Pichler, Tiberius Film GmbH.

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Wahl Schöneuter-Champion an der Swiss Red Night 2017 (2)

19. September 2017

Na Na schreibt: Was mich bewegt:

  1. die offenkundige Qual der Tiere
  2. die Gefühllosigkeit der Besitzer und Moderatoren
  3. die Frauen, die bereitwillig mitmachen und da herumstehen
  4. kein/e Kantons-Veterinär/in schreitet ein

Wahl Schöneuter-Champion an der Swiss Red Night 2017, Heidis Mist vom 18.9.17.

19.9.17 HOME

Wahl Schöneuter-Champion an der Swiss Red Night 2017

18. September 2017

Am 9.9.17 fand die Swiss Red Night 2017 statt. Aus der ganzen Schweiz wurden 97 Tiere für diesen Anlass nach Bern transportiert. Richter Fabrice Menoud aus Môtier war von den Tiere mehr als begeistert und ist überzeugt, dass man mit dieser Qualität auf der ganzen Welt mithalten kann.

Zitat aus der STS-Recherche «Viehausstellungen 2016»: „Die vom Schweizer Tierschutz STS in den vergangenen Monaten besuchten Viehausstellungen – Swiss Expo Lausanne, Tier & Technik St. Gallen und Expo Bulle – hinterliessen bezüglich Organisation, Durchführung, Sauberkeit und Versorgung der Tiere einen guten Eindruck.

Dennoch überwiegt ein negatives Gesamtbild. Grund dafür sind die häufig gesehenen, offensichtlich schmerzhaften Rieseneuter, welche nur mehr einen staksigen Gang der Tiere zulassen. Das ist ein klares Indiz für deutlich verlängerte Zwischenmelkzeiten bei vielen der präsentierten Kühe, was in der Tierschutzverordnung explizit verboten ist. Bei einem Grossteil der Kühe fanden sich denn auch verklebte Zitzen, um Milchfluss infolge der überdehnten Euter zu unterbinden.“

Kontrolliert wird nicht. Heidi vermutet, dass die Euter dieser Kühe mit einem Griff in die Trickkiste „grandioser“ gemacht wurden. Zucht auf Höchstleistungen ist logisch aus der Sicht von Veterinären (nicht alle sind so!), Futtermittel- und Futterzusatz-Produzenten sowie der chemischen Industrie. Diese verdienen gut an den „Wegwerfkühen“. Nicht umsonst hängen UFA-Werbetafeln gut sichtbar im Ring.

Erst kürzlich wurde von der Forschung „bewiesen“, dass die intensive Haltung besser rentiert als massvolle Weidehaltung! Gibt es keine anderen Kriterien als das Geld? Solche Tiere sind kaum mehr weidetauglich. Es ist erschreckend wie gefühlslos gewisse Leute sind. Vorbilder für Hochleistungszucht gibt es leider auch an Ausbildungsstätten, mehr davon demnächst.

Wahl zur Schöneuter-Champion, Swiss Red Night 2017. Ausschnitt aus dem Video des Schweizer Bauern.

Wahl zur Schöneuter-Champion, Swiss Red Night 2017. Ausschnitt aus dem Video des Schweizer Bauern.

Wahl zur Schöneuter-Champion, Swiss Red Night 2017, Video Schweizer Bauer.

STS-Recherche «Viehausstellungen 2016»: Von der Viehschau zur Cow-Show

Noch immer werden Kuhzitzen mit Sekundenleim verklebt, Martina Schnyder, Espresso vom 30.3.17

Macy in Love ist Grand-Champion, Schweizer Bauer vom 9.9.17

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Wasser als Schlüsselinstrument der Entwicklung und der Friedensförderung

17. September 2017

Autogrammkarte von Departementsvorsteher Didier Burkhalter

«Die Frage der Wasserversorgung kann in Zukunft grosse Spannungen hervorrufen. Umso mehr muss man heute Wasser als Schlüsselinstrument der Entwicklung und der Friedensförderung verstehen und nutzen», erklärte Bundesrat Didier Burkhalter vor dem „Globalen Panel zu Wasser und Frieden“ („Global High Level Panel on Water and Peace“).

Die 15 Mitgliedstaaten des vor zwei Jahren gegründeten Panels präsentierten am 14. September 2017 mit ihrer gemeinsam mit dem «Geneva Water Hub» erarbeiteten „Empfehlungen zur Prävention und Beilegung von Wasserkonflikten“. Die Schweiz wird die Empfehlungen auf der Generalversammlung der UNO am 18. September 2017 in New York vorstellen.

Lesen Sie weiter unter Wasser als Waffe gegen den Krieg, Siegfried Gendries, Lebensraum Wasser – Der Wasser-Blog vom 17.9.17.

Wasser als Instrument des Friedens: Die Schweiz lanciert ein globales Panel, Eidgenössisches Departement für auswärte Angelegenheiten EDA, 16.11.15

UN-Menschenrecht auf sauberes Wasser: Theorie? Heidis Mist 8.3.17

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Kontrast von Wiesen – Abstimmungskosten für „NICHTS“

16. September 2017
Flachmoorige Borstgrasweide: Grüsse von der Alp zum Blumenfreund ...

Flachmoorige Borstgrasweide: Grüsse von der Alp zum Blumenfreund …

... selektives Herbizid in der Ebene für "Ernährungssicherheit".

… selektives Herbizid in der Ebene für „Ernährungssicherheit“.

Am 24.9.17 stimmen wir ab: Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit. Es scheint Heidi, dass hüben und drüben Eigeninteressen vertreten werden. Weil wir aber über NICHTS abstimmen, ist dies belanglos. Das Geld, das für die Abstimmung verschwendet wird, hätte man zielorientierter in die Frage investieren können: Was ist Ernährungssicherheit?

„Alle sind für den Gegenvorschlag zur Initiative «Ernährungssicherheit». Ausser man kennt den bestehenden Artikel in der Bundesverfassung.“ Weniger ist mehr, Robert Huber, (Agrarökonomie und Agrarpolitik, ETH Zürich), Agrarpolitik vom 21.8.17.

Viel Lärm um nichts, Abstimmung über Ernährungssicherheit, Christoph Zollinger, Infosperber vom 16.9.17.

Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit (direkter Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit»), Der Bundesrat, 11.9.17.

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The Borneo Case am Malaysia Day in 30 Städten weltweit

15. September 2017
Bruno Manser kämpfte für die Rechte der Penan auf Sarawak. Die Malaysische Regierung erklärte ihn 1990 zum Staatsfeind Nr. 1. Copyright: AMP Film Stockholm.

Bruno Manser kämpfte für die Rechte der Penan auf Sarawak. Die Malaysische Regierung erklärte ihn 1990 zum Staatsfeind Nr. 1. Copyright: AMP Film Stockholm.

Am 16.9.1963 wurde Malaysia unabhängig vom Britischen Weltreich. Morgen ist daher der Malaysia Day. In diesem Zusammenhang wird in 30 Städten weltweit der Film The Borneo Case gezeigt.

The Borneo Case – Bruno Manser lebt weiter

Der Dokumentarfilm „The Borneo Case“ zeigt erstmals, wie Mansers ursprüngliche Ideen im 21. Jahrhundert weiterentwickelt und umgesetzt werden. Im Kampf gegen die Abholzung der Urwälder schliessen sich Lukas Straumann vom Bruno Manser Fonds aus Basel, Mutang Urud, Freund und ehemaliger Mitstreiter Mansers, und die Investigativ-Journalistin Clare Rewcastle aus London zusammen.

Bei Nachforschungen zum illegalen Holzschlag auf Borneo stossen sie auf ein globales Korruptionsnetz, das von der malaysischen Regierungselite bis zu Schweizer Banken reicht. Durch hartnäckigen Einsatz und die Anwendung ungewöhnlicher Methoden gelingt es der Gruppe, einen mächtigen Gegner zu Fall zu bringen. Ein schwedisches Filmteam hat die kleine Ermittlergruppe über fünf Jahre begleitet und die sich zuspitzende Lage dokumentiert.

Olympische Spiele: Die Zerstörung geht weiter

Am 11.9.17 schrieben 47 NGOs, darunter auch der Bruno Manser Fonds, dem Internationalen Olympischen Komitee. Sie protestieren dagegen, dass für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo illegal gefälltes und nicht nachhaltiges Tropenholz aus Sarawak verwendet wird. Das Komitee habe zuwenig getan, um dies zu verhindern. Fast 90% des Regemwalds ist bereits abgeholzt!

Heidi meint: „Die SportlerInnen werden trotzdem hingehen, auch die Schweizer, die Offiziellen, die JournalistInnen … So plündern wir die Welt! Und die Freihandelsabkommen … Handel, Wachstum, Transport!“ Wenigstens fordert der Schweizer Bauernverband, dass den Milchkühen in Zukunft kein Palmöl mehr verfüttert wird.

Unterschreiben Sie die Petition Olympia 2020 ohne Tropenholz! Bruno Manser Fonds BMF.

The Boreneo Case

The Borneo Case: Screenings in 30 cities worldwide tomorrow, REDD, Chris Lang, 15.9.17

The Borneo Case Trailer (English, Deutsch, français), veröffentlicht auf youtube von Bruno Manser Fonds BMF

Malaysia Day, Wikipedia

An Open Letter to the International Olympic Committee, 11.9.17

NGOs Demand Olympic Authorities End Rainforest Destruction, Bruno Manser Fonds BMF, 11.9.17

Palmöl. Freihandelsabkommen mit Malaysia und Indonesien, 15.3716 Interpellation Maya Graf vom 19.6.15

Kein Palmöl mehr für Schweizer Milchkühe, Georg Hummel, Rundschau SRF vom

Heidis Artikel zu Palmöl

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Prominenter Grundwasserschützer unterwegs für die Trinkwasser-Initiative

8. September 2017

Der pensionierte oberste Grundwasserschützer, Daniel Hartmann, ehemals Leiter der Sektion Grundwasserschutz des Bundesamts für Umwelt (BAFU) und seine Frau Anita sind heute mit ihrem Wassermobil Richtung Zürichsee unterwegs für die Trinkwasserinitiative. Sie sammeln Unterschriften zu unserem Wohle, nämlich für sauberes Wasser. Trinkwasser ist das Lebensmittel Nr. 1.

Heute gibt es in der Schweiz keinen obersten Grundwasserschützer mehr, das BAFU löste die Sektion Grundwasserschutz nach Hartmanns Pensionierung 2014 auf, strich zwei Stellen und verteilte die übrig gebliebenen Personen auf andere Sektionen.

Heidi dankt dem Hüter des Grundwassers für sein Engagement. Kaum jemand kennt das Grundwasser und die vielfältigen Verschmutzungsgefahren besser als er.

Haben Sie die Trinkwasser-Initiative schon unterschrieben?

Hier gehts zu den Informationen, zum Text der Initiative und hier finden Sie Unterschriftenbogen. Danke fürs Sammeln!

Leuthards ehemaliger Chefbeamter wechselt die Seiten, Stefan Häne, Tagesanzeiger 11.9.17

Mini-Rückblick mit Zahlen und Fakten, Heidis Mist 31.12.14.

Schöne Pufferstreifen in Dänemark! Heidis Mist 19.6.17.

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