Posts Tagged ‘Abholzung’

Letzte 2 Tage: Crowdfunding für eine Lupinen-Anbaukette

3. Juni 2022
Bild aus dem Video Crowdfunding Lupi'Food: CH Lupinenbranche

Bild aus dem Video Crowdfunding Lupi’Food: CH Lupinenbranche. Klick auf Foto führt zum Crowdfunding!

Der Brief traf schon gestern ein, Heidi ist der Sache jetzt erst nachgegangen und hat – oh Schreck – gesehen, dass das Crowdfunding in 2 Tagen endet, aber die geplante Summe noch nicht erreicht ist. Also Endspurt! Möchten Sie einen Beitrag leisten?

Briefinhalt: „Für mich sind Lupinen das bessere Soja. Nach der Überzeugung, dass auch kleine Initiativen einen Unterschied machen, unterstütze ich folgendes Projekt:

Lupi’Food: CH Lupinenbranche

Zitate aus der Crowdfunding-Seite:

„Unterstützen Sie uns bei der Entwicklung einer neuen Wertschöpfungskette für lokale und nachhaltige pflanzliche Proteine: von der Produktion bis zur Verarbeitung von Schweizer Lupinen.

Lupine – eine kleine Proteinbombe

Unser Ernährungssystem ist für etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen in der Schweiz verantwortlich. Die Fleischproduktion trägt den grössten Teil dazu bei. Zahlreiche Studien empfehlen eine überwiegend pflanzliche Ernährung, um die ernährungsbedingten Emissionen zu reduzieren.

In diesem Zusammenhang werden immer mehr industrielle Alternativen zu Fleisch in den Geschäften angeboten: seit 2016 durchschnittlich 20% mehr Verkäufe pro Jahr. Die meisten dieser Produkte werden aus Soja hergestellt. Trotz der steigenden Nachfrage hat sich der Anbau von pflanzlichen Proteinen in der Schweiz kaum entwickelt. So wird Soja weiterhin hauptsächlich aus Europa und dem amerikanischen Kontinent importiert.

Wir sind Coralie und Ludivine, Lebensmittelingenieurinnen, die epikureisch veranlagt sind und sich für die Zukunft unserer Ernährung interessieren. Mit Lupi’Food haben wir uns einer Herausforderung gestellt: Wir wollen eine lokale Eiweisskette aufbauen, um eine gesunde, schmackhafte und nachhaltige vegetarische Option von Schweizer Lupinen anzubieten. Eine lokale Produktion von pflanzlichen Proteinen würde die mit dem Transport verbundenen Emissionen und die Umweltauswirkungen in den Hauptanbauländern von Soja, wie z. B. die Abholzung von Wäldern, verringern.

Lupine, was ist das? Wir kennen «Arsène Lupin», aber die Pflanze nicht so gut? Die Lupine ist eine Leguminose, die vor allem in Südeuropa als Aperitif bekannt ist. Die Lupine ist nicht nur schön anzusehen, sondern eignet sich auch hervorragend für den Anbau in der Schweiz. Sie hat eine positive Wirkung auf den Boden, wodurch weniger Dünger verwendet werden muss. Lupinensamen gehören neben Soja zu den proteinreichsten Hülsenfrüchten (35-40%) und übertreffen Rindfleisch (20-25%). Ein echtes Juwel!“

Heidi meint: „Es wäre schön, wenn auch Sie dieses zukunftsweisende Projekt unterstützten.“

Lupi’Food: CH Lupinenbranche

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Abholzung im Amazonas: Rekord nach Rekord trotz Regenzeit!

7. Mai 2022

Die Abholzung des Amazonas in Brasilien erreichte im April einen Höchststand, fast doppelt so hoch wie zuvor. Klimaanalysten sind erstaunt über einen so hohen Wert während der Regenzeit, und es ist der dritte monatliche Rekord in diesem Jahr.

Die Zerstörung des brasilianischen Amazonasgebiets in den ersten vier Monaten des Jahres erreichte mit 1’954 Quadratkilometern ebenfalls einen Rekordwert für diesen Zeitraum, ein Anstieg von 69% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021, wodurch eine Fläche von mehr als der doppelten Grösse von New York City gerodet wurde.

„Die Ursache dieses Rekords hat einen Vor- und Nachnamen: Jair Messias Bolsonaro“, sagte Marcio Astrini, Leiter der brasilianischen Lobbygruppe Climate Observatory, in einer Stellungnahme.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: ‘Record after record’: Brazil’s Amazon deforestation hits April high, nearly double previous peak. The Guardian 7.5.22

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BrasilAgro will über 10’000 Hektaren Cerrado-Wald umwandeln

14. April 2022

Die Biodiversität der Cerrados, einer bewaldeten Grassavanne, ist sehr gross: 10’000 verschiedene Arten von Gefässpflanzen, die Hälfte davon sind Endemiten. Die Tierwelt umfasst etwa 200 Säugetierarten, 840 Vogelarten, 180 Arten von Reptilien und 110 Amphibienarten.

Die Cerrado-Region wird erst seit 50 Jahren im grossen Stil landwirtschaftlich genutzt. Traditionell wurde das Gebiet extensiv beweidet. Seit den 1980–90er Jahren wird das Land zunehmend ackerbaulich genutzt. Gerodet wird für Eukalyptus- und Sojaplantagen. Auf grossen Plantagen werden Sojabohnen, Mais, Zuckerrohr und Reis angebaut. Zugenommen haben Zuckerrohrplantagen für die Produktion von Bioethanol auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion. Hinzu kommt Viehzucht. Weil die Böden nährstoffarm sind, muss gedüngt werden, aber damit die Nährstoffe verfügbar sind, braucht es enorme Kalkmengen (Dolomit) zur Erhöhung des pH-Werts.

Bis heute fiel schon die Hälfte des Biodiversitäts-Hotspots der Agrarindustrie zum Opfer. Lediglich ein Prozent der Gesamtfläche steht unter Naturschutz.

Weitere 10’000 Hektaren Verlust von Naturland

BrasilAgro plant die Umwandlung von mindestens 10’000 Hektar (ha) Cerrado-Vegetation für die Vieh- und Getreideproduktion, wozu auch die Bohrung von mehreren Hochleistungsbrunnen gehört.

BrasilAgro konzentriert sich auf den Erwerb von „unzureichend genutztem und unproduktivem Land“. Das Unternehmen, das Soja, Zuckerrohr und Mais produziert sowie Viehzucht betreibt, erzielt Einnahmen durch das Roden und Erschliessen von Land und den anschliessenden Verkauf dieser ländlichen Grundstücke. BrasilAgro hat 10 Grundstücke in seinem Portfolio, und die meisten seiner Farmen befinden sich im brasilianischen Cerrado, das seit dem Jahre 2000 eine hohe Abholzungsrate aufweist. Der grösste Teil der Sojaexpansion fand inmitten der Abholzung der einheimischen Vegetation im Cerrado-Biom statt. Viele traditionelle Gemeinschaften leben in diesem Lebensraum, der eine wichtige Wasserquelle für alle Regionen Brasiliens ist.

HEKS-Projekt für die Bevökerung im Cerrado

Im Cerrado betreibt HEKS/Brot für alle ein Projekt mit dem übergeordneten Ziel, die ländlichen Basisorganisationen zu stärken. Diese sollen in der Lage sein, ihre Rechte auf Nahrung und Zugang zu Land einzufordern und so zur Verbesserung der Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung beizutragen.

Das Projekt begünstigt ländliche und indigene Gemeinschaften im Savannengebiet des Cerrado, die von den extremen sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Brasilien und der oft illegalen Ausbreitung von Grossgrundbesitz und Agrarindustrie besonders betroffen sind: Landlose, Kleinbauernorganisationen, lokale Gemeinschaften und ethnische Minderheiten. Frauen und Jugendliche werden dabei besonders stark berücksichtigt. Insgesamt werden 47’630 Personen von diesem Projekt profitieren.

Heidis Frage: „Wer gewinnt? Der Run auf Naturland? Oder die Natur und die Bevölkerung?

BrasilAgro to Convert over 10.000 Hektares of Cerrado Forest. The Chain Reaction Research 11.4.22

Traditionelle Gemeinschaften verteidigen ihre Rechte und Lebensräume. HEKS/Brot für alle

Cerrado (Brasilien), Wikipedia

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Amazonasgebiet: Der Kampf der Kayapó zur Rettung ihrer Heimat

1. April 2022
Quelle: Yale Environmental 360. Bildmontage Heidi

Quelle: Yale Environmental 360. Bildmontage Heidi

Jahrzehntelang haben die Kayapó in Brasilien dafür gekämpft, ihr Gebiet vor immer neuen Wellen von Holzfällern, Bergleuten, Bauern und Landräubern zu schützen. Jetzt, da eine kürzlich asphaltierte Autobahn und eine geplante Eisenbahnlinie an ihr Land heranrücken, ist der Kampf der Kayapó noch lange nicht vorbei.

Illegale Abholzung

Seit mehr als vier Jahrzehnten beobachtet Kokoró Mekranotire mit Bestürzung, wie Aussenstehende immer grössere Teile seines Kayapó-Heimatlandes verwüstet haben. Holzfäller, Goldgräber, Bauern und Landräuber strömten illegal in und um das indigene Gebiet, eine 40’000 Quadratmeilen grosse Waldfläche von der Grösse Südkoreas. Das Waldstück, in dem die Mekranotire früher Paranüsse sammelten – ein dichtes Blätterdach aus goldbraunen, fast 30 Meter hohen Bäumen – wurde abgeholzt. Bestände von Cumaru-Bäumen, einem brasilianischen Teakholz, wurden abgeholzt, um Decks, Schränke und Fussböden herzustellen. Holzfäller sind wiederholt in das Land der Kayapó eingedrungen, haben entfernt, was ihnen im Weg war, und den Rest mitgenommen, um Profit zu machen.

Auto- und Eisenbahn durch den Urwald

„Wir führen einen Krieg gegen Politiker, die uns und unser Land zerstören wollen“, sagt ein Kayapó-Aktivist … „Sie sagten uns, die Autobahn würde uns nicht beeinträchtigen. Das war eine Lüge.“

Während der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro seinen Vorstoss fortsetzt, eine breite Palette von Aktivitäten auf indigenem Land zu legalisieren, sind Pläne für eine Eisenbahnlinie im Gange, die den Transport von Sojabohnen von der wachsenden Zahl von Farmen in der Region unterstützen soll. Und obwohl die Kayapó eine der stärksten und bekanntesten indigenen Gruppen im brasilianischen Amazonasgebiet sind – sie führen seit 40 Jahren den Kampf für die Rechte der Indigenen an – stellt Bolsonaros indigenenfeindliche Politik eine erhebliche Bedrohung dar.

Und die Abholzung auf indigenem Land selbst – die in Brasilien nach Bundesrecht illegal ist – hat nicht aufgehört. Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Imazon hat gezeigt, dass zwischen August 2019 und Juli 2020 fast 67’000 Hektar Wald im Bundesstaat Pará durch unerlaubte Abholzung verloren gegangen sind

In 20 Jahren Verzehnfachung der Sojafelder

In einer im letzten Jahr veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass Soja in den letzten 20 Jahren für 10 Prozent der Entwaldung in ganz Südamerika verantwortlich war und dass „die schnellste Ausdehnung im brasilianischen Amazonasgebiet stattfand, wo sich die Sojafelder mehr als verzehnfacht haben.“

Die Kayapó, die in den Reservaten Baú und Menkragnoti leben, brauchen diese Zahlen nicht zu sehen, um zu wissen, dass Soja die Region erobert. Der ständige Strom von Lastwagen, die Sojabohnen auf der BR-163 transportieren, macht es offensichtlich, ebenso wie die Farmen, welche die Strasse säumen.

Goldgräber-Queckslber in den Flüssen

Schlimm ist auch das Quecksilber der illegalen Goldgräber in den Flüssen. Ihr Wasser ist das Trinkwasser der Indogenen. Die Fische sind wegen der hohen Schwermetallbelastung ungeniessbar, Kinder werden mit Entwicklungsstörungen geboren.

Borsano-Dekret löst Besorgnis aus

Im Februar unterzeichnete Bolsonaro, der sich dieses Jahr zur Wiederwahl stellt, ein Dekret zur Förderung des Kleinbergbaus und des handwerklichen Bergbaus. Die Regierung hat bestritten, dass dies illegalen Bergbau einschliesst, aber Umweltschützer sind besorgt, dass dies zu mehr illegalem Bergbau im Amazonasgebiet führen könnte.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: For the Kayapó, a Long Battle to Save Their Amazon Homeland. Yale Environment 360 29.3.22

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Panibois: Unsinnige Lebensmittelverpackung

11. März 2022
Unsinniger Holzverbrauch für "Verpackung".

Holzverbrauch für „Verpackung“.

Leserbrief von Karin

Liebe Heidi

Ich habe ahnungslos ein feines Vollkornbrot gekauft. Und nicht beachtet, dass es in einer Backform aus Holz ist. Solches bäckt man nun offenbar jedes einzelne in einer Holzform. Das Holz kommt aus „nachhaltiger“ Produktion und ist „biologisch abbaubar“.

Ich werde die Verpackung in den Müll geben, da wird es nicht biologisch abgebaut, sondern verbrannt. Vielleicht gibt es noch Nano-Kalorie Wärme.

Aber die Bäume werden für solchen Unsinn gefällt. Beeren werden ja auch in robusten Holzkistchen verkauft.

Das ist ja nur ein winziges Beispiel von tausenden ….

Viele Grüsse

Karin

Das Unternehmen Panibois, L‘ Innovation au service de la Tradition, wurde 1993 gegründet. Auf der Homepage gelesen: „Die Produkte werden aus hochwertigstem geschältem Pappelholz angefertigt. Dank einer stetigen Entwicklung beschäftigt das Unternehmen derzeit 40 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte in 30 Ländern, wobei der Absatz in Frankreich 50% ausmacht.

Die Panibois-Produktpalette umfasst 25 verschiedene Modelle für unterschiedliche MarktsektorenBäcker/Konditoren, Chocolatiers, Metzger, Caterer, Gastronomen, Käsehändler, Feinkosthändler etc.“ Und es braucht immer zusätzlich ein Papier in der Schale.

Leider ist vieles, was als „innovativ*, „nachhaltig“, biologisch abbaubar“, „klimafreundich“, „recyclierbar“, „Kreislaufwirtschaft“ usw. angepriesen wird, bei genauerem Hinschauen schlicht und einfach ressourcenverbrauchend, Ackerland-brauchend, mit Abholzung verbunden, kurz „nicht nachhaltig“. Werbemaschinerien laufen auf Hochtouren für das Greenwashing.

Konkurrenz im Wald

Die Wälder sind von verschiedenen Seiten unter Druck: Der Run auf CO2-Zertifikatsverkauf für gewöhnliche Schweizer Wälder ist gross, weltweit erst recht, wo die Indogenen darunter leiden. Oft sind es die gleichen Leute, die für das Nutzen der Wälder eintreten, etwa den Bau von mit Holz beschickten Fernwärmeanlagen, wo die CO2-Senke zur Schleuder wird. Aber dann kann man ja noch Anlagen zum CO2-Speichern bauen! Das generiert wieder CO2-Zertifikate. All das braucht auch Energie.

Aus einem bewirtschafteten Wald wird etwa so viel Holz herausgenommen wie nachwächst. Er ist also keine eigentliche CO2-Senke, allenfalls wenig über Bildung von Humus. Das Holz wird z.B. für Möbel, zum Bauen oder als Brennholz gebraucht. Möbel und Bauholz werden irgendwann, mit Verzögerung, auch verbrannt. Sie sind also nur vorübergehend klimawirksam.

Und dann müssen noch neue Naturschutzgebiete und -pärke ausgeschieden werden. Die Konkurrenz im Wald ist gross. Wer gewinnt?

Panibois

100% biologisch abbaubar!!!!

100% biologisch abbaubar!!!!

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Palmölproduktion Afrika: Expansion nicht wie geplant verlaufen

2. März 2022

Quelle bzw. ausführlicher Bericht: African Oil Palm Expansion Slows, Reputation Risks Remain for FMCGs. Chain Reaction Research 2.3.22. Übersetzt von Heidi mithilfe von DeepL.

Das Wachstum der Afrikanischen Palmölproduktion verlangsamt sich, Reputationsrisiken für die schnelllebige Konsumgüterindustrie bleiben bestehen. Während West- und Zentralafrika vielversprechende Regionen für die grossflächige Palmölproduktion waren, ist die Expansion nicht wie geplant verlaufen.

Nur eine Handvoll Unternehmen kontrollieren die industrielle Palmölproduktion und werden wahrscheinlich die Expansion vorantreiben, aber in einem kleinerem Massstab und langsamer als ursprünglich erwartet. Trotzdem wurden diese Unternehmen mit zahlreichen sozialen und ökologischen Auswirkungen in Verbindung gebracht, die gegen die NDPE-Verpflichtungen (No Deforestation, Peat, and Exploitation) ihrer Käufer verstossen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Es besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Ölpalmkonzessionen in West- und Zentralafrika und den Flächen, die letztlich in industrielle Ölpalmenplantagen umgewandelt werden. Zwischen 2016 und 2019 ging die Konzessionsfläche für Ölpalmen in Afrika von 4,7 auf 2,7 Millionen Hektar (ha) zurück. Von den verbleibenden 2,7 Millionen ha sind nur schätzungsweise 220’608 ha in Ölpalmenplantagen umgewandelt worden.
  • Dies hängt mit dem Risikos des Landerwerbs zusammen und dem Widerstand der Gemeinden. Mindestens 27 geplante Ölpalm-Projekte, umfassend 1,37 Millionen ha, sind zwischen 2008 und 2019 an den Verhandlungen gescheitert oder wurden aufgegeben.
  • Nur fünf internationale Unternehmen dominieren die industrielle Ölpalmenproduktion in Afrika: Socfin, Wilmar, Olam, Siat und Straight KKM (ehemals Feronia). Sie kontrollieren schätzungsweise 67 Prozent der Anbaufläche für industrielle Ölpalmen mit ausländischen Investitionen und können eine kontinuierliche Expansion vorantreiben. Die Risiken sind in Nigeria am stärksten ausgeprägt, wo die Expansion auf Kosten der staatlichen Naturwaldreserven gehen könnte.
  • Socfin und Wilmar, die beiden grössten afrikanischen Betreiber, werden in Zusammenhang gebracht mit zahlreichen sozialen und ökologischen Problemen auf ihren afrikanischen Konzessionen. Diese reichen von Landraub über den Verlust sozialer und ökologisch hoher Schutzwerte bis hin zu Gewalt und Einschüchterung.
  • Investoren können in afrikanischem Palmöl ein Landverlust- und Reputationsrisiko sehen. Zu den Palmölkäufern und der schnelllebigen Konsumgüterindustrie, die mit eskalierten Fällen von Landgrabbing und Gewalt gegen lokale Gemeinschaften in Verbindung gebracht werden, gehören Wilmar, Olam, Danone, PZ Cussons, FrieslandCampina, Nestlé und Kellogg’s.
  • Investoren und Unternehmen sind einem Reputations- und Regulierungsrisiko ausgesetzt. Die schnelllebige Konsumgüterindustrie und Geldgeber, die NDPE-Verstösse im Zusammenhang mit afrikanischen Palmöl-Lieferungen begehen, sind ein Reputationsrisiko. Darüber hinaus müssen sie die kommende EU Lieferkettenverordnung einhalten.

Unzulängliche RSPO-Zertifizierung

Umweltschützer weisen auf die Kluft zwischen der „verantwortungsvollen Managementpolitik“ von Socfin und der Realität der sozialen und ökologischen Auswirkungen auf und in der Nähe ihrer Plantagen hin.

Anrainer und Kampagnenorganisationen sagen, dass die jüngste Zertifizierung des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) von Socfin’s Socapalm-Plantagen in Kamerun und der Okomu’s-Plantage in Nigeria auf „gefälschten Prozessen“ beruhen, „unglaublich“ seien und „Beispiele für die Unzulänglichkeiten des RSPO“.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel: African Oil Palm Expansion Slows, Reputation Risks Remain for FMCGs. Chain Reaction Research 2.3.22

Heidis zahlreiche Artikel über Palmöl

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Zufällig 3 x IKEA im Zentrum – erschreckend!

24. Februar 2022
Illegaler Holzschlag

Illegaler Holzschlag. Klicken Sie auf das Bild: Link zum Bericht und Dokumentarfilm von Al Jazeera.

Gestern morgen von Paolo eingetroffen ohne Kommentar der Link zum Blick vom 22.2.22 Wirtschaft Wer im Möbelhaus shoppen geht, erlebt sein leeres Wunder: „Nach dem Ikea-Rundgang kommt der Frust. Möbelshopping hat Hochkonjunktur! Die Zügelsaison steht vor der Tür. Doch die Probleme in den globalen Lieferketten setzen den Unternehmen weiterhin zu. Kunden von Ikea sind verärgert, weil Produkte nicht verfügbar oder lieferbar sind.“

Schon am Abend zuvor war ein Nature Briefing im Postfach, aber Heidi hatte die Informationen noch nicht gelesen. Ein Titel lautete IKEA and the fate of a European forest. Heidi hat den kurzen Beitrag übersetzt, siehe nachfolgend. Ein Link führt zu einem ausführlichen erschütternden Bericht von The New Republic (TNR) Ikea’s Race for the Last of Europe’s Old-Growth Forest – The furniture giant is hungry for Romania’s famed trees. Little stands in its way.

IKEA und das Schicksal eines europäischen Waldes

Geografische und historische Zufälle haben dazu geführt, dass Rumänien über einen der grössten verbliebenen Urwälder der Welt verfügt. Etwa seit dem Beitritt des Landes zur Europäischen Union wurden jedoch zwischen der Hälfte und zwei Dritteln des Urwalds abgeholzt – die meisten Abholzungen davon waren illegal. Mit dem Verlust der Umwelt geht auch Gewalt einher: Förster wurden ermordet und Naturschützer, die in dem Gebiet arbeiten, setzen ihr Leben aufs Spiel.

Ein multinationales Unternehmen, das jede Verbindung zu schlechten Forstwirtschaftspraktiken abstreitet, ist der Möbelriese IKEA. IKEA ist der weltgrösste Holzkäufer und Rumäniens grösster privater Landbesitzer (wobei ein Grossteil des Landes von der Harvard-Universität gekauft wurde). Eine Untersuchung von The New Republic zeigt, wie es die Komplexität des Landbesitzes, die Produktion in Unterauftragsvergabe und die schwache Aufsicht so schwer machen, die Zerstörung der rumänischen Wälder zu stoppen.

Die „Holzmafia“ bedroht die Zukunft der alten Wälder Rumäniens

Und weil ein Bericht oft zu weiteren führt, hat Heidi einen Bericht mit Film von Al Jazeera gesehen, in welchem zahlreiche Betroffene und involvierte Beamte zu Wort kommen: ‘Timber Mafia’ threatens the future of Romania’s ancient forests – Widespread illegal logging is endangering Romania’s old-growth forests, which are disappearing at an alarming rate.

Die rumänischen Urwälder sind riesige uralte Waldgebiete, die sich entlang der Karpaten in Osteuropa erstrecken. Sie haben seit dem Ende der Eiszeit unverändert überlebt. Doch jetzt verschwinden diese aussergewöhnlichen Wälder in alarmierendem Tempo, und wenn sie einmal verschwunden sind, können sie nie wieder vollständig hergestellt werden.

Die Empörung über die Umweltverbrechen, die von der so genannten „Holzmafia“ begangen werden, wächst – Kriminelle, von denen viele glauben, dass sie Hand in Hand mit den rumänischen Behörden arbeiten.

… Natürlich kann noch viel gerettet werden, aber die Zeit läuft, und wenn die ältesten Wälder Europas, die seit Tausenden von Jahren vom Menschen unberührt waren, das kommende Jahrzehnt überleben sollen, sind drastische Massnahmen erforderlich, bevor sie für immer verloren sind.

Heidis Frage: „Und wo holt IKEA nach einem überfälligen Abholzstopp das Holz für ihre angeblich FSC-Möbel?“

Sehen Sie sich diesen Dokumentarfilm an; er ist am Ende des Berichtes verlinkt: ‘Timber Mafia’ threatens the future of Romania’s ancient forests. Al Jazeera 26.11.20

IKEA will in die Berge!

Weiter heisst es im Blick-Artikel: „Bei Ikea hat man grosse Pläne: Die Schweden wollen die Schweizer Berge erobern. Dafür will der Möbelriese in Riddes VS bis im Herbst das zehnte Einrichtungshaus des Landes eröffnen. Und im Churer Steinbock-Shoppingcenter soll auf einer Fläche von 565 Quadratmetern eine Mini-Ikea in Form eines Planungsstudios eingerichtet werden. Ikea will nach eigenen Angaben in die Schweizer Bergkantone, um noch näher bei den Menschen zu sein.“

Wer im Möbelhaus shoppen geht, erlebt sein leeres Wunder – Nach dem Ikea-Rundgang kommt der Frust. Blick 22.2.22

Ikea’s Race for the Last of Europe’s Old-Growth Forest. The New Republic,16.2.22

24.2.22 HOME

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Dank Aktivisten geplatzt: Sabah-Kohlenstoff-Cowboy-Deal

19. Februar 2022
Pressemitteilung des obersten Staatsanwalts von Sabah vom 9.2.22

Pressemitteilung des obersten Staatsanwalts von Sabah vom 9.2.22

Malaysische Gemeinden in Borneo sind in einen 2-Millionen-Hektar-Kohlenstoff-Deal verwickelt, von dem sie nichts wissen. Mongabay hatte am 9.11.21 darüber berichtet: Bornean communities locked into 2-million-hectare carbon deal they don’t know about.

Klare Worte der Generalstaatsanwältin

Wie Sarawak Report nun am 14.2.21 berichtete, wird das Naturschutzabkommen in der Pressemitteilung der Generalstaatsanwältin vom 9.2.21  als „unvollständig“, „illegal“, „ungerecht“, „absurd“ und „unfair“ bezeichnet. Sabahs Naturschutzabkommen sei „rechtlich unwirksam“, sagt die Generalstaatsanwältin.

Sarawak Report: „Dieser erstaunliche Rückzieher des obersten Justizbeamten von Sabah kann nur als überwältigende Rechtfertigung und Sieg für die Informanten, NGO-Aktivisten und Journalisten bezeichnet werden, die diesen Ressourcenraub durch mächtige Entscheidungsträger aufgedeckt und sich dagegen gewehrt hatten.

Ebenso ist es eine Anerkennung des ungeheuerlichen Betrugs an der Bevölkerung von Sabah, die gemäss den Bedingungen dieses Abkommens für Dutzende von Milliarden Dollar gegenüber einem privaten Unternehmen (Hoch Standard Pty Limited HSPL) haftbar gemacht werden sollte. HSPL war heimlich als Zwischenhändler eingesetzt worden.“

Die Aktionäre der in Singapur ansässigen Zweckgesellschaft sind eine mysteriöse Gesellschaft namens Lionsgate. Lionsgate ist auf den Britischen Jungferninseln registriert.

Australische Universität als Drehscheibe?

Jeffrey Kitingan, Landwirtschafts- und Fischereiminister von Sabah, der das Abkommen angeführt und verteidigt hat, bis hin zu der Drohung, Journalisten und Kritiker zu verklagen, wird nun von seiner eigenen Justizbeamtin im Stich gelassen. Wenn er zu einer juristischen Keule greifen wolle, müsse er zuerst gegen seine eigene Landesregierung vorgehen, bevor er Privatpersonen verklagen kann, die auf den Betrug hingewiesen haben.

Kitingan, hat an der australischen Curtin Universität studiert, welche u.a. in Malaysia und Singapur eine Hochschule betreibt. Der CEO der Projekt-Beratungsfirma Tierra Australia, Peter Burgess, ist auch Mitglied des Science and Engineering Faculty Advisory Council der Curtin Universität (ehemals Technische Universität) in Perth. Diese hat Niederlassungen in Dubai, Mauritius, Malaysia (Sarawak) und Singapur. Die Vermutung liegt nahe, dass man sich über die Curtin Universität kennt.

Gemäss Informationen von Mongabay (9.11.21) unterzeichneten die Verantwortlichen in Sabah am 28.10.21 ein Naturschutzabkommen mit einer Gruppe ausländischer Unternehmen – offenbar ohne die massgebliche Beteiligung der indigenen Gemeinschaften. Das Abkommen mit der Beratungsfirma Tierra Australia und einem privaten Kapitalgeber aus Singapur sieht die Vermarktung von Kohlenstoff- und anderen Ökosystemleistungen an Unternehmen vor, die beispielsweise Gutschriften zum Ausgleich ihrer Emissionen kaufen wollen.

30 Prozent des Gewinns an Tierra Australia …

Das Abkommen umfasst mehr als 2 Millionen Hektar Wald, der wiederhergestellt und für die nächsten 100 bis 200 Jahre vor Bergbau, Abholzung und industrieller Landwirtschaft geschützt werden soll. Dies ohne die Landrechte der in diesen Wäldern lebenden Gemeinschaften bei den Verhandlungen zu berücksichtigen.

Tierra Australia und seine Partner erhalten 30 Prozent der Gewinne aus den Gutschriften für das verkaufte Naturkapital für die nächsten 100 bis 200 Jahre. Die verbleibenden 70 Prozent würden an die Regierung des Bundesstaates Sabah gehen, um die wirtschaftliche Entwicklung der in und um die Wälder lebenden Menschen zu finanzieren.

Kampf um das letzte „Naturland“

Der Wille zur notwendigen Einschränkung der im „Luxus“ lebenden Staaten – wie die Schweiz – ist fast inexistent, also werden die letzten noch nicht „eroberten“ Flächen entweder für Kohlenstoff-Zertifikate (Ablass-Handel), Ökotourismus usw. missbraucht oder für die landwirtschaftliche Nutzung abgeholzt bzw. bewirtschaftbar gemacht oder für die Ausbeutung von Rohstoffen „freigegeben“.

Diese Entwicklung hilft langfristig weder dem Klima noch uns Menschen.

Sabah’s Nature Conservation Agreement “legally impotent” says Attorney General. REDD-Monitor 16.2.21

Blame The Media! – Sabah State Government Launches Cover-Up Over Carbon Cowboy Deal. Sawarak Report 14.2.21

Bornean communities locked into 2-million-hectare carbon deal they don’t know about. Mongabay 9.11.21

Leaked: Sabah’s Nature Conservation Agreement. REDD-Monitor 16.12.21

Details emerge surrounding closed-door carbon deal in Malaysian Borneo. Eco-Business 25.11.21

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Palmöl: Indonesien auf dem Weg zu 100% Biodiesel

31. Januar 2022

Quelle: The Chain 28.1.22. Revocation of Permits, Increased Biofuel Volumes Point to Significant Developments in Indonesia’s Palm Oil Sector in 2022.

Im vergangenen Monat gab es zwei wichtige Entwicklungen im indonesischen Palmölsektor:

  1. Die erhöhte Zuteilung für das Biodieselprogramm des Landes und
  2. mehreren Plantagenunternehmen – darunter Ölpalmenplantagenunternehmen sowie industrielle Baumplantagen und Bergbauunternehmen – wurden die Lizenzen entzogen, da ihre Konzessionen als „Stranded Land“ betrachtet wurden.

Ende 2021 gab die indonesische Regierung die Liste der Lieferanten für die staatlichen Biokraftstoffunternehmen Indonesiens und die insgesamt zugeteilten Mengen bekannt. Die für 2022 zugewiesene Gesamtmenge beläuft sich auf 10 Millionen Kiloliter (kL), was einer Steigerung von 6,4 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Die höhere Zuteilung ist Teil des langfristigen Plans Indonesiens, den Einsatz von Biodiesel zu erhöhen. Der Plan wurde 2008 ins Leben gerufen und sah zunächst eine Mischung aus einem Prozent Biodiesel auf Palmölbasis und 99 Prozent Dieselkraftstoff vor (B1-Politik). Der Anteil von Palmöl in der Mischung wurde kontinuierlich auf 30 Prozent erhöht (B30-Politik).

Die Regierung strebt einen Anteil von 100 Prozent Biodiesel (B100) an, was jedoch unwahrscheinlich ist, solange die Kapazität der bestehenden Plantagen nicht erhöht wird. Trotz Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Nachfrage nach Palmöl als Biokraftstoff auf die indonesischen Wälder hat die Regierung ihren Plan als Mittel zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verteidigt.

Zweiundzwanzig Raffinerieunternehmen haben Biodieselzuteilungen erhalten, und es handelt sich um dieselben Unternehmensgruppen wie im letzten Jahr. Der grösste Teil der Menge wird von NDPE-Unternehmen (No Deforestation, Peat, and Exploitation) geliefert, während 13,3 Prozent des Angebots (rund 1,3 Mio. kL) von Nicht-NDPE-Unternehmen stammen. Darunter sind auch Unternehmen, die nachweislich Probleme mit der Abholzung von Wäldern haben: Jhonlin Agro Raya (Jhonlin Group) und Tunas Baru Lampung.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier: Revocation of Permits, Increased Biofuel Volumes Point to Significant Developments in Indonesia’s Palm Oil Sector in 2022. The Chain 28.1.22

Govt revokes thousands of mining, forestry, plantation permits. ANTARA 6.1.22

20 Badan Usaha BBN Akan Salurkan Biodiesel 9,2 Juta KL di 2021. Direktorat Jenderal Energi Baru Tarbarukan dan Konservasi Energi (EBTKE) 22.12.21

Alasan Menko Luhut Pangkas Target Biodiesel Jadi Maksimal B50. Tirto.id 11.12.19

The Chain: Indonesia’s New Targets for National Biodiesel Program Could Sharply Increase Pressure on the Country’s Remaining Forests. The Chain 12.1.21

Program Pengembangan dan Pemanfaatan Bahan Bakar Nabati. Sawit 18.8.20

Jhonlin Group to Serve Indonesia’s Domestic Market With New Biofuel Plant. The Chain 12.10.21

Tunas Baru Lampung: Contested land and peat clearing could drive substantial value loss. The Chain 19.4.18

Heidis weitere 91 Artikel zu Palmöl

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Bruno Manser Filme bis 16.1.22 auf SRF

10. Januar 2022
Copyright: Victor B.

Nach Ansehen des Bruno Manser Films ist das die Konklusion! Copyright: Victor B.

Wenn es um Erhaltung von Regenwälder geht, dann kommt man nicht um Bruno Manser herum. Das Schweizer Fernsehen zeigt bis 16.1.22 zwei Filme:

Bruno Manser – Laki Penan
Das Urvolk der Penan auf Borneo akzeptierte den Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser als einen von ihnen. Als Bulldozer mit dem planmässigen Abholzen des Regenwaldes begannen, wehrte sich Manser. Damit schuf er sich mächtige Feinde. Im Frühjahr 2000 verschwand er spurlos im Dschungel von Borneo.

Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes
Auf der Suche nach einem Leben in Einklang mit der Natur schliesst sich Bruno Manser einem Stamm der Penan auf Borneo an, beginnt sich mit ihnen gegen die massive Abholzung ihres Lebensraums zu wehren und entwickelt sich zu einem der berühmtesten Umweltschützer seiner Zeit. Eine wahre Geschichte.

Kommentar

Bruno Manser – Mein Herz weint wie Todesgesang
Hörbild von Peter Jaeggi
Mit Maria Becker, Bruno Manser und Stimmen aus dem Regenwald

Bruno Manser, der Schweizer Kämpfer für den Regenwald, ist seit Mai 2000 verschollen. Ein Jahr zuvor kehrte er nochmals zu seinen Freunden zurück, zu den Regenwald-Nomaden der Penan im Urwald von Sarawak in Ost-Malaysia. Dieses Hörbild bringt bisher unveröffentlichtes Tonmaterial von dieser letzten Reise. Bruno Manser lebte sechs Jahre (1984 – 90) bei den Penan. Er versuchte zusammen mit diesen Waldnomaden zuerst im Stillen und später, als alles nichts half, mit spektakulären Aktionen auf die Regenwaldvernichtung und damit die Vernichtung der Penan aufmerksam zu machen. Einmal schrieb Bruno Manser in sein Tagebuch: „Mein Herz weint wie Todesgesang.“

© Peter Jaeggi (www.peterjaeggi.ch) und Bruno-Manser-Fonds, Basel

Leserbrief

Liebe Heidi

Ich habe soeben 4 Stunden Bruno Manser Filme geschaut. Ich habe den Spielfilm damals verpasst. Sehr eindrücklich vor allem der Dok-Film.

Es ist zu hoffen, dass es möglich ist, durch diesen Spielfilm die Leute wieder aufzurüttelt, und auch, dass der Film auch ausserhalb der Schweiz immer wieder gezeigt wird.

Herzlicher Gruss

Barbara

Unterstützen Sie den Bruno Manser Fonds.

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