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„Volksvertreter“ durchlöchern Landschaftsschutz

24. Juli 2018
Scherenschnitt: Was einmal weggeschnitten ist, das lässt sich nicht mehr rückgängig machen oder einfach beheben. Das Papier verzeiht keine Fehler.

Scherenschnitt: Was einmal weggeschnitten ist, das lässt sich nicht mehr rückgängig machen oder einfach beheben. Das Papier verzeiht keine Fehler.

Wenn es der Landschaft schlecht geht, dann leiden meistens auch die Gewässer. Danke NaNa für diesen „schönen“ Cartoon, den Anstoss und die Informationen für diesen Artikel.

Die Raumplanung liegt im Argen, der Landschaftsschutz wird dauernd verletzt. Im Moment attackieren Mitglieder der Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-S) den längst aufgeweichten Landschaftsschutz, dies im Rahmen der Parlamentarischen Initiative Eder.

Die Interessen von Roland Eberle (SVP), Martin Schmid (FDP), Joachim Eder (FDP) & Co. sind bekannt: Inertstoffdeponie im BLN-Gebiet «Zugersee» (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung) oder Pumpspeicherkraftwerk im BLN-Gebiet «Zwischbergental – Laggintal»  oder Pumpspeicherkraftwerk an der Grimsel oder Pumpspeicherkraftwerk-Projekt «Lago Bianco» oder Hahnseebahn-Projekt, Kanton Zug, Repower, Kraftwerke Oberhasli, Alpiq, Axpo …

Zitat aus einer Stellungnahme von RechtsprofessorInnen: „Statt solche unverantwortliche weitere Lockerungen des Bundesinventarschutzes vorzunehmen, sollte der Schutz der Landschafts-, Ortsbild-und Denkmalschutzobjekte von nationaler Bedeutung vielmehr endlich auch für die Kantone verbindlich geregelt und die bisher weitgehend im Milizsystem funktionierenden Fachkommissionen ENHK und EKD personell und institutionell verstärkt werden.“

Lesen Sie weiter: Bürgerliche Lobbyisten gegen den Landschaftsschutz, Kurt Marti, Infosperber vom 13.7.18.

Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission und ihre Aufgabe als Gutachterin. 12.402 Parlamentarische Initiative von Joachim Eder.

Stellungnahme von RechtsprofessorInnen zur Parlamentarischen Initiative von Joachim Eder.

Gutachten Arnold Marti vom 14.6.18.

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Grenzwerte erhöhen – beliebtes Spiel der Mächtigen

8. März 2018

Drei Geschäfte, zufällig alle aus dem Zuständigkeitsbereich des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Vorsteherin: Bundesrätin Doris Leuthard.

Wo der Einzelne nur an sich denkt, wird die Gesamtheit nimmer vorwärtskommen.
Jakob Bosshart, 1862 – 1924

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