Posts Tagged ‘Berner Jura’

Berner Jura: Feuer im Wald und niemand weit und breit!

28. Mai 2022
Ein verlassener rauchender Haufen mitten im Wald.

Ein verlassener rauchender Haufen mitten im Wald.

Rauch steigt auf.

Rauch steigt auf.

Heute Samstag, 28.5.22, um 16 Uhr ein rauchender Haufen in einem Wald im Berner Jura. Eigentlich verboten! Frische Äste von gefällten Bäumen dürfen nicht einfach verbrannt werden wegen der Rauchentwicklung mit Schadstoffen drin. Aber das Zuwiderhandeln stört die zuständigen Behörden nicht. Nur dem Bundesamt für Umwelt missfällt das.

Ein Feuer mitten im Wald müsste sowieso überwacht werden. Zwar ist die Waldbrandgefahr aktuell nur auf Stufe „mässig“, aber – zum X-ten Mal – solche Feuer dürften nicht sein!

Gesetze, Klimaerwärmung und Umweltschäden kümmern die Täter und die Ämter nicht! Heidis letzter Brief vom 4.5.22 mit mehreren Mottfeuer-Meldungen beantwortete das kantonale Amt für Umwelt und Energie Bern bisher nicht.

Heidis weiteren Artikel über Mottfeuer

Mässige Waldbrandgefahr im Berner Jura

Mässige Waldbrandgefahr im Berner Jura

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Vollzug Luftreinhalteverordnung/Mottfeuer: Nebel, Rauch und es stinkt bis ins Haus

4. Mai 2022



Rauch eines Mottfeuers, das stundenlang brannte. Weiss sind die Wolken. Im Vordergrund ziehen Rauchschwaden zuerst nach rechts, dann in die Höhe.

Rauch eines Mottfeuers, das stundenlang brannte. Weiss sind die Wolken. Im Vordergrund ziehen Rauchschwaden zuerst nach rechts, dann in die Höhe. Grüne Fläche im Vordergrund rechts: Retuschiert von Heidi.

Seit dem 28.4.22 liegen Mottfeuer-Fotos aus dem Berner Jura in Heidis Postfach. Gerade als sie heute endlich begonnen hatte, einen Beitrag darüber zu schreiben, traf eine neue Meldung ein: „Alles im Nebel/Rauch und alles stinkt. Leider hat es gerade geregnet und darum sieht man nichts. Aber es stinkt bis ins Haus.“ Aufgrund der vielen Fotos aus dieser Gegend, die Heidi bereits unter dem Schwerpunkt Mottfeuer veröffentlicht hat, besteht kein Zweifel, dass das stimmt, auch wenn sie heute (3.5.22) keine neuen erhalten hat.

Das erste Mail mit den Fotos lautete: „bis jz 0 veränderung“.

Für die Betroffenen ist die Situation unzumutbar. Das zuständige Berner Amt für Umwelt und Energie (AUE) weiss, dass solche Mottfeuer gemäss Luftreinhalteverordnung verboten sind, hat selber ein Merkblatt in welchem steht, was Heidi schon einmal zitiert hat: „Bei der Verbrennung von nassen Grünabfällen entstehen das giftige Kohlenmonoxydgas und organische Verbindungen mit teils krebserregender Wirkung wie z.B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK; Bestandteile von Teer). Zudem produziert ein grösseres Mottfeuer in sechs Stunden gleich viel Russ und Rauchpartikel, wie 250 Autobusse während eines Tages.“

Zudem hat das Bundesamt für Umwelt aufgrund einer Aufsichtsbeschwerde von Heidi dem AUE in drei Punkten eine Verbesserung des Vollzugs nahegelegt. Das war Mitte Februar! Und seither NULL Veränderung. Das darf doch nicht sein! Heidi wird den Ämtern wieder einmal ihre Artikel über die vielen Mottfeuer verlinken und ihnen sagen, was zu tun ist – und zwar subito! Zusammen mit diesem Beitrag sind es elf seit Mitte Februar! Aber Mottfeuer brannten viele mehr.

Dass diese Feuer Tradition haben ist keine Ausrede gegen SOFORTIGEN Stopp dieser klima- und gesundheitsschädigenden Sitte. Wir haben Gesetze. Und diese sind von den Kantonen zu vollziehen. Basta!

Alle Artikel von Heidi über Mottfeuer, fast alle im Berner Jura.

Stundenlang klima- und gesundheitsschädigender Rauch.

Stundenlang klima- und gesundheitsschädigender Rauch.

Traktor und traditioneller Feuerhaufen.

Traktor und traditioneller Feuerhaufen.

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Täglich Mottfeuer – schlecht für’s Klima, schlecht für die Gesundheit

23. April 2022

Stundenlang Rauch. Manchmal sind die Schwaden grösser, manchmal kleiner.

Stundenlang Rauch. Manchmal sind die Schwaden grösser, manchmal kleiner. Abendstimmung im Berner Jura!

Heidis weitere Artikel über illegale Mottfeuer, besonders im Berner Jura.

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Mottfeuer: überall Überreste, überall Mottfeuer

13. April 2022

Überall Mottfeuer ...

Überall Mottfeuer …

... überall Überreste von Mottfeuern!

… überall Überreste von Mottfeuern!

Neue Fotos sind eingetroffen von den gesundheits- und klimaschädlichen Mottfeuern im Berner Jura. Trotz Gesetz ist diese bäuerliche Tradition in den Wytweiden offensichtlich nicht leicht wegzubringen. Bauern werden mit Samthandschuhen angefasst, wärend Mensch und Umwelt unter dem Schadstoffrauch leiden. Wie lange noch? Wann greift endlich der Vollzug Luftreinhalteverordnung?

Die VOLLZUGS-SCHNECKE schleicht auf einer Schleimspur.

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer – die Liste wird immer länger!

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Seit einem Monat Mottfeuer im Berner Jura

29. März 2022

Im Berner Jura wurden seit einem Monat täglich Mottfeuer gesichtet und Asthaufen liegen zum Verbrennen bereit. Das Interessante: Die für Sanktionen Luftreinhalteverordnung Verantwortlichen „sehen“ das nicht! Oder deutlicher gesagt: Sie wollen die gesundheits- und klimaschädlichen Mottfeuer nicht sehen.

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Das Klima-Duo Windräder und Mottfeuer

22. März 2022

Passt doch? Windräder für's Klima - Mottfeuer gegen's Klima!

Passt doch? Windräder für’s Klima – Mottfeuer gegen’s Klima!

Wir subventionieren mit den traditionellen Wytweiden auch die schädlichen traditionellen Mottfeuer. Zwar müssten diese aufgrund der Luftreinhalteverordnung längst verschwunden sein, aber offensichtlich sind die Zuständigen nicht in der Lage, das Gesetz endlich rasch zu vollziehen, nachdem dieser Missstand bekannt geworden ist. Wie mutlos! Immer wieder müssen Private für den Vollzug sorgen.

In unmittelbarer Nähe des heutigen Mottfeuers (22.3.22) im Berner Jura stehen auch Windräder. Die Politik tut so als ob sie heftig gegen die Klimaerwärmung antrete, aber wenn man genau hinschaut, dann sind viele Massnahmen nicht wirklich überzeugend. Windräder braucht’s jetzt halt – bäuerliche Mottfeuer auch!

Heidi ist gespannt wann endlich die Behörden bei den Feuerteufeln durchgreifen.

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer, v.a. im Berner Jura!!!

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Mottfeuer Berner Jura: Jetzt brennen die Äste!

21. März 2022

Im Abendlicht: Frisch gezündetes Mottfeuer im Berner Jura

Im Abendlicht: Frisch gezündetes Mottfeuer im Berner Jura

Gestern, 20.3.22 berichtete Heidi, dass die Äste für das nächste Mottfeuer im Berner Jura bereit liegen: Äste für das nächste Mottfeuer. Nun brennen sie! Ob in der Nacht oder am Tag, die grossen Schadstoffemissionen breiten sich in der Umgebung aus, sind schlecht für’s Klima und die Gesundheit. Täglich brennen sie, ausser sonntags, die Mottfeuer im Berner Jura!

Gibt es keine zumutbare Alternative für das Mottfeuer? Liegt die erforderliche Ausnahmebewilligung vor? Wird das Feuer gemäss Weisung des Bundesamts für Umwelt dauernd überwacht? Auch jetzt in der Nacht? Mehr Fragen als Antworten.

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer

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Äste für das nächste Mottfeuer

20. März 2022

Äste für das Mottfeuer von morgen Montag 21.3.22.

Frühlingsanfang! Äste für das Mottfeuer von morgen Montag 21.3.22.

Fast täglich brennen im Berner Jura illegale Mottfeuer … keine Strafen in Sicht! Der Rauch schadet der Umwelt, dem Klima und v.a. der Gesundheit.

Der Baumstrunk wurde verbrannt.

Der Baumstrunk wurde verbrannt.

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Berner Jura: Seit Wochen Mottfeuer!

16. März 2022

Tägliches Umweltdrama im Berner Jura

Tägliches Umweltdrama im Berner Jura

Das rauchnet seit Tagen oder schon fast Wochen ….. im Berner Jura.

Im Merkblatt der Umweltfachstellen des Kantons Bern zu den Mottfeuer heisst es u.a.:

Mottfeuer sind rechtswidrig und schaden der Umwelt: … Gemäss den Bestimmungen der eidgenössischen Luftreinhalteverordnung (LRV) sind Mottfeuer aber klar rechtswidrig …“ unter Mottfeuer und Schadstoffe: „… Zudem  produziert ein grösseres Mottfeuer in sechs Stunden gleich viel Russ und Rauchpartikel wie 250 Autobusse während eines Tages.“

Warten die Behörden auf Godot?

Merkblatt Kanton Bern Mottfeuer schaden der Umwelt

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer, v.a. Berner Jura

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Geldsegen für „Flächenbauern“

7. März 2022

Am 5.3.21 brannten bei Tramelan im Berner Jura mindestens zwei Feuer.

Am 5.3.22 brannten bei Tramelan im Berner Jura mindestens zwei Feuer. Copyright: Mario T.

Gestern 6.3.22 schickte Heidi Leuten, die regelmässig von Mottfeuern betroffen sind, ein paar Informationen zum Geldsegen für die Bauern im Berner Jura bzw. zu den Flächenbeiträgen, welche die Bauern gemäss Direktzahlungsverordnung einfach so erhalten als sogenannte „Versorgungssicherheitsbeiträge“.

Der erste Artikel ist schon alt. Die NZZ hat ihn am 26.2.11 veröffentlicht. Werfen wir trotzdem einen kurzen Blick hinein:

Geldsegen vom Bund für Grossbauern

Es sind vorab Betriebe im Jura, die Hunderttausende Franken an Direktzahlungen erhalten. Doch nicht nur diese wehren sich gegen die Neuordnung des Direktzahlungssystems.

Bildlegende: Wytweiden mit Freibergerpferden im Berner Jura: Die Pflege der einzigartigen Landschaft lohnt sich für die Bauern dank Direktzahlungen des Bundes.

Erst ist es nur ein Gerücht: Im Berner Jura soll ein einzelner Bauernbetrieb mehr als 200 000 Franken pro Jahr an Direktzahlungen des Bundes erhalten. Die Nachfrage bei der zuständigen Direktion zeigt: Ja, es gibt Betriebe, die auf über 200 000 Franken kommen; es sind deren acht im Kanton. Einer erhält sogar mehr als 300 000 Franken. Und zum Schluss bringt die offizielle Anfrage beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) zutage: Der Spitzenreiter in der Schweiz erhält sogar knapp eine halbe Million Franken an Direktzahlungen; mehrere Betriebe kommen auf über 400 000 Franken pro Jahr. Allerdings handelt es sich dabei um Betriebsgemeinschaften mehrerer Bauern.

… Da sind die allgemeinen Direktzahlungen, die 80 Prozent aller Zahlungen ausmachen …“

Inzwischen hat sich einiges geändert, etwa wurde die Abstufung der Flächenbeiträge nach Betriebsgrösse „abgeschafft“, dann auf hohem Niveau wieder eingeführt. Dies ist die aktuelle Regelung, Stand 7.3.22:

2 Versorgungssicherheitsbeiträge

2.1 Basisbeitrag

2.1.1 Der Basisbeitrag beträgt 900 Franken pro Hektare und Jahr.
2.1.2 Für die Dauergrünflächen, die als Biodiversitätsförderflächen nach Artikel 55 Absatz 1 Buchstabe a, b, c, d oder g bewirtschaftet werden, beträgt der Basisbeitrag 450 Franken pro Hektare und Jahr.
2.1.3 Abstufung:
Fläche Kürzung des Beitragssatzes
bis 60 ha     0 %
über 60−80 ha   20 %
über 80−100 ha   40 %
über 100−120 ha   60 %
über 120−140 ha   80 %
über 140 ha 100 %
2.1.4 Bei Betriebsgemeinschaften werden die Grenzen für die Abstufung nach Ziffer 2.1.3 multipliziert mit der Anzahl der beteiligten Betriebe.

Hier der Brief von Mario, der regelmässig von Mottfeuern betroffen ist, die gesundheitsschädigende Luft immer wieder einatmen muss.

Hallo Heidi

Das muss unbedingt in die Medien!!!!
Viele Bürger haben keine Ahnung!!!!
Sie denken sogar immer, dass man den armen Bauern helfen muss ……
Das wäre super, wenn das mehr Bürger wüssten, was da abgeht!

Das muss man ändern können!!!
Jetzt verstehe ich. Darum bekriegen die sich um jeden Milimeter Land.

Liebe Grüsse

Mario

Geldsegen vom Bund für Grossbauern. Stefan Bühler, NZZ 26.2.11

Direktzahlungsverordnung: Versorgungssicherheitsbeiträge

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer

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