Posts Tagged ‘Biolandbau’

Sonderpublikation zu synthetischen Pestiziden

12. Dezember 2019
Magazin 2/2019 Bodenfruchtbarkeitsfonds, Seite 22. Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Magazin 2/2019 Bodenfruchtbarkeitsfonds, Seite 22. Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Magazin Bodenfruchtbarkeitsfonds 2/2019: „Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte wurden todbringende Substanzen in solchen Mengen weltweit auf den Böden verteilt. Die Folgen sind schwer bis überhaupt nicht abzuschätzen. Der Einsatz von synthetischen Pestiziden ist ein Thema mit vielen Unbekannten, erheblichen existenzgefährdenden Risiken und einer Menge ungeklärter Verantwortungs- und Haftungsfragen.“

Anfang 2020 wird die Bio-Stiftung Schweiz eine Sonderpublikation zu diesem Thema herausgeben. Sie möchte damit zur Bewusstseinsbildung beitragen. Dabei ist für sie wichtig, dass sehr viele Aspekte aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben werden, damit ein möglichst umfassender Überblick möglich wird.

In etwa dreissig Beiträgen kommen ExpertenInnen zu Wort. Sie berichten von ihren Forschungsergebnissen, von ihren Zukunftsvisionen und die Praktiker von ihren Erfahrungen mit einer landwirtschaftlichen Produktion, die ohne synthetische Pestizide auskommt.

In ihrem neuesten Magazin veröffentlichte die Stiftung vorab Auszüge aus den Beiträgen von Prof. Johann Zaller (Universität für Bodenkultur Wien), Urs Brändli (Präsident Bio Suisse), Roland Lenz (Bio-Winzer der Jahre 2015 und 2018) und Claudia Daniel (Forschungsinstitut für Biologischen Landbau FiBL Schweiz). Damit möchte die Stiftung das Interesse der LeserInnen wecken, diese aber auch dazu motivieren, die Sonderpublikation im Voraus zu bestellen.

Fazit von Prof. Johann G. Zaller, Universität für Bodenkultur Wien

Prof. Johann G. Zaller, Universität für Bodenkultur Wien

Prof. Johann G. Zaller, Universität für Bodenkultur Wien

„Zaghaft werden mittlerweile auch von der Politik die negativen Auswirkungen des Pestizideinsatzes erkannt. In zahlreichen Ländern, so auch der Schweiz, wurden Aktionspläne zur Verringerung von Pestizidrisiken verabschiedet.

Ein beliebtes Motto von Landwirtschaft und Agrochemieindustrie ist dabei immer, dass ohnehin nur «so wenig wie möglich, so viel wie nötig» an Pestiziden eingesetzt werden. Ganz ernst gemeint scheint das aber nicht zu sein, da Herbizide in der konventionellen Landwirtschaft noch immer eingesetzt werden, obwohl die biologische Landwirtschaft erfolgreich zeigt, dass es sehr wohl ohne Herbizide geht.

Fest steht, dass insgesamt noch zu wenig zum Schutz unserer Umwelt und Gesundheit vor Pestiziden getan wird. Letztendlich braucht es den politischen Willen und Mut, die Interessen und Machtbeziehungen, die die pestizidintensive Landwirtschaft fördern, kritisch zu hinterfragen …“

Unterstützen Sie die Bio-Stiftung Schweiz!

Bio-Stiftung Schweiz: „Hilfreich wäre auch, wenn Sie gleich mehrere Ausgaben bestellen und sie später an Freunde, Bekannte, Kunden oder Mitarbeiter verschenken würden. Denn dadurch können Sie das Projekt unterstützen, mit ermöglichen und zu seiner Finanzierung und Verbreitung beitragen. Auch Spenden, Schenkungen und Legate für unsere Aktivitäten für fruchtbare Böden und eine pestizidfreie Welt sind herzlich willkommen, darauf sind wir als operative Initiativstiftung angewiesen, da wir nicht mit einem grösseren Vermögen ausgestattet sind. Die Transformation der weltweiten Ernährungssysteme hin zu einer Ökologischen Landwirtschaft lässt sich nur mit vereinten Kräften schaffen.“

Bestellung ab Dezember 2019 an info@bio-stiftung.ch.

Johann G. Zaller ist Professor für Ökologie an der Universität für Bodenkultur Wien und Verfasser des Buches Unser täglich Gift.

Magazin 2/2019, Bodenfruchtbarkeitsfonds c/o Bio-Stiftung Schweiz

Bodenfruchtbarkeitsfonds

Bio-Stiftung Schweiz

Hamburger Hafen: Drehscheibe für gefälschte Pestizide, Heidis Mist 5.9.18

Heidis Sonntagsrundschau

14. April 2019

Was schon seit Jahrzehnten bekannt ist oder heute neu geschrieben wurde, das muss Heidi nicht wiederkäuen. Hier ein paar Lesetipps.

  • Bio und Pestizide. Auch in Mals im Südtirol kennt man die Schweizer „Pestizid-Landschaft“. Und seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Abdrift ein Problem ist, aber die Behörden kümmert das wenig. Wir selber müssen Druck aufsetzen.
    Zu Wohnzonen gibt es nicht einmal einen vorgeschriebenen Pufferstreifen, ausser für Helikopter-Sprühflüge.
    Kleine Presseschau von Johannes Fragner-Unterpertinger, Mals, über u.a. die mit den schwer abbaubaren Neonicotinoiden verseuchten Schweizer Böden. Welche Pestizide sonst noch in den Böden sind, das wissen die Götter!

Seit Wochen werden wir mit Osterangeboten überhäuft, oft mit Palmöl drin. Erliegen wir der Versuchung, „Massen“ zu kaufen und dies erst noch, ohne die Etikette mit den Inhaltsstoffen vorher zu lesen?

14.4.19 HOME

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Essen: Alles Gute kommt von unten!

19. Dezember 2018

Die Sonne steht schon tief am Himmel. Mit zügigen Schritten steigt Peter vom Dorf zur Alphütte hoch, wo der Öhi auf der Bank draussen die Aussicht geniesst.

Peter: „Hoi Öhi, schau was ich euch mitgebracht habe: Bündner Nüsse aus dem neuen ZeroWaste Laden in Chur, dem oba aba. Witzig ist, dass er an der Paradiesgasse liegt. Das passt! Sie verkaufen biologische, lokale und saisonale Lebensmittel zu fairen Preisen.“

Alpöhi: „Woher hast du das komische Netz?“

Peter:  „Die Produkte sind unverpackt oder in Mehrwegsystemen erhältlich. Ich bin zufällig am Laden vorbeigekommen, hatte also keinen Behälter bei mir. Eine Kundin hat mir das Netz geschenkt. Man könne es bis 1’000 Mal verwenden. Wo ist Heidi?“

Alpöhi:Sie hockt schon wieder am PC. Geh doch rein!“

Heidi: „Tschau Peter! Du kommst mir gerade richtig! Schau her! Das Restaurant Mein Küchenchef in Köniz. Sie verwenden regionale Produkte und kämpfen gegen Lebensmittelverschwendung.

Und dann habe ich noch etwas für dich zum Lesen, der neueste Newsletter von Vision Landwirtschaft. Da steht u.a. Den Leerlauf komplettiert hat der Bundesrat im November 2018, als er seine in den letzten zwei Jahren ausgearbeitete Vision zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik präsentierte…“

In diesem Moment tritt der Alpöhi in die Hütte, hat den letzten Satz noch gehört.

Alpöhi: Was predige ich euch schon lange? Ihr müsst selber etwas tun! Auf Bern warten? Sinnlos! Alles Gute kommt von euch da unten.

Peter: „Ich werde meinen Käse in Zukunft im oba aba verkaufen.“

Heidi: „Grossvater, was soll ich tun?“

oba aba, ZeroWaste Laden Chur
… Lebensmittel aus der Region, aba uf Khur bringa

… Feines aus unseren Glasbins von oba aba ins Gfäss abfülla

… aifach mol oba aba ko fu dem Wahnsinn!

Ein Laden gegen den Plastikwahn, SRF vom 18.12.18

Vom Feld – auf den Teller – ohne Food Waste. Mein Küchenchef, Restaurant, Laden und Oneline-Verkauf in Köniz BE

Die Schweiz auf dem Weg zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Nachhaltige Entwicklung ist keineswegs nur abstrakt, sondern betrifft den Alltag von uns allen. Die Reportage aus dem innovativen Restaurant «Der Küchenchef» in Köniz zeigt, wie zwei findige Unternehmer helfen, Foodwaste zu vermeiden und gleichzeitig saisonale Früchte und regionales Gemüse wieder salonfähig machen. Medienmitteilung Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) vom 18.12.18

Sackgasse mit Hoffnungsschimmer – ein Rückblick auf die bewegt-unbewegte Agrarpolitik 2018. Vision Landwirtschaft 19.12.18

Ocean Care sorgt weltweit dafür, dass die Ozeane und deren Bewohner geschützt werden. Seit 2011 als UN-Sonderberaterin für den Meeresschutz.

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Malser Naturschutz-Appell

9. April 2018
Pflanzen kontrollieren und schützen. OLMA 2017.

Pflanzen kontrollieren und schützen. OLMA 2017.

Wir appellieren an die Vinschger (und überhaupt alle) Landwirte, trotz offizieller Zulassung Pestizide nicht einzusetzen. Steigen Sie bitte aus einer pestizidgetriebenen Landwirtschaft aus, die die Natur vernichtet und die Gesundheit aller Lebewesen angreift.

Moderne Techniken und biologische Pflanzenschutzmittel erlauben eine landwirtschaftliche (Bio)Produktion, die wirtschaftlich ertragreicher und gleichzeitig umweltschonend ist.

  • In Anbetracht der Tatsache, dass in der konventionellen und integrierten Landwirtschaft eine große Anzahl an chemisch-synthetischen Pestiziden und Insektiziden eingesetzt wird,
  • in Anbetracht der Tatsache, dass keines der Mittel als „ungefährlich“ einzustufen ist, ganz im Gegenteil, dass bei einigen Spritzmitteln der wissenschaftlich nachweisbare Verdacht besteht, dass diese krebserregend sind, viele sind gesundheitsschädlich, wirken hormonstörend und erbgutschädigend,
  • in Anbetracht der Tatsache, dass keine Ausbringung von Spritzmitteln ohne Abdrift – selbst bei Windstille – möglich ist, dass also die Spritzmittel auf alle Wiesen geweht werden, in alle Dörfer hineingeweht werden, dass neben privaten auch öffentliche Einrichtungen und Anlagen wie z.B. Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Fahrradwege etc. betroffen sind,
  • in Anbetracht der Tatsache, dass saubere Atemluft eine überlebenswichtige Notwendigkeit und demzufolge Bestandteil des Menschenrechts auf Gesundheit ist, und dass ein großer Teil der Spritzmittel über die Atemwege und die Haut aufgenommen wird,
  • in Anbetracht der Tatsache, dass besonders Ungeborene und Kinder aufgrund ihrer körperlichen Sensibilität unter Vergiftungsgefahr leiden, schützen Sie in eigener Verantwortung sich selbst, Ihre Familie, Ihre Böden, den Vinschgau (Südtirol, die Welt) und retten Sie uns alle vor zukünftigen „stummen Frühlingen“.

Unterschriebene Bögen können – gescannt oder als PDF – an hans@perting.com gemailt oder direkt in der Apotheke Mals abgegeben werden. PDF Malser Naturschutzappell 2018.

Der eigene (Balkon-) Garten

Heidi meint: Wenn Sie einen Balkon oder einen Garten haben, auch wenn er noch so klein ist, pflanzen Sie doch selber Gemüse und Früchte oder einfach Kräuter, stellen Sie etwa einen Topf mit Rosmarin auf den Balkon. Es gibt viele Bücher, die Ihnen zeigen wie und z.B. Michèle und Ilona schreiben in ihrem Blog STADT LAND GENUSS regelmässig nicht nur über biologischen Anbau, sondern veröffentlichen immer wieder interessante Rezepte. Ihr neuester Beitrag: Biologisch gärtnern – eine empfehlenswerte Broschüre.

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Deutschland: Kritischer Agrarbericht 2018 „Globalisierung gestalten“

22. Januar 2018
Copyright: Fabian Melber „Wir haben es satt“.

Copyright: Fabian Melber „Wir haben es satt“.

Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin präsentierte das AgrarBündnis (Dachverband von 25 Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungsarbeit) am 18.1.18 den Kritischen Agrarbericht 2018.  Schwerpunkt dieses umfassenden Jahrbuches ist „Globalisierung gestalten“. Vieles passt auch für die Schweiz, meint Heidi.

Handel sei gut und wichtig, wenn er zu einer besseren Versorgung mit Lebensmitteln beitrage, aber um Ernährungssicherung gehe es auf den Agrarmärkten immer weniger, so Frieder Thomas, Geschäftsführer des AgrarBündnis. Der globale Konkurrenzkampf um Wettbewerbsfähigkeit und die starke Konzentration von Marktmacht in den Händen von Wenigen sei ein Geschäftsmodell, das Mensch, Tier und Natur schädigt – und auch Qualitätsstandards von Lebensmitteln senkt. „Die Exportstrategie hat den deutschen Bauern wenig gebracht.

Die sogenannte Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten bedeutet ruinöse Preise für die meisten heimischen Bäuerinnen und Bauern. Gleichzeitig geraten die stetig steigenden Exporte in Konflikt mit unseren Nachhaltigkeitszielen, sie schädigen die Märkte im globalen Süden und tragen so zur Flucht und Migration massgeblich bei“, so Thomas weiter

Initiativen zugunsten eines fairen Handels seien erfreuliche Entwicklungen; noch aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Notwendig sei eine grundsätzliche Umkehr in der Agrarhandelspolitik, eine Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und eine Qualitätsstrategie mit Produkten, die umwelt-, tier- und klimafreundlich erzeugt werden. Das biete auch wirtschaftliche Chancen für Bäuerinnen und Bauern – bei uns wie in den Ländern des Südens.

Bäuerliche Leistungen gezielt honorieren, Märkte klug gestalten

Die Organisationen des AgrarBündnisses sprechen sich für eine grundlegende Reform der Europäischen Agrarpolitik aus, die derzeit in Brüssel vorbereitet wird. Bernd Voss von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) erläuterte: „Die bisherige pauschale Förderung der EU je Hektar Fläche berücksichtigt nicht, was die einzelnen Betriebe auf ihrer Fläche und in ihren Ställen konkret leisten. In Zukunft müssen alle EU-Zahlungen diese Unterschiede berücksichtigen und einen Anreiz geben für besondere Leistungen für Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Hier ist die EU-Kommission weiter als das Sondierungspapier von CDU/CSU und SPD. Daher ist es wichtig, dass die heute stattfindende Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern eine klare Reformbotschaft nach Brüssel sendet“, so Voss.

Zudem fordert Voss EU-Instrumente zur Vermeidung schwerer Marktkrisen wie im Milchmarkt: „Die EU muss sich trauen, mit branchenfinanzierten Anreizen für eine befristete Begrenzung der Erzeugung zu reagieren, wenn preisdrückende Überschüsse anwachsen. Hätten Milchindustrie und Bundesregierung das bisher nicht verhindert, würden jetzt nicht knapp 400’000 Tonnen Magermilchpulver in EU-Lägern liegen und den Preis mit nach unten ziehen.“

Umbau im Ackerbau ist notwendig

Einen Umbau im Ackerbau forderte der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger. Die intensive Landwirtschaft in Deutschland verzeichne einen seit 2006 stetig steigenden Pestizideinsatz. „Allein in Deutschland werden zurzeit Jahr für Jahr fast 50’000 Tonnen Pestizidwirkstoffe in der Landwirtschaft eingesetzt und landen dann in Böden und Gewässern. Das hat dramatische Konsequenzen, unter anderem für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. So hat sich die Biomasse der Fluginsekten um 75 Prozent verringert und die Zahl der Vögel geht zurück, da die Nahrung knapp wird.

Um das Insektensterben zu stoppen und die Artenvielfalt nicht noch weiter zu gefährden, muss die nächste Bundesregierung ein Komplettverbot von Glyphosat und den besonders gefährlichen Neonikotinoiden auf den Weg bringen. Nach dem skandalösen Glyphosat-Alleingang von CSU-Agrarminister Schmidt ist ein nationaler Ausstiegsplan aus der Anwendung des Totalherbizids das Mindeste, was die nächste Bundesregierung liefern muss. Ausserdem muss sich die künftige Regierung endlich zu einem ambitionierten Programm zur generellen Reduzierung des Pestizideinsatzes durchringen“, sagte Weiger.

Tierschutz: Bundesministerium bleibt hinter den Versprechen zurück

„Auch zur Internationalen Grünen Woche 2018 müssen wir feststellen, dass der Tierschutz als eine Abteilung im „Tiernutzerministerium“, dem Bundeslandwirtschaftsminister keine durchgreifende Rolle spielt“, beklagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist mit seinem Aufschlag zum staatlichen Tierwohllabel vor fast einem Jahr gescheitert. Wir können nur dringend dazu raten, den gesamten Prozess und die – wenigen – Ergebnisse neu zu durchdenken.“

Aber auch in anderen Bereichen bleibe das Bundesministerium hinter den Versprechen zurück, so Schröder: Der millionenfache Kükenmord gehe unverändert weiter, es gäbe immer noch keine verbindlichen Vorschriften zur Haltung von Puten und Rindern. Und das Tierschutzgesetz sei weit davon entfernt, als staatszielkonform bezeichnet zu werden. „Wir brauchen ein wirkliches Mehr an Tierschutz in den Ställen. Dazu bedarf es einer nationalen Nutztierstrategie, deren Grundlage die Orientierung am Tierschutz ist und die nicht durch wirtschaftliche Interessen verwässert wird.“ Teile dieser Strategie können und sollten eine sinnvolle Tierschutzkennzeichnung begleiten.

Jungen Landwirten den Einstieg ermöglichen

Clemens Gabriel, Demeter-Junglandwirt und Co-Leiter eines Projektes zur „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“ im Ökologischen Landbau thematisierte die inner- und ausserfamiliäre Hofübergabe. Der Ökologische Landbau stehe wie die Landwirtschaft insgesamt beim Generationenwechsel vor grossen Herausforderungen: „Der Aufbau einer Existenz oder der Quereinstieg in den Öko-Landbau fordern Engagement, Wissen, Willen und eine gute Vorbereitung“, so Gabriel. „Insbesondere ökologisch wirtschaftende Höfe setzen seit vielen Jahrzehnten zukunftsweisende Entwicklungsimpulse in der Pflanzenzüchtung, der Tierhaltung, der Bodenentwicklung sowie in solidarischen Wirtschafts- und Lebensformen.

Wenn wir die innovative Weiterentwicklung des Ökolandbaus nicht gefährden wollen, braucht es für die zukünftige Generation neue Formen der Aus- und Erwachsenenbildung“ sagte Gabriel. Hierbei seien Politik, Bildungseinrichtungen und Verbände gleichermassen gefordert. Es reiche nicht aus, Junglandwirten etwas höhere Fördersätze zu gewähren. Junge und potentielle Betriebsleiter, z.B. auch Quereinsteiger, müssten beim Prozess der Unternehmensgründung besser unterstützt werden.

Bürgerprotest für eine bäuerliche Landwirtschaft

Um einer bäuerlichen Landwirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen, sei es gut, die besseren Argumente zu haben; die könne man im Kritischen Agrarbericht finden, so AgrarBündnis-Geschäftsführer Frieder Thomas. Man müsse jedoch nicht nur gut argumentieren, sondern auch in der öffentlichen Diskussion hartnäckig bleiben und zeigen, wie stark der Wunsch nach einer Veränderung in der Gesellschaft verbreitet sei. Deshalb rief das AgrarBündnis auf, sich am 20. Januar 2018 in Berlin an der von über 50 Organisationen der Zivilgesellschaft getragenen Demonstration „Wir haben es satt“ zu beteiligen.

Veith Ulrich, Mag. (FH)Grosses entsteht immer im Kleinen

Ulrich Veith, Bürgermeister der pestizidfreien Gemeinde Mals aus Südtirol, sagte anlässlich von „Wir haben es satt“: „Das Beispiel der Gemeinde Mals zeigt: Es zahlt sich aus, für eine bessere Welt einzustehen. Heute ist Mals frei von chemischen Pestiziden, in einigen Jahren wird es ganz Südtirol sein. Vielleicht zieht Europa mit. Grosses entsteht immer im Kleinen. Jeder einzelne kann, ja muss seinen Beitrag leisten. Weitsicht, Mut und Ausdauer, mehr braucht es nicht.“

Mehr Informationen

Den Kritischen Agrarbericht 2018 – u.a. mit Artikeln des BUND zur europäischen Agrarpolitik, zur Kennzeichnungspflicht tierischer Produkte, zu Glyphosat, zur Agro-Gentechnik und zum Thema Wald wie auch zu Entwicklungen und Trends im Naturschutz – finden Sie unter: www.kritischer-agrarbericht.de

Quelle: Kritischer Agrarbericht 2018: Globalisierung gestalten, Slow Food Deutschland, 22.1.18

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Schweizer Tierschutz zum Bio-Bashing von Migros-Boss Bolliger

24. Dezember 2017
Knoblauch vom Farngut. Natürlich Bio! Copyright: Farngut.

Knoblauch vom Farngut. Natürlich Bio! Copyright: Farngut.

Leserbrief von Hansuli Huber, Geschäftsführer Schweizer Tierschutz STS … und Heidis Empfehlungen:

Beim scheidenden Migros-Boss muss der Bio-Stachel tief sitzen, dass er sich zum Karriereende im Blick noch derart Luft verschaffen musste. Es soll ja gesünder sein, seinen Frust loszuwerden, statt ihn in sich hineinzufressen.

Ob das Bio-Bashing hingegen klug und gerechtfertigt war, ist zu bezweifeln. Denn anfangs Jahr gab Migros noch stolz bekannt: „Für gesamthaft 2.854 Milliarden Franken wurden Produkte mit ökologischem oder sozialem Mehrwert gekauft (+6.6 %), wobei besonders Produkte der Marke Alnatura mit einer Verdoppelung des Umsatzes … gegenüber dem Vorjahr hervorzuheben sind.“

Was muss ein Kunde, der bei Migros und Alnatura Bio einkauft und zum Umsatzplus beiträgt, nun bloss denken? Etwa: „M nimmt zwar gern mein Geld – aber von den mir verkauften Bio-Produkten ist M nicht überzeugt? Dass das nicht gerade vertrauens- und kundenbindend ist, steht ausser Frage.

Wenn der Migros Chef zudem behauptet, mit Biolandbau könne die Menschheit nicht ernährt werden, irrt er gleich mehrfach. Fakt ist: Es sind die heute rund um den Globus betriebenen Agrar- und Tierfabriken, die es bis heute nicht geschafft haben, die weltweit rund 800 Millionen Hungernden zu ernähren! Dafür macht diese industrialisierte, seelen- und verantwortungslose Pflanzen- und Fleischerzeugung die Böden und Gewässer kaputt, quält Milliarden von Tieren und verdrängt die bäuerliche Landwirtschaft.

Es braucht keine Fabriklandwirtschaft, naturnahe, tierfreundliche Bauernbetriebe wären sehr wohl in der Lage, die ganze Menschheit zu fairen Preisen zu ernähren. Denn ein Drittel der Lebensmittel wird heute verschwendet, unter den 20 bevölkerungsreichsten Staaten dieser Welt ist jeder Dritte übergewichtig, das heisst stopft zu viel in sich hinein, und viele Länder betreiben einen gesundheitsschädlichen und ressourcenverschleudernden Überkonsum von Fleisch.

Heidis Tipp: Kaufen Sie möglichst nicht in den grossen Läden ein. Sie sind meist zentrumsfern, der Zeitverlust für Anreise und Suchen in den unzähligen Gestellen mit unzähligen unökologischen Produkten ist gross. Gemütlich ist es keineswegs … und dann die Musik! Es gibt gute Alternativen.

Unverpackt einkaufen zur Bekämpfung der Müllberge? Kein Problem: Das Revival der Tante-Emma-Läden, Tagesanzeiger vom 21.12.17

bio & fair einkaufen weltweit ab Hof bei gebana. Neu auch 14-tägliches Abo mit Schweizer Bio-Gemüse und internationalen Fair Trade Spezialitäten. Schon lange erhältlich sind Bündner Bio-Fleisch und die feinen Teigwaren von Gran Alpin aus ökologischem Bergackerbau (Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel…). Die Gründermütter von gebana sind die „Bananenfrauen“.

Suchen Sie hier ihren nächsten Produzenten/Verkäufer: Verband regionale Vertragslandwirtschaft RVL.

Knoblauch und Gemüse vom Farngut in Grossaffoltern.

Und viele andere mehr, etwa auch Hofläden von Biobauern … nicht vergessen die lokalen Märkte! Bauen Sie selber etwas an, Kräuter am Küchenfenster, Cherry-Tomaten usw. auf dem Balkon und, wenn Sie einen Vorgarten oder gar Garten haben, dann nutzen sie ihn für’s Gärtnern. Es darf auch andere Biodiversität sein.

«Es gibt einen Schnitt – und ich bin zufrieden, wenn die Rente kommt», Blick 18.12.17.

Bio ist schlecht! Was ist dran?, Blick 18.12.17.

Wie wissen die Bienen, welche Blüten bio sind?, Blick 19.12.17.

24.12.17 HOME

Lösung Grenzwert-Überschreitungen: Grenzwert erhöhen!

9. Dezember 2017
Pestizide? Pestizide sind unsichtbar und Analysen teuer.

Pestizide? Pestizide sind unsichtbar und Analysen teuer.

Was tun, wenn Grenz- bzw. Anforderungswerte regelmässig überschritten werden? Sie erhöhen! Das hat nicht nur in der Schweiz Tradition. Und eine (fadenscheinige) Erklärung dafür gibt es immer. Aktuell: Das Bundesamt für Umwelt schlägt eine Erhöhung des Anforderungswertes von Glyphosat in Gewässern um das 3’600-fache vor. Richtig geschrieben? Richtig gelesen? Ja! Andere Länder handeln zugunsten ihrer Bevölkerung und erwägen ein Verbot von Glyphosat.

„Von der Neuerung ist nicht allein Glyphosat betroffen. Für insgesamt 38 Pestizide soll in oberirdischen Gewässern der aktuelle allgemeine Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter nicht mehr gelten.“ Tagesanzeiger vom 9.12.17, Bald ist in Gewässern 3600-mal mehr Glyphosat erlaubt, Stefan Häne.

Umfrage zum Artikel von Stefan Häne, Tagesanzeiger vom 9.12.17, 20.30 Uhr.

Umfrage zum Artikel von Stefan Häne, Tagesanzeiger vom 9.12.17, 20.30 Uhr.

Es gibt eine einfache Lösung für das Problem

Heidis Lösungsvorschlag: Essen Sie nur noch Bio! Und unterschreiben Sie die Volksinitiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide von Future 3.0. Die Trinkwasser-Initiative ist zwar schon zustande gekommen, sammelt aber noch bis Ende Dezember Unterschriften; eingereicht wird sie am 18.1.18.

Denn, auf die Behörden, welche wir dafür bezahlen, dass sie uns schützen, ist kein Verlass. Das schrieb schon der Klimawandelforscher der ersten Stunde, James Hansen, in seinem Buch Storms of My Grandchildren.

Verordnung des UVEK über die Änderung von Anhang 2 Ziffer 11 Absatz 3 der Gewässerschutzverordnung (GSchV)

9.12.17 HOME

Glyphosat: Vertrauen der Konsumenten bewahren

4. Dezember 2017
Respekt vor den Mitlebewesen: Die Pestizid-Strategie muss hinterfragt werden - zu unserem eigenen Nutzen.

Respekt vor den Mitlebewesen: Die Pestizid-Strategie muss hinterfragt werden – zu unserem eigenen Nutzen.

Viel wurde in letzter Zeit über Glyphosat geredet, geschrieben … einige handelten, ganze EU-Länder bereiten den Ausstieg vor, Bauern vermindern den Einsatz oder verzichten auf den Gebrauch von Glyphosat und Hersteller von Markenprodukten verbieten dieses Unkrautbekämpfungsmittel kurzerhand, z.B. einer der führenden Hersteller von Milchprodukten in Österreich, die „Berglandmilch“.

Chancen nutzen!

Eckehard Niemann schreibt in seinen „AGRAR-HINWEISEN“ vom 4.12.17:

Das EU-Recht gestattet Mitgliedstaaten ausdrücklich, „das Vorsorgeprinzip anzuwenden, wenn wissenschaftliche Ungewissheit besteht, ob die in ihrem Hoheitsgebiet zuzulassenden Pflanzenschutzmittel Gefahren für die Gesundheit von Mensch oder Tier oder die Umwelt bergen“.

… und sieht zwei weitere Chancen:

Chance 1: Die Politik (Deutschland) schafft einen Ausstiegsplan bei der Bildung der nächsten Bundesregierung.

Chance 2: Bürger, die kein Glyphosat in der Nahrung oder in der Natur haben möchten, hören auf, Produkte zu kaufen, die damit hergestellt wurden. Das geht ganz einfach: In der Bio-Landwirtschaft sind Pestizide bis auf wenige Ausnahmen verboten. Die Produkte gibt es nicht nur in Spezialgeschäften, sondern in jedem Supermarkt.

Berglandmilch verbietet Glyphosat, top agrar Österreich, 29.11.17

4.12.17 HOME

 

Bio: Rasante Zunahme von Nachfrage und Produktion in Frankreich

25. Februar 2017
Entwicklung der Zahl der Bio-Produzenten und -Anbauflächen von 1995 bis 2015 in Frankreich. Copyright: Agence Bio.

Entwicklung der Zahl der Bio-Produzenten und -Anbauflächen von 1995 bis 2015 in Frankreich. Copyright: Agence Bio.

Die Franzosen beachten beim Einkaufen immer mehr die Umwelt und die Gesundheit. Junge fragen: „Was wird aus unserem Planeten werden? Wohin steuern wir?“ Im vergangenen Jahr haben 89% der Franzosen Bio-Produkte konsumiert, 69% sogar regelmässig.

Entsprechend der Nachfrage steigt auch das Angebot. Die nach den Richtlinien des Biolandbaus bewirtschaftete Fläche nahm allein im Jahre 2016 um 16% zu, die Zahl der Produzenten um 12%.

Anteil der Bio- und Bio-Umstellungs-Flächen an der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach Departementen. Copyright: Agence Bio.

Anteil der Bio- und Bio-Umstellungs-Flächen an der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach Departementen. Copyright: Agence Bio.

Besonders hoch ist der Bio-Anteil in Südfrankreich, z.B. 16% im Département Gard. In Nîmes wurde Anfang Februar 2017 ein Bio-Laden im Zentrum eröffnet. Nach drei Wochen kaufen pro Tag bereits 150 Leute dort ein, denn sie möchten pestizidfreie Produkte essen. Allein im Département Gard gibt es 30 Bio-Läden.

Sébastien Roland, Direktor von „Bio C’Bon“: „Die Preise für Saison-Früchte und -Gemüse sind ähnlich hoch wie bei den konventionellen Grossverteilern.“ Lokale Produktion reduziert Arbeits- und Transportkosten.

Économie : le succès fulgurant du marché du bio, franceinfo 22.2.17

Bio : un marché en pleine croissance, franceinfo 21.2.17

Agence Française pour le Développement et la Promotion de l’Agriculture Biologique

26.2.17 HOME

Manifest für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide

29. Januar 2017
Bild aus dem Dokumentarfilm "Révolution silencieuse" von Lila Ribi.

Bild aus dem Dokumentarfilm „Révolution silencieuse“ von Lila Ribi.

Eine SMS an die Mitglieder des Trentiner Apfelkonsortiums Melinda sorgte am 24.5.16 für Aufregung. Darin wurden die Obstbauern gebeten, zwischen 14 und 17 Uhr sämtliche Pestizid-Zerstäubungsanlagen ausgeschalten zu lassen. Der Grund: die 16. Etappe des Giro d’Italia von Brixen nach Andalo. Fahrer samt Teams, Journalisten, Schaulistige und Fernsehzuseher sollten verschont bleiben von unschönen Sprühnebel-Bildern und etwaigen Abdriften. Der lombardische Kammerabgeordnete Mirko Busto: Se fa male al Giro, fa male a tutti!

Paradigmenwechsel: Schweiz als Pionier

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Weiter wie bisher ist keine Option, das meinen nicht nur die Trentiner. Jetzt haben Caspar Bijleveld, Direktor des Papilioramas,  und der Bio Gemüsebauer Manfred Wolf ein Manifest Future 3 initiiert, welches bereits einige Leute unterschrieben haben: Manifest der Schweizerinnen und Schweizer, welche die Initiative „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“ unterstützen.

Die Schweiz, welche in vielen Bereichen in der Spitzentechnologie vertreten sei, habe die einzigartige Möglichkeit, Vorreiter für den Gebrauch von Alternativen zu den synthetischen Pestiziden zu werden (biologische Mittel, Robotik usw.). Auch habe die Schweiz die politischen Möglichkeiten, einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft herbeizuführen.

Volksinitiative unterschreiben

Zitat aus dem Manifest, das acht Punkte enthält: „Wir möchten hiermit die Schweizerinnen und Schweizer dazu aufrufen, die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide zu unterschreiben …“ Die Initianten setzen sich für die Zukunft unseres Landes und unseres Planeten ein.
Volksinitiative unterschreiben.

Crowdfunding für die Volksinitiative

Innert 18 Monaten muss das Initiativkomitee 100’000 Unterschriften sammeln. Die ersten Ergebnisse und Kontakte seien sehr erfreulich. Für die Umsetzung des Projekts „und um gemeinsam einen Paradigmenwechsel erleben zu können, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen.“ Die unpolitische Bürgerbewegung bittet um Unterstützung, sowohl logistische als auch finanzielle. Jeder Franken zählt: Spenden ab fünf Franken.

Crowdfunding Volksinitiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide.

Révolution silencieuse

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Lila Ribi hat einen Dokumentarfilm über Cédric Chezeaux gedreht, ein Waadtländer Bauer, der auf naturnahen Landbau umgestellt hat. „Révolution silencieuse“ ist in der Westschweiz zu sehen seit 15.1.17, siehe Programm.

REVOLUTION SILENCIEUSE de Lila Ribi BANDE ANNONCE OFFICIELLE, youtube

„Révolution silencieuse“, la quête de sens d’un paysan vaudois, RTS.

„Révolution silencieuse“ an den Solothurner Filmtagen: „Der bodenständige Bauer Cédric beschliesst, sein Leben radikal zu ändern, und setzt damit die Lebensgrundlage seiner Familie aufs Spiel. Er hat den Mut, seine Überzeugungen im Alltag zu leben und intuitive, erstaunliche Methoden auszuprobieren, die von den herkömmlichen landwirtschaftlichen Verfahren weit entfernt sind. Damit macht er sich selbst zum Aussenseiter in der Dorfgemeinschaft und in seinem näheren Umfeld. Seine «kleine Geschichte» widerspiegelt die «grosse Geschichte»; die der brutalen Realität der Nahrungsmittelindustrie und des enormen Drucks, den sie auf die Bauern ausübt.

L’affranchi récolte la liberté qu’il a semée, 24 heures, 7.2.17.

29.1.17 HOME


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