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Von der Palmölmonokultur zurück zu vielfältigem Wald mit Piet Abik

22. Februar 2021
Wo einst Urwald für Palmölplantagen abgeholzt worden war - der Supermarkt der Einheimischen - laugten die Monokulturen den Boden aus. Immer mehr Dorfbewohner pflanzen jetzt vielfältigen Wald. Copyright: Ecosia

Wo einst Urwald für Palmölplantagen abgeholzt worden war – der Supermarkt der Einheimischen – laugten die Monokulturen den Boden aus. Immer mehr Dorfbewohner pflanzen jetzt vielfältigen Wald. Copyright: Ecosia

Quelle: Ecosia. „Piet Abik ist aus Borneo, Indonesien, wo die Palmölindustrie bereits 25% der Regenwälder abgeholzt hat. Monokulturen sind verheerend für die Umwelt. Palmölmonokulturen haben die Böden in Indonesien ausgelaugt und gefährden die Lebensgrundlage der ländlichen Gemeinden.

Piet wollte etwas dagegen unternehmen. Anstatt auf oberster Ebene, beschloss er, lokal aktiv zu werden und wandte sich zuerst an die Bauern seiner eigenen Dorfgemeinschaft. Indem er ihnen den Zusammenhang zwischen der weltweiten Nachfrage nach Palmöl und der Waldvernichtung erklärte, setzte er einen langsamen, aber stetigen Prozess des Umdenkens in Gang.

Inzwischen haben sich Bauern aus ganz Borneo Piet angeschlossen und unterstützen ihn bei der Aufforstung ehemaliger Palmölplantagen. Ausserdem lehnen immer mehr Bauern Monokulturen auf ihrem Land ab.“

Meet the 70 year old climate activist Piet Abik. Ecosia

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Das Internationale Jahr des Bodens geht zu Ende

5. Dezember 2015
Copyright: Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS)

Copyright: Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS)

Heute (5.12.15) ist der Weltbodentag. Ein Grund zum Feiern? Kaum! Eher zum Nachdenken darüber, dass es dem Boden, der dünnen Schicht auf der Erdkugel, die uns ernährt, dreckig geht, auch bei uns. Das hat sich im Internationalen Jahr des Bodens nicht geändert.

Die Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz (BGS) hat den Grundwasserboden zum Boden des Jahres 2016 ernannt.

Der Boden ist ein Filter für Wasser. Er kann gewisse Schadstoffe abbauen, andere nicht. Doch auswechseln können wir den Bodenfilter nicht. So sollten die Spezialisten weiterdenken und nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wie das z.B. mit der Förderung (Ökologische Direktzahlungen!) der „bodenschonenden Anbausysteme“ geschieht, denn diese werden mit Herbiziden (Glyphosat…) betrieben.

Beachtenswert ist das pfluglose Anbausystem von Iris und Bernhard Hänni in Noflen BE, Gewinner des diesjährigen «Grand Prix Bio Suisse». Auf neun Hektaren bauen sie über 200 Sorten Gemüse an und vermarkten die Produkte selber im eigenen Bio-Stadthofladen in Thun sowie über ein Abo per Velokurier.

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