Posts Tagged ‘Callum Roberts’

Heidis Geschenk-Idee

9. Dezember 2013
Nachhaltigkeit: Fischzuchten sind keine Lösung

Nachhaltigkeit: Fischzuchten sind keine Lösung

Aus dem Schülerheft Fischstäbchen von Fair Fisch: „Nachhaltigkeit: Fischzuchten sind keine Lösung. Du denkst jetzt vielleicht, dass die Zucht von Fischen diese Probleme lösen kann, so wie wir Kühe züchten und im Stall halten können. Leider ist dies nicht so einfach: Die meisten Zuchtfische für den Markt in Europa und Nordamerika sind Raubfische und müssen daher mit Fischmehl gefüttert werden. Denn Raubfisch frisst Fisch. Und woher kommt das Fischmehl? Richtig, aus dem Meer.

Rechnen wir mal: Um 1 kg Zuchtfisch zu produzieren, müssen je nach Raubfischart etwa 3-5 kg wilde Fische zu Fischmehl verarbeitet werden. Kann diese Rechnung mit der Zeit aufgehen?

Ausserdem belasten Fischzuchten oft die Umwelt, da die Fische auf so engem Raum gerne krank werden und der Fischzüchter dann Medikamente einsetzen muss, welche auch in die Umwelt gelangen. Das kann also nicht die Lösung sein.

Weil das Fischstäbchen nicht auf den Bäumen wächst, müssen immer neue Fische gefangen werden. Aber es werden schon viel zuviele Fische gefangen auf der Welt. Wenn das so weiter geht, gibt es bald keine Fische mehr. Dann ist auch mit Fischstäbchen Schluss…“ Achtung also beim Kauf von Fischen und Fischprodukten!

Heidis Fair-Fish-Geschenkideen:

„Klarheit beim Fischkauf!“ oder „Wohlsein für Fische in Zuchtanlagen“ oder „Tasche mit Infos“ oder „Einen Baum schenken: Obstgärten in Senegal“, hier geht’s zum Fair-Fish-Bestellformular.
Projekte von Fair-Fish mittragen
Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu tun: 9x Wissen verbreiten, Fair-Fish

oder ein Buch

Callum Roberts ist Meeresbiologe und Professor für Meeresschutz an der University of York in England. © aus "Der Mensch und das Meer", DVA

Callum Roberts ist Meeresbiologe und Professor für Meeresschutz an der University of York in England. © aus „Der Mensch und das Meer“, DVA

Der Mensch und das Meer von Callum Roberts, Geo vom 4.7.13, erschienen im DVA Verlag

“Overfishing is the world’s biggest solvable environmental problem. We know what to do and if we were to act decisively, it would take only 15 years to fix most of what has gone wrong.”

– Callum Roberts

The Ocean of Life, The Fate of Man and the Sea, Callum Roberts, SeaWeb

9.12.13 HOME

Heidi zum Weltwassertag 2013

22. März 2013
Wir verlagern die Produktion von Lebensmitteln und Gütern in Länder mit weniger strikten Gesetzen und verschmutzen dort die Gewässer.

Wir verlagern die Produktion von Lebensmitteln und Gütern in Länder mit weniger strikten Gesetzen und verschmutzen dort die Gewässer. Leserfoto aus China.

Der Tag des Wassers, so meint Heidi, soll zum Nachdenken anregen. Wie verschmutzen wir das Wasser? Zum Beispiel Reinigungsmittel, Körperpflege, Auswahl der Nahrungsmittel? Wieviel Wasser importieren wir in Form von Gütern? Welche exportierten Abfälle verschmutzen wo das Wasser? Jedes Jahr gelangen weltweit mehr als 6 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere. Er gefährdet Seevögel, Fische und Meeressäuger: Ostsee-Fischer beklagen Müll im Meer, Proplanta 20.3.13 via Grünwolf. Welchen Einfluss auf unseren Lebensraum hat unser Energiehunger, etwa im Rahmen der gelockerten Umweltvorgaben für die Wasserkraftnutzung? Moorlandschaft darf überflutet werden, unter diesem Titel berichtete die NZZ über den Entscheid des Ständerats vom 19.3.13.

Karen McRae, eine kanadische Fotografin und Künstlerin, befasst sich in ihrem WordPress-Blog fast ausschliesslich mit Wasser. Sie hat zum Weltwassertag auf das Buch Ocean of Life von Callum Roberts, Professor an der University of York, aufmerksam gemacht. The New York Times schrieb darüber: „A Silent Spring for oceans, written by ‚the Rachel Carson of the fisch word‘.“, siehe World Water Day.

Der 22. März ist seit 1993 der Weltwassertag. Er wurde in der Agenda 21 der Vereinigten Nationen (UNO) vorgeschlagen. Die Generalversammlung der UNO hat das Jahr 2013 zum Internationalen Jahr der Zusammenarbeit im Bereich Wasser erklärt.

Am 20. Juni 2008 wurde in der Schweiz der Verein Wasser-Agenda 21 gegründet, ein Netz der Schweizer Wasserwirtschaft. Fachleute aus verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Interessen diskutieren über wichtige Wasser-Themen, suchen Lösungen für Probleme und machen sich Gedanken über die Zukunft der Wasserwirtschaft. Zum Tag des Wassers 2013 hat die Wasser-Agenda 21 zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Bern eine Fachtagung organisiert: Wasser überwindet Grenzen – Beispiele und Chancen der Zusammenarbeit in der Schweiz. Vorgestellt werden gute Beispiele aus der Schweiz und aus der Entwicklungszusammenarbeit (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA).

Internationales Jahr der Zusammenarbeit im Bereich Wasser, Schweizer Internetauftritt

Die Schweiz engagiert sich im UNO-Jahr der Zusammenarbeit im Wasserbereich, Medieninformation BAFU

Blick in die Zukunft mit einem Hauch von Nostalgie: schöne Landschaften, sauberes Wasser.

Blick in die Zukunft mit einem Hauch von Nostalgie: schöne Landschaften, sauberes Wasser.

22.3.13 HOME


%d Bloggern gefällt das: