Posts Tagged ‘CO2-Zertifikate’

Artenvielfalt: Schutz von 30% der weltweiten Land- und Meeresflächen weckt Hoffnung und Widerstand

9. April 2022

„Naturland“ ist gefragt, dient zunehmend auch als Investition. Hauptverwendungen sind: landwirtschaftliche Produktion, Naturschutzgebiet zum Erhalt der Artenvielfalt, CO2-Zertifikate und Tourismus.

UN-Konvention über die biologische Vielfalt

Finanzierungsstreitigkeiten behindern den ehrgeizigen Plan zum Schutz der weltweiten Artenvielfalt. Wissenschaftler sind frustriert über die Fortschritte der Länder bei der Unterzeichnung eines neuen Abkommens zum Schutz der natürlichen Welt.

Regierungsvertreter aus aller Welt trafen sich vom 14. bis 29. März in Genf, um eine gemeinsame Basis für einen Entwurf des Abkommens zu finden, das als globaler Biodiversitätsrahmen für die Zeit nach 2020 dienen soll, aber die Diskussionen kamen ins Stocken, vor allem wegen der Finanzierung. Die Unterhändler sagen, dass sie sich nun vor dem mit Spannung erwarteten Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen später im 2022, auf dem das Abkommen unterzeichnet werden sollte, erneut treffen müssen.

Der Rahmen sieht bisher vier allgemeine Ziele vor, darunter die Verlangsamung des Artensterbens, sowie 21 meist quantitative Ziele, wie etwa den Schutz von mindestens 30% der weltweiten Land- und Meeresflächen. Er ist Teil eines internationalen Vertrags, der als UN-Konvention über die biologische Vielfalt bekannt ist, und zielt darauf ab, die globale Krise der biologischen Vielfalt zu bewältigen, die dazu führen könnte, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Million Pflanzen- und Tierarten aufgrund von Faktoren wie dem Klimawandel, menschliche Aktivität und Krankheiten aussterben.

Landrechte der Indogenen in Gefahr

Wenn Naturland für Projekte ausgeschieden wird, dann oft ohne Rücksicht auf jene Menschen, die in und von diesem Naturland leben. „Ein rassistisches und koloniales Naturschutzmodell, das Menschen und ihre Rechte als entbehrlich ansieht, wird niemals seine Ziele erreichen,“ schreibt Caroline Pearce, Direktorin von Survival International. „Staatliche und nichtstaatliche Geldgeber müssen sofort alle Finanzierungen für diese Festungsschutzprojekte einstellen – einschliesslich des Plans, 30% der Erde bis 2030 als „geschützt“ auszuweisen – und stattdessen die Landrechte indigener Völker anerkennen, was ein weitaus wirksamerer Weg zum Schutz der Umwelt ist. Andernfalls werden sie sich weiterhin an solchen Gräueltaten mitschuldig machen.“

Mit „solchen Gräueltaten“ meint Pearce die Vorkommnisse im Kahuzi-Biega-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo, die da sind Gruppenvergewaltigung, Folter und Mord durch Parkwächter und Soldaten. Ein neuer Bericht der Minority Rights Group dokumentiert eine dreijährige Kampagne der gewaltsamen Zwangsvertreibung der indigenen Batwa von Kahuzi-Biega. Der Bericht, To Purge the Forest by Force: Organized violence against Batwa in Kahuzi-Biega National Park wurde vom investigativen Journalisten Robert Flummerfelt, Pulitzer Center, verfasst.

Das Forschungsteam der Minority Rights Group hat die Aussagen von mehr als 550 Personen zusammengetragen. Sie berichten, dass die paramilitärischen Wächter des Kahuzi-Biega-Nationalparks zusammen mit Soldaten der kongolesischen Armee gross angelegte Angriffe auf die im Park lebenden Batwa-Gemeinschaften verübt haben. Die Kampagne umfasste drei Wellen gewalttätiger Angriffe: im Juli bis August 2019, im Juli 2021 und im November bis Dezember 2021.

Die kolonialen Wurzeln des Kahuzi-Biega-Nationalparks

Der Kahuzi-Biega-Nationalpark liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo und wurde 1970 von Adrien Deschryver, einem belgischen Naturschützer und Sohn des letzten belgischen Kolonialministers, gegründet. Deschryver bat die Batwa-Gemeinschaften, ihn bei der Erforschung der dort lebenden Gorillas durch den Wald zu führen.

Das Forschungsteam der Minority Rights Group sprach mit einem älteren Mutwa-Mann (Mutwa ist die Singularform von Batwa), der ein Kind war, als Deschryver in den Wald kam. Der Älteste sagte,

„Dieser weisse Mann kam und bat uns um Hilfe: Er wollte die Tiere sehen; er wollte, dass wir ihm verschiedene Orte im Wald zeigen. Er tat so, als sei er ein Freund der Gemeinschaft, und wir vertrauten ihm. Dann ging er weg, kehrte nach Europa zurück und nutzte die Informationen, die wir ihm gegeben hatten, um zu planen, uns zu vertreiben. Als er in den Wald zurückkehrte, kam er mit Soldaten und sagte uns, dass unser Haus jetzt dem Staat gehöre und wir es verlassen müssten. Wir weinten und sagten zu ihm: Wir waren es, die euch diesen Wald gezeigt haben! Aber die Soldaten zwangen uns hinaus.“

Projekte müssen die Rechte der Indigenen respektieren

Häufig wird indigenen Völkern Land für landwirtschaftliche Nutzung weggenommen. Heute sind es vermehrt auch Natur- und Klimaschutzprojekte. CO2-Zertifikate werden für Urwälder verkauft, ohne dass die Bewohner davon etwas wissen. Sie werden dann aus ihrem Gebiet vertrieben oder gezwungen die festgeschriebenen Regelungen einzuhalten, was ein Überleben im Urwald schwierig gestalten kann.

Indigene gehören genauso zu einem Gebiet wie die Pflanzen und Tiere, die darin gedeihen. Sie bewirtschaften etwa einen Urwald seit Generationen so, dass er heute als schützenswert eingestuft wird. Nur ist das Land, auf dem sie leben, meist in keinem Grundbruch festgeschrieben, weshalb man es ihnen so einfach wegnehmen kann. Vielerorts beginnen die Indogenen aber sich zu wehren.

Funding battles stymie ambitious plan to protect global biodiversity. Nature 31.3.22

Gang rape, torture, and murder by park guards and soldiers at Kahuzi-Biega National Park in the Democratic Republic of Congo. Chris Lang, REDD-Monitor

Dank Aktivisten geplatzt: Sabah-Kohlenstoff-Cowboy-Deal. Heidis Mist 19.2.22

Der neue Goldrausch: Emissionshandel. Heidis Mist 27.1.22

Papua-Neuguinea: Illegale CO2-Zertifikate. Heidis Mist 26.10.21

7.4.22

9.4.22 HOME

Eigentlich würde 1 Label genügen

23. Februar 2022
Spargeln aus Mexiko. Copyright: Ferdinand

Spargeln aus Mexiko. Copyright: Ferdinand

Der Label-Salat wird immer grösser. Wie soll man sich da zurechtfinden? Heidi hat eine Idee: Nur 1 Label bitte! Alle sagen ja, was sie verkaufen sei nachhaltig. Grossverteiler erhalten sogar Auszeichnungen für Nachhaltigkeit. Auch die Bauernschaft besteht darauf, dass ihre Produkte nachhaltig seien.

Also nehmen wir sie alle doch beim Wort, schaffen wir ein einziges Label, eines, das ECHT Nachhaltigkeit zertifiziert, ECHT zertifiziert! Natürlich müssten dann auch die importierten Waren ECHT nachhaltig sein. So könnte man mit dem Label einfach unterscheiden was aus der Schweiz kommt und was importiert wird. Also Transparenz und keine Qual der Wahl. 1 Label und 1 WIRKSAME Kontrolle.

Die neueste Schnapsidee∗ stammt von Agroscope: Ein Klima-Label! Das heisst, wir KonsumentInnen wüssten endlich, wie stark wir mit unserem Kaufverhalten das Klima und somit uns selber schädigen, sofern die Bewertung korrekt ist. Dann hätten wir die Wahl, Produkte, die mehr oder weniger schlecht für das Klima sind, zu wählen und das bei mehreren Produktionsarten wie Bio oder Bio-Knospe oder IP Suisse oder konventionell oder Demeter usw., denn die Produktionsart sagt zu wenig aus über die Klimawirkung.

Die viel gelobte, nicht funktionierende Eigenverantwortung müsste in erster Linie für Händler gelten, besonders für unsere Grossverteiler, die z.B. im Winter viele klimaschädlichen Gemüse und Früchte aus aller Welt verkaufen. Dann würden die Spargeln aus Peru, die Heidelbeeren aus Südafrika, die Himbeeren aus Spanien usw. rasch aus den Ladengestellen verschwinden – vielleicht.

Doch Halt! Was macht Ferdinand künftig? Er ernährt sich jetzt fast ausschliesslich von all den 50-Prozent-Aktionen „VERWENDEN statt VERSCHWENDEN“ für leicht verderbliche Produkte, die meist mit dem Flugzeug transportiert werden; ob mit oder ohne CO2-Kompensation spielt keine Rolle, denn die Zertifikate bringen in der Regel dem Klima wenig oder sogar nichts, nur den Verkäufern viel Geld. Armer Ferdinand! Er müsste einen fairen Preis für Saisongerechtes zahlen.

∗ Schnapsidee war Heidi gerade zuvorderst, weil SRF am Morgen in 100 Sekunden Wissen die Entstehung der Schnapsidee erklärte.

Nachtrag 23.2.22 – oder vom Humbug von Bewertungen!

Im saldo 3/2022 vom 15.2.21: «M-Check»-Sterne der Migros sagen wenig aus. „… Laut Migros mache der «M-Check» ­transparent, «wie nachhaltig das  ­bezeichnete Produkt ist». Ausschlaggebend sei, wie viel CO2 durch Herstellung, Transport und Verpackung ausgestossen werde … Mangos, Bananen, Erdbeeren und anderes Obst und Gemüse erhalten im «M-Check» die Bestnote von 5 Sternen – egal, wo und wie sie hergestellt, verpackt und transportiert wurden. Nur eingeflogene Produkte erhalten lediglich zwei Sterne … Die Migros bewertet die Produkte nicht einzeln, sondern fasst sie zu Gruppen wie «Äpfel» oder «Schokolade» zusammen. Deren Durchschnittswerte vergleicht sie dann mit der Klimabilanz des restlichen Sortiments. Es sei zu aufwendig, jedes Produkt einzeln zu bewerten, schreibt die Migros.“

Spargeln aus Peru«Muss Gemüse von so weither in die Schweiz importiert werden?» 20minuten 22.2.22

Spargeln aus Mexiko. Margreth Rinderknecht

Eingeflogen: Erdbeeren aus Spanien, Spargel aus Mexiko. Kochwerte

Warum sind Spargeln so teuer? Juckerfarm 18.4.17

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Dank Aktivisten geplatzt: Sabah-Kohlenstoff-Cowboy-Deal

19. Februar 2022
Pressemitteilung des obersten Staatsanwalts von Sabah vom 9.2.22

Pressemitteilung des obersten Staatsanwalts von Sabah vom 9.2.22

Malaysische Gemeinden in Borneo sind in einen 2-Millionen-Hektar-Kohlenstoff-Deal verwickelt, von dem sie nichts wissen. Mongabay hatte am 9.11.21 darüber berichtet: Bornean communities locked into 2-million-hectare carbon deal they don’t know about.

Klare Worte der Generalstaatsanwältin

Wie Sarawak Report nun am 14.2.21 berichtete, wird das Naturschutzabkommen in der Pressemitteilung der Generalstaatsanwältin vom 9.2.21  als „unvollständig“, „illegal“, „ungerecht“, „absurd“ und „unfair“ bezeichnet. Sabahs Naturschutzabkommen sei „rechtlich unwirksam“, sagt die Generalstaatsanwältin.

Sarawak Report: „Dieser erstaunliche Rückzieher des obersten Justizbeamten von Sabah kann nur als überwältigende Rechtfertigung und Sieg für die Informanten, NGO-Aktivisten und Journalisten bezeichnet werden, die diesen Ressourcenraub durch mächtige Entscheidungsträger aufgedeckt und sich dagegen gewehrt hatten.

Ebenso ist es eine Anerkennung des ungeheuerlichen Betrugs an der Bevölkerung von Sabah, die gemäss den Bedingungen dieses Abkommens für Dutzende von Milliarden Dollar gegenüber einem privaten Unternehmen (Hoch Standard Pty Limited HSPL) haftbar gemacht werden sollte. HSPL war heimlich als Zwischenhändler eingesetzt worden.“

Die Aktionäre der in Singapur ansässigen Zweckgesellschaft sind eine mysteriöse Gesellschaft namens Lionsgate. Lionsgate ist auf den Britischen Jungferninseln registriert.

Australische Universität als Drehscheibe?

Jeffrey Kitingan, Landwirtschafts- und Fischereiminister von Sabah, der das Abkommen angeführt und verteidigt hat, bis hin zu der Drohung, Journalisten und Kritiker zu verklagen, wird nun von seiner eigenen Justizbeamtin im Stich gelassen. Wenn er zu einer juristischen Keule greifen wolle, müsse er zuerst gegen seine eigene Landesregierung vorgehen, bevor er Privatpersonen verklagen kann, die auf den Betrug hingewiesen haben.

Kitingan, hat an der australischen Curtin Universität studiert, welche u.a. in Malaysia und Singapur eine Hochschule betreibt. Der CEO der Projekt-Beratungsfirma Tierra Australia, Peter Burgess, ist auch Mitglied des Science and Engineering Faculty Advisory Council der Curtin Universität (ehemals Technische Universität) in Perth. Diese hat Niederlassungen in Dubai, Mauritius, Malaysia (Sarawak) und Singapur. Die Vermutung liegt nahe, dass man sich über die Curtin Universität kennt.

Gemäss Informationen von Mongabay (9.11.21) unterzeichneten die Verantwortlichen in Sabah am 28.10.21 ein Naturschutzabkommen mit einer Gruppe ausländischer Unternehmen – offenbar ohne die massgebliche Beteiligung der indigenen Gemeinschaften. Das Abkommen mit der Beratungsfirma Tierra Australia und einem privaten Kapitalgeber aus Singapur sieht die Vermarktung von Kohlenstoff- und anderen Ökosystemleistungen an Unternehmen vor, die beispielsweise Gutschriften zum Ausgleich ihrer Emissionen kaufen wollen.

30 Prozent des Gewinns an Tierra Australia …

Das Abkommen umfasst mehr als 2 Millionen Hektar Wald, der wiederhergestellt und für die nächsten 100 bis 200 Jahre vor Bergbau, Abholzung und industrieller Landwirtschaft geschützt werden soll. Dies ohne die Landrechte der in diesen Wäldern lebenden Gemeinschaften bei den Verhandlungen zu berücksichtigen.

Tierra Australia und seine Partner erhalten 30 Prozent der Gewinne aus den Gutschriften für das verkaufte Naturkapital für die nächsten 100 bis 200 Jahre. Die verbleibenden 70 Prozent würden an die Regierung des Bundesstaates Sabah gehen, um die wirtschaftliche Entwicklung der in und um die Wälder lebenden Menschen zu finanzieren.

Kampf um das letzte „Naturland“

Der Wille zur notwendigen Einschränkung der im „Luxus“ lebenden Staaten – wie die Schweiz – ist fast inexistent, also werden die letzten noch nicht „eroberten“ Flächen entweder für Kohlenstoff-Zertifikate (Ablass-Handel), Ökotourismus usw. missbraucht oder für die landwirtschaftliche Nutzung abgeholzt bzw. bewirtschaftbar gemacht oder für die Ausbeutung von Rohstoffen „freigegeben“.

Diese Entwicklung hilft langfristig weder dem Klima noch uns Menschen.

Sabah’s Nature Conservation Agreement “legally impotent” says Attorney General. REDD-Monitor 16.2.21

Blame The Media! – Sabah State Government Launches Cover-Up Over Carbon Cowboy Deal. Sawarak Report 14.2.21

Bornean communities locked into 2-million-hectare carbon deal they don’t know about. Mongabay 9.11.21

Leaked: Sabah’s Nature Conservation Agreement. REDD-Monitor 16.12.21

Details emerge surrounding closed-door carbon deal in Malaysian Borneo. Eco-Business 25.11.21

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Der neue Goldrausch: Emissionshandel

27. Januar 2022
George Monbot, The Guardian 26.1.21

George Monbot, The Guardian 26.1.21

Heidis Beitrag von gestern, 26.1.21, Brasilien: Verkauf von CO2-Zertifikaten trotz Abholzung, passt zum neuesten Artikel von George Monbiot im Guardian: Wohlhabende Unternehmen nutzen die Fassade „naturbasierter Lösungen“, um in grossem Ausmass Kohlenstoff-Landraub zu betreiben. Heidi hat ein paar Zitate mithilfe von DeepL übersetzt.

George Monbiot: „Es gibt nichts, was nicht korrumpiert werden könnte, nichts Gutes, das nicht in etwas Schlechtes verwandelt werden könnte. Und es gibt kein deutlicheres Beispiel als den grossen Klima-Landraub.

Die bei weitem wirksamsten Mittel sind „naturbasierte Lösungen“: die Wiederherstellung lebender Systeme wie Wälder, Salzwiesen, Torfmoore und des Meeresbodens, um Kohlendioxid aus der Luft zu extrahieren und zu binden, meist in Bäumen oder wassergesättigten Böden und Schlamm.

Vor drei Jahren hat eine kleine Gruppe von uns die Kampagne für natürliche Klimalösungen ins Leben gerufen, um auf das enorme Potenzial aufmerksam zu machen, das darin besteht, den Zusammenbruch des Klimas und ein sechstes Massenaussterben durch eine massive Wiederbelebung der Ökosysteme aufzuhalten.

Obwohl es schwer vorstellbar ist, dass eine Klima- oder Umweltkatastrophe ohne eine solche gross angelegte Wiederbelebung verhindert werden kann, warnten wir davor, sie als Ersatz für die Dekarbonisierung des Wirtschaftslebens zu verwenden oder es Unternehmen zu ermöglichen, Treibhausgase auszugleichen, die gar nicht erst produziert werden sollten. Wir sahen uns gezwungen, uns von zahlreichen Partnerorganisationen zu trennen, weil sie Geschäfte mit Kompensationsunternehmen gemacht hatten.

Aber unsere Warnungen und die vieler anderer blieben ungehört. Etwas, das eine grosse Kraft für das Gute sein sollte, hat sich in einen unternehmerischen Goldrausch verwandelt: den Handel mit Emissionsgutschriften. Eine Emissionsgutschrift steht für eine Tonne Treibhausgase, die vermieden oder aus der Atmosphäre entfernt wurden. In den letzten Monaten hat der Markt für diese Gutschriften einen regelrechten Boom erlebt.

… Und dann ist da noch ein kleines Problem mit dem Land. Es gibt einfach nicht genug Land auf der Erde, um die Treibhausgasemissionen der Unternehmen zu absorbieren. Oxfam schätzt, dass das Land, das benötigt wird, um die Kohlenstoffabbaupläne der Unternehmen zu erfüllen, fünfmal so gross sein könnte wie Indien – mehr als die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche der Erde. Und ein Grossteil davon gehört rechtmässig den Ureinwohnern und anderen Einheimischen, die in vielen Fällen nicht zugestimmt haben. Dieser Prozess hat einen Namen: Kohlenstoff-Kolonialismus …“

Lesen Sie hier weiter: Wealthy companies are using the facade of ‘nature-based solutions’ to enact a great carbon land grab. George Monbiot, The Guardian 26.1.21

Brasilien: Verkauf von CO2-Zertifikaten trotz Abholzung

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Papua-Neuguinea: Illegale CO2-Zertifikate

26. Oktober 2021
CEO von NIHT Inc. gemäss REDD-Monitor

CEO von NIHT Inc. gemäss REDD-Monitor

Quelle REDD-Monitor vom 25.10.21

„Im August 2021 mietete das in den USA ansässige Unternehmen NIHT Inc. einen Hubschrauber und versuchte zusammen mit Sicherheitskräften von Alpha 6 International, 200 Kina (etwa 55 US-Dollar) an alle Personen über 15 Jahren im Gebiet der lokalen Regierung von Konoagil, Papua-Neuguinea (PNG), zu verteilen. Phil Baquie, der CEO von NIHT Inc, ist auch Direktor von Alpha 6 International.“

Barquie hat bei der Graduate Theological Foundation mit Doctor of Psychology abgeschlossen und an der Liberty University ein Master’s Degree Professional Counseling abgeschlossen mit Summa Cum Laude.

Auf der Homepage von NIHT Inc. wird ein „NIHT Topaiyo REDD+ Project“ (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) genannt und gemeldet, dass sie bereits 1’327’440 verifizierte „Credits“ (CO2-Zertifikate) produziert hätten. Das Potenzial, während der Laufzeit des Projekts sei, insgesamt 55’090’789 Credits zu generieren.

Die Kamlapar Incorporated Land Group (ILG)wandte sich erstmals im Oktober 2020 schriftlich an die PNG-Behörde für Klimawandel und Entwicklung, Climate Change and Development Authority (CCDA), mit der Forderung, die Auszahlung von Kohlenstoffzertifikaten aus dem NIHT REDD-Projekt dringend zu stoppen. Sie unternahm aber nichts. Nun haben NGOs der CCDA einen langen Brief geschrieben mit den folgenden Forderungen am Schluss:

„Wir fordern nachdrücklich, dass die CCDA als nationale designierte Behörde für REDD+ schnell und entschlossen handelt, indem sie alle neuen freiwilligen Kohlenstoffprojekte in PNG sofort und vorübergehend stoppt, bis alle PNG REDD+ Schutzrichtlinien und -vorschriften fertiggestellt und zur Umsetzung und Durchsetzung genehmigt sind. Eine Ausnahme sollte für Projekte gemacht werden, die von in PNG ansässigen Nichtregierungsorganisationen verwaltet werden und im Einklang mit dem CCMA und dem Entwurf der REDD+-Vorschriften und -Leitlinien entwickelt wurden. Darüber hinaus fordern wir, dass die CCDA die dringend erforderlichen Massnahmen für das NIHT Topaiyo REDD+ Projekt wie oben beschrieben umsetzt.“

Das Schreiben war auch an David Antonioli, den Vorstandsvorsitzenden von Verra, gerichtet. Die Kamlapar ILG forderte, dass „Verra alle Kreditverkäufe im Rahmen des Projekts stoppt“. Seit der Versendung des Briefes hat das NIHT Topaiyo REDD+ Projekt 503’440 Kohlenstoffzertifikate verkauft, wie aus den Emissionsaufzeichnungen von Verra für das Projekt hervorgeht.

Papua New Guinea NGO letter: NIHT Inc “is a big concern for its breaches of legal and proper process”. Chris Lang, REDD-Monitor 25.10.21

26.10.21 HOME

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Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum, Ernährung der Weltbevölkerung …

28. Juli 2021
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Viel wird geschrieben und spekuliert über die Ernährung der Weltbevölkerung. Wie? Wo? Was? Das sind Fragen, die je nach Interesse sehr unterschiedlich beantwortet werden. Die Vorschläge sind aber keine wirklich nachhaltigen Lösungen, wenn man weitere Entwicklungen berücksichtigt wie Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum, Klimaveränderung, Bodendegradierung usw.

Urs P. Gasche schrieb am 23.7.21 im INFOsperber unter dem Titel Treiber der Erwärmung: Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum:

«Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen muss vor dem Hintergrund der zwei hauptsächlichen Antriebskräfte, dem Bevölkerungswachstum und dem Wirtschaftswachstum betrachtet werden.» Das schreibt Stephan Buhofer in seinem neuen Buch «Treibhausgasemissionen verstehen». Das Buch ist eine Analyse des Klimawandels im Kontext von Wissenschaft und Politik und enthält in kompakter Form die heutigen Erkenntnisse über Ursachen und Auswirkungen.

Erschienen ist das Buch im oekom-Verlag, begleitet von folgender Medieninformation: „Der Bedrohung der Erderwärmung steht das immense Wissen gegenüber, welches die Menschheit darüber besitzt. Ein gutes Verständnis der Zusammenhänge sollte aber nicht nur bei den Experten in Wissenschaft und Politik vorhanden sein – sondern auch bei den einzelnen Menschen als den Verursachern. Denn diese haben einen grossen Spielraum, Treibhausgasemissionen im persönlichen Handlungsbereich zu reduzieren. Voraussetzung dafür ist eine eigene Überzeugung.

Stephan Buhofer erläutert die klimawissenschaftlichen Grundlagen, analysiert den Ausstoss von Treibhausgasen und untersucht die weltweiten Anstrengungen zu deren Reduktion. Im Sinne eines Leitfadens bietet das Buch einen umfassenden Einblick in die technischen Aspekte des Themas – für alle, die sich eingehend informieren möchten.

„Treibhausgasemissionen verstehen“ ist also ein wichtiges Buch, das wir lesen sollten; es eignet sich auch als Ferienlektüre.

Stephan Buhofer
Treibhausgasemissionen verstehen – Der Klimawandel im Kontext von Wissenschaft und Politik
184 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-96238-311-4, 26,00 € (D). Auch als E-Book erhältlich.

Ernährung der Weltbevölkerung

Umwandlung der Biosphäre über 8000 Jahre. Copyright: United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD)

Wirtschaft und Bevölkerung beanspruchen beide Platz. Mit deren Wachstum vergrössert sich in der Regel auch die beanspruchte Fläche. Dies geht auf Kosten von Natur- und/oder Landwirtschaftsflächen. Vernetztes Denken ist gefragt, um all die ebenfalls wachsenden und miteinander verflochtenen Probleme zu lösen. Noch sind Zauberwörter wie CO2-Zertifikate, globales Einkaufen, Kreislaufwirtschaft beliebt. Wer aber die Abfallberge von nahe betrachtet, sieht rasch, dass der angebliche Kreis nie geschlossen ist, z.T. weit davon entfernt ist. Und das Sammeln, Transportieren und Wiederverwerten braucht auch Energie.

Die Entropie schieben wir nicht einfach mit Worten in den Müll. Sie bleibt. Und wenn wir den Wikipedia-Eintrag zu Entropie anschauen, dann wird klar, dass dies ein komplexes Thema ist, aber berücksichtigt werden muss. Und etwa die zunehmenden Transporte zur Effizienzsteigerung der Produktion, zur global saisonalen Lebensmittelversorgung und zur „ökologischeren“ Produktion am anderen Ende der Welt werden wie viele weitere „Kleinigkeiten“ einfach weggesteckt, oft durch irgendwelche „Ökobilanzen“ gerechtfertigt, die von Interessenvertretern bezahlt wurden.

Wirtschaftswachstum 6%

Der Internationale Währungsfonds IWF prognostiziert auch für 2022 ein starkes Wachstum der Weltwirtschaft. Damit werde sich die Erholung von der Corona-Krise weiter fortsetzen. Laut der Prognose rechnet der IWF für dieses Jahr weiterhin mit einem Wachstum von sechs Prozent, für das kommende Jahr erwartet er ein Wachstum von 4,9 Prozent. Das sind 0,5 Prozent mehr, als noch im April erwartet worden waren.

Bevölkerungswachstum 1,2%

Die Weltbevölkerung hat dieses Jahr bis heute um 55 Millionen Personen auf 7,9 Milliarden zugenommen. Für 2021 wird mit einem Wachstum von 1,2 Prozent gerechnet. Das Bevölkerungswachstum der Schweiz ist Durchschnitt, d.h. wächst ebenso schnell wie die Weltbevölkerung. Jeden Tag leben 277 Personen mehr in unserem Land.

Abnahme landwirtschaftliche Nutzfläche

Etwa 37 Prozent der weltweiten Landfläche werden durch die Landwirtschaft genutzt. Mit dem Bevölkerungswachstum hat die Ackerfläche stark zugenommen, v.a. in den Tropen. Damit verbunden ist ein dramatischer Verlust an Biodiversität und Ökosystemleistungen wie etwa die Speicherung von Wasser oder CO2. Hinzu kommt der Flächenbedarf für Siedlungen, Freizeitanlagen und Infrastrukturen.

So werden auch in der Schweiz die besten Fruchtfolgeflächen zu Industrie- und Wohnzonen sowie Strassen. Jede Sekunde wird fast ein Quadratmeter neu verbaut. Und dies seit Jahrzehnten.

Gemäss dem Global Land Outlook Report 2017 des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (United Nations Convention to Combat Desertification UNCCD) zeigten von 1998 bis 2013 etwa 20 Prozent der bewachsenen Landfläche der Erde einen anhaltenden Trend zur Abnahme der Produktivität. Dieser manifestiert sich bei 20 Prozent der Ackerflächen, 16 Prozent der Waldflächen, 19 Prozent des Graslands und 27 Prozent des Weidelands. Diese Trends sind besonders besorgniserregend in Anbetracht der steigenden Nachfrage nach flächenintensiven Nutzpflanzen und Viehzucht.

Mit Vollgas in die nächste Krise? Oder Denk-Halt?

Treiber der Erwärmung: Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Urs. P. Gasche, INFOsperber vom 23.7.21

Treibhausgasemissionen verstehen – Der Klimawandel im Kontext von Wissenschaft und Politik.  Stephan Buhofer, oekom-Verlag 2021

Reiche Länder erholen sich laut IWF schneller von der Krise. Zeit online vom 27.7.21

countrymeter Weltbevölkerung

28.7.21 HOME

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Cartoon ohne Worte

20. März 2018

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Shopping, Shopping …. ohne Happy End

28. April 2012

SOS_BUTTONHeidi ist per Zufall auf den amerikanischen Film The Story of Stuff gestossen; deutsch auf Youtube. Was Annie Leonard in deutlichem Englisch über den Lebenszyklus von Gütern und Dienstleistungen erzählt, hat sie in zehnjähriger Arbeit auf er ganzen Welt recherchiert. Atemberaubend im wahrsten Sinn. Informationen so präsentiert, dass sie in den Kopf dringen, eine Lektion in Kommunikation. Auf den Internetseiten des Story of Stuff Projects sind sechs weitere Filme zu sehen, einer hat es Heidi besonders angetan: Story of Bottled Water; mit deutschen Untertiteln auf Youtube. Oder wie wäre es mit Citizens United V, FEC: Why democracy only works when people are in charge. Oder über den Emmissionshandel The Story of Cap and Trade: Why you can’t solve a problem with the thinking that created it; auf Youtube mit deutschen Untertiteln.

verfügbare Sprachen der verschiedenen Filme

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Bauernschlau oder unverfroren?

6. Januar 2012

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Die Kunst, alles ins richtige Licht zu stellen. Was immer sich verkaufen lässt, wird als ökologisch, fair und nachhaltig deklariert.

Wieso hat ein Bauer zuviel Mist und Gülle? Weil er mehr Tiere hält, als sein Boden Futter hergibt. In der Coopzeitung vom 3.1.12, Biogas: Gülle wird zu Strom, wird das Loblied auf zwei „findige“ Bauern gesungen, die nicht nur 2200 eierlegende Freilandhühner, 800 Schweine und 70 Mutterkühe (Betriebsbesichtigung GV Ehemalige Fricker) halten, sondern auch Strom produzieren. Gemäss Betriebspiegel Rütihof werden Brotgetreide und Raps angebaut, jedoch keine Futtergetreide (zu wenig rentabel), d.h. das Futter für Hühner und Schweine wird zugekauft. Das Gärsubstrat stammt fast ausschliesslich aus den zwei Bauernhöfen in Kaisten. Die Biogasanlage wird von den KonsumentInnen (und wahrscheinlich auch den Steuerzahlenden) finanziell unterstützt, denn der Coop Fonds für Nachhaltigkeit beteiligte sich am Bau der vorgestellten Biogas-Anlage mit kostendeckender Einspeisevergütung (KEV), Biogasanlage im Fricktal. Logisch eigentlich, dass man eine Lösung für ein Überschussproblem sucht, v.a. wenn die lukrative Lösung in aller Munde ist und als nachhaltig und innovativ gilt. Nebenbei gesagt, bäuerliche Biogas-Anlagen gibt es seit Jahrzehnten, nur wurden sie früher nicht so grosszügig unterstützt. Und die Güllenüberschüsse machten Schlagzeilen, als der Sempachersee wegen der „inneren Aufstockung“ mit Schweinen kippte und mit viel Steuergeldern zu neuem Leben erweckt werden musste. Im Moment zahlen wir an die Sanierung zahlreicher Gewässer, z.B. Baldeggersee (Expertenbericht), welcher der Pro Natura gehört. Und wir haben 2010 für Gewässersanierungen 8 Mio. Franken Direktzahlungen bezahlt, nicht inbegriffen sind kantonale und komunale Kosten. Diese Ausgaben werden im Agrarbericht des Bundesamt für Landwirtschaft jeweils unter „ökologische Direktzahlungen“ aufgeführt, verkleidet als „Gewässerschutzprojekte„.

Die Freude an der neuen Einnahmequelle Biogas wird etwas gedämpft. Der Bauer sagt: „Es braucht viel Knowhow und hat nicht mehr wirklich mit Landwirtschaft zu tun.“ Auch gebe es viele Vorschriften, und zig Amtsstellen hätten die Anlage abgenommen. Der Preis, den die KonsumentInnen für den so genannten Ökostrom zahlen beträgt 40 Rappen, d.h. das Doppelte des konventionellen Stroms. Der Erlös aus Biogas mache bis einen Drittel des bäuerlichen Einkommens aus, heisst es in der Coopzeitung. Die Bauern spinnen aber den Biogas-Faden weiter: Das umweltschädigende Methan wird der Gülle entzogen, deshalb überlegen die Bauern, ob sie in Zukunft auch CO2-Zertifikate verkaufen könnten. Heidi ist gespannt, ob der Bundesrat darauf einsteigt, zuzumuten wäre es ihm; die Autoimporteure werden mit den energieeffizienten Autos nachziehen, denn die Autos verursachen den grössten Teil der Treibhausgase! Die Geschichte ist aber noch nicht fertig. Heidi hat kürzlich einen Coop-Ferienprospekt aus dem Briefkasten genommen. Die Flugreisen kann man mit CO2-Zertifikaten ökologisieren: GgG = Geld gegen Gewissen. Im Klartext: Je mehr Futtermittel die Bauern importieren und je weiter die Leute in die Ferien fliegen, desto besser geht es …. wem? Den Bauern natürlich! Auch Heidi ist innovativ: Wie wär’s mit einem vom Bund eingerichteten Reisebüro im Hofladen?

In Deutschland wird die Biogas-Produktion schon länger stark gefördert und hat entsprechend zugelegt. Mais, Gras, Rüst- und Nahrungsmittelabfälle, Gülle, Mist, was auch immer, wird gerne einmal 60 km weit transportiert und verursacht Staus auf den Strassen. Die anfallenden Gärresten müssen zurück auf die Felder, also weiterer Transport. Nur erhält der Bauer nicht „sein“ Material zurück, was Probleme bei der Düngung bringt, auch die veränderte Zusammensetzung kann sich negativ auswirken. Mit den Gärresten fällt zudem Dünger an, der mit dem Kraftfutter importiert wurde. Mais ist düngerhungrig und verträgt als kleine Pflanze keine Konkurrenz, also ist der Dünger- und Herbizideeinsatz beträchtlich, wodurch vielerorts Grundwasser und Gewässer verschmutzt werden. Ein weiteres Problem ist die Bodenerosion. Mit all den offenen Fragen befasst sich jetzt die deutsche Agrarforschung. Wer bezahlt sie? Heidi lässt Ihre LeserInnen raten. Ein Kollege meinte kürzlich zur deutschen Biogas-Euphorie: „Ein agrarpolitischer Wahnsinn“. Es scheint so, dass der Wahnsinn längst bei uns Einzug gehalten hat, mit Pauken und Fanfaren. Transportiert wird mit steuerbefreitem Diesel und meist Fahrzeugen ohne Filter, weil der Bundesrat den Bauern die entsprechenden Kosten nicht zumuten will, uns den Feinstaub aber schon. Kreisläufe sind heute global und kompliziert, so dass man nicht mehr merkt, dass es keine Kreisläufe sind.

Nachtrag 7.1.12: Heidi hat eine Reklamation aus Zürich erhalten: Es gebe auch positive Beispiele, etwa die Biogas Zürich AG. Diese baue ein Vergärwerk und eine Biogas-Aufbereitungsanlage auf dem Areal des Klärwerks Werdhölzli. Ab 2013 werde die Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) den Bioabfall der Haushalte sammeln und dadurch einen wichtigen Beitrag zu den 2000-Watt-Zielen der Stadt Zürich leisten. Bravo!

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