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Treibhausgase: Neuer Rekord!

25. Oktober 2021
Quelle: Greenhouse Gas Bulletin: Another Year Another Record. World Meteorological Organization 25.10.21

Quelle: Greenhouse Gas Bulletin: Another Year Another Record. World Meteorological Organization 25.10.21

Leider, einmal mehr, keine guten Nachrichten!

Klimakrise: UN berichtet, dass die Treibhausgaswerte trotz Lockdowns einen neuen Rekord erreicht haben. Die Daten senden eine „deutliche“ Botschaft an die Nationen, die auf dem Klimagipfel in Cop26 mehr Massnahmen ergreifen sollen, so der UN-Meteorologiechef.

Die Konzentration von Kohlendioxid, dem wichtigsten Treibhausgas, ist heute um 50% höher als vor der industriellen Revolution, welche die massenhafte Verbrennung fossiler Brennstoffe auslöste. Der Methangehalt hat sich seit 1750 mehr als verdoppelt. Alle wichtigen Treibhausgase stiegen im Jahr 2020 schneller an als im Durchschnitt des vorangegangenen Jahrzehnts, und dieser Trend hat sich 2021 fortgesetzt, so der Bericht der Weltwetterorganisation (WMO).

Die Daten zeigen, dass sich die Klimakrise weiter verschlimmert und senden eine „deutliche“ Botschaft an die Nationen, die sich in einer Woche auf dem Cop26-Klimagipfel in Glasgow treffen, so WMO-Chef Prof. Petteri Taalas:

„Wir sind weit vom Weg abgekommen.“

Climate crisis: greenhouse gas levels hit new record despite lockdowns, UN reports. The Guardian 25.10.21

Climate Science, Awareness and Solutions, Columbia University in the City of New York

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Bruno Manser Fonds empfiehlt NEIN zum Handelsabkommen mit Indonesien

5. Februar 2021

Mitteilung Bruno Manser Fonds:

Am 7. März kommt eine wichtige Vorlage vor das Volk. Wir alle entscheiden über das geplante Freihandelsabkommen mit Indonesien. Für Umwelt und Menschenrechte steht viel auf dem Spiel.

Mit dem Freihandelsabkommen soll problematisch produziertes Palmöl unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit verbilligt in die Schweiz kommen.

Mit Nachhaltigkeitsversprechen betreiben die Befürworter Greenwashing. So stützen sie sich auf freiwillige Standards, die wegen fehlender Nachhaltigkeit in der Kritik stehen. Nachhaltigkeit sieht anders aus!

Die Umwelt- und Menschenrechtslage Indonesiens befindet sich in einer Abwärtsspirale. Nach Unterzeichnung des Freihandelsabkommens ist es mit der Verabschiedung des Omnibus-Gesetzes zu über 70 Gesetzesanpassungen gekommen, die Arbeiter- und Umweltrechte untergraben, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Neu müssen die Provinzen nicht mehr 30% ihres Regenwaldes schützen und Palmölkonzerne nicht mehr zwingend für Brände auf ihrer Konzession haften. Dies ist insbesondere problematisch, da Indonesien gerade aufgrund der Brände zu den zehn grössten CO2-Verursachern weltweit gehört. Wem Konzernverantwortung ein Anliegen ist, muss hier klar NEIN sagen!

Deshalb bitte ich Sie, am 7. März an der Urne ein NEIN einzulegen und hoffe auf Ihre Unterstützung im Abstimmungskampf.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung,

Indem Sie uns zusätzlich finanziell unterstützen, ermöglichen Sie uns, weitere Wählerinnen und Wähler zu erreichen. Sie können einen Beitrag an unsere Plakatkampagne leisten oder unsere Onlinepräsenz unterstützen. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, den Spendenbetrag nach Ihren Möglichkeiten anzupassen.

Johanna Michel
Stv. Geschäftsleiterin
Bruno Manser Fonds

Hier können Sie spenden oder eine Gratis-Fahne bestellten

Konflikt um indonesisches Palmöl spitzt sich zu – NEIN zum Freihandelsabkommen mit Indonesien. Bruno Manser Fonds 26.1.21

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Jetzt unterschreiben: Gesundes sauberes Wasser für alle

27. Juli 2014

Gesundes sauberes Wasser für alle

Die Prospekte und Unterschriftsbogen sind gedruckt. Das Sammeln von Unterschriften für die Petition Gesundes sauberes Wasser für alle hat begonnen. Franziska Herren leitet die ausgefüllten Bogen laufend an das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation weiter, zuhanden unserer Bundesrätin Doris Leuthard.

Franziskas Anliegen:

„Respekt und Verantwortung gegenüber einem Geschenk
Die Konsumentinnen und Konsumenten haben es in der Hand, denn wer sich bewusst ist, dass unser wertvollstes Lebensmittel Wasser von der Natur rein und gratis zur Verfügung gestellt wird, achtet auf sein Einkaufsverhalten und handelt im Alltag mit mehr Respekt: Weniger Fleisch, saisonale, regionale Bio-Lebensmittel, biologisch abbaubare Reinigungs- und Waschmittel, pflanzliche und biologische Kosmetika im Einkaufskorb halten die Wasserqualität hoch. Die Zahl der Vegetarier und Veganer ist zunehmend. Der Entschied erfolgt meist aus gesundheitlichen Überlegungen und aus dem Bewusstsein heraus, dass Tiere fühlende Lebewesen sind, die wie wir Menschen, Respekt und Achtung verdienen. Schon eine minimale Reduktion des Fleischkonsums hat Einfluss auf die Produktion und damit auch auf die Einsatzmenge von Antibiotika. Zudem leistet eine mehrheitlich pflanzliche und biologische Ernährung mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln einen gewichtigen Beitrag zur Reduktion des CO2 Ausstosses.

Bio muss wieder Standard werden
Biologische Lebensmittel sind keine Neuerfindung, sondern eigentlich der Standard. Es gibt nichts Biologischeres als Das Erdreich in seiner Ursprungsform. Ebenfalls Standard sein sollte die artgerechte, naturnahe oder Freilandhaltung für die Tiere.

Petition – sauberes Wasser für alle
Unterzeichnen Sie unsere Petition und bitten Sie auch Ihre Freunde und Bekannten darum. Sie finden die Unterschriftenbogen hier.“

Bewusst einkaufen bringt viel für die Umwelt, meint Heidi. Die Werbung muss kritisch hinterfragt werden, z.B. Mythos Milch, SRF Kontext vom 23.7.14: „… Milch die Muntermacherin der Nation, der Saft, der uns die Kraft der reinen Natur schenkt. Die Milchwerbung verkauft uns Kuhmilchprodukte fantasievoll mit Versprechen der gesündesten Art. Aber die Medizin sagt etwas anderes. So gehört Milch zu den wichtigsten Allergenen und der Konsum von zu vielen Milchprodukten wird sogar mit gewissen Krebsarten in Verbindung gebracht. Zu viel Milch ist auch für sehr viele Kühe ungesund. Sie sind zu reinen Milchmaschinen, zu so genannten Turbokühen degradiert worden. Das bedeutet ein kürzeres Leben, oft ein lebenslängliches Angebundensein im Stall und bedeutet eine mindere Milchqualität. Die Sendung von Peter Jaeggi beleuchtet die schwarzen Seiten des weissen Saftes.“

Wir haben es in der Hand!

27.7.14 HOME


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