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Zweierlei: Auf- und Abbau bei Lonza

10. Oktober 2020

Das Schweizer Fernsehen berichtete am 6.10.20: „Impfstoff aus der Schweiz Hier will die Lonza den Coronavirus-Impfstoff produzieren.

  • Im Wallis soll schon bald ein Impfstoff gegen das Coronavirus produziert werden.
  • Dies im Auftrag des amerikanischen Impfstoffherstellers Moderna.
  • Schon bevor klar ist, ob tatsächlich der amerikanische Konzern im Wettlauf mit der Zeit das Rennen macht, werden im Wallis riesige Produktionsanlagen installiert.“

Der brutale Moderna-Chef – Auf seiner Firma ruhen die Hoffnungen auf einen Corona-Impfstoff. Stéphane Bancel, CEO des Biotech-Unternehmens Moderna, will das Coronavirus zusammen mit dem Schweizer Pharmakonzern Lonza besiegen. Sein Führungsstil ist umstritten, seine Methode interessant.“ Tagesanzeiger vom 22.7.20

NaNa berichtet

L’assainissement de Gamsenried, «le projet d’une à deux générations», Le Nouvelliste, 15.9.20: „A l’ancienne décharge de Gamsenried, entre Viège et Brigue, les chiffres donnent la mesure d’un projet pharaonique. 33 tonnes de mercure, 15 tonnes d’aniline et 206 kg de benzidine ainsi que d’autres polluants en plus faible quantité sont éparpillés sur un espace grand comme 290 terrains de foot, mélangés à plus de trois millions de mètres cubes de terre.

Ce projet qui prendra plusieurs décennies est par conséquent un projet générationnel. Communiqué de l’Etat du Valais“

Auf Deutsch: „Auf der ehemaligen Mülldeponie Gamsenried, zwischen Visp und Brig, zeigen die Zahlen das Mass eines pharaonischen Projekts. 33 Tonnen Quecksilber, 15 Tonnen Anilin und 206 kg Benzidin sowie kleinere Mengen anderer Schadstoffe sind auf einer Fläche von der Grösse von 290 Fussballfeldern verstreut, vermischt mit mehr als drei Millionen Kubikmetern Erde.

Dieses Projekt, das mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird, ist daher ein Generationenprojekt. Pressemitteilung Kanton Wallis.“

Lonza findet hochgiftiges Benzidin – und sagt es niemandem, Frank Garbely, Infosperber vom 21.9.20: „Seit 2008 wusste Lonza, dass Benzidin aus ihrer Deponie Gamsenried ausläuft. Der Pharmakonzern hielt die Analyseergebnisse zurück.“

Deponie Gamsenried: Lonza-Schadstoffe laufen noch immer aus, Frank Garbely, Infosperber vom 21.9.20: „Lonza und die kantonale Dienststelle für Umwelt verschwiegen, dass die Lonza-Deponie das Grundwasser der Region Visp verschmutzte.“

Giftmülldeponie der Lonza So soll die Deponie Gamsenried im Wallis vom Gift befreit werden, SRF vom 15.9.20:

  • Die Lonza muss das Gebiet rund um die Deponie Gamsenried im Oberwallis sanieren.
  • Es sollen zusätzliche Trennwände installiert und der natürliche Abbauprozess der Giftstoffe gefördert werden.
  • Ein Aushub der Deponie wird weiterhin geprüft.

Wut auf die Lonza, SRF vom 4.9.20: „Der Walliser Landwirt Daniel Domig ist wütend. Das Grundwasser bei seinem Ackerland ist verseucht – durch den krebserregenden Stoff Benzidin. Schuld ist eine Deponie des Chemie- und Pharma-Konzerns Lonza. Die Lonza versucht zwar mittlerweile zu verhindern, dass Benzidin ins Grundwasser gelangt. Die Firma mache aber zu wenig und reagiere zu langsam, sagt Bauer Domig.“

Heidi meint: „Wenn es um Profit geht, dann läuft alles sehr schnell. Der Aktienkurs der Lonza stieg in den letzten fünf Jahren rasant an. Wenn aber die Umwelt, das Grundwasser, verschmutzt ist, dann ist Schneckentempo angesagt!“

11.10.20 HOME

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