Posts Tagged ‘Ernährung’

Die FAO soll ihre Partnerschaft mit dem Verband der Pestizid-Industrie brechen!

10. Juni 2022
PAN International

PAN International

Am 15.5.22 berichtete Heidi über die Lobby-Aktivität von CropLife International: Laute Lobby für einen stillen Frühling. Nun fordern 430 Organisationen der Zivilgesellschaft und indigener Völker vom Rat der FAO ein Ende der Partnerschaft mit der Pestizid-Industrie.

„Der folgende Text ist eine Übertragung der englischen Pressemitteilung von PAN International ins Deutsche.

Im Vorfeld der 170. Sitzung des Rates der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die am 13. Juni beginnt, erheben 430 Organisationen der Zivilgesellschaft und indigener Völker aus 69 Ländern weltweit ihre Stimme gegen die Partnerschaft der UN-Organisation mit CropLife International, dem Industrieverband, der die grössten Pestizidhersteller der Welt vertritt.

In dem von Pesticide Action Network (PAN) übermittelten Schreiben an die Mitglieder des Rates der FAO, das von 10 weiteren globalen Netzwerken unterstützt und von insgesamt 430 Organisationen mitgetragen wird, fordern diese von den Rats-Mitgliedern unverzüglich Massnahmen zur Beendigung dieser Partnerschaft zu ergreifen und erinnern die FAO an ihre Verpflichtungen zur Einhaltung der Menschenrechte. Die 430 Organisationen äussern ihre Besorgnis darüber, wie sich die CropLife-Mitgliedsunternehmen (BASF, Bayer Crop Science, Corteva Agriscience, FMC und Syngenta) „in die nationale Politik einmischen und enormen Druck auf Regierungen ausüben, die Massnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt vor Pestizidschäden ergreifen.“

Die Forderung nach einem Ende dieser „Toxic Alliance“ stützt sich auf die anhaltenden Bedenken der Zivilgesellschaft und der Organisationen indigener Völker sowie auf den, auf der 49. Sitzung des Menschenrechtsrates geäusserten Empfehlung des UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung „die Vereinbarung mit CropLife International im Hinblick auf Menschenrechtsbelange zu überprüfen“ und „zu erwägen, den Generaldirektor der FAO anzuweisen, die Vereinbarung zu kündigen“.

Im Rahmen der Strategie für das Engagement des Privatsektors unterzeichnete die FAO im Oktober 2020 eine Absichtserklärung mit CropLife, in einer Vielzahl von Bereichen zusammenzuarbeiten. „Die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der FAO und CropLife International wirkt allen Bemühungen um ein schrittweises Verbot hochgefährlicher Pestizide, wie es der FAO-Rat bereits 2006 zur Prüfung empfohlen hat, direkt entgegen“, heisst es in dem Schreiben der Verbände.

„Diese Partnerschaft besteht nun seit über eineinhalb Jahren, und die Bemühungen der FAO, globale Massnahmen zum Ausstieg aus dem Einsatz hochgefährlicher Pestizide und deren Verbot voranzutreiben, sind zum Stillstand gekommen“, sagte Keith Tyrell, Vorsitzender von PAN International. „Wie die Unterzeichner in diesem Brief unterstreichen, sind die Mitgliedstaaten und die FAO aufgerufen, Agrarökologie zu fördern, um ökologisch basierte Lebensmittel- und Landwirtschaftssysteme zu ermöglichen, die ohne den Einsatz von giftigen Pestiziden auskommen.“

In dem Schreiben wird zudem darauf hingewiesen, dass die FAO-eigene Sorgfaltspflicht beinhaltet, dass Unternehmen, die in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind, als potenzielle Partnern ausgeschlossen werden können. Die unterzeichnenden Organisationen des heute versendeten Briefes an den FAO-Rat erklären, „dass der Einsatz von gefährlichen Pestiziden nicht vereinbar sei, mit den von den Vereinten Nationen geschützten Rechten auf: Gesundheit; saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt; sichere Arbeitsbedingungen; angemessene Ernährung; sicheres und sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen; ein Leben in Würde; und den Rechten von indigenen Völkern, Frauen, Kindern, Arbeitern, Bauern und anderen Menschen, die in ländlichen Gebieten arbeiten“.

Darüber hinaus verdeutlicht der vorgelegte Bericht „Addressing the Conflict of Interest and Incompatibility der FAO-Partnerschaft mit CropLife International“, die Notwendigkeit, die als „giftige Allianz“ von der Zivilgesellschaft und indigenen Völker bezeichnete Zusammenarbeit zwischen der FAO und der Pestizid-Industrie zu beenden.

Dieser Bericht wurde dem FAO-Rat von PAN und zehn anderen globalen Organisationen unterbreitet, die die Kampagne anführen.

Ein separater Bericht mit dem Titel „Corporate Capture of FAO: Industry’s Deepening Influence on Global Food Governance„, der Beiträge von PAN International enthält, wurde der FAO und den Mitgliedsstaaten ebenfalls rechtzeitig vor der FAO-Ratssitzung vorgelegt. Der Bericht hebt die Partnerschaft mit CropLife als eine der Fallstudien hervor, die den Trend verdeutlichen, dass Konzerne auf Kosten von Staaten, kleinen Lebensmittelproduzenten, indigenen Völkern und der Zivilgesellschaft immer mehr Einfluss erhalten.“

430 Organisationen der Zivilgesellschaft und indigener Völker fordern vom Rat der FAO ein Ende der Partnerschaft mit der Pestizid-Industrie. PAN Germany 9.6.22

Laute Lobby für einen stillen Frühling. Heidis Mist 15.5.22

10.6.22 HOME

Datenschutzerklärung

Letzte 2 Tage: Crowdfunding für eine Lupinen-Anbaukette

3. Juni 2022
Bild aus dem Video Crowdfunding Lupi'Food: CH Lupinenbranche

Bild aus dem Video Crowdfunding Lupi’Food: CH Lupinenbranche. Klick auf Foto führt zum Crowdfunding!

Der Brief traf schon gestern ein, Heidi ist der Sache jetzt erst nachgegangen und hat – oh Schreck – gesehen, dass das Crowdfunding in 2 Tagen endet, aber die geplante Summe noch nicht erreicht ist. Also Endspurt! Möchten Sie einen Beitrag leisten?

Briefinhalt: „Für mich sind Lupinen das bessere Soja. Nach der Überzeugung, dass auch kleine Initiativen einen Unterschied machen, unterstütze ich folgendes Projekt:

Lupi’Food: CH Lupinenbranche

Zitate aus der Crowdfunding-Seite:

„Unterstützen Sie uns bei der Entwicklung einer neuen Wertschöpfungskette für lokale und nachhaltige pflanzliche Proteine: von der Produktion bis zur Verarbeitung von Schweizer Lupinen.

Lupine – eine kleine Proteinbombe

Unser Ernährungssystem ist für etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen in der Schweiz verantwortlich. Die Fleischproduktion trägt den grössten Teil dazu bei. Zahlreiche Studien empfehlen eine überwiegend pflanzliche Ernährung, um die ernährungsbedingten Emissionen zu reduzieren.

In diesem Zusammenhang werden immer mehr industrielle Alternativen zu Fleisch in den Geschäften angeboten: seit 2016 durchschnittlich 20% mehr Verkäufe pro Jahr. Die meisten dieser Produkte werden aus Soja hergestellt. Trotz der steigenden Nachfrage hat sich der Anbau von pflanzlichen Proteinen in der Schweiz kaum entwickelt. So wird Soja weiterhin hauptsächlich aus Europa und dem amerikanischen Kontinent importiert.

Wir sind Coralie und Ludivine, Lebensmittelingenieurinnen, die epikureisch veranlagt sind und sich für die Zukunft unserer Ernährung interessieren. Mit Lupi’Food haben wir uns einer Herausforderung gestellt: Wir wollen eine lokale Eiweisskette aufbauen, um eine gesunde, schmackhafte und nachhaltige vegetarische Option von Schweizer Lupinen anzubieten. Eine lokale Produktion von pflanzlichen Proteinen würde die mit dem Transport verbundenen Emissionen und die Umweltauswirkungen in den Hauptanbauländern von Soja, wie z. B. die Abholzung von Wäldern, verringern.

Lupine, was ist das? Wir kennen «Arsène Lupin», aber die Pflanze nicht so gut? Die Lupine ist eine Leguminose, die vor allem in Südeuropa als Aperitif bekannt ist. Die Lupine ist nicht nur schön anzusehen, sondern eignet sich auch hervorragend für den Anbau in der Schweiz. Sie hat eine positive Wirkung auf den Boden, wodurch weniger Dünger verwendet werden muss. Lupinensamen gehören neben Soja zu den proteinreichsten Hülsenfrüchten (35-40%) und übertreffen Rindfleisch (20-25%). Ein echtes Juwel!“

Heidi meint: „Es wäre schön, wenn auch Sie dieses zukunftsweisende Projekt unterstützten.“

Lupi’Food: CH Lupinenbranche

3.6.22 HOME

Datenschutzerklärung

Wie unsere Umwelt uns krank macht und was wir dagegen tun können

6. Februar 2022

Kaum ein Bach ohne Plastikabfall!

Quelle: Our word against us. New Scientist 29.1.22

Von Luftschadstoffen bis hin zu Pestiziden in Lebensmitteln und kosmetischen Zusätzen – das moderne Leben bedeutet eine ständige Belastung durch Umweltchemikalien. Der Genetikprofessor Michael Snyder von der Stanford Universität hat begonnen, ihre Auswirkungen zu analysieren. Seine Forschung soll helfen, die Gesundheit der Menschen und des Planeten zu verbessern.

Umweltverschmutzung tötet

Bei den meisten Krankheiten spielt das Ausgesetztsein gegenüber Umweltverschmutzung eine weitaus grössere Rolle für das Sterberisiko als die Genetik. Millionen von Menschen sterben an den Folgen der Verschutzung; es sind schätzungsweise 20% aller Todesfälle weltweit. Die meisten dieser Todesfälle sind auf die Exposition gegenüber Stoffen zurückzuführen, die wir selbst in die Umwelt entweichen lassen.

Vicente Franco von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission, die für die Festlegung der Umweltpolitik der Europäischen Union zuständig ist: „Aus globaler Sicht ist die Umweltverschmutzung weltweit die Haupttodesursache. Sie tötet mehr Menschen als Infektionskrankheiten, mehr als Gewalt, mehr als Krieg, mehr als Tabak – also müssen wir etwas dagegen tun, dafür gibt es keine Entschuldigung.“

Seit 1950 riesige Flut von Chemikalien

Ein allgemeines Versprechen, das Problem an der Quelle zu bekämpfen, wie es die EU in ihrem im Mai 2021 veröffentlichten Aktionsplan zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung abgegeben hat, ist ein Weg nach vorn. Aber wir brauchen weitaus bessere Informationen darüber, was bereits im Umlauf ist. Seit 1950 wurden zum Beispiel Hunderttausende neuer Chemikalien und Pestizide synthetisiert. Über ihre gesundheitlichen Auswirkungen der meisten wissen wir nichts. „Wir müssen mehr messen und mehr überwachen, denn was nicht gemessen wird, wird auch nicht behandelt“, sagt Franco.

Michelle Bennett vom US National Cancer Institute Center for Research Strategy: „Einer der wichtigsten Schlüssel für diesen Bereich ist es, nicht mehr zu versuchen, einzelne Elemente isoliert zu verstehen, sondern sie wirklich als lebenslange Exposition zu verstehen.“ Das bedeutet, dass wir viel mehr über die Auswirkungen der Chemikalien herausfinden müssen, die  in den von uns verwendeten Produkten und Baumaterialien sind, über die industriellen Schadstoffe in der Luft, die wir einatmen, über die Pestizide und anderer Chemikalien aus der Landwirtschaft, die in unser Wasser und unsere Lebensmittel gelangen können, sowie über die Kosmetika und Sonnenschutzmittel, die wir auf unsere Haut auftragen – und auch über den Einfluss von Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Rauchen, Dampfen und Stress.

Exposomik

Snyder ist nicht der einzige Forscher, der auf diesem neuen Gebiet der „Exposomik“ arbeitet. Das Hauptaugenmerk der Exposomik liegt auf der Verbesserung der menschlichen Gesundheit, aber sie könnte sich auch allgemein positiv auf die Gesundheit des Planeten auswirken. Pflanzen und nicht-menschliche Tiere reagieren auf Umweltbelastungen in ähnlicher Weise wie der Mensch.

Martine Vrijheid vom Barcelona Institute for Global Health in Spanien weist darauf hin, dass viele der Massnahmen, die wir ergreifen können, um unsere Exposition gegenüber schädlichen Schadstoffen zu minimieren, sich mit Massnahmen überschneiden, die dem Klima helfen können – Verringerung der Luftverschmutzung, Umstellung auf gesündere Ernährung und aktive Fortbewegung wie Gehen und Radfahren.

Lesen Sie den vollständigen Bericht hier: Our word against us. New Scientist 29.1.22

6.2.22 HOME

Datenschutzerklärung

Bundespressekonferenz: „Scientists for Future“ zu den Protesten für mehr Klimaschutz – 12.3.19

16. März 2019

Schüler und Studierende streiken, Wissenschaftler schreiben sich die Finger wund, aber die Politik versteht nix, will nix wissen. In der Bundespressekonferenz vom 12.3.19 reden vier WissenschaftlerInnen und zwei Streikende. Es gibt keine Ausrede mehr!

Heidis Empfehlung: „Schauen Sie sich die Pressekonferenz an.
46 interessante Minuten Klartext.“

Bundespressekonferenz: „Scientists for Future“ zu den Protesten für mehr Klimaschutz – 12. März 2019

Gemeinsame Stellungnahme deutscher, österreichischer und Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Protesten für mehr Klimaschutz.

Zitat aus der Stellungnahme: „Zurzeit demonstrieren regelmässig viele junge Menschen für Klimaschutz und den Er­halt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Als Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler erklären wir auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse: Diese Anliegen sind berechtigt und gut begründet. Die derzeitigen Massnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus.

Mehr als 23.000 Wissenschaftlerinnen haben bisher unterzeichnet. Hier geht’s zur Unterschrift.

Scientists for future

Anliegen der jungen Klimastreik-Demonstrierenden sind berechtigt und gut begründet, Medienmitteilung Naturwissenschaften Schweiz SCNAT vom 12.3.19

16.3.19 HOME

Datenschutzerklärung

Bodenverschmutzung – eine unsichtbare Realität

8. Mai 2018
Bericht der FAO über den Zustand des Bodens. Rodríguez-Eugenio, N., McLaughlin, M. and Pennock, D. 2018. Soil Pollution: a hidden reality. Rome, FAO. 142 pp.

Bericht der FAO über den Zustand des Bodens.
Rodríguez-Eugenio, N., McLaughlin, M. and Pennock, D. 2018.
Soil Pollution: a hidden reality. Rome, FAO. 142 pp.

Zusammenfassung auf Deutsch, Weltagrarbericht vom 8.5.18: „Bodenverschmutzung stellt eine ernsthafte Gefahr für die Agrarproduktion, die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit dar – und um viele Böden weltweit ist es äussert schlecht bestellt, warnt die Welternährungsorganisation FAO in einem am 2. Mai veröffentlichten Bericht. Die Industrialisierung, Kriege, der Bergbau und die Intensivierung der Landwirtschaft setzen Böden rund um den Globus ordentlich zu und aufgrund des stetigen Wachsens der Städte werden Böden immer häufiger als Müllkippe für grossen Mengen an städtischem Abfall missbraucht.

Bodenverschmutzung betrifft die Lebensmittel, die wir essen, das Wasser, das wir trinken, die Luft, die wir atmen, und die Gesundheit unserer Ökosysteme, sagt die stellvertretende FAO-Generaldirektorin Maria Helena Semedo in einer Pressemitteilung. Die Autoren des Berichts Soil Pollution: A Hidden Reality betonen, dass bisher nur wenig über das wahre Ausmass der Bodenverschmutzung bekannt ist. Ihre Auswertung der wissenschaftlichen Fachliteratur zum Thema ergab, dass sich bisherige Studien vor allem auf Industrieländer beschränken und daher eine gehörige Wissenslücke besteht. Doch das, was bereits über die Dimensionen des Problems ans Licht gekommen ist, biete allein schon ausreichend Anlass zur Sorge.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Weltagrarbericht: FAO: Bodenverschmutzung gefährdet unsere Ernährung und Gesundheit.

Soil Pollution: A HIDDEN REALITY, Rodríguez-Eugenio, N., McLaughlin, M. and Pennock, D. 2018. Soil Pollution: a hidden reality. Rome, FAO. 142 pp.

Report sounds alarm on soil pollution. How is soil contamination affecting our food and putting our health at risk? Information gaps cloud the answer. Medieninformation FAO vom 2.5.18

8.5.18 HOME

Was Michelle Obama für die USA, das ist Gorilla für die Schweiz

23. Juli 2016
Copyright Gorilla

Copyright Gorilla

Die Schweizer Behörden tun sich schwer mit Prävention, sei es Gesundheit, Tabak, Alkohol, Ernährung, Littering usw. oder sauberes Wasser. Man wolle die Leute nicht bevormunden – heisst es jeweils – sie seien eigenverantwortlich und die Medien würden ausreichend über allfällige Probleme informieren. Vorbeugen liegt ihnen irgendwie nicht. Hingegen Wachstum in allen Branchen schon, auch im Gesundheitswesen. Sind wir schliesslich die Geprellten?

Ein ideales Geschenk für Gross und Klein aus dem Gorilla Shop!

Ein ideales Geschenk für Gross und Klein aus dem Gorilla Shop!

Doch es gibt immer wieder Hoffnungsschimmer ausserhalb der mit unseren Steuern bezahlten Strukturen, z.B. die jungen Leute von Gorilla. Wie Michelle Obama engagieren sie sich gegen Übergewicht und für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen, für Bewegung und gesunde Ernährung mit den Zielen Lebensfreude und Wohlbefinden. Angefangen hatte alles mit einer kleinen Erbschaft … lesen Sie hier die Geschichte der Stiftung. Entstanden ist eine respektable Organisation, welche über 195’000 Kinder und Jugendliche jährlich erreicht, siehe Programm. Zehn junge Leute bilden das Schtifti-Team: „Wir sorgen für eine gesunde Zukunft.“

Motto von Gorilla

Gib deinem Leben mehr Uga-Uga!
Mit vielen Tipps rund um Freestylesport und Ernährung verleiht dir GORILLA mehr Power. Hier kriegst du Uga-Uga ins Leben!

Viele Informationen und Rezepte

Mit dem Raumschiff geht’s zu den drei Planeten Basis, Bewegung und Ernährung. Die Informationen und Empfehlungen sind auch interessant für Erwachsene. Besonders gefreut hat Heidi das Kapitel über Wasser. Zum Beispiel ist der Wasserkreislauf anschaulich in einem Film erklärt. Oder möchten Sie Ihr Wasser-Wissen testen? Heidi hat’s getan – und ist durchgefallen!

Ein Poster für jede Schulstube und jedes Sitzungszimmer! Im Gorilla Shop erhältlich.

Ein Poster für jede Schulstube und jedes Sitzungszimmer! Im Gorilla Shop erhältlich.

Gorilla-Schulprogramm

Die Schtifti Stiftung macht es den Lehrern einfach. Sie bietet fixfertige Unterrichtsmaterialien und Lektionsplanungen zu Ernährung, nachhaltigem Konsumverhalten und Bewegung für die Oberstufe an. Unter Einkauf und Budget lautet die Getränke-Empfehlung Hahnenwasser, da eine Flasche in der Schweiz überall nachgefüllt werden kann.

Zitat aus dem SVGW Newsletter Juli 2016 des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches: „… Damit tue man etwas für die Umwelt und könne 70 Franken pro Monat sparen. Die Schtifti Foundation wird ihr Schulprogramm noch weiter ausbauen und dabei weiter die Bedeutung von Trinkwasser als gesundem, nachhaltigen und günstigem Lebensmittel thematisieren.“ Der SVGW ist ein Fachpartner von Gorilla.

Gorilla gibt’s nach Deutschland ganz neu auch in Österreich, mit Sitz in Innsbruck.

www.gorilla.ch: Trink Wasser! Heidis Mist vom 8.10.14

FREESTYLER MACHENS VOR, «Die sind cool drauf!»,Workshops: Viel Bewebung und gesundes Essen – diese Botschaft ist Teenagern schwer zu vermitteln. Es sei denn, man lässt dies coole Typen tun. Thomas Compagno, Coopzeitung Nr. 8 vom 17.2.15.

23.7.16 HOME

 

 

Erfolgreiches EU-Projekt Mittelmeer-Diät

29. Januar 2015
Vergleich zwischen der Schweizer Lebensmittelpyramide und der mediterranen.

Vergleich zwischen der Schweizer Lebensmittelpyramide und der mediterranen.

Die Eidgenössische Ernährungskommission empfiehlt uns, weniger Fleisch zu essen, und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung erarbeitete im August 2013 folgende Empfehlung: „Ich kaufe überwiegend pflanzliche Lebensmittel.“ Nur kam es nie zur Veröffentlichung dieses Slogans, weil offenbar „sehr unterschiedliche Rückmeldungen eintrafen“, siehe Ernährungsplattform (ERPLA) des BAG zum Thema Nachhaltigkeit, Vegi-Info 2013-4. Es ist eben immer noch so, dass an wichtigen Schaltstellen des Bundesamts für Gesundheit LobbyistInnen der Bauern und von Proviande sitzen. Das wird auch deutlich beim Vergleich der zwei Lebensmittelpyramiden. Besonders krass ist der Unterschied zwischen den Subventionsschwerpunkten und den Ernährungsempfehlungen des Bundes. Im Bundesamt für Landwirtschaft, das den Sektor regulieren sollte, gehen besonders viele Lobbyisten ein und aus. Wen wundert’s, dass die frühere Proviande PR-Frau Regula Kennel (Schweizer Fleisch – alles andere ist Beilage) jetzt in der Geschäftsleitung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen sitzt, als Leiterin Kommunikation?

In Grossbritannien und den USA haben gesundheitliche Überlegungen bereits zum Rückgang des Konsums von rotem und verarbeitetem Fleisch geführt, The real cost of meat, New Scientist 24.1.15.

Absolut gesicherte Ergebnisse über gesunde Ernährung gibt es kaum, jedoch klare Hinweise: Viele Früchte und viel Gemüse, moderat Fleisch, wenig Zucker, Salz, Fett und Alkohol. Wenn Sie nichts von Gesundheits- und Ethik-Empfehlungen halten, dann gibt es einen Punkt, so hofft Heidi, der Sie überzeugen muss: Die Umwelt. Denn, so kann es nicht mehr lange weitergehen, weder bei uns in der Schweiz, noch weltweit. Ein schon alter, aber eindrücklicher Film: The Hidden Costs of Hamburgers, Center for Investigative Reporting, youtube. Soeben ist der Umweltbericht des Bundesrats erschienen: Bundesrat verabschiedet den Schweizer Umweltbericht. Zitat: „… Über den Import trägt die Schweiz zunehmend zur Übernutzung der weltweiten natürlichen Ressourcen bei… „

Während wir SchweizerInnen weiterhin die Produktion von tierischen Nahrungsmitteln massiv subventionieren (inkl. Export an Reiche im Ausland), dies auch wenn wir tierische Produkte nur mit Mass konsumieren, entwickeln Mittelmeerländer eine gesunde und nachhaltige Ernährungsphilosophie. Sie entspricht nicht der ursprünglichen oder aktuellen Ernährungsweise all dieser unterschiedlichen Völker, es ist ein moderner Konsens von Wissenschaftlern dieser Region.

Der erste Teil des EU-Projekt Mittelmeer-Ernährung und Förderung der traditionellen Lebensmittel (Mediterranean Diet and Enhancement of Traditional Foodstuff – MedDiet) ist erfolgreich verlaufen, wie Med-Diet NEWS am 28.1.15 berichtet: The MedDiet Project Begins a Second Phase of Activities After a Successful First Year. Das Projektziel ist: Fördern des Bewusstseins für den Wert und die Philosophie der Mittelmeer-Küche. 13 Partner aus 6 Ländern nehmen teil (Ägypten, Griechenland, Italien, Libanon, Spanien und Tunesien).

Das MedDiet-Team hat auf der Basis von internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Wissenssystem entwickelt, welches den KonsumentInnen hilft, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Die interaktive Mittelmeer-Lebensmittelpyramide ist ein Teil davon. Man kann diese hinterfragen. Der Anteil des Olivenöls dürfte für unsere Verhältnisse zu hoch sein. Heidi empfiehlt zudem, auch Rapsöl zu verwenden, das ein günstigeres Fettsäuremuster hat und in der Schweiz produziert wird, Empfehlung Kantonsspital Winterthur. In der mediterranen Ernährung ist Fleisch eine gelegentliche Beilage. Präsentiert werden diese Informationen sowie Nachrichten, Fotos, Videos, Newsletter auf http://www.med-diet.eu.

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Teil des Projekts, besonders Schulen, Gemeinden und Städte werden informiert. Eine Arbeitsgruppe hat einen Anforderungskatalog für ein „MedDiet Quality Label“ für Restaurants erarbeitet.

Was können wir daraus lernen? Die Grundprinzipien des Essens (Pyramide), saisonal und regional einkaufen sowie gemeinsam essen. Eine Illusion in einer Zeit von Mobilität, Handy und Globalisierung? Das liegt am persönlichen Lifestyle und an der Politik!

Mediterrane Ernährung, Nutzen und wissenschaftliche Grundlagen, Pharmazeutische Zeitung online.

Mediterranean diet, UNESCO Weltkulturerbe

Rezepte zur Mediterranen Küche gibt es viele, Google-Suche

29.1.15 HOME

www.gorilla.ch: Trink Wasser!

8. Oktober 2014
Die Gründer der Schtifti Ernesto Silvani (links) und Roger Grolimund (rechts). Foto Schtifti Foundation.

Die Gründer der Schtifti Ernesto Silvani (links) und Roger Grolimund (rechts). Foto Schtifti Foundation.

Immer mehr Leute trinken Hahnenwasser, und die Werbung für Hahnenwasser nimmt zu. Im Stapel der zu lesenden Zeitungen ist Heidi auf das halbseitige Inserat von GORILLA in der NZZ gestossen: „Trink Wasser. Erfrischend gesünder. Mehr Uga-Uga im Leben!“ Wer steckt dahinter? Die Schtifti Foundation. 2003 riefen Ernesto Silvani und Roger Grolimund aus der Erbschaft der verstorbenen Grossmutter bzw. Mutter die Schtifti Foundation ins Leben. Ihr Slogan Gemeinsam stemmen wir gegen das Übergewicht der Kids. „Die Schtifti stärkt die Lebensfreude und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen mittels Freestylesport zur Bewegungsförderung und Motivation zur ausgewogenen Ernährung.“ steht im Leitbild.

Das Angebot und der Leistungsnachweis von Schtifti ist beachtlich. Neu gibt es GORILLA in Deutschland. Auch in anderen Ländern bietet GORILLA auf Anfrage ihre Dienste an, z.B. Workshops in Schulen. Wie verläuft ein GORILLA Tages-Workshops? Arte berichtete darüber: GORILLA auf Arte: Freestyle gegen Fett.

Und wo stehen die Wasserkaraffen in Kantinen, Restaurants, an Sportanlässen, Events …? Meist konzentriert sich das Angebot auf Coca Cola, Valser (auch Coca), Bier usw.? Was ist zu tun? Hartnäckig Hahnenwasser verlangen! Das Inserat in der NZZ dürfte eher an Sponsoren gerichtet sein als an Jugendliche.

Trink Wasser! Gorilla-Blog vom 29.8.14

Wasserdegustation mit Wasserbotschafter Ernst Bromeis, Heidis Mist 22.9.14, mit Hinweis auf Liste der Restaurants und Hotels, die Hahnenwasser (gegen Bezahlung) anbieten.

NZZ-Inserat. Bild: Schtifti Foundation

NZZ-Inserat. Bild: Schtifti Foundation

8.10.14 HOME


%d Bloggern gefällt das: