Posts Tagged ‘Ernährung’

Bundespressekonferenz: „Scientists for Future“ zu den Protesten für mehr Klimaschutz – 12.3.19

16. März 2019

Schüler und Studierende streiken, Wissenschaftler schreiben sich die Finger wund, aber die Politik versteht nix, will nix wissen. In der Bundespressekonferenz vom 12.3.19 reden vier WissenschaftlerInnen und zwei Streikende. Es gibt keine Ausrede mehr!

Heidis Empfehlung: „Schauen Sie sich die Pressekonferenz an.
46 interessante Minuten Klartext.“

Bundespressekonferenz: „Scientists for Future“ zu den Protesten für mehr Klimaschutz – 12. März 2019

Gemeinsame Stellungnahme deutscher, österreichischer und Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Protesten für mehr Klimaschutz.

Zitat aus der Stellungnahme: „Zurzeit demonstrieren regelmässig viele junge Menschen für Klimaschutz und den Er­halt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Als Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler erklären wir auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse: Diese Anliegen sind berechtigt und gut begründet. Die derzeitigen Massnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichen bei weitem nicht aus.

Mehr als 23.000 Wissenschaftlerinnen haben bisher unterzeichnet. Hier geht’s zur Unterschrift.

Scientists for future

Anliegen der jungen Klimastreik-Demonstrierenden sind berechtigt und gut begründet, Medienmitteilung Naturwissenschaften Schweiz SCNAT vom 12.3.19

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Bodenverschmutzung – eine unsichtbare Realität

8. Mai 2018
Bericht der FAO über den Zustand des Bodens. Rodríguez-Eugenio, N., McLaughlin, M. and Pennock, D. 2018. Soil Pollution: a hidden reality. Rome, FAO. 142 pp.

Bericht der FAO über den Zustand des Bodens.
Rodríguez-Eugenio, N., McLaughlin, M. and Pennock, D. 2018.
Soil Pollution: a hidden reality. Rome, FAO. 142 pp.

Zusammenfassung auf Deutsch, Weltagrarbericht vom 8.5.18: „Bodenverschmutzung stellt eine ernsthafte Gefahr für die Agrarproduktion, die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit dar – und um viele Böden weltweit ist es äussert schlecht bestellt, warnt die Welternährungsorganisation FAO in einem am 2. Mai veröffentlichten Bericht. Die Industrialisierung, Kriege, der Bergbau und die Intensivierung der Landwirtschaft setzen Böden rund um den Globus ordentlich zu und aufgrund des stetigen Wachsens der Städte werden Böden immer häufiger als Müllkippe für grossen Mengen an städtischem Abfall missbraucht.

Bodenverschmutzung betrifft die Lebensmittel, die wir essen, das Wasser, das wir trinken, die Luft, die wir atmen, und die Gesundheit unserer Ökosysteme, sagt die stellvertretende FAO-Generaldirektorin Maria Helena Semedo in einer Pressemitteilung. Die Autoren des Berichts Soil Pollution: A Hidden Reality betonen, dass bisher nur wenig über das wahre Ausmass der Bodenverschmutzung bekannt ist. Ihre Auswertung der wissenschaftlichen Fachliteratur zum Thema ergab, dass sich bisherige Studien vor allem auf Industrieländer beschränken und daher eine gehörige Wissenslücke besteht. Doch das, was bereits über die Dimensionen des Problems ans Licht gekommen ist, biete allein schon ausreichend Anlass zur Sorge.“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Weltagrarbericht: FAO: Bodenverschmutzung gefährdet unsere Ernährung und Gesundheit.

Soil Pollution: A HIDDEN REALITY, Rodríguez-Eugenio, N., McLaughlin, M. and Pennock, D. 2018. Soil Pollution: a hidden reality. Rome, FAO. 142 pp.

Report sounds alarm on soil pollution. How is soil contamination affecting our food and putting our health at risk? Information gaps cloud the answer. Medieninformation FAO vom 2.5.18

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Was Michelle Obama für die USA, das ist Gorilla für die Schweiz

23. Juli 2016
Copyright Gorilla

Copyright Gorilla

Die Schweizer Behörden tun sich schwer mit Prävention, sei es Gesundheit, Tabak, Alkohol, Ernährung, Littering usw. oder sauberes Wasser. Man wolle die Leute nicht bevormunden – heisst es jeweils – sie seien eigenverantwortlich und die Medien würden ausreichend über allfällige Probleme informieren. Vorbeugen liegt ihnen irgendwie nicht. Hingegen Wachstum in allen Branchen schon, auch im Gesundheitswesen. Sind wir schliesslich die Geprellten?

Ein ideales Geschenk für Gross und Klein aus dem Gorilla Shop!

Ein ideales Geschenk für Gross und Klein aus dem Gorilla Shop!

Doch es gibt immer wieder Hoffnungsschimmer ausserhalb der mit unseren Steuern bezahlten Strukturen, z.B. die jungen Leute von Gorilla. Wie Michelle Obama engagieren sie sich gegen Übergewicht und für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen, für Bewegung und gesunde Ernährung mit den Zielen Lebensfreude und Wohlbefinden. Angefangen hatte alles mit einer kleinen Erbschaft … lesen Sie hier die Geschichte der Stiftung. Entstanden ist eine respektable Organisation, welche über 195’000 Kinder und Jugendliche jährlich erreicht, siehe Programm. Zehn junge Leute bilden das Schtifti-Team: „Wir sorgen für eine gesunde Zukunft.“

Motto von Gorilla

Gib deinem Leben mehr Uga-Uga!
Mit vielen Tipps rund um Freestylesport und Ernährung verleiht dir GORILLA mehr Power. Hier kriegst du Uga-Uga ins Leben!

Viele Informationen und Rezepte

Mit dem Raumschiff geht’s zu den drei Planeten Basis, Bewegung und Ernährung. Die Informationen und Empfehlungen sind auch interessant für Erwachsene. Besonders gefreut hat Heidi das Kapitel über Wasser. Zum Beispiel ist der Wasserkreislauf anschaulich in einem Film erklärt. Oder möchten Sie Ihr Wasser-Wissen testen? Heidi hat’s getan – und ist durchgefallen!

Ein Poster für jede Schulstube und jedes Sitzungszimmer! Im Gorilla Shop erhältlich.

Ein Poster für jede Schulstube und jedes Sitzungszimmer! Im Gorilla Shop erhältlich.

Gorilla-Schulprogramm

Die Schtifti Stiftung macht es den Lehrern einfach. Sie bietet fixfertige Unterrichtsmaterialien und Lektionsplanungen zu Ernährung, nachhaltigem Konsumverhalten und Bewegung für die Oberstufe an. Unter Einkauf und Budget lautet die Getränke-Empfehlung Hahnenwasser, da eine Flasche in der Schweiz überall nachgefüllt werden kann.

Zitat aus dem SVGW Newsletter Juli 2016 des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches: „… Damit tue man etwas für die Umwelt und könne 70 Franken pro Monat sparen. Die Schtifti Foundation wird ihr Schulprogramm noch weiter ausbauen und dabei weiter die Bedeutung von Trinkwasser als gesundem, nachhaltigen und günstigem Lebensmittel thematisieren.“ Der SVGW ist ein Fachpartner von Gorilla.

Gorilla gibt’s nach Deutschland ganz neu auch in Österreich, mit Sitz in Innsbruck.

www.gorilla.ch: Trink Wasser! Heidis Mist vom 8.10.14

FREESTYLER MACHENS VOR, «Die sind cool drauf!»,Workshops: Viel Bewebung und gesundes Essen – diese Botschaft ist Teenagern schwer zu vermitteln. Es sei denn, man lässt dies coole Typen tun. Thomas Compagno, Coopzeitung Nr. 8 vom 17.2.15.

23.7.16 HOME

 

 

Erfolgreiches EU-Projekt Mittelmeer-Diät

29. Januar 2015
Vergleich zwischen der Schweizer Lebensmittelpyramide und der mediterranen.

Vergleich zwischen der Schweizer Lebensmittelpyramide und der mediterranen.

Die Eidgenössische Ernährungskommission empfiehlt uns, weniger Fleisch zu essen, und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung erarbeitete im August 2013 folgende Empfehlung: „Ich kaufe überwiegend pflanzliche Lebensmittel.“ Nur kam es nie zur Veröffentlichung dieses Slogans, weil offenbar „sehr unterschiedliche Rückmeldungen eintrafen“, siehe Ernährungsplattform (ERPLA) des BAG zum Thema Nachhaltigkeit, Vegi-Info 2013-4. Es ist eben immer noch so, dass an wichtigen Schaltstellen des Bundesamts für Gesundheit LobbyistInnen der Bauern und von Proviande sitzen. Das wird auch deutlich beim Vergleich der zwei Lebensmittelpyramiden. Besonders krass ist der Unterschied zwischen den Subventionsschwerpunkten und den Ernährungsempfehlungen des Bundes. Im Bundesamt für Landwirtschaft, das den Sektor regulieren sollte, gehen besonders viele Lobbyisten ein und aus. Wen wundert’s, dass die frühere Proviande PR-Frau Regula Kennel (Schweizer Fleisch – alles andere ist Beilage) jetzt in der Geschäftsleitung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen sitzt, als Leiterin Kommunikation?

In Grossbritannien und den USA haben gesundheitliche Überlegungen bereits zum Rückgang des Konsums von rotem und verarbeitetem Fleisch geführt, The real cost of meat, New Scientist 24.1.15.

Absolut gesicherte Ergebnisse über gesunde Ernährung gibt es kaum, jedoch klare Hinweise: Viele Früchte und viel Gemüse, moderat Fleisch, wenig Zucker, Salz, Fett und Alkohol. Wenn Sie nichts von Gesundheits- und Ethik-Empfehlungen halten, dann gibt es einen Punkt, so hofft Heidi, der Sie überzeugen muss: Die Umwelt. Denn, so kann es nicht mehr lange weitergehen, weder bei uns in der Schweiz, noch weltweit. Ein schon alter, aber eindrücklicher Film: The Hidden Costs of Hamburgers, Center for Investigative Reporting, youtube. Soeben ist der Umweltbericht des Bundesrats erschienen: Bundesrat verabschiedet den Schweizer Umweltbericht. Zitat: „… Über den Import trägt die Schweiz zunehmend zur Übernutzung der weltweiten natürlichen Ressourcen bei… „

Während wir SchweizerInnen weiterhin die Produktion von tierischen Nahrungsmitteln massiv subventionieren (inkl. Export an Reiche im Ausland), dies auch wenn wir tierische Produkte nur mit Mass konsumieren, entwickeln Mittelmeerländer eine gesunde und nachhaltige Ernährungsphilosophie. Sie entspricht nicht der ursprünglichen oder aktuellen Ernährungsweise all dieser unterschiedlichen Völker, es ist ein moderner Konsens von Wissenschaftlern dieser Region.

Der erste Teil des EU-Projekt Mittelmeer-Ernährung und Förderung der traditionellen Lebensmittel (Mediterranean Diet and Enhancement of Traditional Foodstuff – MedDiet) ist erfolgreich verlaufen, wie Med-Diet NEWS am 28.1.15 berichtet: The MedDiet Project Begins a Second Phase of Activities After a Successful First Year. Das Projektziel ist: Fördern des Bewusstseins für den Wert und die Philosophie der Mittelmeer-Küche. 13 Partner aus 6 Ländern nehmen teil (Ägypten, Griechenland, Italien, Libanon, Spanien und Tunesien).

Das MedDiet-Team hat auf der Basis von internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Wissenssystem entwickelt, welches den KonsumentInnen hilft, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Die interaktive Mittelmeer-Lebensmittelpyramide ist ein Teil davon. Man kann diese hinterfragen. Der Anteil des Olivenöls dürfte für unsere Verhältnisse zu hoch sein. Heidi empfiehlt zudem, auch Rapsöl zu verwenden, das ein günstigeres Fettsäuremuster hat und in der Schweiz produziert wird, Empfehlung Kantonsspital Winterthur. In der mediterranen Ernährung ist Fleisch eine gelegentliche Beilage. Präsentiert werden diese Informationen sowie Nachrichten, Fotos, Videos, Newsletter auf http://www.med-diet.eu.

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Teil des Projekts, besonders Schulen, Gemeinden und Städte werden informiert. Eine Arbeitsgruppe hat einen Anforderungskatalog für ein „MedDiet Quality Label“ für Restaurants erarbeitet.

Was können wir daraus lernen? Die Grundprinzipien des Essens (Pyramide), saisonal und regional einkaufen sowie gemeinsam essen. Eine Illusion in einer Zeit von Mobilität, Handy und Globalisierung? Das liegt am persönlichen Lifestyle und an der Politik!

Mediterrane Ernährung, Nutzen und wissenschaftliche Grundlagen, Pharmazeutische Zeitung online.

Mediterranean diet, UNESCO Weltkulturerbe

Rezepte zur Mediterranen Küche gibt es viele, Google-Suche

29.1.15 HOME

www.gorilla.ch: Trink Wasser!

8. Oktober 2014
Die Gründer der Schtifti Ernesto Silvani (links) und Roger Grolimund (rechts). Foto Schtifti Foundation.

Die Gründer der Schtifti Ernesto Silvani (links) und Roger Grolimund (rechts). Foto Schtifti Foundation.

Immer mehr Leute trinken Hahnenwasser, und die Werbung für Hahnenwasser nimmt zu. Im Stapel der zu lesenden Zeitungen ist Heidi auf das halbseitige Inserat von GORILLA in der NZZ gestossen: „Trink Wasser. Erfrischend gesünder. Mehr Uga-Uga im Leben!“ Wer steckt dahinter? Die Schtifti Foundation. 2003 riefen Ernesto Silvani und Roger Grolimund aus der Erbschaft der verstorbenen Grossmutter bzw. Mutter die Schtifti Foundation ins Leben. Ihr Slogan Gemeinsam stemmen wir gegen das Übergewicht der Kids. „Die Schtifti stärkt die Lebensfreude und das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen mittels Freestylesport zur Bewegungsförderung und Motivation zur ausgewogenen Ernährung.“ steht im Leitbild.

Das Angebot und der Leistungsnachweis von Schtifti ist beachtlich. Neu gibt es GORILLA in Deutschland. Auch in anderen Ländern bietet GORILLA auf Anfrage ihre Dienste an, z.B. Workshops in Schulen. Wie verläuft ein GORILLA Tages-Workshops? Arte berichtete darüber: GORILLA auf Arte: Freestyle gegen Fett.

Und wo stehen die Wasserkaraffen in Kantinen, Restaurants, an Sportanlässen, Events …? Meist konzentriert sich das Angebot auf Coca Cola, Valser (auch Coca), Bier usw.? Was ist zu tun? Hartnäckig Hahnenwasser verlangen! Das Inserat in der NZZ dürfte eher an Sponsoren gerichtet sein als an Jugendliche.

Trink Wasser! Gorilla-Blog vom 29.8.14

Wasserdegustation mit Wasserbotschafter Ernst Bromeis, Heidis Mist 22.9.14, mit Hinweis auf Liste der Restaurants und Hotels, die Hahnenwasser (gegen Bezahlung) anbieten.

NZZ-Inserat. Bild: Schtifti Foundation

NZZ-Inserat. Bild: Schtifti Foundation

8.10.14 HOME


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