Posts Tagged ‘Gestank’

Der Mensch passt sich an und an und an!

3. April 2014
Zivilisation: Möchten Sie im Hotel am Ende der Strasse die Bergferien geniessen?

Zivilisation: Möchten Sie im Hotel am Ende der Strasse die Bergferien geniessen?

Die Welt ist voller Gegensätze, Menschen pflegen aus allem einen Nutzen zu ziehen, Schritte vorwärts werden durch Rückschritte zunichte gemacht, kritische Leute werden diskreditiert, die eine Hand wäscht die andere und die eine politische Hand weiss sehr wohl was die andere tut, z.B. Alkohol:

Millionen vom Staat für Schweizer Schnaps, Berner Oberländer, 1.4.12
Subventionen für Schnaps-Industrie, SRF, 10 vor 10

Selbstverständlich wird in der Schweiz auch der Anbau von Tabak subventioniert, der übermässige Fleisch- und Milchkonsum gefördert, welcher Gesundheit und Klima schädigt, während es an einheimischem Gemüse und Schweizer Früchten mangelt … Zum 1. August: Heidis Vegi-Capuns, Heidis Mist, 1.8.13. Am 2. und 3.4.14 findet der X. Intern. Kongress über Mediterrane Ernährung in Barcelona statt, mit Wissenschaftlern aus Spanien, Frankreich, Griechenland, Kalifornien; höchste Zeit, dass das Bundesamt für Gesundheit seine Ernährungspyramide den wissenschaftlichen Erkenntnissen anpasst statt auf die Lobbyisten zu hören.

George Monbiot wie er sich auf dem Blog präsentiert.

George Monbiot wie er sich auf dem Blog präsentiert.

Wir sollen gefälligst alles bezahlen und uns an alles anpassen! An Lärm, Gestank, verschmutztes Trinkwasser, Zerstörung der Umwelt, an den Klimawandel… Einer, welcher die „Leerwortigkeit“ unserer Zeit mit klaren Worten auf den Bildschirm bringt ist George Monbiot; er schreibt eine Kolumne für den Guardian. Sein Beitrag vom 1.1.14 ist der „Anpassung an die Klimaerwärmung“, Loss Adjustment, gewidmet und beginnt mit der Frage: „When people say we should adapt to climate change, do they have any idea what that means?“ Und er schliesst mit: „As the scale of the loss to which we must adjust becomes clearer, grief and anger are sometimes overwhelming. You find yourself, as I have done in this column, lashing out at the entire town.“

Ein grosser Werbespot für George Monbiot, der sagt: „I love not man the less, but Nature more.“ George Monbiot

Besonders lesenswert sind die Artikel, welche George über die Landwirtschaft schreibt, etwa die EU-Agrarpolitik; sie sind meist durchaus auf die Schweiz übertragbar.

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Gülle: Wenn’s stinkt

5. September 2010

Maienfeld.jpg

Güllen am Dorfrand: gegenseitiges Verständnis nötig

„Jetzt güllen sie wieder!“ hörte Heidi auf dem Bahnsteig. Wann um Himmels willen sollen die Bauern die Gülle ausbringen? Kühles Wetter, keine starken Niederschläge zu befürchten – also ideales Güllewetter, meinte Heidi. Da erzählte ein älterer Herr, dass er einmal am Freitag abend vor Pfingsten den Karabiner geholt und den Nachbar bedroht habe, der mit dem Güllenfass unterwegs war.

Dieses Jahr gab es offenbar viele Reklamationen wegen Gülle-Gestank. Im Mai und Juni war es meist zu nass zum Güllen, dann wieder zu heiss, so dass oft am Abend zur Grillzeit gegüllt werden musste, um hohe Ammoniak-Emissionen zu verhindern. Die Gemeinde Grabs informiert die Bevölkerung über den Gülleaustrag und will so das gegenseitigte Verständnis und die Rücksicht fördern … und sie fordert die (einzelnen) schwarzen Schafe per Brief auf, die Gülle sorgfältiger auszubringen. Eine gute Idee findet Heidi.

Unter dem Titel „Beschwerden wegen Gerüchen – Gülle richtig ausbringen“ hat Michael Götz, Eggersriet, einen ausgezeichneten Artikel im St. Galler Bauer 28-2010 geschrieben.

5.9.10   HOME


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