Posts Tagged ‘Glyphosat’

Deutsches Gerichtsurteil: Glyphosat-Kontamination von Honig ist „Eigentumsverletzung“

22. Juni 2022

Um sein Feld von Unkraut freizuhalten, hat ein Landwirt in Brandenburg üppig Glyphosat gespritzt. Das Gift landete im Honig eines benachbarten Bienenstocks. Laboranalysen ergaben, dass die zulässige Rückstandshöchstmenge für Glyphosat bis zu 152-fach überschritten wurde. Der Imker musste sowohl das Wachs als auch den Honig vernichten, seinen Betrieb gab er auf. Der Imker reichte daher eine Schadenersatzklage gegen das Unternehmen ein.

Eine Zivilkammer des Gerichts gab am 20.6.22 der Klage des Mannes statt. Das beklagte landwirtschaftliche Unternehmen muss ihm nun 14’544 Euro zahlen. Der Imker sei mit seiner Klage »vollumfänglich durchgedrungen«, sagte der Gerichtssprecher. Die Zivilkammer sah in der Kontamination des Honigs mit Pflanzengift eine Eigentumsverletzung. Das beklagte Agrarunternehmen beging nach Einschätzung des Gerichts eine rechtswidrige fahrlässige Pflichtverletzung. Die Bienenkästen waren für jedermann sichtbar aufgestellt.

Das Urteil sei jedoch keine Entscheidung darüber, ob konventionell arbeitende Agrarunternehmen immer mit Bienenflug rechnen müssen.

»Eigentumsverletzung« – Imker bekommt Schadensersatz für von Glyphosat verseuchten Honig. Spiegel Wirtschaft 20.6.22

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Ein US-Gericht erklärt Glyphosat-Zulassung als rechtswidrig

20. Juni 2022
Das Original, seit 1974

Das Original, seit 1974

Die US-Umweltschutzbehörde EPA wurde am Freitag von einem Bundesberufungsgericht angewiesen, erneut zu prüfen, ob Glyphosat, der Wirkstoff im Unkrautvernichter Roundup der Bayer AG (BAYGn.DE), unzumutbare Risiken für Mensch und Umwelt birgt.

In einer 3:0-Entscheidung stimmte das Berufungsgericht des 9. US-Bundesbezirks mit mehreren Umweltschutz-, Landarbeiter- und Lebensmittelsicherheitsgruppen darin überein, dass die EPA nicht ausreichend geprüft hat, ob Glyphosat Krebs verursacht und gefährdete Arten bedroht.

Erklärung von Amy van Saun, leitende Anwältin beim Center for Food Safety (CFS) und Hauptanwältin in diesem Fall:

„Der heutige Tag ist ein monumentaler Sieg für Landarbeiter, Wildtiere und die Öffentlichkeit. Das Gericht hat die Zulassung von Monsantos Glyphosat durch die EPA für rechtswidrig erklärt und die EPA dafür gerügt, dass sie reale Beweise für Krebsrisiken bei der Verwendung von Glyphosat ignoriert und die Auswirkungen auf gefährdete Arten nicht einmal in Betracht gezogen hat.“

U.S. EPA ordered to reassess glyphosate’s impact on health, environment. Reuters 17.6.22

Federal Court Holds Glyphosate Registration Unlawful, Cites Cancer Risks, Endangered Species Risks. Center for Food Safety 17.6.22

UNITED STATES COURT OF APPEALS, FOR THE NINTH CIRCUIT. No. 20-70787, EPA No. EPA-HQ-OPP-2009-0361 17.6.22

Glyphosat, Wikipedia

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Pestizide in Argentinien: „Wir wurden vergiftet und wir werden weiterkämpfen.“

30. Mai 2022

Der Deutschlandfunk berichtet: „Während in Europa immer mehr Pestizide verboten werden, machen deutsche Firmen mit ihnen in Argentinien gute Geschäfte. Als Kinder an Krebs starben, haben sich die Mütter des Ortes Ituzaingó zusammengeschlossen, um gegen die Anbaumethoden zu kämpfen.“ Nach einem jahrelangen Kampf erreichten die Frauen vor Gericht, dass Pestizide nur zweieinhalb Kilometer entfernt von Wohnhäusern eingesetzt werden dürfen.

In der Schweiz ist kein Abstand zu Wohnzonen vorgeschrieben. Aus dem Helikopter dürfen die meisten Pestizide bis 30 m an Wohnzonen versprüht werden, für einzelne besonders gefährliche sind lächerliche 60 m Pufferstreifen Pflicht.

Jährlich werden in Argentinien über 200  Millionen Liter Glyphosat versprüht, das ist der höchste Verbrauch pro Einwohner weltweit. 84 Prozent der Soja-Produktion gehen in den Export: als Bohne, Schrot, Öl oder Biodiesel. Während Sojabohnen und Soyaöl nach China exportiert werden, landet der Sojaschrot in Europa in den Futtertrögen der Massentierhaltung.

Marcos Filardi, Menschenrechtsanwalt und Mitglied des Lehrstuhls für Ernährungssouveränität der Universität von Buenos Aires kritisiert diese Landwirtschaft, die sich seit den 1990er Jahren in Argentinien etabliert hat. Sie hängt von genmanipuliertem Saatgut und Pestiziden ab und begann mit zwei Versprechen:

  1. Diese Technologie sei notwendig, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen und Argentinien müsse dazu einen Beitrag leisten. Das sei ein Mythos, denn der Hunger hat weltweit zugenommen.
  2. Der Einsatz von Pestiziden würde abnehmen. Aber er habe seit 1996 um 1’500 Prozent zugenommen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier: Sojaanbau in Argentinien: „Wir wurden vergiftet“. Deutschlandfunk Kultur 24.5.22

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EU: Glyphosat-Entscheid um ein Jahr verschoben

13. Mai 2022

Mitteilung PAN Germany 12.5.22:

Die Genehmigung für Glyphosat läuft am 15.12.2022 aus. Eigentlich sollten die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten bis Ende 2022 über ein Verbot oder die Verlängerung der Genehmigung des umstrittenen Herbizidwirkstoffes entscheiden. Doch am 10. Mai kündigte die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) an, ihren Abschluss des Bewertungsverfahrens über die Wiedergenehmigung von Glyphosat auf Mitte 2023 zu verschieben.

Die Conclusion der EFSA – die abschliessende Einschätzung – ist die Grundlage für die Entscheidung über die Zukunft von Glyphosat. Mit der Verzögerung ist nun mit einer Verlängerung der laufenden Genehmigung zu rechnen, ungeachtet der bestehenden und neu eingereichten Dokumente zur erbgutschädigenden und krebserregenden Wirkung des Herbizids und seiner inakzeptablen negativen Auswirkungen auf die Umwelt. PAN sieht darin einen Blankoscheck für ein weiteres Jahr Belastung der EU-BürgerInnen und ihrer Umwelt.

Die EFSA begründet ihren Schritt, den Zeitplan zu verschieben, mit den vielen im Rahmen der öffentlichen Konsultation (wir berichteten) eingereichten zusätzlichen Studien und Fragen, die vor der Entscheidung über eine Wiedergenehmigung des umstrittenen Unkrautvernichters berücksichtigt werden müssen.

Zahlreiche unzuverlässige Industrie-Studien

Die Studien der Industrie, die 2017 zur Wiederzulassung von Glyphosat führten, waren lange Zeit geheim, mussten aber nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs offengelegt werden. Dadurch wurde es u. a. möglich, die Studien der Industrie zur Gentoxizität (Erbgutschädigung) im Original einzusehen.

Prof. Siegfried Knasmüller und Dr. Armen Nersesyan vom Zentrum für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien unterzogen diese Studien einer kritischen Prüfung und kamen zu der Schlussfolgerung, dass von den 53 Industrie-Studien nur zwei als „wissenschaftlich zuverlässig eingestuft werden konnten, während 34 Studien als „unzuverlässig“ und 17 Studien als „teilweise zuverlässig“ eingestuft wurden. Dies ist nur ein Beispiel dafür, auf welch tönernen Füssen die Glyphosat-Bewertung der Behörden steht.

Unabhängige Studien zeigen Risiken für Mensch und Umwelt

Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter PAN Germany und PAN Europe, hatten im Rahmen der öffentlichen Konsultation Ende 2021 Hunderte unabhängiger wissenschaftlicher Veröffentlichungen bei der EFSA eingereicht. Die unabhängigen Studien belegen, dass Glyphosat unannehmbare Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt birgt und die Kriterien für eine erneute Genehmigung nicht erfüllen kann.

Die PAN Europe Presseinformation vom 11.5.22 enthält zahlreiche Links zu unabhängigen Studien zum Thema Glyphosat und Krebsrisiken, Auswirkungen auf die menschliche Entwicklung, die Fortpflanzung und das Hormonsystem, neurotoxische Wirkungen, Risiken für nützliche Insekten und Amphibien usw.

Entscheidung über Glyphosat um ein Jahr verschoben. Belastungen gehen weiter. PAN Germany 12.5.22

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Glyphosat: US-Umweltbehörde hielt Krebs-Studie zurück

10. Oktober 2021
Herbizid im Reberg, Ende April.

Herbizid im Reberg, Ende April.

Daniela Gschweng schrieb für den Infosperber einen Bericht darüber, wie die US-Umweltbehörde EPA Studien nicht berücksichtigte, welche gesundheitliche Risiken von Pestiziden zeigten: „Die EPA hielt nicht nur eine Studie über Non-Hodgkin-Lymphome unter Verschluss, sie ignorierte auch andere Risiken jahrelang.“

Lesen Sie den vollständigen Bericht:

US-Umweltbehörde hielt Glyphosat-Krebs-Studie zurück. Daniela Gschweng, Infosperber vom 9.10.21

The Department of Yes. How Pesticide Compagnies corrupted the EPA and Poisoned America. Sharon Lerner, The Intercept 30.6.21

Deutschland: Breites Bündnis fordert Ausstieg aus der Anwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden!

26. August 2021

Breites Bündnis OFFENER BRIEF

Breites Bündnis OFFENER BRIEF

OFFENER BRIEF
An die WahlkandidatInnen aller demokratischen Fraktionen zur Deutschen Bundestagswahl 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Ausbringen chemisch-synthetischer Pestizide wurde am 07.03.2019 vom Europäischen Gerichtshof als Emission in die Umwelt eingestuft. Chemisch-synthetische Pestizide können nicht nur Bienen töten und Menschen schädigen, sondern auch viele andere Insekten und Wassertiere vernichten, das Bodenleben beeinträchtigen, das Trinkwasser und die auf dem Acker angebauten Lebensmittel belasten. Sie unterbrechen Nahrungsketten und führen so auch zum Rückgang von Vögeln und anderen Wirbeltieren. Kurz: chemisch-synthetische Pestizide tragen erheblich zum Verlust der Biodiversität bei.

Hinzu kommt, dass der Klimawandel die bisherige Form der Landwirtschaft durch Extremwetterereignisse vor immer größere Herausforderungen stellt. Es ist daher umso wichtiger, die Bodengesundheit, eine intakte Tier-, Pflanzen-, Pilz- und Mikrobenwelt, saubere Atemluft und die Versorgung der Menschen mit giftfreier Nahrung zu sichern. Auf dem Weg zu einer sozial-ökologischen und klimafreundlichen Transformation der Landwirtschaft und des Ernährungssystems ist der Ausstieg aus chemisch-synthetischen Pestiziden unerlässlich.

Die unterzeichnenden Organisationen fordern Sie daher heute auf: Setzen Sie sich in der kommenden Legislaturperiode ein für eine Beschlussfassung auf EU-Ebene zum schrittweisen Ausstieg aus der Anwendung von chemisch-synthetischen Pestiziden bis zum Jahr 2035 sowie für ein Verbot der für Gesundheit und Umwelt besorgniserregendsten Pestizide in den nächsten fünf Jahren!

Konkrete Schritte auf diesem Weg sind aus unserer Sicht:

1. Verbesserung des Pestizid-Zulassungsverfahrens!

Es steht fest, dass sich in allen Regionen Deutschlands Pestizid-Cocktails in der Luft befinden, die bis in Nationalparks, Innenstädte und Bio-Äcker wehen. Bei einer Studie wurden insgesamt über 130 Ackergifte in allen Regionen Deutschlands gefunden; ein Drittel der gefundenen Wirkstoffe ist hierzulande gar nicht (mehr) zugelassen. (Kruse-Plaß, M., Schlechtriemen, U., Wosniok, W. (2020): Pestizid-Belastung der Luft – Eine deutschlandweite Studie zur Ermittlung der Belastung der Luft mit Hilfe von technischen Sammlern, Bienenbrot, Filtern aus Be- und Entlüftungsanlagen und Luftgüte-Rindenmonitoring hinsichtlich des Vorkommens von Pestizid-Wirkstoffen, insbesondere Glyphosat. Auftraggeber: Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e. V. und Umweltinstitut München e. V. » Abrufbar unter: https://www.enkeltauglich.bio/studie R). Der Transport von Pestiziden über die Luft wird in der Wirkstoff-Genehmigung und in der Mittel-Zulassung jedoch nicht ausreichend berücksichtigt.

Für eine Verbesserung des Zulassungsverfahren unterstützen wir grundsätzlich die Forderungen der „Citizens for Science in Pesticide Regulation“ (Citizens for Science in Pesticide Regulation (2018): Ensuring a higher level of protection from pesticides in Europe.» Abrufbar unter: https://citizens4pesticidereform.eu/wp-content/uploads/2018/12/White-Paper_Dec2018.pdf). In unserem offenen Brief möchten wir in besonderem Maß auf die Probleme des Ferntransports und die Schadwirkung von Pestiziden auf Mensch und Umwelt aufmerksam machen. Wir fordern daher, dass

1.1 das Verhalten aller Pestizid-Wirkstoffe und Mittel unter realen Praxisbedingungen im Bereich von 20m bis 1.000km ab der potenziellen Quelle als Ferntransport untersucht und bei der
Zulassung berücksichtigt wird.

1.2 bereits zugelassene chemisch-synthetische Pestizid-Wirkstoffe und Mittel hinsichtlich Abdrift und Ferntransport bis 2024 neu geprüft werden, und Wirkstoffe, die weiter als 20m vom Ausbringungsort entfernt nachgewiesen werden, ihre Zulassung verlieren.

1.3 auch neue Wirkstoffe bei ihrer Erst-Zulassung auf die Möglichkeit des Ferntransports unter realistischen Bedingungen geprüft und ggf. von der Zulassung ausgeschlossen werden.

1.4 unabhängige wissenschaftliche Studien im Zulassungsverfahren eine bessere Berücksichtigung erfahren, insbesondere im Bereich der Schadwirkung von Pestiziden auf die Umwelt, d.h. Studien zum Zusammenhang des Rückgangs der Artenvielfalt, zum Insektensterben insbesondere in Schutzgebieten und die Beeinträchtigung von Ökosystemen sowie die Erforschung der gesundheitlichen Gefahren durch das Auftreten mehrerer Wirkstoffe an einem Ort (»Cocktail«-Wirkung).

1.5 dort, wo es eine ungenügende Datenlage gibt, umfangreiche Untersuchungen zur Schadwirkung von Pestiziden vorgenommen werden, vor allem im Bereich der gesundheitlichen Gefahren durch die Inhalation chemisch-synthetischer Pestizide über die Atemluft. Solange diese Daten nicht vorliegen, muss das Vorsorgeprinzip gelten und Pestizide, deren Verbleib auf den Äckern nicht erwiesen ist, verboten werden.

2. Sofortige Anwendungsbeschränkung

Besondere Priorität bei der Überprüfung der Wirkstoffe hinsichtlich des Ferntransportes (1.2) haben die Pestizide Glyphosat, Pendimethalin, Prosulfocarb und Terbuthylazin, da sie in der Studie Pestizid-Belastung der Luft (2020) (Kruse-Plaß, M., Schlechtriemen, U., Wosniok, W. (2020): Pestizid-Belastung der Luft – Eine deutschlandweite Studie zur Ermittlung der Belastung der Luft mit Hilfe von technischen Sammlern, Bienenbrot, Filtern aus Be- und Entlüftungsanlagen und Luftgüte-Rindenmonitoring hinsichtlich des Vorkommens von Pestizid-Wirkstoffen, insbesondere Glyphosat. Auftraggeber: Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e. V. und Umweltinstitut München e. V. » Abrufbar unter: https://www.enkeltauglich.bio/studie) am häufigsten und weit entfernt von den Ursprungs-Äckern gefunden wurden. Solange eine Überprüfung dieser Mittel läuft, dürfen diese Stoffe nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden.

Wir fordern, dass Sie sich auf nationaler und auf EU-Ebene für eine sofortige Überprüfung dieser Wirkstoffe und Mittel, die diese Wirkstoffe enthalten, einsetzen und bis zur Neubewertung der Stoffe strenge Risikominderungsmaßnahmen einleiten.

3. Durchführung eines jährlichen, umfassenden Pestizidmonitorings ab 2022!

Die Forschungslage zu Abdrift und Ferntransport von Pestiziden in Deutschland und Europa ist ungenügend. Ein umfassendes Monitoring ist daher notwendig, dessen Ergebnisse ggf. nachträglich Eingang in das Zulassungsverfahren finden. Beim Pestizid-Monitoring ist entscheidend,

  • Luft, Böden, Vegetation und Wasser auf Pestizid-Rückstände zu untersuchen.
  • ausreichend viele Standorte in das Monitoring einzubinden, darunter solche in unterschiedlichen Naturschutzgebieten, Landschaftsräumen, in konventioneller und ökologischer Landwirtschaft sowie in bewohnten Gebieten unterschiedlicher Bebauungsdichte.
  • die Einrichtung eines öffentlich einsehbaren Registers, wann, wo und welche Pestizide von Landwirt*innen ausgebracht werden. Von staatlicher Seite muss im Rahmen des Registers eine kultur- und gebietsbezogene Auswertung der Eintragungen erfolgen.

4. Einführung einer Pestizid-Abgabe in 2022!

Der Einsatz von Pestiziden führt zu hohen Folgekosten für die Gesellschaft und für von Kontaminationen betroffene Bio-Landwirt*innen. Eine risikobasierte Pestizid-Abgabe wirkt – in der Übergangsphase bis zum endgültigen Ausstieg aus der Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide – als Internalisierung der gesellschaftlichen Kosten und als wirtschaftliches Lenkungsinstrument. Der Umbau hin zu einer ökologischen Landwirtschaft soll durch die Pestizid-Abgabe gefördert werden – als Maßnahme, um den europäischen Green Deal zu erreichen. Die Landwirt*innen können durch die Erlöse auf dem Weg zu einer enkeltauglichen Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide unterstützt werden. Außerdem ist durch die Abgabe ein Schadensersatz für betroffene Bio-Landwirt*innen für unverschuldete Pestizid-Kontaminationen möglich (Koexistenzrecht des BioLandbaus). Daher fordern wir eine Pestizid-Abgabe

  • nach dem Modell der Studie der Helmholtz-Gesellschaft (2021)4; dazu gehört u.a. eine gekoppelte Abgabe an die maximal zulässige Aufwandmenge je Hektar und Jahr.
  • Die Abgabe-Erlöse sollen eingesetzt werden sowohl für den ökologischen Umbau der Landwirtschaft als auch für die Entschädigung von Bio-Landwirt*innen, deren Ernte von chemischsynthetischen Pestiziden aus Abdrift und Ferntransport verunreinigt wurden.

Wir fordern Sie auf, als künftige Abgeordnete des Deutschen Bundestages, sich national als auch auf EU-Ebene

für den schrittweisen Ausstieg aus der Anwendung chemischsynthetischer Pestizide einzusetzen. Die europäische Farm-to-ForkStrategie und die Biodiversitätsstrategie 2030 möchten den Einsatz und das Risiko von Pestiziden um 50 Prozent bis 2030 verringern. Unsere Forderungen können wesentlich dazu beitragen, dieses Ziel national und auf EU-Ebene zu erreichen.

Warum wir?

Die Organisatoren des offenen Briefes, das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, sind ein Zusammenschluss von namhaften BioUnternehmen, von denen viele zu den Pionieren des ökologischen Landbaus zählen, sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für eine Agrarwende einsetzen.

Gemeinsam mit Trinkwasser-Verbänden, Umwelt- und Naturschutz-Organisationen, weiteren Bio-Verbänden, Bürgerinitiativen und Wissenschaftlern aus dem Bereich Medizin, Ökologie sowie der Landwirtschaft wollen wir dazu beitragen, die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu erhalten und sie dort, wo sie bereits
beschädigt sind, wieder aufzubauen.

Für nähere Informationen und Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit enkeltauglichen Grüßen

Unterzeichner*innen des Offenen Briefes (alphabetisch)

Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. (Initiatoren)

Aktion Agrar – Landwende jetzt e.V.
Allos Hof-Manufaktur GmbH
anstiftung
Arche Naturprodukte GmbH
Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) e.V.
Aurelia Stiftung
basic Aktiengesellschaft Lebensmittelhandel
Bingenheimer Saatgut AG
BIO COMPANY SE
BIOGARTEN Handels GmbH
Biokreis e.V.
Bioladen Löwenzahn
Bioladen Ringelblume
Biomare GmbH
BioMarkt LA VIDA GmbH
Biomarkt NB
Biomarkt Prinz Kappeln
BioPlanète Ölmühle Moog GmbH
Bio-Stiftung CH
Biovegan GmbH
bioverlag GmbH
Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG
Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V.
Bürgerinitiative Landwende e.V.
Chiemgauer Naturfleisch GmbH
ClimateRun
Deckers Biohof
Demeter e.V.
Deutsche Umwelthilfe
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Deutscher Berufs- und Erwerbs Imkerbund
Dominik Eulberg (Umwelt-Biologe & DJ)
Dr. Franz Ehrnsperger (DBU-Preisträger)
Dr. Hanns Moshammer (Umwelthygiene, Medizinische Universität Wien)
Dr. med. Ludwig Brügmann
Dr. Wilfried Knief (Dipl. Biol., Ornithologe)
EBI Bienen und Bauern retten
ebl-naturkost GmbH & Co. KG
EgeSun GmbH
EPOS Bio Partner Süd GmbH
European Professional Beekeepers Association
EVG Landwege eG
Fairy-Box UG
Fattoria La Vialla
FINC-Foundation gGmbH
Gemüse Rapp e. K.
GLS Gemeinschaftsbank eG
Grünland der Bioladen
Heinrich Heimfrisch GmbH
Herrmannsdorfer Landwerkstätten Glonn GmbH & Co. KG
Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im
Rheineinzugsgebiet (IAWR)
Isana NaturFeinkost GmbH & Co. Produktions- und Handels KG
Junge Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (junge AöL)

Kartoffelkombinat – der Verein e.V.
Klatschmohn Naturkost GmbH
Klimarat Freie Waldorfschule Wahlwies
Kräuterschlössl GmbH
Landkorb GmbH & Co. KG
Lebensgarten – mein Bioladen in Soest GmbH
Mauracher Bio-Hofbäckerei GmbH
Meta Mate UG
Michael Succow
Stiftung
Minderleinsmühle GmbH & Co. KG
natur pur – Naturkost Herborn
NaturFreunde Deutschlands
Naturgut GmbH
Naturkost Elkershausen GmbH
Naturkostladen Sonnenblume
Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG
Nürnberger Bio Originale
oekobonus eG
Ökoland GmbH
Öma Beer GmbH Allgäu
Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany)
Peter Riegel Weinimport GmbH
Prof. em. Dr. Michael Succow (DBU-Preisträger und Preisträger des Right
Livelihood Award)
Purvegan GmbH
Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e. V.
Rapunzel Naturkost GmbH
Save Our Seeds (SOS)
Schweisfurth Stiftung
Senebuà
Sodasan Wasch- und Reinigungsmittel GmbH
Sonnentor Kräuterhandels GmbH
Spielberger GmbH
St. Leonhards Quelle GmbH & Co. KG
SuperBioMarkt AG
Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura
Umweltinstitut München e.V.
Verband Ökokiste e. V.
Verein zur Förderung einer enkeltauglichen Umwelt in Österreich
Voelkel GmbH
Wassergut Canitz GmbH
Women in Europe for a Common Future (WECF) e.V.

OFFENER BRIEF
An die WahlkandidatInnen aller demokratischen Fraktionen zur Deutschen Bundestagswahl 2021

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Neue Schweizer Heilige: Das Schizovreneli

5. Juli 2021
Heidi: "Oh, Heiliges Schizovreneli, willst du nicht auswandern?"

Heidi: „Oh, Heiliges Schizovreneli, willst du nicht auswandern?“

Es ist wohl an der Zeit, dass Heidi unter der Rubrik „Schwerpunkt“ einen neuen Punkt anfügt mit Links zu allen neuen Schweizer Heiligen von NaNa, denn es sind schon einige. Als Heidi über die „Heiligen Kühe“ schrieb, da hatte NaNa Heidis Mist noch nicht entdeckt. Die Möglichkeiten, Heilige zu ernennen, sind in der Schweizer Landwirtschaft vielfältiger als der Wille, nachhaltig zu werden.

Artenschutz ist eine Schwäche der Schweiz. Heidis Mist vom 4.7.21

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Artenschutz ist eine Schwäche der Schweiz

4. Juli 2021
Herbizideinsatz 2019 in Wytweide bei Tramelan.

Herbizideinsatz 2019 in Wytweide bei Tramelan.

Saldo berichtete am 2.12.20, dass die Schweiz in Westeuropa im Artenschutz Schlusslicht ist, dies obwohl die Schweizer Bauern von 2014 bis 2018 1,5 Milliarden Franken für die Förderung der Artenvielfalt erhielten. Markus Fischer, Professor für Pflanzenphysiologie an der Universität Bern und Experte beim UN-Weltbiodivesitätsrat sagte gegenüber dem Tages-Anzeiger, ein Grund für diese Entwicklung sei, dass der Bund den Bauern erlaubt, auch auf Biodiversitätsfeldern Glyphosat und weitere Herbizide zu verspritzen, wenn die „Problempflanzen“ nicht mit „angemessenem Aufwand“ mechanisch bekämpft werden können.

Hier finden Sie die bewilligten Wirkstoffe: Herbizideinsatz in Biodiversitätsförderflächen – bewilligte Wirkstoffe. BLW.

Grossflächiger Herbizideinsatz in Wytweiden

Bund und Kantone fördern auch die traditionellen Wytweiden im Jura. Offensichtlich ist den Bauern der Aufwand für die mechanische Eindämmung der Brombeeren zu gross. Heidi hat schon über die grossflächigen Herbizidaktionen berichtet, die regelmässig stattfinden, ebenso über die vielen umwelt- und gesundheitsschädigenden Mottfeuer in Wytweiden. Im Artikel Grossflächiger Herbizideinsatz in Wytweide zeigt Heidi Methoden wie sich Brombeeren gut mechanisch bekämpfen lassen.

Plakat: Pâturage-du-Droit Tramelan

Plakat: Pâturage-du-Droit Tramelan

Seit Mai hängt an einem Zaun in Tramelan ein Plakat von NATURA mit der Meldung, dass hier ein Projekt zur Eindämmung der Verbuschung laufe.

Karte des Projektgebietes


NATURA, das beauftragte Umweltbüro

NATURA, das beauftragte Umweltbüro

Heidi wollte Projektdetails und Kosten erfahren und wissen, wer das bezahlt. Sie hat am 25.5.21 schriftlich angefragt, aber bisher keine Antwort erhalten.

Grossflächiger Herbizideinsatz in Wytweide. Heidis Mist vom 24.9.20

Foto 24.9.20: grossflächiger Herbizideinsatz in Wytweide

Foto 24.9.20: grossflächiger Herbizideinsatz in Wytweide

Herbizideinsatz in Biodiversitätsförderflächen – bewilligte Wirkstoffe. BLW

Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald (3). Heidis Mist vom 2.5.21

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Synthetische Pestizide: Vortrag von Johann G. Zaller, Universtität für Bodenkultur Wien

25. Mai 2021
Mythen_Montage

Klicken Sie auf das Bild für Vergrösserung! Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Dass synthetische Pestizide wirken, bezweifelt niemand. Was an der einen Stelle zum gewünschten Erfolg führt, bringt an der anderen Stelle jedoch unerwünschte Nebenwirkungen. «Es ist heutzutage praktisch unmöglich, nicht mit den Rückständen von Pestiziden in Berührung zu kommen», sagt Professor Zaller von der Wiener Universität für Bodenkultur. Darüber, dass synthetische Pestizide nicht so gut getestet sind, wie immer vorgegeben wird, und von deren Wirkung auf Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere, Menschen, Umwelt und Klima spricht Prof. Dr. Johann Zaller in seinem Vortrag.

Synthetische Pestizide – Fluch oder Segen? Prof. Dr. Johann G. Zaller, Universtität für Bodenkultur. Video 1:12:29. Bio-Stiftung Schweiz

Heidi hat ein paar Vortrags-Folien kopiert. Die Reihenfolge entspricht nicht jener im Vortrag. Klicken Sie auf die Darstellungen für Vergrösserung.

Copyright: Augler et al. 2018, Universität Augsburg

Copyright: Augler et al. 2018, Universität Augsburg

Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Klicken Sie auf das Bild für Vergrösserung

Rote Balken = normale Dosierung. Von Links nach rechts: Fungizid Headline (Pyraclostrobin), Fungizid BAS 500 18 F (Pyraclostrobin), Herbizid Curol B (Bromoxyniloctanoate), Fungizid Captan Omya (Captan), Herbizid Dicomil (Fenoxaprop-P-ethyl, Fungizid Prosper (Spiroxamine), Insektizid Roxion (Dimethoate). Brühl et al. 2013. Sci Rep. Terrestrial pesticide exposure of amphibians: An underestimated cause of global decline? https://www.nature.com/articles/srep01135

Copyright: Gaupp-Berghausen et al. 2015, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26243044/

Copyright: Gaupp-Berghausen et al. 2015, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26243044/

Copyright: Katzmann & Schrom 1986

Copyright: Katzmann & Schrom 1986

Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Arch. Toxicol.

Mostafalou & Abdullahi 2017. Arch Toxicol. https://link.springer.com/article/10.1007/s00204-016-1849-x

agrarheute

agrarheute

Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Copyright: Johann G. Zaller, BOKU Wien

Copyright: Klaus Staeck 1983

Copyright: Klaus Staeck 1983

Synthetische Pestizide – Fluch oder Segen? Prof. Dr. Johann G. Zaller, Universtität für Bodenkultur. Video 1:12:29. Bio-Stiftung Schweiz

Unser täglich Gift. Johann G. Zaller

Daily Poison- Pesticides an Underestimated Danger, erweiterte Ausgabe von „Unser täglich Gift“. Johann G. Zaller

Johann G. Zaller auf Twitter: Laufend interessante Meldungen aus der Wissenschaft.

Weitere Webseiten der Bio-Stiftung Schweiz:

Bodenfruchtbarkeitsfonds 

Pestizidmythen 

Das Gift und wir

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Der Bauer, sein Kind und die Sanduhr

13. Mai 2021
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Aus dem Film „Gluten, der Feind in deinem Brot“. Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

Andrea Cenacchi: „Vor 20 Jahren habe ich beschlossen, von konventioneller auf biologische Landwirtschaft umzustellen. Anlass war meine kleine Tochter, die heute 20 Jahre alt ist. Sie krabbelte damals im Garten, während ich in der Nähe mit dem Traktor Unkrautvernichter verspritzte. Als ich wieder Richtung Garten fuhr und meine Tochter dort sah, hatte ich plötzlich das Gefühl, ich würde gerade die nächste Generation vergiften. Ich habe meinen Hof in einen lebenden Organismus verwandelt, einen multifunktionalen Kreislauf, der ergänzt wird durch ein Gasthaus, in dem ich am Wochenende Gäste beherberge. Das Essen besteht zu 70 Prozent aus meinen eigenen Produkten.“

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Die Sanduhr unseres Ernährungs-/Landwirtschaftssystems. Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

Im Film Gluten, der Feind in deinem Brot ist auch von der Sanduhr die Rede. Oben die vielen Bauern, an der engen Stelle die paar wenigen Konzerne, welche den Lebensmittel-Weltmarkt beherrschen, die Macht haben, Gesetze schreiben, Preise festlegen, und unten die Milliarden von KonsumentInnen, die sich dieser Sanduhr unterwerfen. Heidis Frage: „Müssen wir das? Müssen sich die Bauern diesem System fügen oder könnten sie zusammen mit den KonsumentInnen Neues schaffen?“

Heidi empfiehlt: „Sehen Sie sich an diesem regnerischen Tag diesen Film an. Er enthält viele, wichtige Informationen über unser Ernährungs- und Landwirtschaftssystem und das Versagen der Behörden. Die Vielfalt und Klarheit der Fakten ist überwältigend – wohl der beste Film zu diesem Thema, den Heidi je gesehen hat. Wenn wir Schlüsse daraus ziehen, dann können sich unsere Zukunftsaussichten erfreulich verbessern.“

Nachfolgend ein paar Ausschnitte aus dem Film.

„Unterschiede Grenzwert für Glyphosat in Gemüse und Getreide.“ Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

 

Martin Pigeon: „In Europa werden kritische Produkte wie Glyphosat v.a. von den Herstellern selbst getestet und bewertet.“ Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

 

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Jennifer Clapp: „In unserem globalen Ernährungssystem wächst die Entfernung. Zum einen die reale Strecke, welche die Lebensmittel vom Erzeuger bis zum Verbraucher zurück legen – das sind im Durchschnitt 2’500 Kilometer – und es gibt eine geistige Entfernung. Uns fehlen grundlegende Einsichten in die Art und Weise wie unsere Nahrung produziert wird. Die grossen Entfernungen in unserem globalisierten Ernährungssystem haben verschleiert, wo sich Geld und Macht konzentrieren, in welchem Mass uns die Lebensmittelkonzerne ihre Regeln aufzwingen und damit den Verbrauchern wie auch den Erzeugern jede Macht nehmen. Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION“

 

„Wir müssten ein neues Konzept für die Landwirtschaft entwickeln. Aber ist Landwirtschaft ohne Chemie überhaupt möglich?“ Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

 

Ob die biologische Landwirtschaft die Weltbevölkerung ernähren kann? Ja, das kann sie. Doch dafür müssen wir vieles ändern. Im Grunde das gesammte Produktionssystem. Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

Giovanni Dinelli:„Ob die biologische Landwirtschaft die Weltbevölkerung ernähren kann? Ja, das kann sie. Doch dafür müssen wir vieles ändern. Im Grunde das gesammte Produktionssystem.“ Copyright: TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

Gluten, der Feind in deinem Brot. Video 1:18:13 von TAG FILM UND GRAFFITIDOC IOTA PRODUCTION

FOOD. Jennifer Clapp

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