Posts Tagged ‘Graubünden’

Blacken, Blacken, Blacken … auf der Davoser Erbalp

10. September 2021
Blacken, Blacken ...

Blacken, Blacken …

Auf der Erbalp ob Davos gibt es ein Beizli „urig und gemütlich“ und viele. viele Blacken und das seit vielen, vielen Jahren – Überdüngung! Heidi weiss nicht, ob die Bewirtschafter der Erbalp Sömmerungsbeiträge erhalten. Wenn JA, dann zu Unrecht für diese Flächen!

Auto und Blacken am Wanderweg

Auto und Blacken am Wanderweg

Wanderweg neben herbstlichem Blackenfeld

Wanderweg neben herbstlichem Blackenfeld

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Aussicht mit Blacken

Graubünden: Annäherung an eine Alp. Heidis Mist vom 26.7.18

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Auf der Erbalp ob Davos gibt es ein Beizli und viele. viele Blacken und das seit vielen, vielen Jahren

Werden Bündner Bauern künftig für Gesetzesübertretungen Gewässerschutz gebüsst?

4. Juni 2021
Vom Stall aufs Feld, so wurde bisher häufig mit dem Mist in Graubünden umgegangen. Hier über dem Grundwasser der Rheinebene. Das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation hatte das erlaubt, weshalb auch nicht dagegen vorgegangen wurde, bis Heidi kam.

Vom Stall aufs Feld, so wurde bisher häufig mit dem Mist in Graubünden umgegangen. Hier über dem Grundwasser der Rheinebene am 3.1.12. Das Amt für Landwirtschaft und Geoinformation und das Amt für Natur und Umwelt hatten diese  „Bündner-Lösung“ erlaubt, weshalb auch nicht dagegen vorgegangen wurde – bis Heidi kam. Aber es dauerte mehr als 10 Jahre bis zum Erlass einer neuen offiziellen bundeskonformen „Bündner-Lösung“, nicht nur für die Mistlagerung! Ohne Druck aus dem Volk geht fast nichts in der Landwirtschaft – nur der Geldfluss aus Bern fliesst in Graubünden besonders kräftig. Theoretisch müssten Direktzahlungen bei Verstössen gegen die Gewässerschutzgesetzgebung gekürzt werden, aber in der Praxis ist das oft anderes. Vieles steht nur auf Papier.

In seinem Vorstoss im Bündner Grossen Rat stellte Walter Grass BDP betreffend neu geschaffene Verordnung über den Gewässerschutz in der Landwirtschaft (KGSchVL) per 1.1.20 die folgende Frage:

„Müssen Landwirte bei Nichteinhalten der Verordnung mit Strafanzeige oder Sanktionen bei den Direktzahlungen rechnen?“

Antwort der Regierung: „Die KGSchVL konkretisiert Bestimmungen, die in der Bundesgesetzgebung vorgegeben sind. Deren Nichteinhaltung kann in Abhängigkeit der Schwere mit einer Sanktion von Direktzahlungen bis hin zu einer Verzeigung geahndet werden. So ist als Beispiel das Einhalten der maximalen Lagerdauer bei Feldmieten nur eine von zahlreichen Vorgaben, die kontrolliert werden. Eine festgestellte unkorrekte Mistlagerung auf dem Feld führt wie bisher in Abhängigkeit der Sorgfaltspflichtverletzung zu einer Sanktion der Direktzahlungen. In schweren Fällen droht eine Strafanzeige.“

Heidi meint: „Bisher haben die Bündner Behörden und Kontrolleure beide Augen fest zugedrückt wie das NaNa einmal sehr schön gezeichnet hatte; daher hier nochmals ihr Cartoon. Nicht alle Direktzahlungen sind also zu Recht nach Graubünden geflossen.“

Der Vollzug Gewässerschutzgesetzgebung funktioniert schlecht, sehr schlecht!

Der Vollzug Gewässerschutzgesetzgebung funktioniert schlecht, sehr schlecht! Nicht nur in Graubünden.

Misthaufen Jahr für Jahr im Quellschutzgebiet. Heidis Mist vom 4.6.21

BR910.150 Verordnung über den Gewässerschutz in der Landwirtschaft (KGSchVL)

Anfrage Grass betreffend Neuerungen im Umgang von Mist auf dem Feld. Grosser Rat Graubünden, Session 19.6.20

Vollzugshilfe Gewässerschutz in der Landwirtschaft, Graubünden

Misthaufen im Feld 2009 – 2020. Heidis Mist

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Die Bündner Justiz!

5. Februar 2020

Immer wieder ist die Bündner Justiz in den Schlagzeilen. Heidi meint aus Erfahrung: „Zu Recht!“ 10vor10 berichtete:

Justizaffäre Graubünden Richter ändert heimlich Urteil ab

Urteil ist Urteil? Nicht unbedingt in Graubünden. Der Gerichtspräsident änderte ein Urteil – das beweisen Dokumente.

… Und es sei kein Einzelfall!

… Sehr kritisch reagiert auch der aktuelle Anwalt des Geschädigten Schmit. Gabriel Nigon bezeichnet das Vorgehen als «Kabinettsjustiz». Was ihn empört ist auch die Tatsache, dass gegen den einzigen Richter, der das Vorgehen des Präsidenten kritisierte und Anzeige erstattete, ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wurde. «Das sind schon spezielle Verhältnisse», so Nigon.

Lesen Sie weiter auf SRF 10vor10!

Alpöhi: Heidi, Heidi, komm! Der Geissenpeter hat geschrieben: „Haha, die Bündner laufen ja den Wallisern den Rang ab!“

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Schwyzer Mist-Gruss zum Appenzeller Jahresanfang

14. Januar 2020
Wie lange wird der Mist dieses Jahr hier liegen? Wird der Haufen noch grösser? Copyright: Marco.

Wie lange wird der Mist dieses Jahr hier liegen? Wird der Haufen noch grösser? Copyright: Marco.

Hallo Heidi

Du hast schon lange kein Mist-Foto mehr gebracht. Hier hast du ein frisches. Jedes Jahr sehe ich am gleichen Ort einen Misthaufen beim Schiessplatz liegen.

Danke fürs Veröffentlichen.

Es guets 2020!

Marco

13. Januar: Silvesterchlausen im Appenzellerland

Die schlauen AppenzellerInnen feiern Silvester gleich zwei Mal: Nach dem gregorianischen Kalender wie wir, und dann nehmen sie den julianischen Kalender hervor und feiern am 13. Januar mit viel Aufwand nochmals.

Die schlauen AppenzellerInnen feiern Silvester gleich zwei Mal: Nach dem gregorianischen Kalender wie wir, und dann nehmen sie den julianischen Kalender hervor und feiern am 13. Januar mit viel Aufwand nochmals.

Silvesterchlausen – ein uralter Brauch

WEF – CUMINAIVEL

Und gerade eingetroffen im Postfach ist das erste CUMINAIVEL:

„Die Armee leistet am World Economic Forum (WEF) in Davos einen elementaren Beitrag zur Sicherheit. Die Einsatzverantwortung trägt der Kanton Graubünden. Maximal 5’000 Soldaten stehen im Einsatz. Das Newsportal CUMINAIVEL begleitet sie.“

Newsportal CUMINAIVEL

Die Schweizer Armee am World Economic Forum (WEF)

World Economic Forum (WEF)

Michael fotografierte Misthaufen im Unterengadin

3. Oktober 2019

Misthaufen zwischen Sur En und Ardez. Copyright: Michael.

Liebe Heidi

Wir waren im August im Unterengadin. Zwischen Sur En und Ardez dachten wir an dich, denn wir sahen Mist draussen in der Landschaft. Der eine Miststock war schon so alt, dass er bald schon Humus ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es Mist war.

Nimmt mich wunder, was das Amt für Umwelt macht. Ich verstehe auch nicht, wieso bei den vielen Grenzwertverletzungen nicht einmal Strafanzeige (auch gegen unbekannt) eingereicht wird.

Viele Grüsse

Michael und Charlotte

Misthaufen zwischen Sur En und Ardez. Copyright: Michael.

Lieber Michael, liebe Charlotte

Vielen Dank für die Fotos. Das Amt für Umwelt wird SICHER keinen Finger rühren, denn im Kanton Graubünden ist das Landwirtschaftsamt für den Gewässerschutz Landwirtschaft verantwortlich. Also muss es schon eine regelrechte Katastrophe sein, bis die Beamten eingreifen. Noch gibt es reichlich Bergwasser. Dieses verdünnt allfällige Bach- oder Grundwassverschmutzungen.

Herzliche Grüsse

Heidi

Misthaufen zwischen Sur En und Ardez. Copyright: Michael.

Misthaufen zwischen Sur En und Ardez. Copyright: Michael.

Korrektes Mist-Zwischenlager auf dem Feld, Heidis Mist

3.10.19 HOME

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Trimmis GR: Illegaler Pestizideinsatz in Rebberg

2. Juli 2019

Ganzflächiger Herbizideinsatz in Rebberg oberhalb Trimmis GR. Copyright Leonie

Hallo Heidi

Ich habe oberhalb Trimmis diesen Rebberg gesehen. Echt krass! Der Boden ist überall kahl. Die Kräuter und Gräser wurden offensichtlich mit einem Herbizid todgespritzt. Bis direkt an die Mauer, wo es doch Eidechsen hat. Und wo finden die Insekten und Vögel Nahrung? Und siehst du – neben der Strasse? Auch hier! Du schreibst doch immer, dass dies verboten sei.

Mein Onkel hat auch einen Rebberg, aber er spritzte jeweils nur in den Reihen und im Moment stellt er auf Bio um. Ich finde das megacool!

Was soll ich tun? Mein Foto dem Landwirtschaftsamt schicken?

Liebe Grüsse

Leonie

Ungefähre Lage des Rebbergs oberhalb Trimmis GR.

Ungefähre Lage des Rebbergs oberhalb Trimmis GR.

Liebe Leonie

Du sagst es! Das Spritzen von Pflanzenschutzmitteln an Strassen ist verboten gemäss Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung, Anhang 2.5, 1.1 Verbote und Einschränkungen, Ziff. 2, Buchstabe c.

Die meisten Bauern beziehen Direktzahlungen. Als Pflanzenschutzmittel dürfen nur Blattherbizide im Unterstockbereich und für Einzelstockbehandlungen bei Problemunkräutern eingesetzt werden. So steht es in der Direktzahlungsverordnung Anhang 4, 14.1.4. Ich weiss natürlich nicht, ob dieser Rebbergbesitzer Direktzahlungen bezieht.

Markus Ritter und sein Bauernverband sagen doch immer, dass die Bauern nur so viel spritzen würden wie nötig. Aber eben, wenn man genauer hinschaut! Diese Spritzerei ist so absolut nicht nötig, schadet nur der Umwelt und ist zudem, mindestens teilweise, illegal.

Bitte sende dein Foto mit Plan dem Amt für Landwirtschaft und Geoinformation in Chur. Ich bin gespannt, was sie dir antworten. Leider weiss man meist nicht, ob sie Sanktionen verhängen oder nichts unternehmen. Aber versuchen sollte man es immer.

Beste Grüsse

Heidi

3.7.19 HOME

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Céline fotografierte wieder Oberengadiner Misthaufen

18. Januar 2019
Ein grosses neues Mistlager im Oberengadin. Copyright Céline

Ein grosses neues Mistlager im Oberengadin. Copyright Céline

Chara Heidi

Ich bin auf einer Eisplatte ausgerutscht und habe mir das Fussgelenk verknackst, muss das Bein hochlagern. Wenigstens habe ich jetzt Zeit, mein Foto-Chaos zu sichten. Dabei habe ich Misthaufen-Fotos von unseren Reisen ins Engadin vor Weihnachten und im Herbst entdeckt.

Ausnahmsweise ist auch ein positives Bild dabei. Stell dir vor, ein Bauern hat ein riesiges Mistlager gebaut. Wo er früher den Mist lagerte, weiss ich nicht, kann sein, dass dies nur der Ersatz für eine alte undichte Mistplatte ist. Den zweiten kennst du von meinen früheren Fotos. Alle Jahre wieder am gleichen Ort. Der Schnee wurde weggeräumt, bald wird wohl der Mist folgen. Ich schicke dir noch ein Foto vom alten Misthaufen im September 2018 und jenem ganz in der Nähe. Sieht jedes Jahr ähnlich aus.

Amiaivels salüds
Céline

Heidi meint: „Mag sein, dass da und dort Hofdüngerlager gebaut werden, denn der Kanton Graubünden hat erst rund 15 Jahre nach Inkrafttreten von Art. 28 (Kontrolle der Lagereinrichtungen für Hofdünger und flüssiges Gärgut) der Gewässerschutzverordnung mit der Kontrolle der Hofdüngeranlagen begonnen; er ist nicht der einzige! Es wurden gar neue Ställe gebaut, aber kein Mistlager.“

Schneeräumung für illegale Mistlagerung. Hier wird jeweils monatelang Mist auf der Erde gelagert. Copyright Céline

Schneeräumung für illegale Mistlagerung. Hier wird jeweils monatelang Mist auf der Erde gelagert. Copyright Céline

Gleicher Ort mit Mist und Pferden im September 2018. Copyright: Céline.

Gleicher Ort mit Mist und Pferden im September 2018. Copyright: Céline.

Ebenfalls in Cinuos-chel-Breil, nur etwa 100 m entfernt lag ein weiterer "traditioneller" Misthaufen. Immer wieder monatelang! Copyright: Céline

Ebenfalls in Cinuos-chel-Breil, nur etwa 100 m entfernt lag ein weiterer „traditioneller“ Misthaufen. Immer wieder monatelang! Copyright: Céline

Oberengadin – traumhafte Landschaft mit Misthaufen, Heidis Mist vom 7.4.16

Oberengadiner Misthaufen: Heidi auf den Spuren von Touristen, Heidis Mist vom 3.7.16

Gesetzesvollzug: Kontrolle Hofdüngeranlagen, Heidis Mist vom 21.1.14

Mist-Zwischenlager auf dem Feld

18.1.19 HOME

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Heidis Frühlingsspaziergang mit Klara

30. April 2018
Beim Schloss Marschlins suhlen sich Schweine in der nassen Erdgrube, andere fressen frisches Gras.

Beim Schloss Marschlins suhlen sich Schweine in der nassen Erdgrube, andere fressen frisches Gras.

Klara sehnte sich nach den Bergen. Sie wollte die blühenden Bäume und Wiesen sehen und natürlich die Geissen. Jetzt, wo noch Schnee auf den Gipfeln liegt, ist es besonders schön im Heidiland. Kurzerhand packte sie den Koffer. Fräulein Rottenmeier, noch immer von der Grippe geschwächt, musste zuhause bleiben. Sie legte aber persönlich eine Tüte mit frischen weissen Brötchen für die Grossmutter in Klaras Koffer. Und schon ging’s los. Sebastian brachte Klara zum Bahnhof Frankfurt.

Am ersten Tag nach der Ankunft fuhren Heidi und Klara mit dem Postauto nach Malans, wanderten zum Schloss Marschins und von dort über den Fürstenwald nach Chur. Hoch oben auf der Fürstenalp forschten einst Pioniere der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Zürich-Reckenholz. Reorganisationen, die immer kopfloser wurden, haben die Institution geschwächt. Jetzt droht dem renommierten Forschungplatz das Ende: Abbau und Umzug in die Forschungswüste Posieux, weitab von den Zürcher Partnern.

In den Gärten blühte bereits der Flieder. Der Wind nahm Pollen von dunklen Tannen weg und trug sie in die Höhe, wo sie kurze Zeit wie Nebelschwaden vor dem Wald dahinzogen.

In einem Feld lagen Plastikteile, doch wächst bereits Gras drüber. Heidi schrieb am 18.3.18 ausführlich über das Problem: <a href="https://heidismist.wordpress.com/2018/03/18/plastik-im-salat-in-den-erdbeeren/" target="_blank" rel="noopener">Plastik im Salat, in den Erdbeeren ...?</a> Die NZZ stellte am 27.4.18 eine Studie der Universität Bern vor: <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/alarmierender-befund-schweizer-naturschutzgebiete-sind-voll-mikroplastik-ld.1381444" target="_blank" rel="noopener">«Alarmierender Befund»: Schweizer Naturschutzböden sind voll Mikroplastik.</a>

In einem Feld lagen Plastikteile, doch wächst bereits Gras drüber. Heidi schrieb am 18.3.18 ausführlich über das Problem: Plastik im Salat, in den Erdbeeren …? Die NZZ stellte am 27.4.18 eine Studie der Universität Bern vor: «Alarmierender Befund»: Schweizer Naturschutzböden sind voll Mikroplastik.

Nicht weit entfernt vom Acker mit den Plastikteilchen liegt ein grosser Misthaufen.

Nicht weit entfernt vom Acker mit den Plastikteilchen liegt unübersehbar ein langer Misthaufen.

Er sieht ziemlich ausgewaschen aus. Klara: "Da wächst ja schon Gras auf dem Mist."

Er sieht ziemlich ausgewaschen aus. Klara: „Da wächst ja schon Gras auf dem Mist.

Üppig wachsen die Pflanzen rundherum.

Üppig wachsen die Pflanzen rundherum.

Der Hahnenfuss liebt nähr- und stickstoffreiche Böden, die feucht sind. Frisch ist er giftig für das Vieh, als Heu ist er es jedoch nicht. Und in Siloballen?

Der Hahnenfuss liebt nähr- und stickstoffreiche Böden, die feucht sind. Frisch ist er giftig für das Vieh, als Heu ist er es jedoch nicht. Und in Siloballen?

Selten sehen Klara und Heidi blühenden Wiesenkerbel, einen "Güllezeiger" ...

Selten sehen Klara und Heidi blühenden Wiesenkerbel, einen „Güllezeiger“ …

... auch der Löwenzahn mag ein reiches Angebot an Nährstoffen. Er hat die Wiesen bis in hohe Lagen erobert und so viele andere Blütenpflanzen und Gräser verdrängt.

… auch der Löwenzahn mag ein reiches Angebot an Nährstoffen. Er hat die Wiesen bis in hohe Lagen erobert und so viele andere Blütenpflanzen und Gräser verdrängt.

Heidi: "Schau Klara! Seit Jahren liegt das grüne Ding hier im Wald." Klara: "Ob das als Unterkunft für Wildschweine gedacht ist?"

Heidi: „Schau Klara! Seit Jahren liegt das grüne Ding hier im Wald.“ Klara: „Ob das als Unterkunft für Wildschweine gedacht ist?“

Auch im Rebberg: Wie gesät Löwenzahn.

Auch im Rebberg: Wie gesät wächst der Löwenzahn.

Heidi: "Die Unkräuter in den meisten Rebanlagen werden mit Herbiziden bekämpft." Klara: "Bei uns gibt es immer mehr Biobetriebe." Heidi: "Bei uns auch, aber der Bund fördert sie zuwenig, nicht einmal im Aktionsplan Pflanzenschutzmittel-Risikoreduktion! Das ist eine flaue Angelegenheit. Zum Glück gibt es zwei Volksinitiativen gegen Pestizide, die Druck machen. Gegen den Willen der meisten Bauern erarbeitet das Bundesamt für Landwirtschaft jetzt einen Gegenvorschlag zur Trinkwasser-Initiative. Ich bin gespannt!"

Heidi: „Die Unkräuter in den meisten Rebanlagen werden mit Herbiziden bekämpft.“ Klara: „Bei uns gibt es immer mehr Biobetriebe.“ Heidi: „Bei uns auch, aber der Bund fördert sie zuwenig, nicht einmal im Aktionsplan Pflanzenschutzmittel-Risikoreduktion! Das ist eine flaue Angelegenheit. Zum Glück gibt es zwei Volksinitiativen gegen Pestizide, die Druck machen. Gegen den Willen der meisten Bauern erarbeitet das Bundesamt für Landwirtschaft jetzt einen Gegenvorschlag zur Trinkwasser-Initiative. Ich bin gespannt!“

Klara: "Wie lange liegt der Mist schon auf der Erde?" Heidi: "Keine Ahnung! Im Hintergrund, hinter den Löwenzahnwiesen, siehst du das Windrad von Haldenstein."

Klara: „Wie lange liegt der Mist schon auf der Erde?“ Heidi: „Keine Ahnung! Im Hintergrund, hinter den Löwenzahnwiesen, siehst du das Windrad von Haldenstein.“

Ein kurzer Weg führt vom gelbumrahmten Bauernhof zum Misthaufen.

Ein kurzer Weg führt vom gelbumrahmten Bauernhof zum Misthaufen.

Nicht weit vom Misthaufen entfernt wird gebaut. Im Hintergrund der Steinbruch der <a href="https://www.holcim.ch/de" target="_blank" rel="noopener">Holcim</a> in Untervaz. Klara: "Wenn das so weitergeht, dann gibt es bald keinen Platz mehr für Mist." Heidi: "Schon möglich!"

Nicht weit vom Misthaufen entfernt wird gebaut. Im Hintergrund der Steinbruch der Holcim in Untervaz. Zement, Kies und Beton sind das Kerngeschäft. Klara: „Wenn das so weitergeht, dann gibt es bald keinen Platz mehr für Mist.“ Heidi: „Schon möglich!“

Ein schöner Weg führt ins nächste Dorf. Auch hier dominiert der Löwenzahn.

Ein schöner Weg führt ins nächste Dorf. Auch hier dominiert der Löwenzahn.

Neben dem Dorfbach ein Abfallkübel mit der Aufschrift: "für eine saubere Gemeinde Trimmis". Klara: <em>"Da müssten sie aber bei den Bauern genauer hinschauen!"</em> Heidi: <em>"Ja, die Gemeinden nehmen die Neubauten ab, mit geschlossenen Augen. Es gibt welche, die merken nicht einmal, wenn die Mistplatte fehlt oder Abwasser in einen Bach fliesst. Subventionen werden deswegen kaum gekürzt, wenigstens im Kanton Graubünden nicht."</em>

Neben dem Dorfbach ein Abfallkübel mit der Aufschrift: „für eine saubere Gemeinde Trimmis“. Klara: „Da müssten sie aber bei den Bauern genauer hinschauen!“ Heidi: „Ja, die Gemeinden nehmen die Neubauten ab, mit geschlossenen Augen. Es gibt welche, die merken nicht einmal, wenn die Mistplatte fehlt oder Abwasser in einen Bach fliesst. Subventionen werden deswegen kaum gekürzt, wenigstens im Kanton Graubünden nicht.“

An schönster Aussichtslage mit Blick auf Chur lagen Geissen im Gras und blickten neugierig auf, als Klara und Heidi am Zaun stehen blieben.

An schönster Aussichtslage mit Blick auf Chur lagen Geissen im Gras und blickten neugierig auf, als Klara und Heidi am Zaun stehen blieben.

Die beiden Spaziergängerinnen hatten die Stadt Chur erreicht, als Heidi plötzlich rief: <em>"Schau, Klara, hier gibt's viele Wiesenblumen. Das Wiesenschaumkraut ist schon in voller Blüte. Peter weiss, wo es noch artenreiche Wiesen gibt, er wird dir welche zeigen. Sie werden immer seltener."</em>

Die beiden Spaziergängerinnen hatten die Stadt Chur erreicht, als Heidi plötzlich rief: „Schau, Klara, hier gibt’s viele Wiesenblumen. Das Wiesenschaumkraut ist schon in voller Blüte. Peter weiss, wo es noch artenreiche Wiesen gibt, er wird dir welche zeigen. Sie werden immer seltener.“

Marlene Dietrich – Sag mir, wo die Blumen sind

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30.4.18 HOME

Neuer Schädling in Graubünden entdeckt: Pthirus reticus constr.

29. April 2018

Die Medien schreiben im Moment fleissig über die in Graubünden entdeckte Lausart Pthirus reticus const. NaNa hat sie gezeichnet, einzelne Exemplare wurden bereits fotografiert. Ob sie auch in anderen Kantonen vorkommt, konnte Heidi nicht herausfinden. Die Online-Zeitung Republik hat ausführlich darüber geschrieben:

Das Kartell, Teil I, Republik vom 25.4.18

Der Whistleblower, Teil II, Republik vom 24.4.18

Die Politik, Teil III, Republik vom 25.4.18

Wer die Geschichte in Kurzform lesen will, hier ist sie bei der Aargauer Zeitung. Die Leser konnten über die folgende Frage abstimmen: Glauben Sie, dass es auch in anderen Branchen illegale Preisabsprachen gibt?“ Resultat: 98% JA!

Was tut die Wettbewerbskommission? Hier finden Sie die Mitglieder und Ihre Interessenverbindungen: Interessenverbindungen Mitglieder WEKO

Bauskandal mit illegalen Preisabsprachen: Läuft es nur in Graubünden so? Aargauer Zeitung vom 27.4.18

29.4.18 HOME

Hindernisse auf dem Weg des Osterhasen (2)

1. April 2018
Hallo Heidi, ich bin gerade im Kanton Schwyz unterwegs. Eigentlich stinkt es mir, hier zu arbeiten, aber die Kinder können ja nichts dafür! Copyright: Osterhase.

Hallo Heidi, ich bin gerade im Kanton Schwyz unterwegs. Eigentlich stinkt es mir, hier zu arbeiten, aber die Kinder können ja nichts dafür! Copyright: Osterhase.

Der Osterhase kennt die Gesetze offensichtlich besser als die Bauern und Behörden in einigen Schweizer Kantonen, v.a. Graubünden, Schwyz, Glarus, aber auch St. Gallen, Zürich … Er hat Heidi ein Selfie mit einem illegal gelagerten Misthaufen geschickt. Es stört ihn, dass er so viele auf seinem Wanderweg antrifft. Im Bündnerland liegt jetzt häufig noch Schnee rundherum.

Der Osterhase: „Heidi, Du meinst doch nicht im Ernst, dass sie die Gesetze nicht kennen? Aber die Beamten schauen einfach weg! Dieser Misthaufen liegt schon seit dem Herbst hier. Ein Kontrolleure sagte mir, dass er Angst habe, die Misthaufen im Feld den Bauern anzukreiden. Angsthase!“

1.4.18 HOME


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