Posts Tagged ‘Grundwasser’

Mist und Herbizid auf dem Wanderweg des Osterhasen

3. Oktober 2017
Bunt sind schon die Wälder ... der Osterhase ist unterwegs, sammelt Material für seine Farben. Der Misthaufen auf dem Chatzenstrick neben dem Pilgerweg ist jetzt weg, wurde soeben verteilt ...

Bunt sind schon die Wälder … der Osterhase ist unterwegs, sammelt Material für seine Farben. Der Misthaufen auf dem Chatzenstrick neben dem Pilgerweg ist jetzt weg, wurde soeben verteilt …

... Anfang April waren die Bergspitzen noch schneebedeckt und derselbe Misthaufen lag schon mitten auf dem Wanderweg des Osterhasen ...

… Anfang April waren die Bergspitzen noch schneebedeckt und derselbe Misthaufen lag schon mitten auf dem Wanderweg des Osterhasen …

... Hier lag er, der Mist. Offenbar braucht der Bauer die Nährstoffe nicht, welche in den sechs Monaten ausgewaschen wurden und allenfalls in einer Quelle oder im Grundwasser zum Vorschein kommen ...

… Hier lag er, der Mist. Offenbar braucht der Bauer die Nährstoffe nicht, welche in den sechs Monaten ausgewaschen wurden und allenfalls in einer Quelle oder im Grundwasser zum Vorschein kommen …

... Eine dicke Schicht liegt jetzt auf der Wiese. Immerhin, um den Schacht: kein Mist! Misthaufen dürfen nur kurze Zeit auf dem Feld oder der Wiese liegen. Wenn der Mist mit wasserabstossendem Material gedeckt wird, dann maximal sechs Wochen. Osterhase: "Dieser Mist lag jetzt sechs Monate gut sichtbar hier am Weg. Kontrolleure und Ämter haben beide Augen zugedrückt. Ich habe ihn fotografiert und Heidi die Bilder geschickt. Wenigstens soll man es wissen." ...

… Eine dicke Schicht liegt jetzt auf der Wiese. Immerhin, um den Schacht: kein Mist! Misthaufen dürfen nur kurze Zeit auf dem Feld oder der Wiese liegen. Wenn der Mist mit wasserabstossendem Material gedeckt wird, dann maximal sechs Wochen. Osterhase: „Dieser Mist lag jetzt sechs Monate gut sichtbar hier am Weg. Kontrolleure und Ämter haben beide Augen zugedrückt. Ich habe ihn fotografiert und Heidi die Bilder geschickt. Wenigstens soll man es wissen.“ …

... Und dann die Herbizide! Wildrosen wurden gespritzt, wo ich doch Hagebutten für den Winter sammle. Aber das ist erlaubt: Einzelstockbehandlung ...

… Und dann die Herbizide! Wildrosen wurden gespritzt, wo ich doch Hagebutten für den Winter sammle. Aber das ist erlaubt: Einzelstockbehandlung …

... noch mehr Herbizid-Rosen. Die Dornen bleiben. Würde der Bauer einmal nicht mit dem Traktor vorbeifahren, sondern zu Fuss gehen, dann könnte er die Rosen rechtzeitig mechanisch bekämpfen ...

… noch mehr Herbizid-Rosen. Die Dornen bleiben. Würde der Bauer einmal nicht mit dem Traktor vorbeifahren, sondern zu Fuss gehen, dann könnte er die Rosen rechtzeitig mechanisch bekämpfen …

... In der Schafweide: Viele mit einem Totalherbizid bekämpfte "Einzelstöcke".

… In der Schafweide: Viele mit einem Totalherbizid bekämpfte „Einzelstöcke“.

 

Hindernisse auf dem Weg des Osterhasen, Heidis Mist vom 15.4.17

Schoggitaler-Aktion 2017 von Pro Natura und Heimatschutz: Wildtierkorridore

Mist-Zwischenlager auf dem Feld, Heidis Mist

3.10.17 HOME

Papst Franziskus engagiert sich für die Umwelt: Wasser

1. Oktober 2017
Schwemmgut in Zürich.

Schwemmgut in Zürich.

Viele machen sich Sorgen um die Zukunft. Die Plünderung der Erde, Umweltzerstörung und -verschmutzung und gedankenloser Konsum haben eine besorgniserregende Dimension erreicht. Und es geht weiter so! Nehmen wir uns daher ein paar Minuten Zeit und lesen wir, was Papst Franziskus zur Wasserfrage sagt.

Enzyklika LAUDATO SI‘ von Papst Franziskus

Über die Sorge für das gemeinsame Haus

II. DIE WASSERFRAGE

27. Andere Anzeichen der aktuellen Situation stehen im Zusammenhang mit der Erschöpfung der natürlichen Ressourcen. Wir wissen sehr wohl, dass es unmöglich ist, das gegenwärtige Konsumniveau der am meisten entwickelten Länder und der reichsten Gesellschaftsschichten aufrechtzuerhalten, wo die Gewohnheit, zu verbrauchen und wegzuwerfen, eine nie dagewesene Stufe erreicht hat. Es sind bereits gewisse Höchstgrenzen der Ausbeutung des Planeten überschritten worden, ohne dass wir das Problem der Armut gelöst haben.

28. Sauberes Trinkwasser ist eine Frage von vorrangiger Bedeutung, denn es ist unentbehrlich für das menschliche Leben und zur Erhaltung der Ökosysteme von Erde und Wasser. Die Süsswasserquellen versorgen die Bereiche von Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Industrie. Über lange Zeit blieb der Wasservorrat relativ konstant, jetzt aber übersteigt an vielen Orten die Nachfrage das nachhaltige Angebot, mit schweren kurz- und langfristigen Folgen. Grosse Städte, die von einem bedeutenden Volumen der Wasserspeicherung abhängig sind, erleiden zeitweise einen Ressourcenrückgang, der in kritischen Momenten nicht immer mit einer angemessenen Steuerung und mit Unparteilichkeit verwaltet wird. Die Knappheit an Gemeinschaftswasser besteht besonders in Afrika, wo grosse Teile der Bevölkerung keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben oder unter Dürreperioden leiden, die die Produktion von Nahrungsmitteln erschweren. In einigen Ländern gibt es wasserreiche Regionen und zugleich andere, die unter schwerem Wassermangel leiden.

29.  Ein besonders ernstes Problem, das täglich viele Todesopfer fordert, ist die Qualität des Wassers, das den Armen zur Verfügung steht. Unter den Armen sind Krankheiten im Zusammenhang mit dem Wasser häufig, einschliesslich derer, die durch Mikroorganismen und chemische Substanzen verursacht werden. Diarrhoe und Cholera, die mit unangemessenen hygienischen Einrichtungen und mit einem ungeeigneten Wasservorrat zusammenhängen, sind ein bedeutender Faktor für das Leiden von Kindern und für die Kindersterblichkeit. Das Grundwasser ist an vielen Orten durch die Verschmutzung bedroht, die von einigen Formen der Rohstoffgewinnung, von landwirtschaftlichen und von industriellen Betrieben  verursacht wird, vor allem in Ländern, in denen es keine Regelung und keine ausreichenden Kontrollen gibt. Denken wir nicht nur an die Abfälle der Fabriken. Die Waschmittel und die chemischen Produkte, welche die Bevölkerung vielerorts in der Welt verwendet, sickern fortlaufend in Flüsse, Seen und Meere.

30. Während die Qualität des verfügbaren Wassers ständig schlechter wird, nimmt an einigen Orten die Tendenz zu, diese knappe Ressource zu privatisieren; so wird sie in Ware verwandelt und den Gesetzen des Marktes unterworfen. In Wirklichkeit ist der Zugang zu sicherem Trinkwasser ein grundlegendes, fundamentales und allgemeines Menschenrecht, weil es für das Überleben der Menschen ausschlaggebend und daher die Bedingung für die Ausübung der anderen Menschenrechte ist. Diese Welt lädt eine schwere soziale Schuld gegenüber den Armen auf sich, die keinen Zugang zum Trinkwasser haben, denn das bedeutet, ihnen das Recht auf Leben zu verweigern, das in ihrer unveräusserlichen Würde verankert ist. Diese Schuld wird zum Teil beglichen durch mehr wirtschaftliche Beiträge zur Versorgung der ärmsten Bevölkerung mit klarem Wasser und Hygiene. Es ist jedoch eine Wasserverschwendung nicht nur in den Industrieländern zu beobachten, sondern auch in den weniger entwickelten Ländern, die grosse Wasserreserven besitzen. Das zeigt, dass das Wasserproblem zum Teil eine Frage der Erziehung und ein kulturelles Problem ist, denn es fehlt das Bewusstsein der Schwere dieses Verhaltens in einem Kontext grosser Ungleichheit.

31. Ein grösserer Wassermangel wird einen Anstieg der Nahrungsmittelpreise und  der Kosten bestimmter Produkte verursachen, die vom Wasserverbrauch abhängen. Einige Forscher haben vor der Möglichkeit eines akuten Wassermangels innerhalb weniger Jahrzehnte gewarnt, wenn nicht schnell gehandelt wird. Die Umweltbelastungen könnten Milliarden von Menschen schaden, doch es ist absehbar, dass sich die Kontrolle des Wassers durch grosse weltweite Unternehmen in eine der hauptsächlichen Konfliktquellen dieses Jahrhunderts verwandelt. Vgl. Grußwort an das Personal der FAO (20. November 2014): AAS 106 (2014), S. 985.

ENZYKLIKA, LAUDATO SI’ von Papst Franziskus

Papst-Geschenk an Doris Leuthard

Unsere „Umweltbundesrätin“, Doris Leuthard, hat die Enzyklika «Laudato si’» von Papst Franziskus am 6.5.17 in einer Privataudienz erhalten; dies anlässlich der Vereidigung der Päpstlichen Schweizergarde. Hat sie das Dokument gelesen? Herzlicher Empfang für Doris Leuthard, SRF Tagesschau 6.5.17

1.10.17 HOME

Korrektes Lagern von Mist: Widerstand von Ämtern und Bauern

6. August 2017
Vor fast zwei Monaten schrieb Heidi über diesen Misthaufen: "Dieser Mist liegt schon monatelang im Feld, sieht entsprechend ausgewaschen aus. Copyright: Franco W." Franco hat ihn wieder fotografiert. Übrigens: Der Mist befindet sich nicht im Kanton Graubünden!

Vor fast zwei Monaten schrieb Heidi über diesen Misthaufen: „Dieser Mist liegt schon monatelang im Feld, sieht entsprechend ausgewaschen aus. Copyright: Franco W.“ Franco hat ihn wieder fotografiert. Übrigens: Der Mist befindet sich nicht im Kanton Graubünden!

Noch vor sieben Jahren lagen in Heidis Heimat Maienfeld jeweils mehr als 20 riesige Misthaufen ungedeckt monatelang über dem Grundwasser, der Witterung ausgesetzt – eine Verschmutzungsgefahr für das Grundwasser und Düngerverlust. Diese Art der Mistlagerung hat dort Tradition. Vernünftige Bauern, die eine Mistplatte haben, lagern den Mist heute meist korrekt. Andere verweisen auf die kantonale Regelung, die keineswegs derjenigen des Bundes und der EU entspricht und die schon mehrmals vom Bundesamt für Umwelt beanstandet worden ist. Heidi verweist einmal mehr auf ihre Anleitung zur Lagerung von Mist sowie die rechtlichen Vorgaben: Mist-Zwischenlager auf dem Feld.

Da und dort wird der Mist im Feld jetzt gedeckt, etwa im Engadin. Doch entspricht die Art und Weise sowie die Dauer keineswegs den Vorgaben; da nützt das Vlies wenig.

NaNa hat die Situation treffend gezeichnet. Heidi hat diesen Cartoon bereits am 15.6.17 veröffentlicht, doch man kann es nicht genug zeigen: Es mangelt an Vollzug! Immer wieder Misthaufen im Feld!

NaNa hat die Situation treffend gezeichnet. Heidi hat diesen Cartoon bereits am 15.6.17 veröffentlicht, doch man kann es nicht genug zeigen: Es mangelt an Vollzug! Immer wieder Misthaufen im Feld!

Der Ausreden von Bauern und Ämtern sind viele. Zum Beispiel sagte der Leiter eines Innerschweizer Amts für Umwelt: „Dafür haben wir keine Ressourcen. Es gibt Wichtigeres.“ In Heidis Kanton ist das Landwirtschaftsamt für den Gewässerschutz in der Landwirtschaft zuständig, was schon fast alles sagt … und man hat auch dort keine Ressourcen, denn Graubünden „muss“ viele Direktzahlungen verteilen, will keine Abzüge für Gewässerschutzvergehen und hat 18 Landschaftsqualitätsbeiträge zu betreuen. Da bleibt keine Zeit für so „Unwichtiges“ wie Gewässerschutz.

Misthaufen im Feld 2009 – 2017

6.8.17 HOME

Immer wieder Misthaufen im Feld!

15. Juni 2017

„Wann hörst du mit deinen Misthaufen auf, Heidi?“, fragte kürzlich ein Leser. Sie antwortete: „Wenn die Behörden den Vollzug endlich ernst nehmen!“ Immer wieder erhält sie Fotos von Misthaufen, die irgendwo in der Landschaft liegen, monatelang. Mal stammen sie aus Graubünden, mal aus der Innerschweiz, mal … mal sind sie gedeckt, mal nicht … Veröffentlicht haben wollen längst nicht alle „ihren Mist“, denn der Bauer ist oft der Nachbar.

Franco schickte Heidi Fotos zusammen mit der Frage: „Wie lange darf Mist im Felde liegen?“ Der Misthaufen liege – wie er schreibt – schon seit „Menschengedenken“ der Witterung ausgesetzt auf einer Wiese über dem Grundwasser. Gras wächst auf dem Mist.

Lieber Franco, du findest die Angaben zur Lagerung von Mist hier: Mist-Zwischenlager auf dem Feld.

Dieser Mist liegt schon monatelang im Feld, sieht entsprechend ausgewaschen aus. Copyright: Franco W.

Dieser Mist liegt schon monatelang im Feld, sieht entsprechend ausgewaschen aus. Copyright: Franco W.

15.6.17 HOME

 

Leserfotos: Mist im Regen

18. April 2017
Feld, der Witterung ausgesetzt. Copyright Luca B.

Nicht nur in Graubünden liegt Mist monatelang im Feld, der Witterung ausgesetzt. Copyright Luca B.

Wenn der Bauer zuviel Nährstoffe in den Betriebskreislauf einführt, dann stört ihn das Versickern von z.B. Nitrat Richtung Grundwasser nicht. Nachweisen kann man ihm diese Gesetzesübertretung kaum. In Bauernkreisen hört man nicht gerne, dass dies "illegal" ist. Copyright: Luca B.

Wenn der Bauer zuviel Nährstoffe in den Betriebskreislauf einführt, dann stört ihn das Versickern von z.B. Nitrat Richtung Grundwasser nicht. Nachweisen kann man ihm diese Gesetzesübertretung kaum. In Bauernkreisen hört man nicht gerne, dass dies „illegal“ ist. Copyright: Luca B.

Dieser Mist liegt schon lange auf der Wiese! Copyright: Luca B.

Dieser Mist liegt schon lange auf der Wiese! Copyright: Luca B.

18.4.17 HOME

Wenn das Mercedes-AMG-Petronas-Formel-1-Team unterwegs ist, dann fährt schmutziges Trinkwasser mit

9. März 2017
Stillgelegte Brunnen werden von den Bewohnern der Region mit Dornbuschästen gekennzeichnet. Copyright: Hoffnungszeichen

Stillgelegte Brunnen werden von den Bewohnern der Region mit Dornbuschästen gekennzeichnet. Copyright: Hoffnungszeichen

Eigentlich war dieser Artikel für Freitag geplant, aber zufällig hat Heidi gehört, dass heute der 87. Internationale Autosalon in Genf die Türen öffnet. Autos, Sport …, das sind seitenfüllende Themen für die Medien. Heidis Beitrag beleuchtet nicht die glänzende Seite!

Der Bürgerkrieg im Südsudan ist eine schwere Bürde für die Bevölkerung. Kaum die Rede ist vom verschmutzten Grundwasser durch den Öl-Konzern Petronas, Sponsor des Mercedes-AMG-Petronas-Formel-1-Teams.

Ab 1994 half die Hilfsorganisation Hoffnungszeichen der Bevölkerung mit Spitälern, Schulen und Nahrungsmitteln. 2007 machten Einheimische die Helfer auf verschmutztes Trinkwasser aufmerksam. Erste Tests bestätigten die Vermutung, dass die Verunreinigungen im Zusammenhang mit der Ölförderung stehen. In einer umfassenden Studie wurde diese Vermutung wissenschaftlich bestätigt.

Trinkwasser von über 180 000 Menschen verseucht

Zwei Grundwasserströme liegen unter dem Boden der betroffenen Gebiete. Hoffnungszeichen hat geholfen. Einzelne Brunnen sind gebaut, welche Trinkwasser aus dem tiefer gelegenen, noch sauberen Grundwasserstrom fördern.

Hoffnungszeichen schrieb der Verschmutzungen wegen an Petronas: Keine Antwort. Dann erste Kontakte mit Daimler. Sogar Michael Schumacher antwortete. Man hoffte auf Unterstützung, denn auf der „Flagge“ des Konzerns steht zum Beispiel: „Die Umwelt für die heutige und für die künftigen Generationen zu schützen und alle geltenden Regeln und Gesetze einzuhalten, ist ein Grundanliegen von Daimler und seinen Partnern.“ Das Menschenrecht auf sauberes Wasser ist zumindest werbemässig ein Anliegen von Daimler.

Öl – Macht – Petronas – Daimler

Die verlassene Bohrspülgrube von Koch wurde bei einem Aufklärungsflug entdeckt. Die in dieser Grube enthaltene Flüssigkeit ist derart mit Schadstoffen belastet, dass Hoffnungszeichen dieses Becken als "Giftgrube von Koch" bezeichnet. Copyright: Hoffnungszeichen.

Die verlassene Bohrspülgrube von Koch wurde bei einem Aufklärungsflug entdeckt. Die in dieser Grube enthaltene Flüssigkeit ist derart mit Schadstoffen belastet, dass Hoffnungszeichen dieses Becken als „Giftgrube von Koch“ bezeichnet. Copyright: Hoffnungszeichen.

Doch es vergingen Jahre: Hinhalten, vertrösten, es tut sich nichts, organisierte „wissenschaftliche“ Gegenstudie, Besprechungen. Am 10.11.15 fand auf Einladung von Daimler wieder ein Treffen in Stuttgart statt. Neben den Vertretern von Daimler, Sudd Petroleum Operating Company (SPOC, Betreiberin des Ölfelds) und Norconsult waren nun auch führende Mitarbeiter des südsudanesischen Ölministeriums dabei. SPOC wird von der malaysischen Petronas und der südsudanesischen Nilepet betrieben. Von 1997 bis 2005 engagierte sich Petronas als Motorensponsor des Schweizer Sauber Teams. Humoon Chol Deng vom Ölministerium des Südsudans leitet die Tagung.

Doch von einer Bewältigung der Umweltprobleme war kaum die Rede, sondern im Zentrum stand die Öffentlichkeitsarbeit von Hoffnungszeichen. Auszug aus dem Buch Das Öl, die Macht und Zeichen der Hoffnung:

„Eigentlich sind die Gespräche schon beendet, als Humoon Chol Deng gegen 16 Uhr auf die Leinwand weist. Dort können wir nun „Resolutions“ unseres Treffens lesen. Abgesprochen, wie es üblich wäre, sind sie nicht mit uns. Was uns dort als Ergebnisse der Gespräche vom heutigen Tag präsentiert wird, haut uns geradezu um. Vier Punkte sind aufgeführt. Der erste lautet sinngemäss: Hoffnungszeichen darf ohne vorherige Rücksprache mit dem südsudanesischen Erdölministerium nichts veröffentlichen, was Vorwürfe gegen im Südsudan tätige Ölkonsortien und deren Anteilseigner enthält. Zuwiderhandlung wird als Akt gegen die Regierung des Südsudans und als Gefährdung der Sicherheit des Landes gewertet. Die beiden nächsten Punkte sagen eigentlich Gleiches, nämlich im Klartext, dass wir keinen Schritt im Südsudan mehr ohne Genehmigung und Begleitung durch das Ministerium für Petroleum und Bergbau machen dürfen. Als vierter Punkt werden juristische Konsequenzen bei Zuwiderhandlung angedroht …

… Als das Essen schon aufgetragen ist, wendet sich Deng an den ihm gegenüber sitzenden Klaus Stieglitz. Vor nicht allzu langer Zeit sei ein regierungskritischer Journalist in Juba auf offener Strasse erschossen worden, erzählt er. Er beobachtet uns und sieht bestimmt unser Zusammenzucken. Als er weiterredet, erscheint ein süffisantes Lächeln auf seinen Lippen: „Der Präsident hat diesen Vorfall sehr bedauert“. Er will uns tatsächlich Angst einjagen! Der Daimler-Vertreter sitzt direkt neben ihm, hört alles mit und schweigt …

… Nach über zwanzig Jahren sind wir nun gezwungen, unsere Auslandsmitarbeiter aus dem Südsudan abzuziehen …“

NZZ vom 21.8.15: „Nur wenige Tage nach einer als Todesdrohung gegen Berichterstatter interpretierbaren Aussage von Präsident Salva Kiir ist im Südsudan ein Journalist ermordet worden.“

Daimler Hauptversammlung 29. März 2017:
Antrag auf Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

Zuhanden der Hauptversammlung 2017 von Daimler AG hat der Aktionär Paul Russmann aus Stuttgart einen Gegenantrag zu den Punkte 3 und 4 der Tagesordnung eingereicht. Er schlägt vor, dass die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates nicht entlastet werden sollen. Seine Begründung:

„Laut Angaben des Geschäftsberichts 2016 der Daimler AG stellen „die zehn Prinzipien des UN Global Compact eine grundsätzliche Richtschnur für unsere Geschäftstätigkeit“ dar, „der wir als Gründungsteilnehmer und Teilnehmer der LEAD Gruppe besonders verbunden sind“. Mit den zehn Prinzipien verpflichten sich die unterzeichnenden Unternehmen, sich für eine soziale und ökologische Weltwirtschaftsordnung einzusetzen. So verpflichtet sich die Daimler AG zum Beispiel dazu, die Menschenrechte zu schützen und die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien zu beschleunigen.

Kein Wort dagegen verliert die Daimler AG in ihrem Geschäftsbericht 2016 über drei Schattenseiten des Sterns, die nach Ansicht der Kritischen Aktionäre www.kritischeaktionaere.de im Widerspruch zu den Prinzipien des Global Compact stehen:

  1. Die Lieferung von Militärfahrzeugen an menschenrechtsverletzende Staaten,
  2. die Vergiftung von Trinkwasser im Südsudan durch den Formel-1-Partner Petronas,
  3. Hinweise auf schwere gesundheitliche Folgen durch Dieselmotoren.

… Zu 2: Mit der Formel 1 auf Platz Eins? Dieser Traum erfüllte sich 2016 für das Daimler-Werksteam „Mercedes AMG Petronas“ mit dem Weltmeistertitel von Nico Rosberg erneut. Der Erdölkonzern Petronas hat im Südsudan das Trinkwasser von über 180.000 Menschen verseucht. Viele Menschen sind bereits mit Blei und Barium vergiftet und müssen weiterhin Giftwasser trinken oder auf Wasser aus Sümpfen ausweichen.

Aus Deutschland sieht die Daimler AG stillschweigend zu. Eine Lösung wäre einfach: Die Sponsoring-Summe eines einzigen Jahres würde reichen, um für die Betroffenen vor Ort Tiefbrunnen für sauberes Trinkwasser zu bohren (www.keingiftwasser.de).

Menschen warten im Schatten des Sterns seit Jahren sehnsüchtig auf die Erfüllung ihrer Träume: Sie träumen von sauberer Luft in Städten wie Stuttgart, von giftfreiem Trinkwasser im Südsudan oder von einem friedlichen Leben an zahlreichen Kriegsschauplätzen auf unserem Planeten. Als Gründungsmitglied des UN-Global Compact für verantwortungsbewusste Unternehmensführung sehen die Kritischen Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Daimler AG in der Pflicht, dazu beizutragen, dass diese Träume Wirklichkeit werden …“

Vollständiges Dokument: Daimler/Hauptversammlung 2017, Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären.

Die Schäden am Nervensystem und an den Nieren der Bevölkerung sind dauerhaft. Nicht nur wurde das Trinkwasser der Einheimischen verschmutzt, bereits 2003 wurde die lokale Bevölkerung aus Ölfördergebieten vertrieben.

Sudd: Feuchtgebiet von weltweiter Bedeutung

"Giftgrube von Koch". Copyright: Hoffnungszeichen.

„Giftgrube von Koch“. Copyright: Hoffnungszeichen.

Der Sudd ist das viertgrösste Sumpfgebiet der Erde. Am Weltumwelttag 2006 wurde er im Rahmen der Ramsar Convention auf die Liste der Feuchtgebiete von weltweiter Bedeutung aufgenommen. Und dann wurde gefeiert: UNEP ceremony for Sudd wetlands in Sudan, 31.10.6. Ein US-Forscher erzählte nach einer Bestandsaufnahme der südsudanesischen Tierwelt, er habe beim Anblick des Tierreichtums seinen Augen nicht getraut, In Sudan, an Animal Migration to Rival Serengeti, New York Times 12.6.7.

Das Petronas-Ölfeld liegt im Sudd. 2006 wurde erstmals industriell Öl gefördert. Naturschützer sahen in der Erschliessung der Ölvorkommen eine Bedrohung dieses einzigartigen Ökosystems. Die Strassen, die zu den Ölquellen gebaut wurden, durchschneiden traditionelle Wanderweg der Tiere. Was vor den Zerstörungen durch den Krieg wie durch ein Wunder gerettet wurde, drohe nun doch noch Opfer zu werden.

Einer der Gründe für den erneuten Ausbruch des Bürgerkriegs zwischen Norden und Süden war die Absicht, den Sudd durch einen Kanal trockenzulegen, um die Wassermassen des Nil in die nördlichen Regionen fliessen zu lassen.

Abwässer und Abfälle aus jahrelanger Ölförderung von Petronas wurden unsachgemäss entsorgt. In Öl-Seen ohne Abdichtung versickern Abwässer. Boden und Grundwasser sind verseucht. Im Sudd verästelt sich der Nil und fliesst dann weiter Richtung Ägypten. Grössere Verschmutzungen könnten Millionen von Menschen betreffen.

Das Buch

Klaus Stieglitz von Hoffnungszeichen hat zusammen mit Sabine Pamperrien ein Buch über diese traurige Geschichte geschrieben. Eingeflochten wird immer wieder die Renn-Geschichte der Mercedes-Formel-1-Wagen. Dies sind neben den empörenden Tatsachen eigentlich „erholsame“ Einschübe. Heidi empfiehlt ihren LeserInnen, das Buch zu lesen, ein Wasserkrimi ohne Happy End. Mit Hoffnung?

Zitat aus dem Epilog:
„Wir haben das Gefühl, dass wir ständig an der Nase herumgeführt werden.“

Das Öl, die Macht und Zeichen der Hoffnung, Von Konzernen und dem Menschenrecht auf sauberes Wasser, Klaus Stieglitz mit Sabine Pamperrien, rüffer & rub.

Das Buch ist auch als e-Book erhältlich und in Englisch:
Oil, power and a Sign of Hope, Of corporations and the human right to clean water.

Links

Ölfeld: Block 5A, South Sudan, Environmental impact, Wikipedia.

Petronas‘ schmierige Geschäfte setzen Daimler unter Druck, 8.3.16 Süddeutsche Zeitung.

Daimler scheint angesichts der schweren Vorwürfe in einer Zwickmühle, 8.3.16, Süddeutsche Zeitung.

Der Bürgerkrieg macht die Lage für die Menschen noch schlimmer, 8.3.16, Süddeutsche Zeitung.

Silberpfeil-Sponsor Petronas: Daimler und die Umweltkatastrophe im Südsudan, Bayerischer Rundfunk 7.3.16.

Nachtrag 31.3.17: Dunkle Dieselwolken trüben den Sternenglanz: Daimler verkauft wieder mehr Autos als die Konkurrenten BMW und Audi. Doch viele Aktionäre bleiben trotzdem kritisch – ihnen verhageln Abgaswerte und Kartellstrafen die Laune. Auf der Hauptversammlung in Berlin wurden Vorstands und Aufsichtsrats trotzdem mit grosser Mehrheit entlastet. SWR 29.3.17.

8.3.17 HOME

Februar-Mist-Fotos aus dem Engadin

5. März 2017

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Gesetzeskonformes Lagern von Mist siehe Mist-Zwischenlager auf dem Feld

5.3.17 HOME

Wer denkt schon ans Grundwasser? Man sieht’s ja nicht!

3. März 2017
Kurt: "Nicht nur im Bündnerland sind sie zu finden, die Grüselbauern. Foto von der MOB Eisenbahn aus aufgenommen zwischen Château d'Oex VD und Saanen BE." Mist quillt über die Mauer auf die Bahnböschung, und der Sickersaft fliesst von diesem Platz vermutlich hindernisfrei in die angrenzende Wiese. Copyright: Kurt M.

Max: „Nicht nur im Bündnerland sind sie zu finden, die Grüselbauern. Foto von der MOB Eisenbahn aus aufgenommen zwischen Château d’Oex VD und Saanen BE.“ Mist quillt über die Mauer auf die Bahnböschung, und der Sickersaft fliesst von diesem Platz vermutlich hindernisfrei in die angrenzende Wiese.

Das Grundwasser ist fast nur negativ in den Schlagzeilen, dann nämlich, wenn verschmutztes Wasser irgendwo aus dem Hahnen fliesst. Hingegen ist die Vorsorge kaum ein Thema, obwohl ausreichende Trinkwassermengen und tadellose Qualität nicht selbstverständlich sind, auch in der Schweiz nicht. Folgende Geschichte hat kürzlich ein Kollege Heidi erzählt:

„Der Verantwortliche für die Trinkwasserversorgung der Gemeinde stellte Fäkalkeime im Grundwasser fest. Auf der Suche nach der Ursache kam unser Haus ins Visier. Sie gruben in unseren Garten. Die Überraschung war gross. Zwei Röhren der Abwasserleitung waren beim Bau nicht korrekt zusammengefügt worden. Ein Baumangel! Das Problem war schnell behoben. Doch wie kommt es, dass die Keime erst nach so vielen Jahren das Grundwasser erreichten?“

Stoffe, welche das Grundwasser verschmutzen können, versickern je nach ihren Eigenschaften und der Art und Mächtigkeit des Bodens unterschiedlich schnell. Probleme bemerkt man daher oft erst nach langer Zeit. Je nach Ausmass der Verschmutzung kann es nach dem Beheben der Ursachen Jahre oder gar Jahrzehnte dauern bis das Grundwasser wieder als Trinkwasser verwendet werden kann.

Trinkwasser zunehmend unter Druck

Der Schwerpunkt der Publikation umwelt 1/2017 des Bundesamts für Umwelt (Bafu) ist die Wasserqualität. Den drängendsten Herausforderungen der Trinkwasserversorgung ist der Artikel Trinkwasserinfrastruktur: «Wir fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht» gewidmet. Wie lassen sich Trinkwasserressourcen und -infrastrukturen für die nachfolgenden Generationen sichern? Drei Experten diskutieren und schlagen Lösungen vor.

Michael Schärer, Sektionschef Gewässerschutz, Bafu, sieht grossen Handlungsbedarf bei der langfristigen Sicherung der Ressource Wasser. Durch das Siedlungswachstum seien viele Trinkwasserfassungen und ihre Schutzzonen aufgehoben worden, oder sie seien gefährdet, weil Verkehrsträger oder Abwasserleitungen den Schutzzonenbereich durchlaufen. Im Nationalen Forschungsprogramm NFP 61 Nachhaltige Wassernutzung sei aufgezeigt worden, dass die Nutzungskonflikte für die Zukunft der Trinkwasserversorgung der kommenden Jahrzehnte bedeutender seien als die Folgen des Klimawandels.

Dass die Nutzungskonflikte zunehmen, das bestätigt auch Martin Sager, Direktor des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfachs (SVGW): „Wo ökonomische Interessen überwiegen, wird auch mal eine Fassung geopfert. Das geht umso einfacher, wenn Schutzzonen nicht oder nicht rechtskräftig ausgeschieden sind.“

Besser planen und schützen

Wie so oft fehlt es nicht an Werkzeugen. Michael Schärer: „Planerische Instrumente zur Sicherung der Trinkwasserressourcen existieren in der Gewässerschutzgesetzgebung, nun müssen sie aber auch in die Raumplanung integriert werden.“

Die rechtlich-planerische Sicherung garantiere aber noch nicht, dass die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser gewährleistet sei, sagt Martin Sager: „So fordert unser Verein beispielsweise ein Verbot von wassergefährdenden Stoffen in den beiden inneren Grundwasserschutzzonen. Betroffen wären davon lediglich 1,2% der landwirtschaftlichen Nutzfläche.“

Die Landwirtschaft stehe ganz klar in der Pflicht, meint auch Heinz Habegger, Geschäftsführer und Inhaber von Water Excellence AG: „Wir Siedlungswasserwirtschaftler fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht, wenn über die Oberflächengewässer Nährstoffe, Pflanzenschutzmittel und Antibiotika ins Grundwasser gelangen.“

Für kleine Trinkwasserversorger ist es nicht einfach, den Zustand ihres Leitungsnetzes präzis zu erfassen und eine saubere Planung zu erstellen. Handlungsbedarf gibt es daher bei einigen Gemeinden. Die Infrastruktur ist grösstenteils, unsichtbar für die EinwohnerInnen, im Untergrund. Politische Lorbeeren könne man sich auf diesem Terrain nicht holen, meint Heinz Habegger: „Insgesamt aber sind wir punkto Werterhaltung im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt.“

Grundwasser: öffentliche Diskussion nötig

Das Grundwasser wird durch viele menschliche Tätigkeiten bedroht. Wer weiss schon, was unter unseren Füssen mit dem Wasser geschieht? Martin Sager: „Es ist ein schleichender Prozess, was die Sache umso tückischer macht. In der Öffentlichkeit und der Politik ist das Thema Ressourcenschutz noch nicht angekommen.“ Dies gilt es zu ändern, meint Heidi.

Ausführliche Informationen siehe Trinkwasserinfrastruktur: «Wir fühlen uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht», umwelt 1/2017, Bafu.

3.3.17 HOME

Skiferien mit Mist

2. Februar 2017
Verregneter Mist. Copyright: Fränzi

Verregneter Mist. Copyright: Fränzi

Liebe Heidi

Wir machten einen Ausflug nach Chur. Das Wetter! Auf dem Weg sahen wir ein paar Misthaufen. Beiliegend ein Foto, mässige Qualität, da ich falsch eingestellt hatte. An den Rändern sieht man Mistwasser herausfliessen. Claudia fand das Foto gut. Und du?

Viele Grüsse aus dem schönen Bündnerland ins Bündnerland.

Fränzi

2.2.17 HOME

Schadstoffe: Verhalten im Wasser und Boden anders als im Labor

17. Januar 2017
Verschiedene Schadstoffe in Gewässertypen, Böden und Untergründe: Im multidisziplinären Sonderforschungsbereich CAMPOS werden Ausbreitung und Abbau von Schadstoffen in vielseitigen Landschaften samt wechselwirkenden Prozessen untersucht. Copyright: Uni Tübingen.

Verschiedene Schadstoffe in Gewässertypen, Böden und Untergründe: Im multidisziplinären Sonderforschungsbereich CAMPOS werden Ausbreitung und Abbau von Schadstoffen in vielseitigen Landschaften samt wechselwirkenden Prozessen untersucht. Copyright: Uni Tübingen.

Während Schadstoffe wie organische Verbindungen, z.B. Pflanzenschutzmittel, unter Laborbedingungen relativ schnell abgebaut werden, ist die Situation in der Natur ganz anders. Hier bleiben die Schadstoffe oft unerwartet lange erhalten. Grund dafür sind hochkomplexe Wechselwirkungen zwischen Schadstoffen, Gewässern, Böden, Pflanzen und Gestein.

Nitrate, Herbizide, organische Verbindungen oder Mikroschadstoffe aus Arzneimitteln und Kosmetika gelangen in Fliessgewässer, Grundwasser und in den Boden. Wie derartige Schadstoffe unsere Landschaften tatsächlich langfristig belasten und verändern werden, untersuchen jetzt Wissenschaftler im neuen multidisziplinären Forschungsverbund im Rahmen des Sonderforschungsbereiches CAMPOS.

Beteiligt sind die Universitäten Tübingen, Hohenheim und Stuttgart sowie zwei Helmholtz-Zentren: Das Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt in München und das Umweltforschungszentrum in Leipzig. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den Sonderforschungsbereich für vier Jahre mit 9,5 Mio. Euro.

Schadstoffe in Wasser & Boden: Uni Hohenheim beteiligt sich an neuem Sonderforschungsbereich, Medieninformation Universität Tübingen vom 11.1.17

Informationens zum Projekt CAMPOS

17.1.17 HOME


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