Posts Tagged ‘James Hansen’

Crowdfunding für Umweltschutz: Neu und Endspurt!

16. Dezember 2019
Volksinitiative "Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide". Copyright: Leben ohne Gift.

Volksinitiative „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“. Copyright: Leben ohne Gift.

Unser Grundwasser und viele Bäche sind verschmutzt mit Nitrat, Pestiziden und weiteren Stoffen, welche dort nicht hinein gehören. Auch die Bödenqualität leidet unter Überdüngung und all diesen Stoffen. Die bisherigen Anstrengungen im Gewässer- und Bodenschutz sind ungenügend, das zeigen Untersuchungen von Ämtern und Forschungsinstitutionen. Zwei Volksinitiativen wollen dies ändern. Sie haben schon viel bewirkt. Und man spricht und schreibt endlich über die Probleme, welche dringend gelöst werden müssen.

Neues Crowdfunding „Leben ohne Gift“

Soeben ist ein Crowdfunding angelaufen zur Unterstützung der Volksinitiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Sie benötigt Mittel zur Deckung der Kosten ihrer Freiwilligen, damit sie ihren Informationsauftrag bis zur Abstimmung im Jahr 2020 erfüllen kann.

Die Freiwilligen spielen eine wesentliche Rolle in der Kampagne. Je mehr sie an öffentlichen Orten in der ganzen Schweiz präsent sein werden, desto mehr haben sie die Möglichkeit, die Bevölkerung über die Wichtigkeit dieser Initiative zu informieren.

Gesucht werden in den nächsten 34 Tagen 25’000 Franken.

Hier geht’s zum Crowdfunding für die Volksinitiative Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide.

Endspurt Trinkwasserinitiative

Stand Crowdfunding für die Trinkwasserinitiative am Morgen des 16.12.19: 84’856 Franken. Gespendet wurde also fast das 2,5-fache der „gewünschten“ Summe von 35’000 Franken. Bis Freitag kann man über das Crowdfunding noch einzahlen. Später sind Beiträge weiterhin willkommen auf das Konto des Vereins. Man kann auch online spenden:

Klicken Sie hier für Crowdfunding Trinkwasserinitiative

Klicken Sie hier: Spenden für die Trinkwasserinitiative

Unser Umweltengagement ist wichtig

Wieso müssen wir uns um den Schutz unserer Lebensgrundlagen kümmern? James Hansen, Klimaforscher der ersten Stunde, Heidi und viele weiteren Leute haben die Erfahrung gemacht, dass kein Verlass ist auf diejenigen Leute, die wir dafür bezahlen, dass sie für unser Wohl sorgen.

Unglaublich: Hansen in Pontresina, aber niemand kommt, Heidis Mist 17.12.10

Werbung auf Heidis Mist

7. November 2012
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Treibhausgase, Gletscherschwund, Klimaerwärmung … „grünes“ Wirtschaftswachstum muss her, und die Bauernlobby will die Tierbeiträge im Ständerat durchbringen!

Heidi hat bisher gratis auf WordPress geblogged. Hiefür ein grosses Dankeschön! Offenbar wird jetzt Werbung in Heidis Artikel eingestreut. Das sieht sie als Herausgeberin des Blogs nicht. Nun hat ihr ein Leser geschrieben, dass auf dem Artikel Jims Klima-Würfelspiel eine Werbung von Swiss sei. Das ist ärgerlich und umso störender, als Heidi immer wieder für die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen plädiert, kaum mehr Fleisch isst (nicht nur aus diesem Grund) und so wenig wie möglich konsumiert. Heidi wird raschmöglichst handeln: Für 30 $ gibt es einen werbefreien Blog. Der Leser hat sich bereit erklärt, diesen Einkauf in den nächsten Tagen zu tätigen, denn Heidi hat keine Kreditkarte! Nun wird sie wohl oder übel eine anschaffen müssen.

Derweil versucht der Bauernverband im Ständerat mit einem neuem Vorschlag das Herzstück der Agrarreform zu ändern, die Tierbeiträge, wie die NZZ am 6.11.12 meldete. Das wäre schlecht für die Umwelt, besonders im Berggebiet, wo Kontrolle noch weniger funktioniert und auch schwieriger ist, wie der nächste Artikel zeigen wird. Und die Suisse-Bilanz? Viel Papier, wenig Wirkung zur Steuerung der Tierbestände … davon ein anderes Mal. Heidi ruft ihre LeserInnen dazu auf, den Ständeräten sofort eine Mail zu schicken und gegen die Tierbeiträge zu protestieren, hier sind die Mitglieder.

7.11.12 HOME

Jetzt Himbeeren kaufen?

7. März 2012
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Heidi freut sich auf den Sommer und die Himbeeren, die er bringen wird. Wer jetzt diese "süssen" Früchte kauft, schadet der Umwelt.

Beim Eingang des COOP-Ladens, wo alle vorbei müssen, hat Heidi heute Himbeeren und Erdbeeren gesehen und sich darüber geärgert. Zuhause lag eine passende Medien-Information des Bundesamts für Umwelt (BAFU) in der Mail-Box: Neue Ausstellung „Erdbeeren im Winter – ein Klimamärchen“. Diese Wanderausstellung ist ein Werk von BAFU, Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und gastiert bis  12. August 2012 im Naturhistorischen Museum in Bern. Die Läden werden immer grösser, immer mehr Transport- und Kühlketten-intensive Produkte verlocken die KundInnen zum umweltschädigenden Einkaufen.

Soeben hat Heidi ein Mail von Jim Hansen, dem Klimaforscher der ersten Stunde erhalten (Warum jetzt Englisch lernen?). Er fasst im TED Talk das Problem Klimawandel ausgezeichnet zusammen: Video James Hansen: Why I must speak out about climate change. Bald stellt Jim auf dem Internet eine Powerpoint-Dokumentation zur Verfügung, siehe James Hansen, Columbia University, New York.

In der Westschweiz gibt es eine kämpferische Frau, die gegen diesen Unsinn Unterschriften sammelt: Ras la fraise! Mit News auf Twitter und Facebook. Oder auf Deutsch Solche Erdbeeren sind wir satt! Bis heute haben 30045 ihre Petition unterschrieben, auch Heidi. Und Sie?

Nachtrag 23.3.12: Heute und morgen veranstaltet die Plattform für eine sozial nachhaltige Landwirtschaft landesweite Aktionen vor den Supermärkten Immer wieder Erdbeeren! Im Flyer heisste es: „…Spanien hat eine Arbeitslosenquote von 21,52%, aber die Erdbeerernte ist nicht ein attraktiver Sektor für die einheimischen ArbeiterInnen. Es ist einfacher, marokkanische oder osteuropäische Arbeitskräfte zu importieren und dies mit der Komplizität der Regierungen. Frauen, die zu Hause Kinder haben, werden bevorzugt, weil sie sicherlich nach der Ernte zu ihren Kindern zurückkehren wollen… Wir essen Saisonobst und -gemüse aus lokaler Produktion…“ Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, für alle Personen welche in der Nahrungsmittelkette arbeiten, vom Felde des Produzenten bis hin zum Teller des Konsumenten, ausgeglichene Arbeitsbedingungen zu erzielen. Sie wird von Stadt und Kanton Genf unterstützt. Heidi hat im Artikel SUISSE GARANTIE ohne Ausländer? auf das Problem in der Schweiz hingewiesen.

7.3.12 HOME

Jims Klima-Würfelspiel

1. Januar 2012
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Grundlage für Jims Würfelspiel ist die Durchschnittstemperatur der Jahre 1951-1980, rot = wärmer als der Durchschnitt, blau = kälter als der Durchschnitt, gelb = Durchschnitt

James Hansen, Direktor des NASA Goddard Institute for Space Studies, hat am 10. November 2011 eine Arbeit zur Klimaerwärmung veröffentlicht mit dem Titel „Climate Variability and Climate Change: The New Climate Dice“; sie ist auf seiner Internetseite bei der Columbia University, New York, abrufbar. Heidi hat sich seinen Klimawürfel genauer angeschaut. Als Grundlage für Jims Würfelspiel dient das Klima von 1951-1980, genauer die Durchschnittstemperatur Juni-August. Man nimmt einen Würfel, färbt je 2 Seiten rot, blau und gelb und würfelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Temperatur im Juni, Juli oder August in diesen 30 Jahren wärmer oder kälter als der Durchschnitt war oder dem Durchschnitt entsprach ist gleich gross, d.h. ein Drittel.

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Temperatur am Anfang unseres Jahrhunderts im Vergleich zu 1951-1980. Wir brauchen einen neuen Würfel mit 4 roten Seiten, denn es ist deutlich wärmer geworden.

Im Jahre 1988 hat Jim mit einem Team das Klima für den Anfang des 21. Jahrhundert simuliert (Global climate changes as forecast by Goddard Institute for Space Studies three-dimensional model). Eines der drei damals veröffentlichten Treibhausgas-Szenarien ist Wirklichkeit geworden. Wenn wir mit Jims Grundlagen-Würfel der Jahre 1951-1980 würfeln, dann stimmen die Ergebnisse im Durchschnitt nicht mit den am Anfang dieses Jahrhunderts gemessenen Temperaturen überein, denn es war deutlich wärmer als in jenen 30 Jahren. Wir brauchen für den Vergleich mit damals also einen neuen Würfel. Er hat 4 rote Seiten, 1 blaue und 1 gelbe Seite.

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Würfelspiel für 2020? Wenn Jims Voraussagen stimmen, dann brauchen wir einen dritten Würfel, denn es wird 2020 vermutlich noch sehr viel wärmer sein als 1951-1980.

Wie warm wird es 2020 sein? Jim hat für die Nordhalbkugel die Temperatur vorausgesagt. Heidi will wissen, wie warm es am 1. August 2020, dem Nationalfeiertag, sein wird. Dafür muss sie schon wieder einen neuen Würfel basteln, einen mit 5 roten Seiten, wobei 2 Seiten dunkelrot sind (viel wärmer) und 1 Seite noch dunkler rot ist (extrem heiss), d.h. es wird vermutlich sehr bald sehr viel wärmer sein als in den Jahren 1951-1980. Extreme Hitzeperioden, wie wir sie 2003 erlebten oder wie sie 2011 in Texas, 2010 in Moskau auftraten, gab es in den 30 Vergleichsjahren nie.

Haben wir noch Zeit zum Handeln? Genügen „grünes Wachstum“, Energieeffizienz, subventionierte Schleppschläuche zum Güllen und lukrative Fotovoltaik auf den Scheunendächern, um eine Wende herbeizuführen? Die Landwirtschaft ist besonders gefordert, Heidi hat schon früher darüber geschrieben. Wenn weniger oder kein Fleisch gegessen würde, dann wären die Emissionen von Klima-verändernden Gasen geringer. Aber das stark subventionierte Fleisch ist ja so billig! Die Schweizer Landwirte setzten immer schon auf Tierhaltung und produzierten Milchseen, Butter- und Fleischberge. Die Idee der Direktzahlungen ist aus den Überschussproblemen geboren worden. Nun sind wir wieder am gleichen Ort mit Milchüberschüssen und hoher Fleischproduktion, die das bäuerliche Einkommen schmälern und zu einer weiteren Aufstockung der Direktzahlungen führen. Der Bauernverband fordert lautstark eine produzierende Landwirtschaft statt ökologische Ausgleichsflächen und meint damit Tierproduktion. So dreht sich das Karussell immer schneller, die Kasse klingelt trotz der Misstöne einiger Musikanten.

In der NZZ vom 31. Dezember 2011 zu lesen von Thomas Macho, Professor an der Humboldt-Universität Berlin, in „Vom Glücksversprechen der Linsensuppe. Über Silvesteressen, Haustiere und Mythologien“: „… Seit Gründung der ersten Schlachthöfe – die als modernitätskonstitutive Institutionen an die Seite der Klinik oder des Gefängnisses gestellt werden müssten – ist Fleisch kein Luxusgut mehr, sondern wird geradezu verschwendet und verschleudert. Die Folgekosten dieser Praxis sind inzwischen bekannt: Safran Foer hat sie in seinem erschütternden Plädoyer für eine vegetarische Lebensweise – <Eating Animals> von 2009 – in zahlreichen Details benannt. <Fast ein Drittel der Landoberfläche unseres Planeten wird für die Viehzucht genutzt> … <Die Nutztierhaltung ist die Ursache Nummer eins für den Klimawandel>…“.

Hans Rudolf Herren, der Gründer und Präsident der Biovision, schrieb in der NZZ vom 4.1.12, dass der Anteil der Landwirtschaft an den globalen Treibhausgas-Emissionen ein Drittel betrage; wenn man die gesamte Kette der industriellen Nahrungsmittelproduktion dazu rechnet, dann sei es die Hälfte. Er verweist auf den IAASTD-Weltagrarbericht (International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development), der 2008 im Auftrage verschiedener Uno-Organisationen erstellt worden war. Danach könnten 9 Milliarden Menschen im Jahre 2050 ernährt werden, und dies ohne Netto-Treibhausgas-Emissionen. Vorausgesetzt wird ein fundamentaler Kurswechsel in der globalen Agrarpolitik, hin zu einer nachhaltigen ökologischen Landwirtschaft. „Der Trend, dass immer mehr Leute auch Fleisch und andere tierische Produkte essen, muss gestoppt werden.“ sagt Herren.

Gemäss Bundesamt für Umwelt beträgt in der Schweiz der Anteil der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen an den Gesamtemissionen 12%. Hauptverursacher ist mit 32% der motorisierte Strassenverkehr, gefolgt von Industrie und Dienstleistungen mit 29% und den Haushalten mit 20%. Im Agrarbericht 2011 des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) liest Heidi im Fazit des Kapitels über Klima, dass ackerfähige Standorte für die menschliche Ernährung genutzt werden sollten, nicht für die Rindviehhaltung. Das ist ein frommer Wunsch, denn die Agrarpolitik geht andere Wege. Bericht Klimastrategie Landwirtschaft BLW.

Es ist nie zu spät für gute Vorsätze! Heidi wünscht Ihren LeserInnen alles Gute im 2012 und vor allem Zeit zum Nachdenken.

1.1.12  HOME

Klimaschutz in Amerika: Singing in the Rain.

27. Januar 2011
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Sind wir bald ein Land, wo die Zitronen blühn?

Während bei uns der Schweizerische Bauernverband sich gegen Umweltschutz-Vorschriften lautstark zu Wort meldet, gewinnen in Amerika diejenige die Oberhand, die den Klimawandel bestreiten. In der NZZ vom 17. Dezember 2008 war noch zu lesen: „Obama setzt klare Signale in der Klimapolitik… Der künftige Präsident Amerikas, Barack Obama, hat mit der Nominierung seines Energieministers und dreier für Klima- und Umweltpolitik zuständiger Frauen einen deutlichen Kurswechsel gegenüber der Politik der Administration Bush signalisiert.“ Zwei Jahre später, am 26. Januar 2011, tönt es nun markant anders: „Die Direktorin für Energie- und Klimafragen im Weissen Haus, Browner, tritt zurück.“ Obama muss mehr Rücksicht auf die Wirtschaftskreise nehmen im Hinblick auf die Wahlen.

Und James Hansen, der Klimaforscher? Er hat in den letzten zwei bis drei Wochen eine Lawine von Meldungen in übler Sprache erhalten: Man solle ihn hinauswerfen, deportieren, oder er sollte überfahren werden usw. Er vermutet, dass dieser plötzliche Ausbruch von Bosheit nicht zufällig ist, sondern durch einen Artikel in der Washington Times und einen Blog-Artikel ausgelöst wurde. Seine Aussagen wurden verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen: Hier der ausführliche Text von James Hansen Singing in the Rain, auf Englisch, leider!

Unglaublich: Hansen in Pontresina, aber niemand kommt

Warum jetzt Englisch lernen?

Ammoniak-Emissionen reduzieren

27.1.11   HOME

Warum jetzt Englisch lernen?

7. Januar 2011

Climate change scientist on Copenhagen

James Hansen, Foto: Gareth Fuller/PA Wire URN:8090614

Heidi hat im Artikel „Unglaublich: Hansen in Pontresina, aber niemand kommt“ angekündigt, dass das Buch „Storms of My Grandchildren“ ins Deutsche übersetzt wird. Der Autor ist James Hansen, Direktor des NASA Goddard Institute for Space Studies, Professor an der Columbia University, New York, und Klimaforscher der ersten Stunde. Er hat über die Zukunft seiner Grosskinder nachgedacht und liefert fundierte Fakten zum Klimawandel. Heute hat Heidi ein e-mail von James Hansen erhalten (Thanks Jim!). Der Verlag sperrt sich gegen Übersetzungen, eine deutsche Version ist im Moment nicht möglich, vielleicht gibt es eine italienische. Das wäre etwas für die SüdbündnerInnen; den Bauern wird Englisch sowieso immer vertrauter mit Swissness usw. Was sicher ist: In den nächsten Tagen erscheint ein Artikel von James Hansen per Newsletter, weitere Artikel sind in Arbeit. Also höchste Zeit, seinen Newsletter zu abonnieren!

7.1.11   HOME

Unglaublich: Hansen in Pontresina, aber niemand kommt

17. Dezember 2010
JamesHansen

James Hansen mit Grosskindern, Foto veröffentlicht mit der Erlaubnis von Jim vom 7.1.11

Wer ist James Hansen? Der Entdecker des Klimawandels, siehe Wikipedia. Er war am 30.11.10 spontan nach Pontresina gekommen, um den schädlichen Einfluss von Kohlekraftwerken auf das Klima zu erklären. Christina-fuer-Nachhaltigkeit erzählt die spannende Geschichte wie es dazu gekommen ist. Grund für den Besuch: Bau eines Pumpspeicherwerks auf dem Bernina  Ein Stausee für die Zukunft, aber welche? WOZ vom 16.12.10. Vielleicht hätte man besser eine Veranstaltung für Landwirte organisiert, denn die Bündner Bauern sind an der Reduktion der Ammoniak-Emissionen interessiert, welche den Klimawandel ebenfalls fördern. Heidis Artikel Ammoniak-Emissionen reduzieren ist der meistgelesene Artikel ihres Blogs.

Ein Trost für alle, die den Anlass verpasst haben: Hansens Buch „Storms of My Grandchildren“ wird auf Deutsch übersetzt. Hansen ist u.a. Direktor des NASA Goddard Institute for Space Studies, hat erlebt wie seine Forschung zensuriert wurde. Wieso müssen wir mehr über den Klimawandel wissen? Hansen hat die Erfahrung gemacht, dass kein Verlass ist auf diejenigen Leute, die wir dafür bezahlen, dass sie für unser Wohl sorgen. Die Regierung Obama verfüge über die besten Klimawissenschaftler Amerikas, aber was zähle sei Politik, Politik wie immer. Und dahinter steckt Geld, viel Geld – Öl-Geld, Kohle-Geld… Mühe mit Englisch? Hansen hat am 7. November 2008 unserem Bundesrat einen Brief auf Deutsch geschrieben und sich dafür eingesetzt, dass die Schweizer Energiewirtschaft auf Investitionen in ausländische Kohlenkraftwerke verzichtet, Brief an den Bundesrat. Dieser ist vermutlich sicher archiviert worden. Heidi hat sein Buch gelesen, in dem er über die Zukunft seiner Grosskinder nachdenkt und fundierte Fakten zum Klimawandel liefert, es ist das wichtigste Buch, das sie in den letzten Jahren gelesen hat und sie wünscht sich, dass es – wie Heidi von Johanna Spyri – in mehr als 50 Sprachen übersetzt wird. Leider hat Heidi vom Besuch Hansens im Bündner Land nichts gewusst.

Die Internetseite von James Hansen bei der Columbia University, New York, mit vielen Informationen, ein paar Videos. Hier kann man seinen Newsletter abonnieren.

Schweizer Klimaforschung, Nationaler Forschungsschwerpunkt (NFS Klima) des Schweizerischen Nationalfonds

17.12.10    HOME


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