Posts Tagged ‘Kaulquappen’

Der Frühling ist da …

17. April 2018

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Pestizide: Aktionsplan dringend nötig

22. Januar 2014
Pestizide schaden den Lebewesen, u.a. den Kaulquappen und nicht zuletzt uns.

Pestizide schaden den Lebewesen, u.a. den Kaulquappen und nicht zuletzt uns.

Unübersehbar ist die Post, die Heidi zum Thema Pestizid-Schäden und -Verschmutzungen erhält. Hier wieder einmal ein paar Hinweise. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche fordert ein Bündnis aus Imkern, Umweltverbänden und Wasserwirtschaft, dass die Deutsche Bundesregierung Defizite beim Pestizid-Aktionsplan zügig ausräumt, denn der Nationale Pestizid-Aktionsplan setze bislang nicht die richtigen Prioritäten, siehe Presseinformation Bündnis vom 21.1.14. Danke Grünwolf für den Hinweis.

Und wie sieht es in der Schweiz aus? Von einem Aktionsplan keine Spur. Greenpeace, Pro Natura, SVS/BirdLife Schweiz und WWF fordern vom Bund eine drastische Pestizidreduktion. Und zwar jetzt! Siehe Forderungen für einen erfolgreichen Schweizer Pestizidreduktionsplan.

Seit einem Jahr gibt es PAN Swiss mit Sitz in Lausanne. Pan Swiss ist Teil eines Netzes von über 600 Nichtregierungsorganisationen, Institutionen und Einzelpersonen aus mehr als 90 Ländern, die dafür eintreten, dass gefährliche Pestizide durch unschädliche Alternativen ersetzt werden. Auch PAN Swiss ist besorgt über die zahlreichen schädlichen Wirkungen von synthetisch organischen Pestiziden: „… Jedes Jahr werden wir abhängiger von ihnen, und jedes Jahr wird der Schaden grösser … PESTIZIDE TÖTEN“

PAN Swiss arbeitet mit Nice Future zusammen, ebenfalls mit Sitz in Lausanne. Das Ziel von Nice Future ist es, leicht verständliche Informationen für ein umweltschonendes Leben verfügbar zu machen, denn umweltbewusste KonsumentInnen hätten es heute schwer, die Fakten zu finden, die bisweilen auch widersprüchlich und zu theoretisch seien. Es sei nicht erstaunlich, dass die meisten sich für den einfacheren Weg entschlössen. Nice Future bietet auf seiner Internetplattform Informationen zum (umweltschonenden) täglichen Leben an. Interessant ist z.B. die Bücherecke „Lectures“. Nice Future? Umweltschutz einfach und spielerisch!

Nachtrag 22.1.14, 21 Uhr. Ein Leser machte Heidi auf einen Beitrag des Schweizer Fernsehens aufmerksam: Weniger spritzen bei gleicher Ernte – geht das? SRF vom 22.1.14, 14.28 Uhr. Darin wird die Vizedirektorin Eva Reinhard vom Bundesamt für Landwirtschaft zitiert: „… Ohne Pflanzenschutzmittel hätten wir im Schnitt mindestens 30 Prozent weniger Ertrag.“ Es sei aber wichtig, dass die Bauern gleichviel Nahrungsmittel produzieren könnten wie bisher. Man müsse behutsam vorgehen … es gebe viele Ideen. Wie soll also die Rechnung aufgehen, frägt sich Heidi. Soll alles beim Alten bleiben? Markus Ritter, Präsident des Bauernverbandes und Bio-Bauer, ist skeptisch und stellt die gleichermassen beliebte wie unsinnige Forderung nach hieb- und stichfesten Beweisen betreffend Schädlichkeit der Pestizide bevor die Bauern deren Einsatz reduzieren müssten. Es gebe nur „Vermutungen“. Ritter möchte aber klar wissen, welches Mittel genau welche Schädigungen bei welchen Kleinlebewesen wie etwa den Bienen hervorrufen. Bei solchen Forderungen bleibt Heidi der Mund offen…

Übrigens mit dem Ausarbeiten eines Aktionsplans soll im April begonnen werden.

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Biodiversität: Natur-Wunder und -Wunden

31. August 2013
Bergwiese: Schmetterlinge umschwärmen die Flockenblume, eine Biene fliegt auf sie zu. Ein eindrückliches Stück Wiese zwischen Bäumen.

Bergwiese: Schmetterlinge umschwärmen die Flockenblume, eine Biene fliegt auf sie zu. Ein eindrückliches Stück Wiese zwischen Bäumen.

In einer steilen, von Büschen durchsetzten Waldwiese beobachtete Heidi am Morgen dieses schönen Spätsommertages den Kampf der Schmetterlinge, Bienen und Hummeln um den Nektar der Flockenblumen. Sie lauschte dem Summen, sonst war Ruhe. Zielstrebig ging sie dann weiter.

Heidis Froschweiher war ein kleiner Tümpel am Fusse des Lauizughorns neben dem Wanderweg, der von dort aus über den Vereinabach zu den Gebäuden der Alp Novai führt. Mehr als zwei Jahre war Heidi nicht mehr hier oben. Zusammen mit dem Geissenpeter machte sie jeweils Halt, schaute den Kaulquappen zu und freute sich über das Wasserleben in „ihrem“ Tümpel, über die Insekten, die angeflogen kamen. Jetzt liegen Steine drin. Ein Teil ist schon mit Gras überwachsen. Wo doch daneben die Vereina mit ihrem steinigen Ufer fliesst. Dort wären die Steine nicht aufgefallen, hätten nichts zerstört. Die Terrain-Bereinigung wird bald abgeschlossen sein. Heidi ging rasch weiter, ohne Blick zurück, liess Brot und Tee im Rucksack.

Das kleine Sterben abseits der Weltpolitik. Irgendwann wird nur noch MENSCH sein. Was dann?

Alpwiese: Heidis Froschtümpel wurde mit Steinen gefüllt, schon wächst Gras darüber.

Alpwiese: Heidis Froschtümpel wurde mit Steinen gefüllt, schon wächst Gras darüber.

Eine kleine Felspartie versperrte hier den "Fahrweg", er war nicht durchgängig. Der kleine An- und Abstieg gab den Wandernden das Gefühl von Gebirge. Jetzt ist das Gelände ausgeebnet. Die Welt verändert sich, langsam aber stetig.

Eine kleine Felspartie versperrte hier den „Fahrweg“, er war nicht durchgängig. Der kleine An- und Abstieg gab den Wandernden das Gefühl von Gebirge. Jetzt ist das Gelände ausgeebnet. Die Welt verändert sich, langsam aber stetig.

31.8.13 HOME


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