Posts Tagged ‘Klima’

Ist das Mottfeuer-Rätsel von Tramelan ein Rätsel?

26. November 2022
Hier wird geholzt.

Hier wird geholzt.

Allerlei Astmaterial wird zusammengetragen.

Allerlei Astmaterial wurde zusammengetragen.

Wieder Asthaufen.

Wieder Asthaufen.

Die gesundheits-, umwelt- und klimaschädlichen Mottfeuer im Berner Jura haben Tradition, weshalb sie auch so schwierig wegzubingen sind. Eigentlich ist es ja ganz einfach. Es gibt schon lange ein Gesetz. Das muss vollzogen werden! Im Herbst wird regelmässig geholzt. Nun liegen in der Gemeindeweide Tramelan Asthaufen. Heidi kann natürlich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, dass diese auch dieses Jahr angezündet werden, aber sie vermutet es. Die Gemeinde weiss wer sie anzündet, zeigt diese Personen aber nicht an, also machen sie weiter.

Und es gibt einen Mann, der jeweils die Baumstrünke mit Brennstoff übergiesst, so dass auch das ganze Wurzelwerk verbrennt. Der Rauch solcher Mottfeuer kann mehr als einen Tag lang aufsteigen. Heidi hat recherchiert und kennt nun den „Feuermann“: Er sitzt im Gemeinderat von Tramelin. Aha, daher!

Vorbeugen ist besser …

Baumstrünke bleiben.

Baumstrünke bleiben.

Baumstrunk in Weide

Baumstrunk in Weide

Heidi wird einmal mehr die zuständigen Behörden informieren. Sie könnten ja bei der Gemeinde Tramelan nachfragen, was diese gedenkt, mit den Asthaufen in der Gemeindeweide zu unternehmen. Verbrennen mit starker Rauchentwicklung wie immer? Oder Abtransport für Energiegewinnung oder ….?

Ein Tipp für Beamte: Die Fotoansicht der Schweizer Landkarten sind oft aufschlussreich über Umweltsünden. Im Fall Tramelan ist es Google Earth; die Dauer der Rauchentwicklung ist hier nicht bekannt, denn es ist eine Momentaufnahme.

Die Landschaft weit und breit frei von Wolken und Nebel, ein strahlender Novembertag im Jahre 2017 (6.11.17).

Die Landschaft weit und breit frei von Wolken und Nebel, ein strahlender Novembertag im Jahre 2017 (6.11.17).

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer

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Fast täglich Mottfeuer im Berner Jura

13. November 2022

Mottfeuer im Berner Jura vom 12.11.22. Der Rauch kriecht dem Boden entlang.

Mottfeuer im Berner Jura vom 12.11.22. Der Rauch kriecht dem Boden entlang.

Viel hat Heidi schon geschrieben über die illegalen Mottfeuer im Berner Jura. Auch an die zuständigen Behörden. Die Luftreinhalteverordnung kümmert sie offensichtlich nicht. Die „Aufklärung“ durch das Bundesamt für Umwelt auch nicht! Die Schadstoffe auch nicht … das Klima wahrscheinlich noch weniger …???

„Sensibilisieren“ nützt eben nichts. Es braucht saftige Strafen! Und es sind alle Bauern hier in der Region, die im Frühling und Herbst regelmässig Feuer entfachen. Diese motten dann stundenlang, ja tagelang, geben gesundheitsschädlichen Rauch ab, welcher den Menschen und der Natur schadet.

Heidi wird den Behörden wieder schreiben. Sie bleibt dran!

Gut sichtbares Feuer vom 31.10.22

Gut sichtbares Feuer vom 31.10.22

Heidis weitere Artikel über Mottfeuer

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Pflanzenreiche Ernährung ist gut für die Gesundheit und die Umwelt

12. November 2022

Gesamter prozentualer Beitrag der einzelnen Lebensmittelgruppen zu den Umweltauswirkungen (n=65

Gesamter prozentualer Beitrag der einzelnen Lebensmittelgruppen zu den Umweltauswirkungen (n=65 625).

Quelle: Health and environmental impacts of plant-rich dietary patterns: a US prospective cohort study. The Lancet – Planetary Health, Aviva A. Musicus et al. 1.11.22

Eine Ernährung, die reich an tierischen Lebensmitteln ist, gefährdet die Gesundheit des Planeten und des Menschen, während eine pflanzliche Ernährung unterschiedliche Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt hat. Das Ziel der Forschenden war es, einen Index für gesunde Ernährung und drei pflanzliche Indizes anhand ihrer Umweltauswirkungen und ihres Zusammenhangs mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu charakterisieren.

Ernährungsmuster, die mit einer besseren Gesundheit in Verbindung gebracht werden, verursachen geringere Treibhausgasemissionen und haben einen geringeren Bedarf an Stickstoffdünger, Ackerland und Bewässerungswasser. Nicht alle pflanzenbasierten Ernährungsweisen haben die gleichen Vorteile für Gesundheit und Umwelt.

Das globale Ernährungssystem hat enorme Auswirkungen auf die Süsswasser- und Landnutzung, den Stickstoffkreislauf und den Klimawandel. Die Lebensmittelversorgungskette ist für etwa 25% aller vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich und verbraucht etwa 70% des weltweit entnommenen Süsswassers und fast 40% der weltweiten Landfläche.

Zunahme ungesunde Ernährungsweisen

Die schädlichen Auswirkungen der Lebensmittelsysteme sind nicht auf die Umwelt beschränkt. Die Zunahme ungesunder Ernährungsweisen, die reich an stark verarbeiteten und tierischen Lebensmitteln (z. B. rotes Fleisch) sind, bedroht sowohl die Gesundheit des Planeten als auch die der Menschen und trägt weltweit bei zum Anstieg von Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und anderen nicht übertragbaren Krankheiten.

Da die negativen Zusammenhänge zwischen einer Ernährung, die reich an tierischen Lebensmitteln ist, und der Gesundheit von Mensch und Umwelt hinlänglich bekannt sind, hat die breite Einführung einer gesünderen, pflanzenreichen Ernährung das Potenzial, das Krankheitsrisiko und die Umweltbelastung zu verringern.

Nicht alle pflanzlichen Lebensmittel sind gesund

Ernährungsmuster, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln sind, unterscheiden sich in der Art der Lebensmittel, die sie enthalten, und in dem Ausmass, in dem sie tierische Lebensmittel ausschliessen, und haben daher unterschiedliche Assoziationen mit der Gesundheit. Mit Hilfe von Ernährungsindizes lassen sich pflanzliche Ernährungsmuster unterscheiden und ihre Zusammenhänge mit der Gesundheit über die verschiedenen Abstufungen der Ernährungsweisen hinweg quantifizieren.

Der Gesamtindex der pflanzlichen Ernährung (PDI) beispielsweise betont den Verzehr aller pflanzlichen Lebensmittel unabhängig von ihrem Nährwert, und höhere PDI-Werte wurden mit einem geringeren Risiko für verschiedene chronische Krankheiten, einschliesslich koronarer Herzkrankheiten, in Verbindung gebracht.

Der ungesunde PDI betont den Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln, die reich an raffiniertem Getreide und zugesetztem Zucker sind; Ernährungsweisen mit höheren ungesunden PDI-Werten werden mit einem höheren Risiko für koronare Herzkrankheiten in Verbindung gebracht, verglichen mit pflanzlichen Ernährungsweisen, die reich an Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Obst und Gemüse sind, die beim gesunden PDI höhere Werte aufweisen.

Nationale Ernährungsrichtlinien anpassen!

Zusammenfassend belegen die Ergebnisse dieser Studie, dass Ernährungsmuster, die mit besseren gesundheitlichen Ergebnissen verbunden sind, gleichzeitig die Gesundheit des Planeten verbessern können, indem sie die Treibhausgasemissionen und den Verbrauch von Ackerland, Bewässerungswasser und Stickstoffdünger reduzieren.

Da die menschliche Gesundheit letztlich von der Gesundheit des Planeten abhängt, sollten künftige nationale Ernährungsrichtlinien auch die ökologische Nachhaltigkeit berücksichtigen und anerkennen, dass nicht alle pflanzlichen Ernährungsformen den gleichen Nutzen für Gesundheit und Umwelt haben.

Health and environmental impacts of plant-rich dietary patterns: a US prospective cohort study. Aviva A. Musicus et al., The Lancet, Planetary Health, Volume 6, ISSUE 11, e892-e900, November 01, 2022

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Um die Zukunft der Lebensmittelsysteme tobt ein Kampf der Ideen.

9. November 2022

Das Internationale Expertengremium für nachhaltige Lebensmittelsysteme hat die aktuell häufig zitierten Ernährungssysteme untersucht.

Das Internationale Expertengremium für nachhaltige Lebensmittelsysteme hat die aktuell häufig zitierten Ernährungssysteme untersucht.

IPES-Food ist ein unabhängiges Expertengremium, das die Debatten über den Übergang zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen auf der ganzen Welt mitgestaltet. In der zweiten Ausgabe ihres Briefings über die Steuerung von Lebensmittelsystemen analysiert IPES-Food drei Konzepte – „Agrarökologie“, „naturbasierte Lösungen“ und „regenerative Landwirtschaft“ -, die um Aufmerksamkeit konkurrieren. Sie werden zwar oft zusammengefasst, können aber sehr unterschiedliche Dinge bedeuten.

„Naturbasierte Lösungen“ gewinnen auf internationalen Gipfeltreffen rasch an Bedeutung. Dem Konzept fehlt es jedoch an einer einheitlichen Definition und einer transformativen Vision. Und es wird oft mit riskanten, unbewiesenen Kohlenstoffkompensationsprogrammen kombiniert. Das Ergebnis ist eine Verwässerung der Transformation des Lebensmittelsystems.

„Regenerative Landwirtschaft“ ist im politischen Raum weniger präsent. Akteure des nachhaltigen Lebensmittelsystems verwenden den Begriff, um die Regeneration der natürlichen Ressourcen zu betonen. Führende Agrar- und Lebensmittelunternehmen (darunter Walmart, Pepsi und Cargill) berufen sich jedoch in einigen Fällen in ihren Nachhaltigkeitsprogrammen auf die „regenerative Landwirtschaft“, oft in Verbindung mit Kohlenstoffkompensationsprogrammen, denen die Dimension der sozialen Gerechtigkeit fehlt.

Die „Agrarökologie“, ein umfassenderer Weg zur Nachhaltigkeit des Lebensmittelsystems, ist durch integrative Governance-Prozesse klar definiert worden. Doch trotz ihrer konzeptionellen Reife wird sie bei Gipfeltreffen zu Lebensmittelsystemen, Klima und Biodiversität ausgeklammert.

IPES-Food ruft dazu auf, Lösungen abzulehnen, denen es an Definitionen mangelt, die sich Unklarheiten zunutze machen und hinter denen sich das übliche Agrobusiness verbirgt. Es reicht nicht aus, die Lebensmittelsysteme auf die globale Agenda zu setzen: Wir müssen für integrative globale Prozesse sorgen, die auf einem gemeinsamen Verständnis des Wandels der Lebensmittelsysteme und einer umfassenden (sozial und ökologisch) nachhaltigen Vision der Lebensmittelsysteme basieren.

There’s a battle of ideas over the future of food systems. IPES, International Panel of Experts on Sustainable Food Systems

Lesen Sie das ausführliche Briefing Smoke and Mirrors Oktober 2022

Hier finden den ausführlichen Bericht. Agroecology, regenerative agriculture, and nature-based solutions: Competing framings of food system sustainability in global policy and funding spaces. DS & IPES-Food, 2022.

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Zum Nachahmen empfohlen: NVSE, der demokratische Supermarkt

7. November 2022

Eine gute Alternative zum heutigen Angebot.

Stadt Ernähren – eine gute Alternative zum heutigen Angebot.

Beim Studieren der Homepage von NVSE (Nourrir la Ville / Stadt Ernähren) dachte Heidi: „Das sollten alle Städte anpacken. Ein lokales Ernährungssystem mit biologischen Produkten ist gut für uns Menschen und die Umwelt.“

Mathias Stalder, Initiant und Koordinator von NVSE, schreibt in seinem Brief: „Die erste Bestellrunde unserer neu gegründeten Foodcoop Biel-Bienne ist bereits gestartet und läuft noch bis zum 9. November 2022. Was unterscheidet uns von sonstigen Angeboten?

Wir bieten eine Auswahl an regionalen und biologischen Produkten direkt von LieferantInnen und praktisch zum Einkaufspreis an. Und unser Sortiment (das wir noch kräftig ausbauen werden), die Infrastruktur und die Gesamtorganisation gestalten wir transparent und mit maximaler Mitsprache.

Wir bauen also an unserem eigenen demokratischen Supermarkt, mit fairen Preisen, in bester Qualität und partnerschaftlich mit unseren ProduzentInnen.“

Zitate aus der Homepage von NVSE

NVSE „bringt AkteurInnen des lokalen Ernährungssystems zusammen. Gemeinsam erarbeiten wir eine langfristige Strategie für eine regionale und nachhaltige Versorgung der Stadt Biel.

Das Ziel: gesunde, regionale und nachhaltige Lebensmittel – die für alle zugänglich sind. Nicht zuletzt schaffen wir damit einen sozialen Kitt in unserer Stadt – generationenübergreifend und über soziale und kulturelle Grenzen hinweg.

Wir arbeiten an einer gemeinsamen Vision, schaffen eine Plattform für den Austausch von Wissen, unterstützen uns gegenseitig im Handeln und arbeiten an praktischen Projekten im Kleinen wie im Grossen.

Für Klima, Natur und Mensch relokalisieren wir Anbau, Verarbeitung und Verteilung. Damit schaffen wir Nähe, kurze Kreisläufe und eine konkrete Alternative zu den dominanten Agrar- und Lebensmittelkonzernen.

Ein gemeinsamer Auftritt, Veranstaltungen und ein starkes Netzwerk sollen die lokale Vielfalt, das Wissen und die Innovation voranbringen.“

Wegweisende Veranstaltungen

Am 9.11.22 findet eine Wildpflanzenentdeckungstour statt. Schade, dass Biel so weit weg ist!

An der Veranstaltung vom 23.11.22 mit dem Titel Was das Essen mit dem Klima zu tun hat wird das Forschungsprojekt «Städte als Triebkräfte für nachhaltige Ernährungssysteme» vorgestellt durch Bettina Scharrer, Projektleiterin (Centre for Development and Environment CDE, Universität Bern). Was macht die Stadt Biel? Kurzinput durch Lena Frank, Gemeinderätin und Bau-, Energie- und Umweltdirektorin der Stadt Biel. Workshop: Wirksame Hebel für mehr Nachhaltigkeit vom Anbau, über den Transport bis zur Entsorgung. Mit anschliessendem Apéro.

Bestellung für Mitglieder

Was in Biel ist, kann Vorbild für weitere Orte sein.

Was in Biel ist, kann Vorbild für weitere Orte sein.

Heidi hat den Shop durchstöbert; ausser die Chocolat douceur des Fées sind alle Produkte Bio.

Heidi meint: „Ein schönes Vorbild, wo doch viele in die unökologische Sackgasse rennen mit global saisonal, nicht nur die Grossverteiler!“

Nourrir la Ville / Stadt Ernähren (NVSE)

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Migros-Greenwashing: Dem Alpöhi stehen die Haare zu Berge

5. November 2022

Migros: Bio-Trauben aus Südafrika

Migros: Bio-Trauben aus Südafrika

Es hat zum ersten Mal geschneit. Der Alpöhi stapft durch den Schnee, klopft seine Schuhe sauber und tritt in die Küche, wo Heidi gerade Äpfel für das Mus rüstet, denn es gibt endlich wieder einmal Knöpfli mit Emmentaler. Der Teig ist längst gerührt, eigentlich einfach: 300 g Knöpflimehl, 3 dl Wasser, 2 Eier und etwas Salz. Die Hälfte der im Salzwasser gekochten Knöpfli geht dann in den Tiefgefrierer für eine rasche Mahlzeit.

Heidi: „Schade, dass du weg warst, der Geissenpeter war da. Er hat mir auf dem Handy etwas Unglaubliches gezeigt:

Die Migros verkauft aktuell Bio-Trauben aus Südafrika, CHF 6.20 pro kg. Dazu steht: ‚Idealerweise sollten Weintrauben noch am gleichen Tag verzehrt werden. Allerdings halten sie sich sehr gut über 4 Tage in einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks.‘ Da platzte ich heraus ‚und wir essen seit Wochen Gratistrauben aus dem Garten, die auch geerntet lange haltbar sind. Und wir spritzen ja nie Pestizide. Es sind einfach resistente Sorten. Den anfälligen Riesling Silvaner habe ich schon lange gerodet. Und jetzt kommt noch der Clou: Dieses Signet ist drauf:

Wenn man mit der Maus zum Signet fährt, dann erscheint der folgende Text, von dem man aber keine Bildschirmfoto machen kann, also habe ich (etwas lausig) fotografiert.

Wenn man mit der Maus zum Signet fährt, dann erscheint der folgende Text, von dem man aber keine Bildschirmfoto machen kann, also hat Heidi dies (etwas lausig) mit dem Fotoapparat festgehalten. Aber wenn man auf das Bild klickt, dann wird es grösser und lesbar.

Die Migros will uns weis machen, dass diese Trauben keine Klimawirkung verursachen!!!!!

Die Migros will uns weis machen, dass diese Trauben Null Klimawirkung verursachen!!!!!

Bei den Bio-Heidelbeeren aus Argentinien sieht es ähnlich aus:

Bio-Heidelbeeren aus Argentinien, Verfügbarkeit zur Zeit nicht bekannt.

Bio-Heidelbeeren aus Argentinien, Verfügbarkeit zur Zeit nicht bekannt.

Ein Kommentar von vielen zu den Heidelbeeren:

.Vielen finden sie gut, einzelne matschig. jemand musste sie wegwerfen ...

Viele finden sie gut, einzelne matschig. jemand musste sie wegwerfen …

Alpöhi: „Die spinnen ja total. Da reden sie von Energie-, Ernährungs- und Klimakrise … tun so als ob sie nachhaltig wirtschafteten. Gut kaufst du nicht bei der Migros ein und selten bei COOP.“

Heidi: „Es gibt noch viele weiteren Beispiele. Die Migros macht jetzt offenbar auf Bio. Wahrscheinlich eher wegen der saftigen Margen als der Umwelt wegen. Der Geissenpeter war ziemlich sauer. Er meinte, dass man besser bei uns mehr Tafeltrauben anbauen sollte statt so viel Wein. Überhaupt, wenn man die Tierproduktion reduzieren müsse, dann gäbe es doch viel Platz für mehr Früchte. Trauben wachsen auch in höheren Lagen.

Alpöhi: „Bio war doch früher für ’saisonal regional‘. Haben sie das fallengelassen? Du kannst ja für meinen Geburtstag eine Flasche Heida kaufen. Zwar nicht regional, aber wird in unserer Höhenlage produziert.“

Bio · Trauben · kernlos. Süd-Afrika, Migros Online, abgerufen am 4.11.22

Bio Heidelbeer, Argentinien, Migros Online, abgerufen am 4.11.22

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Die Energiekrise lenkt uns von der wirklichen Notlage ab

26. Oktober 2022

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The energy crisis is distracting us from the real emergency. Derek Brower, Financial Times 21.10.22

Berner Jura: Mottfeuer 24 Stunden später

15. Oktober 2022

Vor 24 Stunden brannte hier ein Feuer unbeaufsichtigt, heute qualmt es trotz Regen immer noch.

Vor 24 Stunden brannte hier ein Feuer unbeaufsichtigt, heute qualmt es trotz Regen immer noch.

Es qualmt trotz Regen und niemand ist da! Wie lange schon? Vor 24 Stunden brannte der Rest eines Feuers. Offensichtlich schon lange, wenn es jetzt noch qualmt. Heidi hat gestern darüber berichtet Berner Jura: Luftreinhalteverordnung ist Makulatur.

Coca-Cola als Sponsor der COP27 entfernen!

14. Oktober 2022

«Ist das Satire?»: Coca-Cola sponsert die Weltklimakonferenz, das ist der Titel eines Beitrags von Daniela Gschweng im Infosperber vom 6.10.22. „Der grösste Plastikverschmutzer der Welt sponsert COP27. Ein Unding, findet nicht nur Greenpeace.

… Coca-Cola führt seit Jahren die Rangliste der weltweit grössten Plastikverschmutzer an. Das Unternehmen steht in dem Ruf, knallhartes Lobbying sowie mit Recyclingversprechen Greenwashing zu betreiben. Die weltbekannte Coca-Cola-PET-Flasche besteht fast ausschliesslich aus fossilen Rohstoffen. Den Plastikverbrauch möglichst einzuschränken, ist demgegenüber eines der Ziele der globalen Klimabewegung, es gibt dazu sogar eine Veranstaltung auf der COP27.“

Bitte unterschreiben Sie die Petition

Georgia Elliott-Smith startete die Petition Remove Coca-Cola as sponsors of COP27. Sie schreibt:

„Ich war Delegierter auf der COP26 in Glasgow. An den meisten Tagen war ich verzweifelt – an manchen Tagen habe ich geweint. Das Eindringen von Unternehmen in die Konferenz war widerlich – die versammelten CEOs der grössten Umweltverschmutzer der Welt, die schamlos Lobbyarbeit bei Politikern betreiben, um ihre Interessen zu schützen und ihre Gewinne in die Höhe zu treiben, und uns erzählen, wie wir den Planeten retten können, wenn wir mehr von ihrem Zeug kaufen.

Dieses Jahr ist es sogar noch schlimmer: Das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) hat angekündigt, dass Coca-Cola die globale Klimakonferenz COP27, die nächsten Monat in Ägypten stattfindet, als Unternehmenssponsor unterstützen wird.

Plastik erstickt unseren Planeten, und Jahr für Jahr steht ein Unternehmen an der Spitze der Verschmutzer – Coca Cola.

Coca Cola gibt Millionen von Dollar für das Greenwashing seiner Marke aus und lässt uns glauben, dass es das Problem löst. Doch hinter den Kulissen betreibt Coca Cola seit langem Lobbyarbeit, um Vorschriften zu verzögern und auszuhebeln, die die Umweltverschmutzung verhindern würden, so dass wir weiterhin von Einwegplastik abhängig sind.

Das muss aufhören.

COP-Konferenzen sind als Versammlungen von Staats- und Regierungschefs gedacht, die dringende Verhandlungen zur Verhinderung des Klimawandels führen, und nicht als millionenschwere Veranstaltung für Umweltverschmutzer und ihre Lobbyisten.

Die UNFCCC muss heute aufhören, von Unternehmen gesponsert zu werden – angefangen mit dem Ausschluss von Coca Petition Cola als Sponsor der COP27.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und verbreiten Sie sie weiter. Gemeinsam können wir den Staats- und Regierungschefs sagen, dass wir nicht wollen, dass sich Umweltverschmutzer in unsere Klimapolitik einmischen.

Das Ziel ist zur Zeit 200’000 Unterschriften, im Moment sind 164,443 eingetroffen.

Remove Coca-Cola as sponsors of COP27 Georgia Elliott-Smith

Coca Cola Aktionen Coop, Migros …

Welchen Deal haben die Grossverteiler mit Coca Cola abgeschlossen?

Welchen Deal haben die Grossverteiler mit Coca Cola abgeschlossen?

Woche für Woche, Monat für Monat -> immer preisen unsere „nachhaltigen“ Grossverteiler Coca Cola zum Aktionspreis an.

Auf dem Trockenen-Wie Großkonzerne unsere Wasserressourcen ausbeuten. ARTE 21.10.21

… Auch im ostfranzösischen Vittel wird das Wasser knapp. Dennoch verlassen jeden Tag Hunderte Lastwagen mit Vittel-Flaschen das örtliche Nestlé-Werk … Volvic, Vittel, Lüneburg: Diese drei Orte stehen für den Kampf europäischer Bürger um ihr Trinkwasser. In der wasserreichen französischen Region Auvergne versiegen Bäche, Apfelbauern klagen über zu kleine Früchte und Europas älteste Fischzucht liegt auf dem Trockenen, während Danone genau dort für seine Marke „Volvic“ jedes Jahr Milliarden Liter abpumpt...

Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit dem Wasser. Dokumentarfilm 2012

Heidis Beiträge zu Coca Cola:

Mexiko: Schmutziges Trinkwasser aus dem Fluss – sauberes Grundwasser für die Coca-Cola-Produktion. 12.10.21

Der Alpöhi auf Weltreise. 8.5.22

Verschmutztes Trinkwasser? Kein Problem! 22.8.20

Brasilien: Bevölkerung zu wenig über Umwelt informiert

6. Oktober 2022

Karte, die die Lage des "Amazonas-Abholzungsbogens" in Brasilien zeigt.

Karte, welche die Lage des „Amazonas-Abholzungsbogens“ in Brasilien zeigt.

Brasilien, der Amazonas, die verstärkte Abholzung – weit weg und doch sehr nah! Die Wahlen in Brasilien stellen Weichen, die auch uns betreffen. Wissenschaftler weisen schon lange auf die Bedeutung des Urwaldes für die Welt, für unser Klima hin, gleichzeitig profitieren wir vom Export von Produkten, welche auf abgeholztem Boden produzierte werden.

Das Problem besteht nach Ansicht von Experten darin, dass die Öffentlichkeit in Brasilien noch nicht klar erkennt, wie schädlich die derzeitige Politik für die Umwelt ist, was dazu führte, dass die meisten Kandidaten, die sich für Umweltfragen einsetzen, nicht zum Zuge kamen. „Diese Botschaft ist in der brasilianischen Bevölkerung noch nicht angekommen“, beklagte Ricardo Galvão, Physikers und ehemaligen Direktors des Instituto Nacional de Investigaciones Espaciales (Inpe).

Heidi meint: „Dieses Problem ist nicht auf Brasilien beschränkt!“

Amazonia brasileña con escalada récord de incendios. Sci Dev Net 6.10.22


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