Posts Tagged ‘Milchproduktion’

Unerwünschte Kälber: Wann werden wir endlich lernen?

28. Oktober 2016
Dieses Kälbchen wurde im Bündnerland geboren, dann verkauft. Es lebte kurze Zeit an zwei verschiedenen Orten. Im Alter von nur 50 Tagen wurde es vorzeitig im Schlachthof Zürich gemetzget.

Dieses Kälbchen wurde im Bündnerland geboren, dann verkauft. Es lebte kurze Zeit an zwei verschiedenen Orten. Im Alter von nur 50 Tagen wurde es vorzeitig im Schlachthof Zürich gemetzget.

Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Der Unterschied ist klein, z.B. Kälber statt Küken. Langsam wissen es wenigstens viele KonsumentInnen: 2,5 Milliarden männliche Küken werden weltweit jährlich zerschreddert oder vergast weil sie keine Eier legen und nicht zur Mast taugen (Eintagsküken, Wikipedia). Aber die Kälber von Hochleistungsmilchkühen?

Auch in der Rindviehzucht wird grösstenteils getrennt gezüchtet, d.h. auf Fleisch- oder Milchproduktion. Die Leistungssteigerung ist bei den Milchkühen augenfällig: riesige Euter, kaum weidetauglich, kraftfutterfressend, kurzlebig. Eine Milchmaschine, welche als Aballprodukt ein Kalb gebärt. Immer häufiger werden Kälber kurz nach der Geburt geschlachtet, getötet oder einfach vernachlässigt, so dass sie bald sterben. In der Schweiz sollen es 10’000 Kälber pro Jahr sein. Der Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf.

Derweil stehen KonsumentInnen am Weidezaun und bestaunen die herzigen Mutterkuhkälber, z.B. gestern: „Sieh, es ist so klein wie ein Schaf – Jööööö!“ Mutterkühe? Eigentlich Fleischkühe!

Heidis Frage: Wie viel Zeit wird noch verstreichen bis die KonsumentInnen Steuergelder für solche Irrwege verweigern, wo doch die Behörden nichts unternehmen?

Männliche Kälber: kaum auf der Welt, werden sie getötet, Aargauer Zeitung 26.2.15

Milchproduktion und Tierschutz, Schweizer Tierschutz STS

Kälberhaltung, Schweizer Tierschutz STS

28.10.16 HOME

WWF-Projektwettbewerb: Wer hat eine gute Idee?

8. Mai 2013
Wie kann die Biodiversität im Siedlungsraum gefördert werden? Das ist eines der sechs Themen des Projektwettbewerbs.

Wie kann die Biodiversität im Siedlungsraum gefördert werden? Das ist eines der sechs Themen des WWF-Projektwettbewerbs.

Das Innovationsteam des WWF Schweiz hat Heidi gebeten, Werbung für den soeben gestarteten Innovationswettbewerb zu machen. Gesucht werden Projektvorschläge mit einem grossen Wirkungspotential zu Themen, die für den WWF wichtig sind. Das Siegerprojekt wird vom WWF Schweiz finanziert (100’000 Franken!) und begleitet. Das sind die Themen:

  • Energieeffizienz – besonders Projekte zur Senkung des Stromverbrauchs.
  • Biodiversität im Siedlungsraum – Wie kann sie gefördert werden?
  • Milchproduktion – Ansätze, welche dazu führen, dass die Treibhausgasemissionen bei der Herstellung und beim Konsum von Milchprodukten bis 2025 um mindestens 30 Prozent zurückgehen.
  • Landwirtschaft und Biodiversität – Wie kann die Biodiversität im ländlichen Raum gefördert werden?
  • Cleantech in der Berufsbildung – Ansätze für die Umsetzung in Berufsfachschulen und Ausbildungsbetrieben.
  • Finanzwirtschaft – Welche Innovationen könnten dazu beitragen, die Finanzwirtschaft nachhaltiger zu gestalten?

Ausführliche Informationen siehe Externer Projektwettbewerb

6. Mai – 26. Mai 2013: Ideeneingabe. Drei Wochen lang können auf innovation.wwf.ch Ideen eingegeben, kommentiert und verbessert werden.
27. Mai – 2. Juni 2013: erste Abstimmung. Die Community entscheidet, welche Ideen in die zweite Runde weiterkommen. Die Jury kann eine begrenzte Zahl von Wild Cards vergeben.

Heidi wünscht Ihren LeserInnen viel Erfolg.

8.5.13 HOME


%d Bloggern gefällt das: