Posts Tagged ‘Mottfeuer’

COP26, Luftverschmutzung … Mottfeuer im Berner Jura

13. November 2021

Abendstimmung am 12.11.21: Mottfeuer brennt stundenlang.

Trotz Klimaerwärmung und Luftverschmuitzung brennen im Berner Jura stundenlang Mottfeuer. Wytweiden haben Tradition und werden daher mit Geldern der Öffentlichkeit unterstützt. Aber heute geht der Giftzwerg um, bekämpft die Brombeerstauden, und der Feuerteufel zündet regelmässig Mottfeuer an, die dann stundenlang brennen, so wieder am 10. und 12.11.21. Sensibilisierung der Bauern nützt nichts, Bussen werden keine verhängt.

Man darf gespannt sein, was die hängige Aufsichsbeschwerde ans Bundesamt für Umwelt (BAFU) gegen die Untätigkeit der Berner Behörden bewirken wird. Nichts?

Mottfeuer im Berner Jura vom 10.11.21 brennt stundenlang.

Mottfeuer im Berner Jura vom 10.11.21 brennt stundenlang.

Heidis weitere 15 Artikel über Mottfeuer

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Mottfeuer hinterlassen Spuren

4. September 2021
Hier wurden am 26.8.21 Bäume gefällt, dann brannten viele Stunden lang Mottfeuer.

Hier wurden Bäume gefällt, dann brannten am 26.8.21 viele Stunden lang Mottfeuer.

Es ist nicht so, dass Mottfeuer unsichtbar werden, wenn der gesundheits- und klimaschädliche Rauch verschwunden ist. Sie hinterlassen gut sichtbare Brandspuren am Boden. Es wäre für die zuständigen Behörden daher einfach, Gesetzesbrecher aufzuspüren und auch dann zu büssen, wenn die Luft wieder rein ist. Zudem wissen die Behörden ganz genau wer in den Wytweiden des Berner Juras regelmässig Mottfeuer entfacht und brennen lässt.

Unübersehbare Spuren eines Mottfeuers.

Unübersehbare Spuren eines Mottfeuers.

Die Behörden sehen nichts, wollen nichts hören ...

Die Behörden sehen nichts, wollen nichts hören …

Hier finden Sie Heidis weitere 13 Artikel über Mottfeuer.

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Mottfeuer im Berner Jura: Heidi ist wütend, sehr wütend!

26. August 2021
Es gibt praktisch täglich Feuer und Rauch!

Es gibt fast täglich Feuer und Rauch!

Wie viele Briefe hat Heidi schon den Ämtern geschickt, den kantonalen, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), sogar einmal dem zuständigen BAFU-Vize-Direktor. Die Berner Behörden versichern, dass sie „sensibilisieren“. Wenn einmal ein mutiger Polizist eine Anzeige erstattet, dann wird sie schubladisiert, da zu ungenau …

Doch …. fast täglich brennt irgendwo ein Feuer und verursacht massive Rauchentwicklung. Manchmal sieht es aus wie Waldbrand.

Mottfeuer gefährden die Gesundheit der Menschen und Tiere, sind schlecht fürs Klima und daher verboten. Für die Wyt-Weiden zahlen wir zusätzlich zu den normalen Direktzahlungen Beiträge für deren Erhaltung. In Wyt-Weiden des Berner Juras brennen aber regelmässig Mottfeuer mit starker Rauchentwicklung und Brombeeren werden grossflächig mit Herbizid bekämpft. Sind diese Weiden so wirklich erhaltenswert?

Die Gemeinde Tramelan hat eine Studie zur Bewirtschaftung der Wyt-Weiden bei einem Ökobüro in Auftrag gegeben: 2 bis 3 Jahre Forschung!!!!! Lieber forschen statt handeln!

Die Mottfeuer könnten aber sofort abgestellt werden, wenn die Gesetze vollzogen würden. Aber die Behörden machen nichts, nichts, nichts … ausser ein paar schöne Worte. Da soll man doch die Gesetze abschaffen und zugeben, dass deren Vollzug weder wünschenswert noch möglich ist.

Heidi ist wütend. Diese Schlamperei betrifft nicht nur die Mottfeuer!

Bauer im Berner Jura straflos trotz wiederholter Gesetzesverstösse. Heidis Mist vom 15.7.21

Heidis 9 Artikel zu Mottfeuer

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Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald (3)

1. Mai 2021

Zwei Feuer brennen noch. Dazwischen Boden ohne Pflanzenbewuchs wo letztes Jahr ein riesiges Mottfeuer brannte, obwohl Waldbrandgefahr bestand, Stufe 3.

Dieses Feuer bei Tramelan im Berner Jura brannte am 25.4.21. Am gleichen Ort verbreitete ein riesiges Mottfeuer am 11.4.20 Schadstoffe weitherum. Wann endlich werden die Behörden handeln? Das Problem ist bekannt und Massnahmen wurden versprochen!

Letzter Rauch von zwei Feuern.

Letzter Rauch von zwei Feuern.

Mottfeuer am gleichen Ort 11.4.20.

Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald (2). Heidis Mist vom 20.4.21

Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald. Heidis Mist vom 25.11.20

Mottfeuer im Berner Jura – Schon wieder! Heidis Mist vom 1.9.20

Mottfeuer im Berner Jura. Heidis Mist vom 19.8.20

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald (2)

20. April 2021

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Schon wieder: Mottfeuer im Berner Jura!

Ob Frühling, Sommer oder Winter, im Berner Jura brennen ein, zwei, drei … viele Mottfeuer. In der Schweiz gilt die hohe Luftverschmutzung durch Feinstäube als eines der vordringlichsten Umweltprobleme. Wissenschaftler schätzen, dass bei uns allein wegen der zu hohen Konzentration an lungengängigem Feinstaub jedes Jahr über 3’700 Menschen frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben.

Oft sind Leute, die in der Nähe solcher Feuer wohnen, oder Touristen vom gesundheitsschädigenden Rauch betroffen. Selbst bei Waldbrandgefahr oder sogar Feuerverbot wird hier gefeuert! Reklamiert wurde schon viel, auch von Heidi. Das letzte Mal am 2.12.20. Der Fachstellenleiter Umweltkriminalität/Arbeitssicherheit der Kantonspolizei Bern antwortete:

„Besten Dank für Ihr Schreiben. Die Kantonspolizei in Moutier und  St.Imier werden wir wiederum sensibilisieren und darauf verweisen, den genannten Offizialdelikten ein besonderes Augenmerk zu schenken. Weiterhin sollen sich Personen, welche die Delikte feststellen,  persönlich bei der nächsten Polizeiwache melden oder den Sachverhalt telefonisch mitteilen.

Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur  Verfügung. Ich versichere Ihnen, dass die Kantonspolizei Bern, bezüglich dem Verfolgen von Umweltdelikten, eine hohe Priorität schenkt. Dies geht auch aus der Vielzahl der geschriebenen Rapporte an die Staatsanwaltschaft hervor.

Ich wünsche Ihnen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr.“

Schöne Worte! Es scheint Heidi, dass die meist tagelang brennenden Feuer auch irgend einem Beamten auffallen müssten oder einem vorbeifahrenden Polizisten. Und wie steht es mit den Strafen? Wenn die regelmässig feuernden Personen einmal eine saftige Busse erhielten, dann geht Heidi davon aus, dass diese Luftverpestung ein abruptes Ende nehmen würde. Dem ist offensichtlich nicht so.

Ein Mottfeuer kommt selten allein!

Peaks of Fine Particulate Matter May Modulate the Spreading and Virulence of COVID-19. Earth Systems and Environement von 21.11.20

Feinstaub beim Verbrennen von Schlagabraum. Waldwissen.net. Eidg. Forschungsanstalt WSL

Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald. Heidis Mist vom 25.11.20

Mottfeuer im Berner Jura – Schon wieder! Heidis Mist vom 1.9.20

Mottfeuer im Berner Jura. Heidis Mist vom 19.8.20

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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Berner Jura: Gesundheitsschädlicher Rauch aus Wytweiden und Wald

25. November 2020

Mottfeuer am 23.11.20 beim Steinbruch in Tramelan.

Mottfeuer am 23.11.20 beim Steinbruch in Tramelan.

In der Schweiz gilt die hohe Luftverschmutzung durch Feinstäube als eines der vordringlichsten Umweltprobleme. Wissenschaftler schätzen, dass bei uns allein wegen der zu hohen Konzentration an lungengängigem Feinstaub jedes Jahr über 3’700 Menschen frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben.

Wegen Corona zieht es die Leute hinaus in die Natur, in den Wald, in Wytweiden, meist mit dem Auto. Picknick-Plätze sind oft schon besetzt. Dieses Feuer brannte am 14.11.20 noch in der Nacht als die vier Autos längst weggefahren waren.

Wegen Corona zieht es die Leute hinaus in die Natur, in den Wald, in Wytweiden, meist mit dem Auto. Picknick-Plätze sind oft schon besetzt. Dieses Feuer brannte am 14.11.20 noch in der Nacht als die vier Autos längst weggefahren waren.

SRF berichtete am 24.11.20: „Forscher der Universität Genf und des Spin-off-Unternehmens Meteodat der ETH Zürich haben nachgewiesen, dass die Coronavirus-Infektionen und die Schwere der Krankheit zusammenhängen mit der Feinstaubbelastung in der Luft. Sie publizierten die Forschungsergebnisse im Fachmagazin «Earth Systems and Environment».“

In den Wytweiden und im Wald des Berner Juras brennen trotzdem regelmässig und häufig Mottfeuer mit starker Rauchentwicklung. Der Rauch hüllt bisweilen ganze Täler ein. Das scheint aber die lokalen Behörden nicht zu stören und allfällige Aufrufe aus kantonalen Ämtern bleiben ungehört. Wie können sich Betroffene wehren? Heidi veröffentlicht einmal mehr Fotos und schickt sie nach Bern mit der Aufforderung zu handeln.

Ausführliche Infos zum Thema:

Viel Feinstaub erhöht Coronavirus-Sterblichkeit. science.apa.at

Peaks of Fine Particulate Matter May Modulate the Spreading and Virulence of COVID-19. Earth Systems and Environement von 21.11.20

Feinstaub beim Verbrennen von Schlagabraum. Waldwissen.net. Eidg. Forschungsanstalt WSL

Mottfeuer im Berner Jura – Schon wieder! Heidis Mist vom 1.9.20

Mottfeuer im Berner Jura. Heidis Mist vom 19.8.20

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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Mottfeuer im Berner Jura – Schon wieder!

1. September 2020

Mottfeuer im Berner Jura vom 1.9.20.

Mottfeuer im Berner Jura vom 1.9.20.

 

Mottfeuer im Berner Jura vom 1.9.20.

Mottfeuer im Berner Jura vom 1.9.20.

Mottfeuer im Berner Jura vom 1.9.20

Mottfeuer im Berner Jura vom 1.9.20

Die Meldung ist kurz: „habe die Polizei gerufen aber die finden es wie immmmer ok!!!!!!!!?????“

Dies obwohl man Heidi von übergeordneter Stelle gesagt hat, dass man die PolizistInnen für das Problem sensibilisieren werde. Es gibt viele Umwelt-Vorschriften, -Gesetze, -Hochglanzbroschüren usw., aber wenig Vollzug.

Nachtrag um 16.45: Nun sind es 3 Feuer!!!

Und schon sind es drei Mottfeuer!

Und schon sind es drei Mottfeuer!

Nachtrag um 20 Uhr: 4 Feuer auf derselben Weide und alles stinkt nach Rauch! Wo sind die Zuständigen? Man duldet offenbar diese gesundheitsschädigenden Mottfeuer. Und für die Wytweiden gibt es reichlich Geld!

4. Mottfeuer in einer Weide im Berner Jura.

4. Mottfeuer in einer Weide im Berner Jura.

Mottfeuer im Berner Jura. Heidis Mist vom 19.8.20

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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Mottfeuer im Berner Jura

19. August 2020

Mottfeuer vom 7.8.20 an der Hauptstrasse von Tramelan Richtung Saignelégier.

Mottfeuer vom 7.8.20 an der Hauptstrasse von Tramelan Richtung Saignelégier.

Am 7.8.20 brannte im Jura wieder ein Mottfeuer. Bei dieser Gelegenheit veröffentlicht Heidi endlich den Brief aus Bern, welchen sie aufgrund der April-Mottfeuer vom zuständigen Berner Amt erhalten hatte. Darin wird die rechtliche Lage erläutert und es werden Tipps abgegeben.

Die aktuelle Meldung war kurz, das Mottfeuer für viele gut sichtbar an der Hauptstrasse von Tramelan Richtung Saignelégier.

Hallo Heidi

Leider wieder Mottfeuer, an der Hauptstrasse Richtung Saignelégier Jura …

Antwort auf Heidis April-Briefe von Hans-Peter Tschirren, Leiter Immissionsschutz a.i. der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, Amt für Umwelt und Energie, Abteilung Immissionsschutz, Datum: 23.4.20.

Zu Ihren Eingaben vom 15., 16. und 21. April 2020 äussern wir uns in Absprache mit dem Amt für Wald und Naturgefahren (AWN) sehr gerne wie folgt:

Das Feuern im Freien ist in der Schweiz erlaubt, sofern nicht zu viel Rauch entsteht und das richtige Material verwendet wird: unbehandeltes trockenes Holz, natürliche und trockene Wald-, Feld-, und Gartenabfälle. Mottfeuer sind verboten.

Das Verbrennen auf Waldareal ist grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für Schlagabraum aus dem Wald, der innerhalb von 30 Metern auf angrenzendem Landwirtschaftsland verbrannt wird.

Die zuständige Waldabteilung des AWN kann jedoch eine Bewilligung erteilen. Dazu finden Sie Detailinformationen im Merkblatt «Schlagabraum im Wald» .

Mit korrektem Feuern entsteht kaum Rauch. Unser Film «Stopp Mottfeuer – so feuern Sie ohne Rauch» zeigt dies auf.

Für die Kontrolle ist die Polizei zuständig. Wenn das Feuer nicht korrekt bewirtschaftet wird und zu stark raucht, kann – auch wenn eine Bewilligung vorliegt – Anzeige erstattet und eine Busse verhängt werden. Das Gleiche gilt für das Verbrennen von Schlagabraum ohne Bewilligung.

Die Bewirtschaftung der Wytweiden obliegt den jeweiligen Besitzern und der Kanton schreibt nicht vor (auch sonst im Wald nicht), wie das Holz verwendet werden muss, das gefällt wird. Die Forderung einer alternativen Nutzung müsste über den politischen Weg eingebracht werden.

Ab der Waldbrandgefahrenstufe «erheblich» ist die Verbrennung von Schlagabraum verboten. Zudem sind Massnahmen zu treffen, die ein unkontrolliertes Ausbreiten des Feuers (Waldbrand) und Schäden am angrenzenden Baumbestand verhindern.

Mit dem AWN, der Polizei und auch mit den Gemeinden pflegen wir einen regen Kontakt. Dabei sind wir bemüht, die Bevölkerung und die lokalen Behörden für die Problematik der Mottfeuer zu sensibilisieren.

Wir schätzen Ihr Engagement für die Umwelt sehr und stehen Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Hans-Peter Tschirren, Leiter Immissionsschutz a.i.

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, Amt für Umwelt und Energie, Abteilung Immissionsschutz

Laupenstrasse 22, 3011 Bern

www.be.ch/luft

Kanton Jura: Feuer trotz Verbot! Heidis Mist vom 27.4.20

Waldbrandgefahr Stufe 4 im Kanton Bern … trotzdem „Frühlingsfeuer“, Heidis Mist vom 15.4.20

Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen! Heidis Mist vom 11.4.20

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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Waldbrandgefahr im Berner Jura … doch weitere „Frühlingsfeuer“ rauchen!

11. April 2020

<a href="https://www.waldbrandgefahr.ch/aktuelle-lage" target="_blank" rel="noopener">Waldbrandgefahr</a>, Stand der letzten Änderung: 09.04.2020, 12:03 Uhr. Bundesamt für Umwelt. Legende: Schwarz = Verbote, orange = erhebliche Waldbrandgefahr, Stufe 3.

Waldbrandgefahr, Stand der letzten Änderung: 09.04.2020, 12:03 Uhr. Bundesamt für Umwelt. Legende: Schwarz = Verbote, orange = erhebliche Waldbrandgefahr, Stufe 3.

Mehrere Stunden lang brannte hier im Berner Jura ein Mottfeuer. Copyright: Hans T.

Mehrere Stunden lang brannte hier im Berner Jura ein Mottfeuer. Copyright: Hans T.

Copyright: Hans T.

Copyright: Hans T.

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Copyright: Hans T.

Mehrere Kantone haben ein absolutes Feuerverbot im Freien oder im Wald und Waldesnähe erlassen. Auch im Kanton Bern ist die Waldbrandgefahr erheblich, d.h. Stufe 3. Doch im Berner Jura brennen weiterhin stundenlang rauchende Mottfeuer. Solche Feuer gibt es offenbar im Jura überall. Die Polizei fährt daran vorbei. Zwar wurde in diesem Fall die Polizei gerufen, aber geschehen ist, wie immer, nichts. Es heisst dann jeweils: „Die Bauern und Förster dürfen dies nach dem Holzen!“

Im Merkblatt der kantonalen Umweltfachstellen des Kanton Berns steht jedoch klipp und klar:

Mottfeuer sind rechtswidrig

Jeden Herbst, wenn die Aufräumarbeiten im Wald, auf den Feldern und in den Gärten durchgeführt und Grünabfälle verbrannt werden, häufen sich die Klagen über die dichten, beissenden Rauchschwaden der mottenden Feuer, welche ganze Wohngebiete oder Täler einnebeln. Aufgrund der eidgenössischen Luftreinhalteverordnung (LRV) sind Mottfeuer aber klar rechtswidrig. Laub, frisches Astmaterial sowie feuchte oder nasse pflanzliche Abfälle dürfen nicht im Freien verbrannt werden.

Mottfeuer schaden Mensch und Umwelt

Voraussetzung für eine vollständige Verbrennung bilden genügend Luftzufuhr und eine ausreichend hohe Temperatur. Bei Mottfeuern ist dies nicht der Fall, so dass die Verbrennung unter starker Rauchentwicklung unvollständig verläuft und das organische Material im Grüngut nicht vollumfänglich in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt wird. Bei der Verbrennung von nassen Grünabfällen entstehen grosse Mengen an Schadstoffen wie Feinstaub, Russ, Holzgas, Kohlenmonoxid und organische Verbindungen. Diese Schadstoffe können sich über weite Gebiete ausbreiten und wirken geruchsbelästigend, lungenschädigend und teilweise sogar krebserregend.

Heidi meint: Es ist höchste Zeit, dass die Behörden im Jura gegen diese umwelt- und gesundheitsschädlichen Mottfeuer vorgehen!

Copyright: Hans T.

Copyright: Hans T.

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Dieses Mottfeuer brennt seit 3 Stunden. Copyright: Hans T.

Dieses Mottfeuer brennt seit 3 Stunden. Copyright: Hans T.

Und ein weiteres Mottfeuer. Copyright: Hans T.

Und ein weiteres Mottfeuer. Copyright: Hans T.

Copyright: Hans T.

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Waldbrandgefahr Kanton Bern

Feuer im Freien, Kanton Bern

Frühling im Jura: 1 Feuer, 2 Feuer, 3 Feuer … viele Feuer. Heidis Mist vom 8.4.20

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