Posts Tagged ‘Muotathal’

Bisisthal oder Herbizidthal? (3)

17. August 2020

Wikipedia: Muotathaler Wetterschmöcker oder Innerschwyzer Meteorologen

Heidis weitere 32 Artikel über Herbizide auf Alpen

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Bisisthal oder Herbizidthal? (2)

16. August 2020
Hinter den Bäumen ist der Bach an welchem der Pufferstreifen von 3 m für "Einzelstockbekämpfung" nicht eingehalten wurde. Das Geröll im Vordergrund ist ein im Moment trockener Bach des Kraftwerks Bisisthal.

Hinter den Bäumen ist der Bach an welchem der Pufferstreifen von 3 m für „Einzelstockbekämpfung“ nicht eingehalten wurde. Das Geröll im Vordergrund ist ein im Moment trockener Bach des Kraftwerks Bisisthal.

Liebe Heidi

Auf diesem Foto siehst du den Bach im Hintergrund besser. Er ist hinter den Bäumen. Im Vordergrund siehst du ein Geröllfeld. Das ist ein Bach, welcher zum System des Elektrizitätswerkes des Bezirks Schwyz (ebs) gehört, siehe PDF EBS-Prospekt_Muotastrom. Es hat mehrere Staubecken, deshalb ist dieser Bach auf weiten Strecken oft ohne Wasser und es kann bequem gespritzt werden. Bei starken Regenfällen oder im Frühling kommt recht viel Wasser.

Beste Grüsse

Nicholas

Ein Bach ist ein Bach? Ein Bach ist kein Bach?

Bisisthal oder Herbizidthal, Heidis Mist vom 16.8.20

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Bisisthal oder Herbizidthal?

16. August 2020
Grossflächige Herbizid-Einzelstockbekämpfung unterhalb Bisisthal, Muotathal SZ

Grossflächige Herbizid-„Einzelstockbekämpfung“ unterhalb Bisisthal, Muotathal SZ

Wikipedia über Bisisthal: „Der Tourismus ist mit der Luftseilbahn Sahli–Glattalp (Bergrestaurant und Glattalphütte des SAC) recht wichtig.“ So waren denn auch Doris und Nicholas M. im Bisisthal. Sie schrieben noch gestern abend spät, kurz vor Mitternacht:

Liebe Heidi

Wir waren heute im Bisisthal. Wie andere Jahre auch, war die Wirkung von Herbizideinsätze zu sehen. Es wurde bis an den Bach gespritzt, auch Büsche wurden totgespritzt und besonders tüchtig mit der Spritze am Werk waren die „Bergler“ in einer steinigen Parzelle. Bei der Rückfahrt weideten Kühe dort. Da es bereits dunkel war machte ich keine Fotos.

Es ist doch verboten, auf Plätzen Pestizide einzusetzen, wieso darf man auf steinigen Flächen, und erst noch am Hang?

Viele Grüsse, auch an den Alpöhi

Nicholas

Danke, Nicholas, für deine Bilder.

Heidi meint: „Selbst wenn die Wartefristen für Weidetiere eingehalten würden (3 Wochen für Tiere, welche Milch geben, 2 Wochen für die übrigen), dann sind Wildtiere vom Giftspritzen betroffen, denn sie fressen – genauso wie die Nutztiere – Angewelktes besonders gern, können behandelte Giftpflanzen kaum mehr von andern Pflanzen unterscheiden.

Das Spritzen direkt am Bach ist klar verboten. Leider habt ihr kein Foto gemacht!

Und das Spritzen auf steinige Flächen und Steinhaufen müsste sowieso verboten sein, da Pestizide dort leicht ausgewaschen werden und so in Quellen, Bäche und ins Grundwasser gelangen können.

Zu berücksichtigen ist auch, dass in höheren Lagen Pestizide wesentlich langsamer abgebaut werden als dort wo sie für die Zulassung geprüft wurden! Also müssten hier die Wartefristen wesentlich länger sein.

Übrigens: Für die Erhaltung und Restaurierung von Steinmauern wird oft bezahlt, doch in unmittelbarer Nähe werden Herbizide gespritzt!

Pestizide in den Bergen? Nein, das kann es doch nicht sein!“

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Mit Herbizid behandelte Pflanze auf Kiesfläche.

Mit Herbizid behandelte Pflanze auf Kiesfläche.

Mit Herbizid behandelte Pflanze.

Mit Herbizid behandelte Pflanze.

Herbizidbehandlung von Büschen und allerlei Pflanzen auf steinigem Gelände.

Herbizidbehandlung von Büschen und allerlei Pflanzen auf steinigem Gelände.

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