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Der Präsident des Bauernverbands und seine Kleider

16. Juli 2019
NaNa: "Ich habe in TELEZÜRI das Gespräch mit Franziska angeschaut und gedacht ....."

NaNa: „Ich habe in TELEZÜRI das Gespräch mit Franziska angeschaut und gedacht …..“

Heidi hat diese Sendung auch gesehen. Gefunden hat sie den Link zu Talk täglich mit Franziska Herren, Initiantin Trinkwasserinitiative, und Markus Ritter, Präsident des Schweizer Bauernverbands, bei der Initiative für sauberes Trinkwasser unter News -> Nachrichten. Dort gibt es immer wieder Interessantes.

Aufgefallen ist Heidi einmal mehr wie Markus Ritter oft nur die halbe Wahrheit sagt, etwa dass an 98% der Grundwasserfassstellen der Anforderungswert für Pestizide eingehalten wird, kein Wort von den elf Abbauprodukten, welche an 20% der Messstellen in Konzentrationen über dem Anforderungswert von 0,1 µg/l nachgewiesen werden. Heidi meint: „Pestizide gehören nicht ins Grundwasser, auch nicht in Konzentrationen unter dem Grenzwert!“

Oder die Lüge, dass heute schon der prophylaktische Einsatz von Antibiotika verboten sei. Richtig ist, dass die Bauern Antibiotika für den prophylaktischen Einsatz und kritische Antibiotika nicht mehr einfach im Schrank haben dürfen, alle übrigen schon. Das ist fragwürdig!

Leserbrief von Heiri: Die Karikatur von NaNa über den Präsidenten ist sehr gut gelungen, er präsentiert sich wirklich genau so. Seine Aussagen werden immer mehr zu einem Image Problem für die Biobauern, er ist Biobauer und sagt das auch immer wieder.

Vielleicht kann Heidi noch etwas präzisieren betreffend Antibiotika auf Biobetrieben:

Trinkwasser-Initiative. TELEZÜRI vom 1.7.19

Die Bauern haben Angst … SBV-Nebelpetarde Grundwasser, Heidis Mist vom 6.6.19

Die täglichen Lügen: prophylaktischer Antibiotikaeinsatz beim Tier, Heidis Mist vom 7.2.18

Sachgemässer Antibiotikaeinsatz, Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen 23.4.19

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MwSt: Kein reduzierter Satz von 2,5% für Pestizide!

8. Juli 2019

NaNa. Zum reduzierten Mehrwertsteuersatz von 2,5% werden bestimmte Güter des täglichen Bedarfs besteuert. Dazu gehören Lebensmittel, alkoholfreie Getränke, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Medikamente usw.

Lesen wir doch Art. 25 des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG), Ziff. 2: Der reduzierte Steuersatz von 2,5 Prozent findet Anwendung:

a) auf der Lieferung folgender Gegenstände:

  1. Wasser in Leitungen,
  2. Lebensmittel nach dem Lebensmittelgesetz vom 20. Juni 2019, mit Ausnahme alkoholischer Getränke,
  3. Vieh, Geflügel, Fische,
  4. Getreide,
  5. Sämereien, Setzknollen und -zwiebeln, lebende Pflanzen, Stecklinge, Pfropfreiser sowie Schnittblumen und Zweige, auch zu Arrangements, Sträussen, Kränzen und dergleichen veredelt; gesonderte Rechnungsstellung vorausgesetzt, unterliegt die Lieferung dieser Gegenstände auch dann dem reduzierten Steuersatz, wenn sie in Kombination mit einer zum Normalsatz steuerbaren Leistung erbracht wird,
  6. Futtermittel, Silagesäuren, Streumittel für Tiere,
  7. Dünger, Pflanzenschutzmittel, Mulch und anderes pflanzliches Abdeckmaterial,
  8. Medikamente,
  9. Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und andere Druckerzeugnisse ohne Reklamecharakter der vom Bundesrat zu bestimmenden Arten;

Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Pestizide wird schon lange kritisiert, etwa von Bio Suisse. Nun gerät Bewegung in die Diskussion. Der Blick schreibt: „Der Staat hält die Preise für Umweltgifte künstlich tief. Das soll sich nun ändern, fordert eine CVP-Nationalrätin.“ Es ist die Zürcherin Kathy Riklin. «Pestizide sind keine Nahrungsmittel», begründet sie ihren Vorstoss. «Sie belasten Böden und Gewässer und sollen möglichst sparsam eingesetzt werden.» Es gebe «überhaupt keinen Grund, sie dem reduzierten Steuersatz zu unterstellen».

Das meint auch Heidi und empfiehlt Ihren LeserInnen, den Blick zu lesen:

Bund fördert Pestizide mit 15 Millionen Steuerfranken. Jetzt wollen Politiker die Subvention stoppen, Blick vom 7.7.19

9.7.19 HOME

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Vernehmlassung Agrarpolitik ab 2022

19. Juni 2019

Vernehmlassung zur Agrarpolitik ab 2022 (AP22+), Stellungnahme der Konferenz der kantonalen Landwirtschaftsdirektoren vom 1.3.19

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Gewässerschutz-Prinzipien

16. Januar 2019

16.1.19 HOME

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