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Gefährdete Tiere: National Geographic und Steiff schaffen eine Plüschtierkollektion

13. März 2020
Der Gold-Laubfrosch oder Grün-goldene Glockenfrosch (Litoria aurea) ist als stark gefährdet eingestuft. Rechts: Froggy Frosch von Steiff. Copyright: Joel Sartore

Der Gold-Laubfrosch oder Grün-goldene Glockenfrosch (Litoria aurea) ist als stark gefährdet eingestuft. Rechts: Froggy Frosch von Steiff. Copyright: Joel Sartore

Wer kennt sie nicht, die Teddybären und Kuscheltiere von Steiff! In Zusammenarbeit mit National Geographic hat Steiff eine besondere Plüschtierkollektion ins Leben gerufen, um Massnahmen zur Wahrung der Artenvielfalt zu unterstützen.

Die Kollektion umfasst Tiere, die Joel Sartore für das Artenschutzprojekt „National Geographic Photo Ark“ fotografiert hat. Joel Sartore fotografiert gefährdete Tierarten weltweit, bevor diese aussterben. Mit dem Erlös aus dem Verkauf aller National Geographic Produkte unterstützt Steiff Wissenschaftler, Entdecker und Forscher der National Geographic Society auf der ganzen Welt.

Die Familie des in Australien und Neuseeland beheimateten Grün-goldenen Glockenfrosches ist als stark gefährdet eingestuft. Steiff hat daher den „Froggy Frosch“ geschaffen. Dieser soll der mahnende Botschafter seiner Art sein. Froggy Frosch ist 12 cm gross und aus kuschelweichem Plüsch gefertigt. Das Froschmaul und die Nasenlöcher wurden in Airbrushtechnik braun gemalt. Die typische Farbkombination, die ihm den Namen gab, ist auf den Plüschstoff gedruckt. Durch die Absteppung auf allen vier Füssen sind Zehen angedeutet.

Die Population dieser Tierart ist innerhalb der letzten zehn Jahre um etwa 30 Prozent zurückgegangen. Froggy Frosch ist ein mahnendes Symbol dafür, dass wunderbare Geschöpfe verloren gehen. Durch rücksichtslosen Einsatz gefährdender Mittel und Beschneidung des Lebensraumes wird die Existenz vieler Tierarten bedroht. Veränderte klimatische Bedingungen sind eine weitere Ursache dafür.

18 bedrohte Tierarten aus aller Welt sind als Kuscheltiere oder Anhänger erhältlich, z.B. Macaw Papagei, Gorilla, Humboldt-Pinguin, Vulkankaninchen usw.

National Geographic Anhänger Macaw PapageiNational Geographic Boogie Gorilla in GeschenkboxNational Geographic Hummi HumboldtpinguinNational Geographic Vula Vulkankaninchen

Steiff schützt gemeinsam mit National Geographic die Artenvielfalt

Vulnerable Green Golden Bell Frog, National Geographic Photo Ark

National Geographic Photo Ark von Joel Sartore

13.3.20 HOME

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Alaska: Heidis Beitrag zum 1. August 2019

1. August 2019
Beobachten Sie das Abschmelzen eines Gletschers! In Seward, Alaska, schmilzt der Exit Glacier mit hoher Geschwindigkeit. Der lokale Reiseführer Rick Brown erklärt das Geschehen. Copyright: Raphael Rogers, Paul Rennick.

Beobachten Sie das Abschmelzen eines Gletschers! In Seward, Alaska, schmilzt der Exit Glacier mit hoher Geschwindigkeit. Der lokale Reiseführer Rick Brown erklärt das Geschehen. Copyright: Raphael Rogers, Paul Rennick.

Wissenschaftler nutzten eine alte Technologie, um herauszufinden, wie Gezeitengletscher (Gletscher, die im Ozean enden) unter Wasser schmelzen. Ihre Ergebnisse sind verblüffend: Alaskas Gezeitengletscher schmelzen 100-mal schneller als ursprünglich angenommen.

Zitat am Ende des Films:

“There is a pleasure in the pathless woods,
There is a rapture on the lonely shore,
There is society where none intrudes,
By the deep Sea, and music in its roar;
I love not Man the less, but Nature more.“

Lord Byron, Childe Harold’s Pilgrimage

Die Studie wurde am 26.7.19 in Science veröffentlicht und am 25.7.19 im National Geographic vorgestellt.

Direct observations of submarine melt and subsurface geometry at a tidewater glacier, Science, 26.7.19

Alaskan glaciers melting 100 times faster than previously thought, Jenny Howard, National Geographic, 25.7.19

1.8.19 HOME

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Ernst Bromeis am WEF: Mehr Wasserbotschafter für die Welt!

22. Januar 2019
Alois Zwinggi, Managing Director, World Economic Forum, eröffnet das Open Forum Davos 2019.

Alois Zwinggi, Managing Director, World Economic Forum, eröffnet das Open Forum Davos 2019.

Das Open Forum im Rahmen des World Economic Forum (WEF) wurde am 22.1.19 in der Aula der Alpinen Mittelschule Davos (SAMD) eröffnet. 200 Interessierte und zahlreiche Medienschaffende aus aller Welt kamen zum Anlass Water for life: THE BLUE MIRACLE. Alois Zwinggi, Managing Director, war unglaublich erfreut und stolz, dass er das Forum mit einem Davoser starten konnte, dem Wasserbotschafter Ernst Bromeis.

Ernst Bromeis: "Wir müssen berührt sein, um zu handeln."

Ernst Bromeis: „Wir müssen berührt sein, um zu handeln.“

Ernst Bromeis erzählte von seiner Beziehung zum Wasser und seinen Expeditionen mit Filmausschnitten. In seiner ersten durchschwamm er alle 200 Seen des Kantons Graubünden; er wollte sie kennenlernen. Bromeis glaubt, dass es falsch ist, wenn wir sagen: „Der Kanton Graubünden, die Alpen sind ein Wasserschloss“. Bromeis: „Wir haben das nicht gebaut. Es ist nur ein Geschenk, das aus dem Berg fliesst und wir haben das Privileg, dies hier nutzen zu dürfen.“

Expedition Baikalsee

Ernst Bromeis im Oktober 2018 am Baikalsee. Copyright: Maurice Haas.

Ernst Bromeis im Oktober 2018 am Baikalsee. Copyright: Maurice Haas.

Ernst Bromeis stellte sein neues Projekt vor. Er will den Baikalsee in Sibirien in seiner Länge von 800 Kilometern durchschwimmen. Mit seiner Expedition Baikal will er weltweit Wasserbotschafter gewinnen, die sich für das kostbarste Gut des Planeten Erde einsetzen.

Bromeis: „Die Welt braucht viele Wasserbotschafter, denn Wasser ist ihr wichtigstes Überlebens-Mittel. Ich gehe mit sehr grossem Respekt an meine Aufgabe. Die Expedition durch dieses Binnenmeer ist mit nichts Bisherigem zu vergleichen.“ Bromeis wird ohne Begleitboot schwimmen und am Land von einem Team aus nur drei bis vier Personen begleitet. „Auch kulturell habe ich vor dem Baikalsee grossen Respekt. Er ist die grösste Trinkwasserreserve der Welt. Die Anwohner nennen ihn Das heilige Meer – er ist ein Weltwasserwunder.“

Mehr Wasserbotschafter für die Welt

Bromeis stellte am Open Forum Davos seine neue Kampagne Wasser berührt uns alle – werde Wasserbotschafter! vor. Er hat sich zum Ziel gesetzt, eine weltweite Bewegung von Wasserbotschaftern zu begründen. „Wasserbotschafter kann jeder Mensch werden, unabhängig von Herkunft, Bildung oder Reichtum“, sagt Bromeis. „Wasser berührt uns alle und es geht uns alle an.“

Forschungspartner in der Expedition Baikal sind die ETH Zürich und die Universität Basel. Die internationale Wassertechnologie-Gruppe BWT unterstützt seine Kampagne und Expedition nicht nur als Presenting Partner, sondern auch mit ihrem weltweiten Netzwerk. Bromeis kann auf weitere Sponsoren zählen. Am Ort in Sibirien wird die Expedition durch Aktivisten der global tätigen Umweltinitiative Living Lakes unterstützt.

Susan Goldberg, Editiorial Director, National Geographic, stellt Ernst Bromeis Fragen und lädt ihn ein, doch nach der Expedition Baikal die Grossen Seen der USA zu durchschwimmen.

Susan Goldberg, Editiorial Director, National Geographic, stellt Ernst Bromeis Fragen und lädt ihn ein, doch nach der Expedition Baikal die Grossen Seen der USA zu durchschwimmen.

Ernst Bromeis: "Das WEF macht es hier schon ganz hervorragend. Wir trinken jetzt nur noch Hahnenwasser, Davoser Quellwasser. Weshalb sollen wir Wasser von französischen oder amerikanischen Mineralwasserherstellern trinken? Das ist Lifestyle. Wir brauchen diese Art von Lifestyle nicht. Das ist Leben, das ist Life. Wir brauchen nicht Lifestyle. Versuchen Sie einmal, Wasser vom Wasserhahn zu trinken!"

Ernst Bromeis: „Das WEF macht es hier schon ganz hervorragend. Wir trinken jetzt nur noch Hahnenwasser, Davoser Quellwasser. Weshalb sollen wir Wasser von französischen oder amerikanischen Mineralwasserherstellern trinken? Das ist Lifestyle. Wir brauchen diese Art von Lifestyle nicht. Das ist Leben, das ist Life. Wir brauchen nicht Lifestyle. Versuchen Sie einmal, Wasser vom Wasserhahn zu trinken!“

Nach dem Vortrag Water for Life diskutieren Ernst Bromeis und Franziska Herren, Initiantin der Trinkwasser-Initiative, über allerlei Aktuelles. Und es entsteht ein kleiner Werbespot Pro Initiative.

Ernst Bromeis erklärt wieso er für die Trinkwasser-Initiative ist. Das bei strahlender Sonne gefilmte Statement war schon bald danach auf Facebook Trinkwasser-Initiative.

Ernst Bromeis erklärt wieso er für die Trinkwasser-Initiative ist. Das bei strahlender Sonne gefilmte Statement war schon bald danach auf Facebook Trinkwasser-Initiative.

Initiative für sauberes Trinkwasser ist mit Das Blaue Wunder by Ernst Bromeis in Davos, Facebook Trinkwasser-Initiative: Extrem-Schwimmer und Wasser-Botschafter Ernst Bromeis nach seiner Präsentation am WEF im Interview mit Franziska Herren.

Franziska Herren mit Mitarbeitenden am Open Forum in Davos.

Franziska Herren mit Mitarbeitenden am Open Forum in Davos.

Water for Life, Eröffnung des Open Forums durch Ernst Bromeis, Video 57:59

Expedition Lake Baikal 2019 – Protecting the blue of our planet, BWT

Das Blaue Wunder

Bilder aus der Erkundung 2018 am Baikalsee und aus früheren Expeditionen, Download kostenlos.

Ernst Bromeis: Wasserbotschafter und Alpinist des Wassers, Buchbesprechung Jeder Tropfen zählt – Schwimmen für das Recht auf Wasser von Ernst Bromeis. Heidis Mist vom 1.12.16

Weltwassertag 2018: Wiederaufforstung, Feuchtgebiete und Grundwasser, Heidis Mist vom 22.3.18

Bündner Wasserbotschafter: Wasserprobleme heute lösen! Heidis Mist vom 28.8.15

«Nichts verbindet uns mehr als das Wasser», Heidis mist vom 18.3.15

Wasserdegustation mit Wasserbotschafter Ernst Bromeis, Heidis Mist vom 22.9.14

Wasserbotschafter Ernst Bromeis zu Fuss an der Loreley vorbei, Heidis Mist vom 9.8.14

Wasserbotschafter Bromeis zügig unterwegs, Heidis Mist vom 21.7.14

Wasserbotschafter Ernst Bromeis startet zur «Expedition 2014», Heidis Mist vom 7.7.14

Wasser: Trage ich eine individuelle Verantwortung? Heidis Mist vom 16.3.14

22.1.19 HOME

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